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Hagelschaden am eigenen Auto – was zahlt die Versicherung?

Ein Hagelschaden am Auto passiert ganz plötzlich, meist im Hochsommer zieht eine Gewitterfront auf und bringt heftigen Hagel mit sich. Und die Hagelkörner können ganz empfindliche Schäden an unseren Autos hervorrufen, ab einem Durchmesser von 3 Zentimetern richten Hagelkörner schaden am Auto an. Meist großflächig auf allen Blechteilen, daher ist ein Hagelschaden auch so teuer. Wenn Sie auch das Pech hatten und einen Hagelschaden erlitten haben, dann stellen Sie sich natürlich die Frage ob Sie auf dem Schaden sitzen bleiben oder ob Ihre KFZ Versicherung den Schaden übernimmt.


Hagelschaden Auto

Hagelschaden am eigenen Auto

Welche Versicherung zahlt den Hagelschaden am eigenen Auto?

Die Haftpflichtversicherung die jeder von uns hat, kommt für den Hagelschaden nicht auf. Hierfür ist eine Teilkasko oder Vollkaskoversicherung nötig.

Bereits die Teilkaskoversicherung übernimmt den Hagelschaden vollständig, und das ohne einer Rückstufung Ihres SFR. Das heißt auch wenn Sie einen Hagelschaden durch Ihre Versicherung reguliert bekommen haben, steigen Sie nicht in der Schadenfreiheitsklasse, Sie zahlen also aufgrund des Hagelschadens in Zukunft nicht mehr für Ihre KFZ Versicherung.

Haben Sie Ihr Auto Vollkaskoversichert dann haben Sie automatisch auch eine Teilkasko.

Theoretisch können Sie also auch mehrere Hagelschäden an Ihrem Auto pro Jahr haben.

Keine SFR Höherstufung nach einem Hagelschaden

Die Selbstbeteiligung bei einem Hagelschaden

Haben Sie in der Teilkasko eine Selbstbeteiligung vereinbart dann ist diese im Falle eines Hagelschadens fällig, häufig sind das 150 Euro, diese müssen Sie bei der Regulierung aus der eigenen Tasche bezahlen.

Totalschaden durch Hagel?

Das ist durchaus möglich und geht sogar schneller als Sie denken, denn aufgrund der unzähligen Beulen und Dellen die passieren ist der Aufwand zum beheben des Schadens sehr hoch, und die Kosten für eine Werkstattstunde sind nicht gerade niedrig. Ein Totalschaden liegt vor, wenn sich die Reparatur oder Instandsetzung des Schadens nicht mehr lohnt, also wenn dieser teurer ist als der Restwert des Autos. Tipp: Restwert des eigenen Autos berechnen.

Wichtig: Hagelschaden der Versicherung schnellstens melden

Um kein Risiko einzugehen ist es wichtig das Sie den Hagelschaden an Ihrem Auto der Versicherung schnell melden. Folgende Möglichkeiten stehen Ihnen dabei zur Verfügung:

  • Per Brief
  • Per Telefon
  • Per Online Formular auf der Homepage des Versicherers

Am einfachsten und schnellsten ist es, wenn Sie das Handy zur Hand nehmen (aber nicht währen der Fahrt telefonieren), und Ihre Versicherung anrufen und den Schaden schnell und unkompliziert melden.

Hagelschaden und die Versicherung

Hagelschaden und die Versicherung

Was passiert nach der Schadenmeldung bei der Versicherung

Im Normalfall schickt Ihnen die Versicherung einen Gutachter vorbei, oder Sie werden gebeten zu einem Begutachtungstermin in eine Werkstatt zu kommen. Ein Gutachter nimmt Ihr Auto dann unter die Lupe und ermittelt den Umfang des Schadens, und was die Reparatur kostet.

Wenige Tage nach der Begutachtung liegt dann das fertige Gutachten Ihrer Versicherung vor, welches Sie sich anfordern können.

Die Kosten für das Gutachten übernimmt Ihre KFZ Versicherung, wenn sie auf eigene Faust ein Schadengutachten in Auftrag geben dann müssen Sie das aus eigener Tasche bezahlen.

