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Ein Fahrtenbuch führen – so gehts richtig

Nicht wenige unserer Leser sind Selbstständig und haben einen Firmenwagen, der auch für Privatfahrten genutzt wird. Das wird vom lieben Finanzamt so unterstellt, sollte es anders sein dann muss man das beweisen, und das kann man mit einem Fahrtenbuch. Doch beim Thema Fahrtenbuch verstehen die Finanzämter keinen Spaß, deswegen haben wir in diesem Ratgeber alle wichtigen Dinge zusammengefasst, wie ein Fahrtenbuch richtig zu führen ist.


Fahrtenbuch richtig führen

Fahrtenbuch richtig führen

1 Prozent Regelung oder Fahrtenbuch?

Sie können es sich auch leicht machen, und den zu versteuernden Betrag per 1% Regelung ermitteln. Wenn das Auto auch privat genutzt wird, dann wird 1% vom Bruttolisten-Neupreis des Fahrzeuges, als Wert angesetzt. Das heißt dieser Betrag wird dann monatlich als Betriebseinnahme versteuert.

Wohlgemerkt vom Neupreis des Fahrzeuges! Also auch wenn es bereits 10 Jahre auf dem Buckel hat, zum Artikel Listenpreis berechnen.

Vorteil der 1% Regelung: Es wird komplett auf ein Fahrtenbuch verzichtet. Der zeitliche Aufwand ein Fahrtenbuch zu führen ist nicht unerheblich, deswegen ist die Entscheidung, Fahrtenbuch oder 1%-Regelung, nicht unerheblich.

Am besten Sie setzen sich mit Ihrem Steuerberater zusammen und rechnen einmal an Ihrem reellen Beispiel durch, was für Sie besser ist. Sie können alternativ auch sofort den Firmenwagenrechner von Lexware nutzen, um herauszufinden welche Ersparnis Ihnen das Fahrtenbuch bringt – zum Lexware Firmenwagenrechner.

Fahrtenbuch führen

Fahrtenbuch oder 1% Regelung?

Das Fahrtenbuch handschriftlich oder elektronisch führen?

Jeder kennt die kleinen blauen Hefte, die fertigen Fahrtenbücher gibt es in jedem Schreibwarenhandel zu kaufen, diese werden auch immer noch von vielen genutzt, und vom Finanzamt gern gesehen. Übrigens ist das Führen eines Fahrtenbuches in einer Word oder Excel Datei nicht anerkannt, denn diese lassen sich vor dem ausdrucken jederzeit beliebig verändern. Aber im Zeitalter der Digitalisierung gibt es natürlich Möglichkeiten das Fahrtenbuch digital zu führen.

Es gibt einmal Apps fürs Smartphone, hier sollten Sie darauf achten das die App übereinstimmt mit den Regeln des Finanzamtes, zu bedenken ist auch das ein Fehler in der App, oder eine falsche Bedienung nicht als Ausrede für ein falsches Fahrtenbuch genutzt werden kann.

Es gibt auch Geräte die im Auto fest verbaut werden oder an den Diagnosestecker Ihres Autos gesteckt werden. Diese Zeichnen alle Fahrten ganz genau auf, Sie müssen dann nur noch in der dazugehörigen App den Grund der Fahrt und die dazugehörigen Details angeben. Ein Anbieter ist zum Beispiel Pace.

Steuern sparen dank Fahrtenbuch

Steuern sparen dank Fahrtenbuch

Das korrekte Fahrtenbuch

Sollten Sie sich entscheiden ein Fahrtenbuch zu führen, um die Privatfahrten zu ermitteln, dann sollten Sie peinlich genau darauf achten keine Fehler zu machen. Denn wenn es zu Unstimmigkeiten kommt dann wird das Fahrtenbuch nicht akzeptiert und es kommt die pauschale 1% Regelung zum Einsatz, eine saftige Nachzahlung droht also.

Ein Fahrtenbuch muss die Fahrten zeitnah, vollständig und transparent festhalten. Nachträgliche Änderungen sind nicht erlaubt, sollte sich einmal ein Fehler eingeschlichen haben dann muss dieser so korrigiert werden, das er nachvollziehbar ist.

Bei privaten Fahrten ist es leicht, hier müssen nur die Kilometerstände eingetragen werden, kein Grund der Fahrt, der geht dem Finanzamt ausnahmsweise Mal nichts an.

Bei dienstlichen Fahrten wird es dann schon aufwendiger, nachfolgend eine Liste was zu jeder! Fahrt im Fahrtenbuch notiert werden muss.

  • Start und Zielort
  • Das Datum
  • Grund der Fahrt(Werkstatt, TÜV, bei Geschäftsreisen den Grund angeben, bei Kundenterminen den Namen des Kunden usw.)
  • Name des Fahrers
  • Die Kilometerstände am Anfang und am Ende der Fahrt
  • Fahren Sie Umwege um zb. einzukaufen, dann müssen diese angegeben werden

Sie sehen das ist eine ganze Menge Schreibarbeit für jede einzelne Fahrt.

Wichtig ist auch das Sie Tankstopps im Fahrtenbuch festhalten. Das erste was ein Prüfer macht, ist nämlich Tankbelege mit den eingetragenen Fahrten abzugleichen. Wenn Sie eine Fahrt von Dresden nach Berlin angeben, am gleichen Tag aber in Hamburg getankt haben, dann brauchen Sie nichts mehr erklären, dann wird das Fahrtenbuch nicht akzeptiert. Am besten machen Sie direkt eine Kopie von belegbaren Quittungen und Rechnung (wo man den Kilometerstand sieht) und heften die Kopie mit ins Fahrtenbuch. Achten Sie zudem in Zukunft bei jeder Werkstattrechnung darauf, dass der korrekte Kilometerstand angegeben ist. Eine lapidare Arbeitsweise der Werkstatt kann sonst schnell zu einem teuren Fehler für Sie werden.

Repräsentativer Zeitraum

Es genügt nicht, das Fahrtenbuch über einen repräsentativen Zeitraum zu führen. Selbst wenn Sie jeden Tag exakt dieselbe Strecke zurücklegen. Auch dann muss das Fahrtenbuch lückenlos fortgeführt werden.

Wann ist ein PKW ein reiner Privat PKW?

Liegt die betriebliche Nutzung des PKW unter 10% dann kann er gar nicht mit ins Betriebsvermögen aufgenommen werden und ist ein reiner Privat PKW.

Das Fahrtenbuch fälschen

Von einer Fälschung des Fahrtenbuches sollten Sie auf jeden Fall absehen, die erfahrenen Prüfer nehmen es ganz genau auseinander wenn Sie Verdacht schöpfen. Falls Ihnen die Fälschung dann auch noch nachgewiesen werden kann wird es richtig teuer für Sie. Also unbedingt bei der Wahrheit bleiben.

Fazit: Wenn Sie sich für das Führen eines Fahrtenbuches entscheiden, dann sollten Sie das genau nehmen. Denn schon kleine Fehler können teuer werden.

Achtung: Wenn Sie ein Fahrtenbuch per App führen, nicht währen der Fahrt bedienen – Strafen für Handy am Steuer

Lesen Sie passend zum Thema:
die 1% Regelung ist umstritten

Die eigene Schrauberwerkstatt einrichten – so gelingts

In Deutschland wird geschraubt was das Zeug hält, viele haben das Schrauben als Hobby. Kleine und mittlere Reparaturen an Auto, Motorrad, Quad und Fahrrad machen vielen nicht nur Spaß, sondern sparen auch bares Geld. Denn wer seinen Ölwechsel, den Bremsenwechsel, den Reifenwechsel, die Scheinwerfer einstellen usw. selber macht, der spart sich komplett die Werkstattkosten. Für jeden Hobbyschrauber ist es das größte, eine eigene Werkstatt zu besitzen, bei den meisten ist das die eigene Garage – und diese ist, für die meisten Dinge die man am Auto selbst machen kann, auch völlig ausreichend. Wenn Sie ein eigenes Grundstück haben dann ist natürlich der Bau einer Garage die beste Möglichkeit. Wenn nicht dann können Sie sich eine Garage mieten. Doch was braucht man alles um einer Hobbywerkstatt glücklich zu werden? Das haben wir uns einmal genauer angeschaut.