Wenn Sie mit Ihrem Auto zu dem Gutachter Termin fahren dann sollten Sie Ihr Auto vorher waschen, so sieht der Gutachter die Schäden besser. Bestehen Sie außerdem darauf das Ihr Auto in der Werkstatt begutachtet wird, Sonnenlicht lässt das beschädigte Blech besser aussehen als es ist.

Was genau bezahlt die Versicherung?

Der Gutachter wird alle Schäden aufnehmen die durch den Hagel passiert sind. Sie bekommen Ihr Fahrzeug nach der Reparatur so wieder wie vor dem Hagel. Es werden also alle Schäden repariert die angefallen sind, nicht nur das ausbeulen, sondern auch kaputte Scheiben, nicht selten kommt es auch zu kaputten Front- oder Heckscheiben, ähnlich wie bei einem Steinschlag.

Aber auch Kunststoffteile oder beschädigte Zierleisten werden selbstverständlich bezahlt.

Den Hagelschaden reparieren oder auszahlen lassen?

Häufig ganz klar: reparieren lassen. Der Gutachter kalkuliert nämlich die Reparaturkosten, nicht die tatsächliche Schadenhöhe. Sie bekommen also das Geld von der Versicherung welches nötig ist um den Hagelschaden komplett zu beheben, so das Sie keinen Wertverlust bei Ihrem Auto haben.

Und die Reparaturkosten sind meistens niedriger als die Schadenhöhe das spricht für eine Reparatur.

Sollten bestimmte Gründe gegen eine Reparatur sprechen, dann können Sie sich das Geld natürlich auf Wunsch auch auszahlen lassen, von den ermittelten Reparaturkosten wird dann die Mehrwertsteuerbetrag ausgezahlt, Ihnen wird also der Netto Betrag ausgezahlt.

Doch bedenken Sie bei dieser Entscheidung das sich ein Hagelschaden extrem Wertmindernd auswirkt.

Hagelschaden bei einem Leasingfahrzeug

Haben Sie ein Leasingpaket das auch die KFZ Versicherung enthält, dann sollten Sie umgehen nach dem Schaden den Leasinggeber informieren. Dieser meldet den Schaden dann der Versicherung und stimmt mit Ihnen zusammen die Reparaturtermine ab.

Wie werden Hagelschäden repariert?

Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, der Gutachter entscheidet welche Möglichkeit am wirtschaftlichsten ist. Wir möchten die gängigsten kurz Vorstellen:

Ausbeulen: Es gibt Spezialisten die meist Beulendoktor genannt werden. Diese schaffen es mit speziellen Instrumenten und Werkzeugen die Beulen aus dem Blech zu drücken. Diese Methode ist sehr schonend und geht meist ohne Lackierarbeiten.

Lackieren: Die Dellen im Lack rausziehen, spachteln und neu lackieren. Das ist ein großer Aufwand doch manchmal nicht anders machbar. Nachteil: Gerade bei älteren Lacken ist es unmöglich den exakten Farbton zu treffen, so dass man auch als Laie sieht das das Auto nachlackiert wurden ist.

Teile austauschen: Sind einzelne Blechteile sehr stark durch die Hagelkörner beschädigt, dann kann es sein das ein Austausch günstiger ist als es wieder Instandzusetzen. Wie beim lackieren entsteht dadurch aber ein Wertverlust.

Was wenn sich die Versicherung weigert den Schaden zu übernehmen?

Wenn Sie Ihrer Versicherung einen Hagelschaden melden dann wertet diese zuerst die lokalen Wetterdaten aus, ist dort kein Hagel verzeichnet dann wird Ihre Versicherung zunächst die Regulierung des Schadens ablehnen. Doch Sie sollten sich dadurch nicht beeindrucken lassen, suchen Sie sich einen Anwalt und übergeben diesem die Forderung. Sehr gut ist es wenn Sie für diesen Fall eine Verkehrsrechtschutzversicherung haben.

Einem Hagelschaden vorbeugen

Manchmal kommt der Hagel so plötzlich das man nichts dagegen tun kann. Wenn die Hagelfront Sie während der Fahrt überrascht können Sie meist nicht schnell genug etwas unternehmen, wenn Sie Glück haben kommt eine schützende Brücker unter die Sie sich stellen können.

Das Beste ist natürlich, wenn Sie eine Garage, oder einen Tiefgaragenstellplatz haben. Hagel kommt häufig zusammen mit Gewitter, und diese sind im Sommer häufig sehr gut vorhersagbar. Halten Sie also die Wettervorhersagen immer etwas im Auge, ist ein Unwetter angesagt dann stellen Sie Ihr Auto einfach vorsichtshalber unter. Wenn Sie zum Auto sprinten, wenn die ersten Hagelkörner fallen, dann ist es meist zu spät.

Wenn Sie keine Möglichkeit haben Ihr Auto unterzustellen dann gibt es auch eine Möglichkeit, nämlich sogenannte Hagelschutzgaragen. Das sind Faltgaragen die an der Oberseite gepolstert sind, so das die Wucht der Hagelkörner abgefangen wird.

Hagelschutzgaragen können Sie hier Online bestellen.

 

Eine günstige KFZ Versicherung die Hagelschaden abdeckt finden Sie hier.

Ladungssicherung auch im Auto wichtig

Sicheren Transport mit dem Auto gewährleisten

Nicht nur im vollbeladenen Auto auf dem Weg in den Urlaub muss auf eine einwandfreie Ladungssicherheit aller Gepäckstücke geachtet werden. Grundsätzlich hat dabei die Sicherung der Insassen stets Vorrang. Wer mit einem Wohnwagen fährt, muss zusätzliche Sicherheitsbestimmungen einhalten.


Ladungssicherung Auto

Ladungssicherung Auto

Oft fehlt schlicht das Bewusstsein

Im Gegensatz zu LKWs und Kleintransportern werden PKWs weniger häufig hinsichtlich der Ladungssicherheit kontrolliert. Schon eine Wasserflasche oder ein Smartphone können im Auto schon bei mittleren Geschwindigkeiten schnell zu tödlichen geschossen werden. Viele Fahrer sind sich dieser Gefahr überhaupt nicht oder nur unzureichend bewusst. Auf die Sicherheit von Insassen, insbesondere Kinder oder Tiere wird in der Regel besonders geachtet, das Risiko von ungesicherter Ladung hingegen wird unterschätzt.

Grundregeln der Beladung

Für das Beladen des Koffer- und Innenraums gibt es gewisse Grundregeln, die in jedem Fall eingehalten sollten um Gefahren für Leib und Leben zu minimieren. Zunächst einmal ist darauf zu achten, dass das maximal zulässige Gesamtgewicht nicht überschritten wird. Das gilt sowohl für den PKW an sich als auch für Dachboxen, Anhänger oder Trägersysteme. Die notwendigen Kenngrößen lassen sich dem Fahrzeugschein entnehmen. Neben dem Gesamtgewicht sind auch maximale Achslasten sowie die Dachlast zu berücksichtigen. Um hier auf Nummer sicher zu gehen, sollten folgende Maßnahmen vor der Beladung ergriffen werden:

  • Maximale Beladungswerte dem Fahrzeugschein entnehmen
  • Gepäckstücke wiegen
  • Leergewicht und Insassen berücksichtigen
  • Gewicht gleichmäßig im Auto verteilen
  • den Reifendruck und den Neigungswinkel der Scheinwerfer an die Traglast anpassen.

Beladung Kofferraum

  • Im Kofferraum sollten schwere Gegenstände unten, möglichst nahe der Rücksitze verstaut werden. Die Rückbank fungiert hier als schützende Trennwand.
  • Um Schlagseiten zu verhindern, sollte das Gepäck zudem möglichst gleichmäßig im Kofferraum verteilt werden.
  • Um die Ladung zusätzlich gegen ein Verrutschen oder Umherfliegen zu sichern, empfiehlt sich der Einsatz von Antirutschmatten und Netzen. Netze lassen sich meist an entsprechenden Ösen im Kofferraum befestigen.
  • Warnwesten, Warndreieck und der Verbandskasten sollten von der Ladung nicht beeinträchtigt werden und müssen jederzeit zugänglich sein.

Beladung Innenraum

  • Auch bei der Beladung des Innenraums ist darauf zu achten, dass die schweren Gegenstände möglichst weit unten verstaut werden. Im besten Fall finden diese direkt im Fußraum hinter den vorderen Sitzen Platz.
  • Flaschen, Smartphones und andere Kleinteile sollten möglichst in den dafür vorgesehenen Halterungen oder in Seitenfächern / Handschubfächern verstaut werden. Sie stellen ein enormes Risiko dar, wenn sie bei einem Unfall oder einer starken Bremsung mit hohen Geschwindigkeiten durch den Innenraum geschleudert werden.
  • Je nach Art der Fracht bietet es sich zudem an, die Gurte auf der Rückbank sowie zusätzliche Zurrgurte für die Ladungssicherung einzusetzen.