Schrauberwerkstatt

Die Einrichtung der eigenen Schrauberwerkstatt

Ohne Möbel geht es nicht, auch nicht in der Werkstatt, nur müssen diese hier praktisch und nicht schön sein. Zunächst ist es das einfachste auf Regale zu setzen, dort lagert man Werkzeug und sämtliche Dinge die man so in einer Werkstatt braucht. Besser wie Regale sind Schränke die man verschließen kann. Das Werkzeug ist so geschützt vor Staub und Schmutz der in einer Werkstatt anfällt. Zudem ist es einfacher in einem Schrank Ordnung zu halten. Als Werkzeugschrank geht natürlich auch ein ausrangierter Schrank aus der Wohnung, wer es besser möchte der schaut nach gebrauchten Metallschränken, suchen Sie unter dem Namen Aktenschränke, diese sind robust und ideal als Werkzeugschrank geeignet. Wer es etwas professioneller möchte der schaut bei einem Fachhandel für Werkstattzubehör, zum Beispiel hier gibt es Professionelle Werkzeugschränke.

In jede Werkstatt gehört natürlich eine Werkbank mit festem Schraubstock. Hier kann man viele Arbeiten erledigen, man kann bequem stehen und hat alles griffbereit. Das wichtigste Werkzeug sollte direkt über der Werkbank hängen, dafür gibt es spezielle Werkzeugwände die beliebig erweitert werden können. An diese werden Schraubenzieher, Maulschlüssel und viele andere Dinge gehangen.

Ausreichend Licht ist wichtig

Um gut Schrauben zu können ist ausreichend Licht das A und O. Eine Taschenlampe hat jeder Schrauber, aber auch die Werkstatt sollte ausrechend beleuchtet sein. Große Feuchtraumlampen an der Decke sorgen für Licht. Besonders wichtig ist die Ausleuchtung der Werkbank. Wenn Sie eine Garage planen oder gerade bauen, nehmen Sie große Fenster. Tageslicht macht das Schrauben immer angenehmer.

Ist eine Hebebühne nötig?

Eine Hebebühne macht die meisten Arbeiten natürlich wesentlich bequemer, doch für eine Hobbywerkstatt wird keine Hebebühne benötigt. Es reicht ein Wagenheber, hier sollten Sie allerdings nicht auf die wackligen Teile setzen die im Auto zu finden sind. Ein hydraulischer Rangierwagenheber ist wesentlich besser. Bereits nach dem ersten Reifenwechsel werden Sie uns da zustimmen. Es gibt aber auch Auffahrrampen die für viele arbeiten sehr nützlich sind, zum Beispiel beim Wechsel von Auspuffteilen.

Elektrik und Wasseranschluss

Steckdosen kann man nie genug haben – das ist besonders für die Werkstatt wichtig. Denn nichts ist nerviger als jedes Mal das Verlängerungskabel holen zu müssen.
Ein Wasseranschluss mit großem Waschbecken ist in der Werkstatt ebenfalls sehr praktisch, kaltes Wasser ist dabei völlig ausreichend.

Werkzeug

Auf gutes Werkzeug achten

Das Werkzeug

Ohne Werkzeug geht natürlich nichts, und da das Werkzeug der wichtigste Bestandteil einer jeden Hobbywerkstatt ist, sollten Sie hier nicht sparen. „Wer billig kauft, kauft zweimal“ – dieser Spruch trifft auch auf Werkzeug zu. Zudem ist Billigwerkzeug auch gefährlich, denn es kann zu schlimmen Verletzungen kommen wenn Werkzeug kaputt geht.

Gutes Werkzeug hat man häufig ein Leben lang, also auf minderwertige Qualität zu setzen ist völlig falsch. Zur Grundausstattung einer Schrauber-Werkstatt gehört folgendes:

  • Schraubenschlüssel
  • Nusskasten und Ratsche
  • Schraubenzieher
  • Hammer in versch. Größen
  • Bohrmaschine
  • Kleiner Winkelschleifer
  • Messschieber
  • Drahtbürsten
  • Schleifpapier
  • Prüflampe

Diese Liste kann natürlich je nach Schwerpunkt beliebig verlängert werden.

Nicht unbedingt notwendig, aber sehr empfehlenswert ist ein Kompressor. Viele Denken man braucht Ihn nur zweimal im Jahr beim Reifenwechsel, doch ist er einmal da werden Sie schnell merken dass er unverzichtbar wird. Den Luftdruck im Reifen kann man so viel eher mal kontrollieren, als wenn man dazu an die Tankstelle fahren muss. Er leistet auch wichtige Dienste um Dinge mit hohem Druck zu säubern oder auszublasen, zum Beispiel den Staubsaugerfilter. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen sich einen Schlagschrauber anzuschaffen, dann schauen Sie unbedingt auf die technischen Daten. Ein Schlagschrauber braucht viel Luft um zu funktionieren, das klappt nicht mit einem kleinen günstigen Kompressor. Besser ist es Sie kaufen einen elektrischen Schlagschrauber.

Sicherheit auch in der Hobbywerkstatt

Das Thema Sicherheit sollte nicht vernachlässigt werden nur weil es um das Schrauben als Hobby geht. In professionellen Werkstätten gibt es Arbeitsvorschriften um Gefahr für Leib und Leben gering zu halten, diese sollten Sie zu Ihrem eigenen Schutz auch in Ihrer Privatwerkstatt beachten.

Neben Werkzeug sollte also zur Mindestausrüstung gehören:

  • Sicherheitsschuhe
  • Arbeitshandschuhe
  • Schutzbrille
  • Gehörschutz
  • Atemschutzmaske

Den Spaß am Schrauben wollen Sie bestimmt nicht durch eine kleine Unachtsamkeit verlieren.

Fazit: Wer das Schrauben liebt der wird mit seiner eigenen kleinen Hobbywerkstatt glücklich werden. Sie müssen nicht alles sofort zu Beginn haben, richten Sie Ihre Werkstatt Stück für Stück ein und vervollständigen Sie diese nach Herzenslust.

Ein Auto ohne Brief abmelden

Wenn man ein Fahrzeug finanziert, oder nur der Versicherungsnehmer und nicht Besitzer ist, dann hat man meist den Fahrzeugbrief (Zulassungsbescheinigung Teil II) nicht. Dieser liegt entweder bei der finanzierenden Bank, oder beim Eigentümer des Autos. Was wenn Sie nun Ihr Fahrzeug abmelden (bzw. Außerbetriebsetzung)  möchten? Ist es dazu nötig den Brief von der Bank zu holen, bzw. schicken zu lassen? NEIN – denn das würde auch keine Bank machen die Ihr Auto finanziert, denn der KFZ Brief liegt dort zur Sicherheit.


Auto ohne Brief abmelden

Ein Auto ohne Brief abmelden

Außerbetriebsetzung / Abmeldung Ihres Autos ohne KFZ Brief

Es ist in Deutschland überall möglich das Auto ohne Brief abzumelden. Sie brauchen für die Außerbetriebsetzung lediglich den Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) und die Kennzeichen Ihres Fahrzeuges, diese werden auf der Zulassungsstelle entwertet, also die Plaketten werden entfernt.

Übrigens: Ein Fahrzeug abmelden ist das gleiche wie es „außer Betrieb setzen“ – etwas verwirrend wie es im Amtsdeutsch und im Volksmund heißt.