Haftung liegt beim Fahrzeugführer

Nach Paragraf 22 der Straßenverkehrsordnung ist der Fahrzeugführer für die ordnungsgemäße Sicherung der Ladung verantwortlich. Eine falsche Sicherung kann im Falle eines Unfalls durchaus als Straftat gewertet werden und der Fahrer somit in vollem Umfang haftbar gemacht werden. In schlimmen Fällen, insbesondere bei Unfällen mit Todesfolge hat dies nicht nur Geldstrafen, sondern auch Freiheitsstrafen mit sich bringen. Um die Sicherheit der Fahrzeuginsassen und anderer Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten ist eine ordnungsgemäße Ladungssicherung vor Fahrtantritt unabdingbar.

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Der ultimative Autoreifen-Ratgeber

Wie wichtig die richtigen Autoreifen mit einem ausreichend tiefen Profil sind, ist allen Autofahrern bewusst. Doch worauf kommt es bei der Auswahl von Reifenmischungen genau an? Spielt das eigene Fahrverhalten ein und sind Ganzjahresreifen eine sinnvolle Alternative zum saisonalen Reifenwechsel? Mit unserem ultimativen Autoreifen-Ratgeber erhalten Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Ihre Pneus.


Reifen Wissenswertes

Wissenswertes über Reifen

Das Profil als wichtigste Kenngröße von Autoreifen

Für ein sicheres Fahrverhalten unabhängig von der Jahreszeit sollten Ihre Autoreifen ein Mindestprofil von 3,0 bis 4,0 mm aufweisen. Dies geht über den gesetzlichen Mindeststandard von 1,6 mm hinaus, der gleichermaßen für Sommer- und Winterreifen gilt. Für Winterpneus ist eine größere Profiltiefe entscheidender, um eine bessere Traktion bei Schnee und Nässe zu gewährleisten.

Für eine gleichmäßige Abnutzung der Pneus empfiehlt es sich, die Belegung der Achsen saisonal zu wechseln. Das bessere Reifenpaar mit dem tieferen Profil sollte nach Prüfungen renommierter Automobilclubs wie dem ADAC nach hinten. Zwar wirkt sich die bessere Bereifung auf der Frontachse vorteilhaft beim Bremsweg aus. Was die Spurensicherheit angeht, ist die Belegung der Hinterachse sinnvoller. Und gerade dies bietet beim Fahren in der kalten und nassen Jahreszeit einen wertvollen Vorteil zur Vermeidung von Unfällen.

Qualitätsmarken oder Alternativen zum Discountpreis?

Den optimalen Reifen für sämtliche Autofahrer gibt es nicht. Noch immer bieten Ihnen Premium-Reifen bekannter Marken Vorteile wie einen kürzeren Bremsweg und ein besseres Fahrverhalten auf nasser oder verschneiter Fahrbahn. Discount-Marken haben mit ihrer Qualität jedoch erheblich aufgeholt und werden hierzulande ausschließlich als EU-zertifizierte Produkte verkauft, was diverse Qualitätsstandards gewährleistet.

Winterreifenpflicht richtig umsetzen

Mit der Einführung der Winterreifenpflicht hat der Gesetzgeber wesentlich zur Vermeidung Tausender Unfälle bei Schnee und Eis beigetragen. Eine Bereifung dieser Art ist notwendig, um Ihr Fahrzeug auch unabhängig von Schneefall bei Glatteis oder anderen widrigen Witterungsbedingungen im Winter zu bewegen. Die Verletzung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, außerdem werden Sie bei einem Unfall eine Mitschuld tragen und Ihre Versicherung wird nicht die gesamte Schadenssumme übernehmen. Ganzjahresreifen erfüllen die Winterreifenpflicht, eine saisonale Umstellung ist somit nicht zwingend notwendig.