Auto Abmeldung / Außerbetriebsetzung ohne Brief auch Online möglich

Mittlerweile bieten alle Zulassungsstellen in Deutschland diesen praktischen Online Service an. Sie füllen Online alle nötigen Daten für die Abmeldung aus. Das spart Ihnen zwar nicht den Gang zur Zulassungsstelle, jedoch können Sie sich einen Termin dafür aussuchen und sind meist nach 5 Minuten wieder draußen. Kein Nummer ziehen und stundenlanges Warten.

Fazit: Entgegen vieler Meinungen: Die Auto-Abmeldung ohne KFZ-Brief ist möglich!

Lesen Sie weitere Artikel:
Anhängerführerschein
Fahren nach der KFZ Abmeldung

Parken am Flughafen – eine meist teure Angelegenheit, oder?

Dank Billigairlines und günstigen Pauschalangeboten wird es immer günstiger in den Urlaub zu fliegen. Doch häufig wird die Urlaubslaune sowie die Urlaubskasse schon strapaziert wenn man am Flughafen ankommt, und die Preise für das Parken sieht. Zwar hat jeder Flughafen mit Parkhäusern und Tiefgaragen ausreichend Parkmöglichkeiten, von denen die Terminals schnell erreichbar sind, allerdings hat das auch seinen Preis. Welche weiteren Möglichkeiten es gibt, Ihr Auto während der Ferien sicher und günstig zu parken, das lesen Sie in diesem Artikel.


Flughafen Parken

Günstig Parken am Flughafen

Die Preise für Parken an Deutsche Flughäfen

Wie Eingangs bereits erwähnt ist das Parken in den Tiefgaragen und Parkhäusern am Flughafen ein teures Vergnügen. Am Flughafen Tegel in Berlin kostet das Parken auf den „besten“ Plätzen pro Woche ganze 159 Euro, ein Parkplatz der weiter von den Terminals entfernt ist kostet dagegen „nur“ noch 89 Euro (Stand 2017) – wenn man sich nicht vorher informiert und im Reisestress einfach den Erstbesten Parkplatz nimmt, dann kann das teuer werden, für 159 Euro kann man im Urlaub schon einiges erleben. Der Vorteil allerdings ist die meist problemlose Parkplatzsuche und die kurzen Wege zu den Terminals, diese Vorteile müssen Sie sich allerdings teuer erkaufen.

Natürlich kann man sich auch einen kostenlosen öffentlichen Parkplatz in Flughafennähe suchen, allerdings ist das ein hohes Risiko. Denn die Gefahr das es Beschädigt oder Gestohlen wird ist groß.

Doch es gibt noch einige andere Möglichkeiten wie Sie Ihr Auto sicher und günstiger während Ihrem wohlverdienten Urlaub Parken können, wir haben uns das einmal genauer angeschaut.

Roboter-Parkplätze

Eine relativ neue Möglichkeit, Ihr Auto gut behütet während dem Urlaub abzustellen, sind die Roboter Parkplätze wie es Sie zum Beispiel am Düsseldorfer Flughafen gibt.
Das rumkurven im engen Parkhaus entfällt, keine Falschparker und auch keine Parkrempler – Ihr Auto steht trotzdem überdacht und sicher vor Wind und Wetter, und das geht so:

Sie buchen bereits zu Hause am Computer einen Roboter-Parkplatz. Wenn Sie mit Ihrem Auto am Flughafen ankommen dann steht für Sie eine sogenannte Übergabebox bereit. In diese fahren Sie hinein und entnehmen Ihr Gepäck. An einem Terminal in der Box geben Sie Ihre Flugdaten ein und verlassen die Box. Nun beginnt der vollautomatische Parkvorgang, ein Roboter befördert Ihr Auto zu seinem eigentlichen Stellplatz. Die Übergabeboxen der Roboter Parkplätze befinden sich in Terminalnähe.

Wenn Sie aus dem Urlaub zurückkommen und gelandet sind, steht Ihr Auto bereits in einer Übergabebox bereit, keine Wartezeit also. Gepäck einladen und den Heimweg antreten.

Da beim Roboter-Parken Parkplätze genutzt werden können die für Passagiere ungünstig liegen, die Übergabe aber dennoch in Terminalnähe ist, schlägt sich das auch im Preis wieder. In Düsseldorf kostet das Parken per Roboter aber trotzdem noch 79 Euro pro Woche.

Doch es geht auch günstiger und trotzdem sicher:

Alternative Parkplätzen an Flughäfen

Seit einigen Jahren gibt es immer mehr Alternative Flughafenparkplätze. Mittlerweile gibt es für jeden Flughafen in Deutschland mindestens ein Angebot für Alternatives Parken, in Städten mit großen Flughäfen sogar mehrere. Wie das genau abläuft erklären wir Ihnen hier.

Alternative Flughafenparkplätze befinden sich immer einige Fahrminuten vom Flughafen entfernt, natürlich müssen Sie für den geringeren Parkpreis keinen Kilometerweiten Fußmarsch in Kauf nehmen, ganz im Gegenteil. Sie haben sogar zusätzlichen Komfort, denn ein Shuttle das zum Parkunternehmen gehört, bringt Sie samt Gepäck zum Flughafen. Der Fahrer lässt Sie am richtigen Terminal, direkt am Eingang aussteigen.

Bei der Buchung des Parkplatzes geben Sie die Flugdaten Ihres Rückfluges an, so steht auch für den Rückweg ein Shuttle bereit. Meist bekommen Sie eine Telefonnummer die sie anrufen sollen, sobald Sie gelandet sind. Haben Sie Ihr Gepäck abgeholt steht das Shuttle schon vor der Tür des Terminals, und Sie werden wieder zurück zum Parkplatz gefahren.

Den Shuttleservice gibt es natürlich rund um die Uhr an jedem Tag, auch wenn Sie nachts landen werden Sie unkompliziert zu Ihrem Auto zurück gebracht. Achten Sie bei der Buchung auf die maximale Anzahl der Personen die befördert werden können, das ist besonders wichtig wenn Sie mit mehr als vier Personen anreisen.

Damit Ihnen die Suche leichter fällt gibt es einen Anbieter wo Sie alle alternativen Flughafenparkplätze auf einen Blick sehen, darüber hinaus gibt es sogar noch einen Test von nahezu jedem gelisteten Parkplatz. Außerdem sehen Sie zum jeweiligen Flughafen direkt die Preise, ohne alle Webseiten der verschiedenen Anbieter aufrufen zu müssen. Hier gelangen Sie zu Parkplatzvergleich.de

Die Parkplätze sind meist umzäunt und bewacht, so passiert Ihrem Schätzchen nichts. Manch ein Anbieter Alternativer Parkplätze bietet auch Zusatzleistungen an, zum Beispiel ein Waschen des Autos kurz vor Ihrer Landung, eine Tankservice  oder auch die kostenlose Starthilfe wenn die Batterie Ihres Wagens streiken sollte. Sie müssen selbstverständlich keinen Autoschlüssel abgeben.

Parkhaus am Flughafen

Parkhaus am Flughafen

Wichtig: Umweltzonen beachten

Wer für den Urlaub einen Flughafen in einer großen Stadt ansteuert, der kann Probleme bekommen. Denn wenn der Flughafen in einer Umweltzone liegt, die Sie mit Ihrem Auto nicht befahren dürfen, dann kann es teuer werden wenn man Sie erwischt. Ein weiterer Vorteil der Alternativen Parkplätze, denn diese liegen häufig in Bereichen wo keine Umweltplakette notwendig ist.

Neuer Service – das Valet-Parking

Der Name sagt Ihnen wahrscheinlich nichts über die Bedeutung, aber beim Valet-Parking haben Sie noch einen zusätzlichen Komfortgewinn, denn Sie fahren mit Ihrem Auto direkt bis zum vereinbarten Übergabeplatz am Terminal, meist ist das ein Kurzzeitparkplatz. Ein Mitarbeiter des Parkunternehmens wartet dort auf Sie, nach dem ausladen Ihres Gepäcks übergeben Sie das Auto dem Mitarbeiter, er fährt es dann auf den Parkplatz. Nach Ihrem Urlaub wird Ihr Auto nach der Landung wieder zur Übergabe bereitstehen.

Preise für die Alternativen Flughafenparkplätze

Natürlich sind es die Preise mit denen die Parkplatzbetreiber Kunden locken, und für Sie lohnt es sich auf jeden Fall. Denn zum Beispiel am Flughafen Dresden kann dank einem Alternativen Parkplatz für 34 Euro ganze 8 Tage geparkt werden, der Transfer per Shuttle ist natürlich schon inklusive.

Am Flughafen Berlin Schönefeld kosten 8 Tage Parken gerade einmal 44 Euro beim günstigsten Anbieter.

Fazit: Mit etwas Recherche sparen Sie beim Parken am Flughafen schnell einen dreistelligen Betrag, dieser bessert die Urlaubskasse auf ohne dass Sie viel dafür tun müssen. Wir wünschen bereits jetzt schon einen schönen Urlaub.

Zulässige Anhängelast PKW – wie schwer darf der Anhänger sein?

Wer nicht gerade im Beruf oder Geschäft häufig mit einem Anhänger unterwegs ist, der wird nur selten in Versuchung kommen mit Hänger zu fahren, nämlich nur dann wenn große sperrige oder schwere Güter transportiert werden müssen. Zum Beispiel bei einem Umzug oder einer Baumaßnahme. Und dann gibt’s es plötzlich viele Fragen: Welchen Hänger darf ich überhaupt anhängen, wie schwer darf der Hänger sein, was bedeutet zulässiges Gesamtgewicht und ist das das gleiche wie die zulässige Gesamtmasse, was zum Teufel ist die maximale Anhängelast… viele Fragen die wichtig sind und unter Umständen teuer werden können. Wir klären auf.


Hänger Anhängelast

PKW mit Anhänger

Die Anhängelast – eine sehr wichtige Angabe

Eine sehr wichtige Kennzahl ist die Anhängelast, diese wird folgendermaßen definiert:

„Die zulässige Anhängelast ist die maximal zulässige Last, die ein Auto (auch PKW, LKW…) mittels eines Anhängers hinter sich her ziehen darf.“

Bedeutet also ganz einfach das Gewicht des Anhängers (Leergewicht) und seiner Ladung darf die maximal zulässige Anhängelast nicht überschreiten.

Ob Sie mit dem Gespann und der Ladung fahren dürfen hängt also maßgeblich davon ab, wie hoch die maximale Anhängelast ist, das gibt der Hersteller Ihres Autos in Zusammenarbeit mit dem Gesetzgeber vor.

Wo finde ich die zulässige Anhängelast?

Die max. Anhängelast finden Sie ganz einfach heraus indem Sie den Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil 2) Ihres Autos zur Hand nehmen.

Hier finden Sie zwei Angaben, einmal die maximale Anhängelast für ungebremste, und einmal für gebremste Anhänger.

Die beiden Angaben finden Sie unter O.1 und O.2 sowie auf dem folgenden Bild zu sehen ist:

Anhängelast PKW

Anhängelast für Ihren PKW

In diesem Beispiel (Zulassungsbescheinigung eines VW Amarok) dürfen Sie gebremste Anhänger bis zu einer Anhängelast von 2800 Kg, und ungebremste Anhänger bis zu einer Anhängelast von 750 Kg ziehen.

 

Sie sehen das es einen großen Unterschied zwischen gebremsten und ungebremsten Anhängern gibt, und das aus gutem Grund. Denn stellen Sie sich vor Sie fahren mit dem Hänger bergab und müssen plötzlich scharf bremsen, ab einem gewissen Gewicht des Hängers und seiner Ladung würde der Hänger das Auto einfach weiterschieben, aufgrund seiner Masse die in Bewegung ist. Daher darf ab einer gewissen Anhängelast (meist ab 750Kg) nur noch mit Hängern gefahren werden die über eine eigene Bremse, einer Auflaufbremse verfügen.

Die Zulässige Gesamtmasse

Ganz entscheidend ob Sie ein Gespann mit Ihrem Führerschein überhaupt fahren dürfen ist die zulässige Gesamtmasse. Diese steht für das Gewicht des leeren Autos zusammen mit seiner maximalen Ladung. Die Angaben der zulässigen Gesamtmasse erhalten Sie in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 des Autos sowie Anhängers, addieren Sie diese beiden Zahlen zusammen Wissen Sie ob Sie einen Anhängerführerschein benötigen.

Wenn es um die Frage des Führerscheins, also ob Anhängerführerschein ja oder nein, dann spielt die zulässige Gesamtmasse eine Rolle, wenn es um das maximale Anhängelast geht dann spielt die tatsächliche Last / Masse eine Rolle.

 

Beispiel: Sie haben ein Zugfahrzeug das eine max. Anhängelast für gebremste Anhänger von 2000Kg hat. Sie haben sich einen gebremsten Tandemanhänger geliehen der eine zulässige Gesamtmasse von 2800 Kg, und ein Leergewicht von 1000 Kg besitzt.
Um nun legal am Straßenverkehr teilzunehmen dürfen Sie auf den Hänger max. 1000 Kg an Gewicht aufladen. Durch die 1000Kg Leergewicht und 1000Kg Zuladung haben Sie die maximale Anhängelast für Ihr Zugfahrzeug erreicht.

 

Ist Gesamtgewicht und Gesamtmasse das gleiche?

Häufig wird von zulässigem Gesamtgewicht sowie der zulässigen Gesamtmasse gesprochen, physikalisch korrekt wäre die „zulässige Gesamtmasse“, jedoch selbst in der StVZO werden beide Begriffe genannt. Falsch ist also keines der beiden Begriffe.

Was passiert bei Überschreitung der zulässigen Anhängelast?

Schnell kann es passieren das man den Hänger so voll lädt das man über die zulässige Anhängelast hinaus kommt. Das kommt zum Beispiel bei Schüttgut wie Kies und Schotter sehr schnell vor, der Hänger sieht optisch nicht einmal halbvoll aus und ist aber bereits überladen.

Doch das sollten Sie tunlichst vermeiden, denn die Polizei sieht auf einen Blick ob eine Kontrolle lohnt, und eine Überladung des Anhängers, also eine Überschreitung der zulässigen Anhängelast, wird schnell teuer. Es kommt nämlich zu Bußgeldern zwischen 30 und 425 Euro, zusätzlich kann es auch einen Punkt kosten.

Hänger überladen

So wird der Hänger schnell überladen

Rechnen Sie also genau nach wieviel Sie tatsächlich auf Ihren Anhänger laden, nutzen Sie auch Wagen die überall da sind wo LKWs beladen werden, zum Beispiel in Steinbrüchen oder Kiesgruben, nur so gehen Sie auf Nummer sicher.

Achten Sie bei langen Gütern auch auf den Ladungsüberstand.

 

Fazit: Nun Wissen Sie genau was die Begriffe bedeuten und wie Sie herausfinden wie schwer der Hänger sein darf. Achten Sie unbedingt darauf ob Sie einen extra Anhängerführerschein benötigen.

Typische Fallen, die beim Verkauf eines Gebrauchtwagen lauern können

Ein simpler Autoverkauf kann unter Umständen zu einer Odyssee ungeahnten Ausmaßes mutieren. Besonders bei Privatverkäufen erscheint nicht nur der Wolf im Schafspelz als potenzieller Käufer, man selbst kann sehr schnell zum Wolf werden, wenn beispielsweise am Fahrzeug Mängel auftauchen, von denen man zum Zeitpunkt des Verkaufs nichts ahnte und wusste. Und plötzlich muss man sich gerichtlich über Schuld und Haftung äußern und beweisen. Der Verkauf von Privat an Privat oder auch von Privat an Händler, via Zeitungsinserat, eines öffentlichen Automobilverkaufsmarktes oder auch auf anderen Plattformen birgt Risiken die man gezielt absichern muss, sonst wird aus dem Autoverkauf ganz schnell ein teurer Albtraum.


Gebrauchtwagenkauf Fallen

Fallen beim Gebrauchtwagenkauf

Gekauft wie gesehen?

Im Gegensatz zu Kaufverträgen unter Unternehmen wirkt der Abschluss eines Kaufvertrages bei Privatpersonen mit dem Zusatz “gekauft wie gesehen” und führt zum Haftungsausschluss.

In vielen Vorlagen und Mustern von Kfz Kaufverträgen kommt dieser wichtige Satz vor. Der Verkäufer sollte sich aber dennoch nicht zu beruhigt zurücklehnen und hoffen, dass er sich damit allen Rechten und Pflichten den Kaufvertrag betreffend entzogen hat.

Er kann mit diesem Haftungsausschluss lediglich nur für solche Mängel gewährleisten, die zum Zeitpunkt des Kaufvertrages und der Übergabe der Kaufsache, in diesem Fall des Fahrzeuges, bei einer ordnungsgemäßen Besichtigung aufgefallen wären.

Und das Wichtigste hierbei ist: Diese Klausel gilt nur bei dem Verzicht und der Inanspruchnahme eines Sachverständigen. Denn dieser würde durch sein Gutachten automatisch haften. Diese Klausel bezieht sich hauptsächlich auf den Haftungsausschluss und dient der Vereinfachung der rechtlichen Sachlage bei Privatverkäufen. Ein Trugschluss, denn wird ein Mangel am Auto erst nach dem Zeitpunkt des Kaufes seitens des Käufers festgestellt, ist der Verkäufer in der Pflicht und kann sich nicht wirklich von seinen Gewährleistungspflichten entziehen. Nun ist er in der Beweispflicht und muss diese unter Umständen bei einem gerichtlichen Verfahren untermauern. So kann aus einem einfachen Verkauf des Autos eine schier endlose Odyssee entwickeln.

Unproblematisch und schnell – Verkauf an Autoankäufer

Den Verkauf des Autos ganz unproblematisch und schnell über die Bühne gehen zu lassen, ohne dabei auf Komplikationen, Ärger oder Sonstiges stoßen zu müssen, ist die Möglichkeit das Fahrzeug einem seriösen Autoankäufer (z.B. in Hamburg) in unmittelbarer Umgebung anbieten zu können. Sachlich, professionell und seriös ist die Herangehensweise eines Autoankäufers in der Regel und schon nach wenigen Stunden kann man sein altes Fahrzeug mit ruhigem Gewissen loswerden.

Schon bei der Fahrzeugbewertung vor Ort, die meistens kostenlos ist, kann der Kaufpreis ermittelt werden. Sind beide Parteien zufrieden mit dem Ergebnis, steht einem Kaufvertrag nichts mehr im Weg. Geübte Autoankäufer nehmen grundsätzlich alle Fahrzeugtypen, Klassen, Modelle, unterschiedlichster Hersteller an .

Kilometerleistungen (Achtung: zurückgedrehter Tacho) und Baujahre sind in der Regel für sie keine Hindernisse, den Kauf zu tätigen. Im Gegenteil: Besonders Fahrzeuge, die in ihrem Istzustand nicht mehr für hiesige Verhältnisse verkehrstüchtig sind, werden gerne bevorzugt. Unfallfahrzeuge ebenso. Sie werden repariert und wieder fahrtüchtig gemacht, oder auch bei älteren Modellen auch in ihrem Zustand sofort ins Ausland verkauft. Dort werden diese Autos unter Umständen noch viele Jahre gefahren und erfüllen so erneut ihren Zweck.

Doch vertrauen Sie nicht blind auf den genannten Preis den Ihnen der Autoankäufer vor Ort nennt, denn je nachdem wie der die Verkaufschancen einschätzt wird er Ihnen seinen Ankaufpreis anbieten. Sagen sie nicht sofort zum, gehen Sie zumindest einmal auf Mobile.de und schauen was für vergleichbare Modelle von Ihrem Auto verlangt wird, so sehen Sie zumindest grob ob das Angebot passt. Sie können natürlich auch eine Online Autobewertung durchführen um einen Verkaufspreis zu berechnen.

Detaillierte Beschreibungen des Wagens schriftlich festhalten

Auf Nummer sicher gehen beim Verkauf kann man übrigens auch, wenn man eventuelle Schäden oder Mängel klar aufzeigt und diese schriftlich im jeweiligen Kaufvertrag fixiert. Für den Käufer erschließt sich wesentlich transparenter, was er da schließlich kauft und für den Verkäufer ist es nicht unwesentlich bei eventuellen Schadensersatzansprüchen, diese Anmerkungen im Kaufvertrag auch aufzeigen und beweisen zu können. Auch wenn es dem Käufer nicht wichtig ist, man weiß nie was passiert, und auf die paar Minuten kommt es auch nicht an.

Einen Musterkaufvertrag nutzen

Wenn Sie sich gegen Autohaus und professionelle Ankäufer entscheiden und Privat verkaufen möchten, dann immer mit Kaufvertrag! Selbst wenn das Auto für einen Euro den Besitzer wechselt. Wir haben einen kostenlosen Kaufvertrag als Muster den Sie unkompliziert nutzen können. Hier gelangen Sie zur Vorlage des Kfz Kaufvertrag.

Mehr Tipps zum Gebrauchtwagenverkauf gibt es hier, wenn das Auto nur noch reif für den Schrott ist dann lesen Sie hier mehr wie Sie Ihr Auto verschrotten lassen können.

Der erste Urlaub mit dem Wohnmobil – das gibt’s zu beachten

Es gibt sehr viele Möglichkeiten Urlaub zu machen, Pauschalreise bei der man sich einfach in das Flugzeug setzt und alles bereits organisiert ist, ein Urlaub in Hotel / Ferienwohnung bei dem man selber anreist, manche bevorzugen Balkonien, und es gibt das Campen. In der einfachsten Form wird einfach in einem Zelt geschlafen. Komfortabler und bequemer ist es dagegen mit einem Wohnwagen, gefühlt werden es von Jahr zu Jahr mehr Wohnmobile die zur Ferienzeit die Straßen unsicher machen, und das im wahrsten Sinne des Wortes.


Fahren mit Wohnwagen

Fahren mit dem Wohnwagen

Um einen Urlaub mit dem Wohnmobil zu machen muss man sich natürlich keinen selber kaufen, es gibt Verleiher, zum Beispiel das caravan-center-bocholt.de, bei denen es Wohnwagen und auch Wohnmobile auszuleihen gibt. Ob Sie die nötige Tauglichkeit besitzen um mit einem Gespann fahren zu können wird dabei selbstverständlich nicht geprüft, das liegt in Ihrer Verantwortung, aus eigenem Interesse sollten Sie sich vor Fahrtantritt Gedanken um die Sicherheit machen. Einfach drauf los nach dem Motto: “Kann ja nicht so schwer sein.” ist nicht zu empfehlen, denn die Folgen können Fatal sein.

Das Fahrverhalten mit einem Wohnwagen

Viele Autofahrer kommen nur selten oder gar nicht dazu mit einen Anhänger zu fahren, und selbst wenn, das fahren mit einem Wohnwagen am Auto ist noch einmal etwas ganz anders. Allein die Größe ist für Neulinge beeindruckend, denn wenn man den Wohnwagen angekuppelt hat sieht man nach hinten nicht viel mehr wie den Wohnwagen, auch der Blick in die Seitenspiegel ist gewöhnungsbedürftig, erst einmal sind diese durch die Spiegelverbreiterungen woanders und die räumliche Entfernung zum Wohnwagen ist auch ungewohnt.

Je nachdem welches Auto und Wohnwagen Sie haben wird der Wohnwagen breiter sein wie Ihr Auto, Sie müssen beim Fahren ständig daran denken um nicht Bordsteine, Verkehrsschilder oder Bäume mitzunehmen. Das ist sehr anstrengend und gerade wenn Sie das erste mal mit Wohnwagen fahren.

Achten Sie auch darauf ob Sie einen Anhängerführerschein benötigen.

Kurvenverhalten mit Wohnwagen

Ganz besonders ungewohnt ist es mit dem Wohnwagen Kurven zu fahren, zum Beispiel ind er Stadt wo es etwas enger zu geht. Hier sollten Sie auf jeden Fall üben. Haben Sie den Wohnwagen das erste mal am Zugfahrzeug dann sollten Sie auf einen großen Parkplatz von einem geschlossenen Möbelhaus, Baumarkt oder ähnliches. Fahren Sie nun langsam über den Parkplatz und beobachten ganz genau wie der Wohnanhänger reagiert. Fahren Sie nicht zu schnell und beobachten in den Seitenspiegeln die Fahrspur der Räder des Wohnwagens, so bekommen Sie ein Gefühl dafür wie Sie auch enge Kurven zu nehmen haben. Übrigens ist auch auf Parkplätzen von geschlossenen Läden die Straßenverkehrsordnung einzuhalten.

Übrigens ist es entgegen vieler Meinungen NICHT nötig vor einer Kurve seitlich auszuholen, leider sieht man dieses gefährlicher Manöver nicht selten. Der Wohnwagen läuft Ihrer Spur hinter dem Auto hinterher, ein ausholen vor der Kurve ist nicht nötig, Sie kommen damit dem Gegenverkehr nur unnötig nahe bzw. sogar in den Gegenverkehr.

Bremsen überprüfen

Natürlich müssen die Bremsen an Ihrem Auto und dem Wohnwagen sauber funktionieren, die Bremsen des Wohnwagens können Sie testen indem Sie auf einem Parkplatz bzw., einer Nebenstraße wo sich keine anderen Verkehrsteilnehmer befinden (Kontrollieren!), einmal stark Bremsen, Sie sehen dann anhand der Bremspuren auf dem Asphalt ob beide Seiten Bremsen. Ein einseitiges Bremsen merkt man während der Fahrt nicht, aber der Bremsweg wird länger, dabei kann es sich im Notfall um die entscheidenden Meter handeln.

Tipp: Wenn Sie den Wohnhänger zwischen den Urlauben für längere Zeit abstellen achten Sie immer darauf das die Bremse nicht angezogen ist, sonst kann es sein das Sie festsitzt oder im Winter auch einfiert, dazu lesen Sie hier mehr: Eingefrorene Bremse am Anhänger.

Wohnwagen Urlaub

Urlaub mit dem Wohnwagen

Reifen und Luftdruck kontrollieren

Sehr wichtig für ein sicheres Fahren mit dem Wohnwagen ist der richtige Luftdruck an Zugfahrzeug und Hänger (zum Artikel Luftdruck kontrollieren), den Luftdruck des Wohnwagens stellen Sie gemäß Handbuch bzw. Aufkleber am Wohnwagen ein. Den Luftdruck Ihres Autos stellen Sie so ein wie er für volle Beladung angegeben ist. Falscher Luftdruck kann zum gefährlichen Pendeln führen.

Das gefährliche Pendeln / Schlingern

Gefürchtet ist das Pendeln, da Gespann pendelt oder schwingt sich dann soweit auf das es unbeherrschbar wird und es unweigerlich zu schweren Unfällen kommt.

Die Ursachen für das Pendeln sind unter anderem: Falsche Beladung, starker Wind, falscher Luftdruck, Fahrfehler.

Was tun wenn das Gespann pendelt?

Das ist sehr wichtig und es sollte sich jeder Gespannfahrer hinter die Ohren schreiben,  immer noch Geistert das Märchen in den Köpfen herum das „Gas geben“ um den „Zug zu strecken“ die richtige Lösung wäre – doch genau das ist falsch. Damit werden Sie keine Ruhe in Ihr Gespann bekommen, Sie machen das ganze damit nur noch schlimmer. Das einzig richtige was Sie tun können ist starkes Bremsen dabei halten Sie das Lenkrad fest geradeaus, versuchen Sie nicht gegenzulenken. Bevor Sie zum Stillstand kommen lösen Sie die Bremse wieder. Verinnerlichen Sie sich diesen Abschnitt ganz tief, denn auch wenn Sie noch so vorsichtig fahren kann es immer zum Pendeln kommen.

Die Beladung des Wohnwagens

Viele Denken das Sie nun endlich mal nicht darauf schauen müssen was Sie einpacken, in so einem Wohnwagen ist ja schließlich genug Platz, doch weit gefehlt! Achten Sie unbedingt auf die mögliche Zuladung des Wohnwagens, dieses trägt extrem zu Unfallverhütung bei, wird dementsprechend von der Polizei auch kontrolliert und hart bestraft. Schwere Dinge lagern Sie auf dem Boden und möglichst in Achsnähe, die nötige Befestigung der Ladung muss natürlich gewährleistet sein. Fahrräder und Boote gehören aufs Autodach, nicht auf das Dach des Wohnwagens oder dessen Heck.

Schauen Sie also unbedingt nach der möglichen Zuladung und kontrollieren Sie diese ganz genau.

Das Überholen und Überholt werden

Ein heikles Thema ist das Überholen für Wohnwagenfahrer, denn wenn man überholt oder auch überholt wird, gerade bei LKW oder Bussen entsteht durch die große geschlossene Seitenwand ein Sog der schnell zum Pendel führen kann. Überlegen Sie also vor jedem Überholmanöver ob dieses wirklich notwendig ist, gegen den Sog hilft nur genügend seitlicher Abstand.

Das rangieren mit dem Wohnwagen

Rückwärts mit dem Hänger fahren ist für ungeübte schon eine Sache für sich, aber Rückwärts mit dem Wohnwagen rangieren ist noch eine Nummer schärfer. Dann noch auf einem vollen Campingplatz mit neugierigen Campern die dann auch noch tolle Tipps auf Lager haben!? So muss kein Urlaub beginnen. Suchen Sie sich wieder einen ungenutzten Parkplatz und üben das Rückwärts rangieren in eine enge Lücke, Sie können sich einfach einen Parkplatz mit ein paar Hilfsmitteln abstecken. Wichtig ist hier das die Person die mit in den Urlaub kommt und die „Einweiserin oder Einweiser“ ist, bereits bei diesem Übungen mit dabei ist, denn dann kann man sich besser abstimmen und auf Kommandos einigen, denn auch das Einweisen will gelernt sein.

Einen Wohnwagen ausleihen

Campingurlaub mit dem Wohnwagen liegt derzeit voll im Trend, spielen auch Sie mit dem Gedanken für den nächsten Urlaub einen Wohnwagen zu leihen dann sollten Sie so zeit wie möglich reservieren. Wenn Sie sich nicht sicher sind welches Modell für Sie geeignet ist dann machen Sie sich auf den Weg zu einem Verleiher, dort können Sie vor Ort einen Blick in die verschiedenen Hänger werfen und die Größe sowie die Ausstattung unter die Lupe nehmen. Bei der Ausstattung und Größe gibt es extreme Unterschiede, von einfach und praktisch bis riesig und Luxus ist alles dabei, eine sehr beliebte Marke unter Campern sind Wohnwagen von Hobby.

Fazit: Für viele ist ein Urlaub mit Wohnwagen das Beste was es gibt, ungebunden und frei mit dem rollenden Heim unterwegs. Doch einige Dinge sind zu beachten damit der erholsame Urlaub nicht in einer Katastrophe endet. Seien Sie also Vorsichtig und beachten unsere Tipps. Zusätzliche Fahrtipps für Wohnwagen Gespanne bekommen Sie bei den Profis von Caravaning.de.

Anhänger Bremse eingefroren – was tun um Sie zu lösen (Handbremse)?

Wer einen Anhänger hat und Ihn im Winter benutzen möchte der hat häufig Pech wenn man vergessen Hand die Handbremse zu lösen, denn wenn Minusgrade herrschen dann ist es sehr wahrscheinlich das die Bremsen des Hängers eingefroren sind. Ganz ähnlich wie wenn man die Handbremse des Autos angezogen hat. Beim Anhänger passiert das oft wenn man Ihn bei warmen Temperaturen abstellt und auch anbremst, wenn man Ihn dann eine Zeit lang nicht mehr benutzt und es ist gerade Winter dann steht man da mit einem Hänger der sich nicht bewegen lässt.


Bremse eingefroren

Bremse eingefroren

Was tun wenn die Anhänger Bremse eingefroren ist?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten die eingefrorene Hängerbremse zu lösen. Wenn Ihr Hänger in einer Halle, bzw. irgendwo untergestellt ist dann können Sie diese Halle beheizen, ein paar Plusgrade und die eingefrorene Bremse wird sich wieder lösen.

Wenn der Anhänger draußen steht können Sie eine große Plane darüber werfen und unter die Plane einen (großen) Heizlüfter stellen.

Wenn diese zwei Methoden nicht machbar sind oder zu lange dauern dann können Sie folgendes Unternehmen.

Nehmen Sie ein Stück Holz und einen großen (Vorschlag) Hammer, geben Sie Schläge auf die Felge nahe der Radnabe, um die Felge nicht zu beschädigen sollte das Holz dazwischen gehalten werden. Mit etwas Glück lassen sich die Bremsbacken so lösen.

Haben Sie einen Heißluftföhn zur Hand dann erwärmen Sie die Felge und der Mitte rund um die Radnabe, greifen Sie gleichzeitig das dazugehörige Bremsseil für dieses Rad und wackeln daran.

Häufig frieren bei einem Anhänger die Bremsseile ein, diese und deren Lauf sollten Sie auch kontrollieren. Besonders die Stelle wo das Bremsseil auf 2 bzw. 4 Bremsseile übergeht, die dann zu den einzelnen Rädern führen. Eventuell erkennen Sie schon hier ob es an den Bremsseilen liegt.

Sie können auch versuchen  die Bremsen des Anhängers zu lösen, durch einen kurzen Ruck rückwärts.

Wenn die Bremsen des Anhängers wieder gelöst sind und er sich wieder ziehen lässt dann sollten Sie unbedingt kontrollieren ob sich auch wirklich alle 2 bzw. 4 Räder drehen, denn anderenfalls ist Ihr Reifen schnell hinüber.

Achten Sie immer darauf ob für den Anhänger ein Anhängerführerschein nötig ist.

Fazit: Wie Sie sehen alles einfache Dinge mit denen Sie eingefrorene Bremsen im Normalfall recht einfach wieder gelöst bekommen. Sollte alles nicht helfen und dann kann es sein das die Bremse „festgebacken“ ist, im hartnäckigen Fall muss ein Fachmann die Bremse öffnen.

Am besten ist es jedoch rechtzeitig vor dem Winter die Handbremse des Anhängers zu lösen und mit Unterlegkeilen gegen wegrollen zu sichern.

Das H-Kennzeichen – die Vorteile der Oldtimer Zulassung

Vom sogenannten H-Kennzeichen hat sicher jeder schon einmal gehört, es ist zu finden an alten Auto und Motorrädern, es sieht fast aus wie ein normales Kennzeichen, hat nur hinter der Zahlenkombination ein großes „H“ geprägt. Das ist sofort ein Zeichen das es sich um ein als Oldtimer zugelassenes Fahrzeug handelt. Vielleicht haben Sie selbst ein altes Auto und möchten Wissen wie man an ein H-Kennzeichen gelangt, was es kostet und ob es Vorteile bringt? In diesem Ratgeber klären wir über das Oldtimer-Kennzeichen auf.


Oldtimer Kennzeichen

Oldtimer

Die Vorteile eines H-Kennzeichens

Sie möchten sich einen Jugendtraum erfüllen und das Auto kaufen was damals Ihr unerreichbarer Traum war? Oder Sie haben Ihr erstes eigenes Auto eingemottet in einer Garage stehen und wollen es nun wieder auf der Straße bewegen? Dann ist es eventuell möglich dieses Auto als Oldtimer zuzulassen und somit an das begehrte H-Kennzeichen zu kommen, denn die Vorteile sind nicht von der Hand zu weißen.

  • Jährliche Einheitssteuer unabhängig vom Hubraum: 191,73 Euro pro Jahr (Motorräder 46,02 Euro)
  • Günstige Versicherungsprämien
  • Keine Einschränkungen, Sie können so oft Sie wollen fahren, auch zu jeder Uhrzeit, und Parken ist damit auch überall gestattet
  • Größter Vorteil: Die KFZ Steuer wird bei Oldtimern nicht wie üblich am Hubraum des Fahrzeuges berechnet. Das heißt wenn ein Ami Schlitten mit 6 Litern Hubraum ein Oldtimer-Kennzeichen bekommt dann werden auch nur 191,73 Euro jährliche Steuer fällig.
  • Mit einem H-Kennzeichen darf auch in Umweltzonen gefahren werden ohne gültige Plakette
  • Die Autos dürfen ohne Katalysator gefahren werden

Saisonkennzeichen in Verbindung mit einem H-Kennzeichen

Hier wurde leider nicht mitgedacht, eigentlich ist es fast logisch das man seinen Oldtimer, den man hegt und pflegt, nicht im Winter Schnell und Salz aussetzen möchte, doch es gibt trotzdem keine Möglichkeit ein Saisonkennzeichen für einen Oldtimer zu bekommen. Aber es steht Ihnen natürlich frei das Auto jederzeit An- und wieder Abzumelden.

Wie alt muss ein Fahrzeug mindestens sein um ein H-Kennzeichen zu bekommen?

Egal ob Auto oder Motorrad, das Fahrzeug muss mindestens 30 Jahre alt sein. Wenn Ihr Fahrzeug gerade erst 30 Jahre alt geworden ist dann sollten Sie vorsichtshalber bei Ihrer zuständigen KFZ Zulassungsstelle nachfragen, in manchen Bundesländern zählt das Jahr der Erstzulassung, manche Bundeslänger nehmen es ganz genau und rechnen die 30 Jahre auf den Tag genau aus.

Was sind die Voraussetzungen für eine Oldtimer Zulassung?

Kommen wir nach den ganzen Vorteilen aber zur eigentlichen Herausforderung, denn ein H-Kennzeichen bekommt man nicht einfach nur weil das Fahrzeug alt genug ist, das ist zwar eine Grundvoraussetzung aber noch lange nicht alles. Denn es muss bei der Zulassung ein Oldtimer-Gutachten vorliegen, und dieses zu bekommen ist unter Umständen gar nicht so einfach.

Oldtimer

Das Oldtimer Gutachten

Von diesem Gutachten hängt alles ab, es kann grundsätzlich bei jeder Prüforganisation in Auftrag gegeben werden. Das Oldtimer Gutachten bestätigt das ein Fahrzeug als kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut eingestuft wird, denn nur dann stehen Ihnen die Vergünstigungen zu.

Tuning bei Oldtimern

Grundsätzlich ist jegliches Tuning an einem Oldtimer inakzeptabel, zumindest wenn er das Oldtimer Gutachten bekommen soll. Breitreifen, Effektlackierung, Tieferlegung und Co fallen Gnadenlos durch die Begutachtung. Ausnahme: Dieses Tuning bzw. die Umbauten sind zeitgemäß und wurden

Tipp: Sie haben jetzt die Möglichkeit das H-Kennzeichen im 3D Design zu bestellen, dieser Shop bietet H-Kennzeichen in 3D- und Carbonoptik an.

Der Hauptgrund des Gutachtens ist herauszufinden ob das Fahrzeug weitgehend im Originalzustand ist. Denn eine alte und verbastelte Rostlaube stellt kein kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut dar und bekommt somit keine Vergünstigungen.  Grundsätzlich wird geschaut:

  • Ob das komplette Fahrzeug dem Original entspricht
  • Umbauten werden nur erlaubt wenn Sie Zeitgenössisch sind
  • Ob das Fahrzeug mängelfrei ist und in einem guten, erhaltenswerten Zustand ist

Natürlich wird auch die Verkehrstauglichkeit im Rahmen einer normalen HU Untersuchung überprüft.

Im Oldtimer Gutachten wird auf sehr viele Dinge geschaut, alle zu nennen würde hier den Rahmen sprengen, wir möchten Ihnen einige nennen, anhand derer erkennen Sie schon das dieses Gutachten nicht mal schnell nebenbei erstellt wird.

Farbe & Lack: Der Lack sollte möglichst Original sein, wurde das Fahrzeug restauriert und neu lackiert dann muss der original Farbton zum Einsatz gekommen sein. Künstlerische Airbrush Motive werden natürlich nicht akzeptiert. Auch nicht wenn der Oldtimer zu Werbezwecken dienen soll.

Rost: Eine Durchrostete Karosse wird selbstverständlich auch abgelehnt, natürlich wird nicht erwartet das ein 30 Jahre altes Auto völlig Rostfrei ist, aber eine Rostlaube ist auch nicht mehr erhaltenswert.

Rahmen: Häufig muss am Rahmen von Fahrzeugen in diesem Alter geschweißt werden, dies ist auch akzeptabel, allerdings muss es sich dabei um eine Fachgerechte Arbeit handeln.

Bremsen: Wenn es hier aus Gründen der Verkehrssicherheit umbauten gab (zB.: auf eine hydraulische Bremsanlage) dann wird dies akzeptiert.

Innenausstattung: Hier wird besonderes Augenmerk auf Originalität gelegt, der Einbau moderner und Digitaler Anzeigen ist Tabu. Ein modernes Radio darf es allerdings sein.

Auspuff: Aus Gründen des Umweltschutzes wird hier ein Auge zugedrückt und ein Katalysator darf eingebaut werden.

Wie sie sehen ist es gar nicht so einfach dieses Gutachten zu bekommen. Es mag zunächst pingelig erscheinen, doch ist es nur gerecht dass nur Autos die tatsächlich als erhaltenswerte Oldtimer gelten auch die Vergünstigungen eines H-Kennzeichens bekommen.

Den Anforderungskatalog für die Begutachtung von Oldtimer bekommen Sie direkt hier beim TÜV SÜD als PDF.

Sollte Ihr Fahrzeug das Gutachten nicht erhalten so können Sie es natürlich als ganz normalen PKW zulassen und anmelden.

Versicherungsbeitrag für Oldtimer mit H-Kennzeichen

Auch bei der Versicherung profitieren Sie mit einem Oldtimer Zulassung. Denn auch wenn es keine Einschränkung in der Nutzung gibt, so gehen die Versicherer davon aus das ein Oldtimer wenig genutzt wird, außerdem wird angenommen das der Oldtimer nur moderat und mit größter Vorsicht im Straßenverkehr bewegt wird. Und das merken Sie in den Versicherungsbeiträgen die häufig ahand der Leistung des Autos berechnet wird, nicht nach Typ und Modell.

Um einen groben Überblick der Tarife zu geben hier mal ein Beispiel eines Versicherers:

Bis 45 PS Leistung            –              jährliche Prämie von 85 Euro

Bis 90 PS Leistung            –              jährliche Prämie von 120 Euro

Bis 150 PS Leistung         –              jährliche Prämie von 150 Euro

Über 150 PS Leistung     –              jährliche Prämie von 190 Euro

Fazit: Eine Oldtimer Zulassung mit H-Kennzeichen lohnt sich für fast jedes alte Auto, nur es auch zu bekommen ist nicht ganz so einfach. Betrachten Sie die Anforderungen ganz kritisch und nehmen gegebenenfalls Änderungen am Fahrzeug vor bevor Sie es begutachten lassen.

Auto entsorgen – wir zeigen wie es richtig geht

Irgendwann ist die Zeit gekommen und ein Autoleben endet, ist das Auto kaputt oder zu Alt für Sie müssten zu viel Geld reinstecken um den nächsten TÜV zu bestehen dann müssen Sie sich von Ihm trennen. Und alte Auto muss natürlich irgendwohin, abmelden und auf einen Parkplatz stellen ist dabei keine Lösung, denn das wird irgendwann sehr teuer für Sie. Das Auto muss verschrottet werden, was das kostet und ob es vielleicht noch eine andere Lösung gibt, das lesen Sie in diesem Artikel.


Autoverwertung

Autofriedhof

Autoentsorgung über den Autoverwerter

Autoverwerter sind zertifizierte Annahmestellen die berechtigt sind alte Autos nach Ihrem Einsatz auf den Straßen, zu verwerten. Die Autos werden fachgerecht trockengelegt und danach Umweltgerecht zerlegt und verwertet.

Die Kosten für die Entsorgung liegen bei 100 bis 150 Euro die man an den Autoverwerter zahlen muss. Dazu kommt noch die Gebühr die für die Abmeldung (Unterlagen zur Abmeldung) die bei rund 10 bis 15 Euro liegt. Manche Autoverwerter bieten die Abmeldung auch als besondere Inklusiv Leistung an, das spart Ihnen einen Behördengang. Wichtig zu wissen: Fahren nach der KFZ Abmeldung.

Kostenlose Autoentsorgung

Ein kostenloser Weg Ihre Altes Auto legal zu entsorgen ist dieser: Suchen Sie über Google nach „Kostenlose Autoverwertung + Ihre Stadt“ – mit etwas Glück ist in Ihrer Nähe ein Autoverwerter der Ihr Auto kostenlos entgegennimmt und es sogar bei Ihnen vor der Haustür abholt. Aufgrund des hohen Schrottpreisen bieten immer mehr Autoverwerter Ihre Dienstleistung kostenlos an. Beispiel: Suchen Sie bei Google oder einer beliebigen Suchmaschine nach „Autoverwertung Stuttgart“ – Sie gelangen unter den Treffern unter anderem auf die Seite: Kostenlose Autoverwertung Stuttgart. Ein Anruf und die Sache mit der Entsorgung sollte geklärt sein.

Das alte Auto verkaufen – Online verkaufen

Eine dritte Möglichkeit bei der Sie sogar noch bares Geld aus dem toten Auto herausholen können ist es einfach im Internet zu inserieren. Das kostet zwar ein paar Minuten Zeit, aber es kann sich lohnen. Selbst wenn der TÜV abgelaufen ist und das Auto nicht mehr anspringt, irgendwo gibt es sicher jemanden der noch eine Verwendung dafür hat oder spezielle Teile sucht die an Ihrem Auto noch funktionieren. Selbst wenn Sie 100 oder 200 Euro noch für Ihren alten bekommen so ist das für Sie ein gutes Geschäft, denn das ist noch besser wie die kostenlose Autoverwertung. Neben den großen Fahrzeugbörsen sollten Sie Ihr Glück auch bei den eBay Kleinanzeigen probieren.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim entsorgen Ihres alten Autos.