Reifen Ratgeber

Wichtige Kriterien für den Autoreifenkauf

So wertvoll unabhängige Tests von Magazinen und Websites sind, entscheidet das eigene Fahrverhalten beim Kauf der idealen Reifen erheblich. Zu den entscheidenden Kriterien, die Sie beim Kauf Ihrer nächsten Reifen bedenken sollten, gehören:

Fahrverhalten:

Wenn Sie eher sportlich unterwegs sind und Ihr Fahrzeug viele PS auf die Straße bringt, sollte Ihre Reifenmischung möglichst hart sein. Ansonsten erleiden Sie eine zu schnelle Abnutzung des Reifens, so dass ein erneuter Reifenwechsel notwendig wird. Speziell bei hohen Geschwindigkeiten kommt es schließlich auf eine möglichst große Profiltiefe für eine optimale Traktion an.

Passende Kombination Reifen und Felgen:

Die im Fahrzeugschein eingetragenen Dimensionen für Sommer- und Winterreifen stellen die idealen Abmessungen dar. Bei jeder Felge haben Sie zusätzlichen Spielraum nach oben und unten von zehn bis 15 Millimetern. Diesen nutzen beispielsweise sportliche Fahrer, um durch Breitreifen eine bessere Bodenhaftung beim dynamischen Fahren zu erhalten. Hiermit ist eine größere Abnutzung verbunden, die Sie akzeptieren sollten.

Laufgeräusch:

Zu den gekennzeichneten Kriterien eines Pneus gehört die Geräuschbildung in Dezibel. Wenn Sie häufiger mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs sind, beispielsweise als Business-Reisender auf der Autobahn, ist dieses Kriterium für den Fahrkomfort relevant. Bei Nutzung des Autos im Stadtverkehr rückt der Faktor stärker in den Hintergrund.

Luftdruck: Der oft vernachlässigte Reifenfaktor

Damit ein Reifen im Fahralltag optimal funktioniert, ist der richtige Luftdruck entscheidend. Die vom Hersteller angegebenen Richtwerte je nach Beladung des Fahrzeugs sollten in jedem Fall eingehalten werden. Das Überschreiten um einige Zehntel Bar hilft beim Einsparen von Treibstoff, sorgt jedoch für ein etwas härteres Fahrgefühl je nach Straßenbelag. Im Gegenzug gilt: Langfristig Sommer- oder Winterreifen mit einem zu geringen Reifendruck zu fahren, sorgt für einen unnötigen Anstieg des Kraftstoffverbrauchs.

Richtige Lagerung und Pflege für den Werterhalt

Um einen frühzeitigen und kostspieligen Reifenkauf möglichst lange herauszuzögern, trägt die richtige Lagerung und Pflege der Reifen bei. Der Lagerraum sollte kühl und trocken sein, starke Feuchtigkeit oder direkte Sonneneinstrahlung wirken sich negativ auf die Reifenmischung aus und machen diese beispielsweise porös.

Die waagerechte Lagerung sauber übereinander ist für Kompletträder zu empfehlen, während Reifen ohne Felge besser senkrecht an der Wand aufgehangen und von Zeit zu Zeit gedreht werden. Mit dieser optimalen Lagerung steigern Sie die Lebensdauer auf sechs oder sieben Jahre, ansonsten droht ein Reifenwechsel selbst bei ausreichender Profiltiefe.

 

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Stützlast bei Auto und Anhänger – das ist wichtig

Sie haben an Ihrem, oder an einem anderen Auto bestimmt schon mal das Schild mit der Aufschrift Stützlast gelesen? Doch Wissen Sie auch um was es sich bei der Stützlast-Angabe bei Ihrem Auto genau handelt? Eigentlich sollte das wichtigste dazu in der Fahrschule gelernt wurden sein, viele Autofahrer die nur selten mit einem Anhänger unterwegs sind Wissen mit der „Stützlast“ trotzdem nur wenig anzufangen, erschreckend wenn man weiß was für schwere Unfälle dadurch entstehen können. In diesem Artikel möchten wir Ihnen die wichtigsten Infos zum Thema erklären.


Stützlast Anhänger

Stützlast Anhänger

Was genau ist die Stützlast am Auto?

Wenn Sie den Anhängerführerschein gemacht haben dann sollten Sie über dieses Thema bestens Bescheid wissen.

Die Stützlast ist eigentlich relativ leicht und einfach erklärt. Die Stützlast ist das Gewicht, mit dem die Deichsel des Anhängers auf den Kugelkopf der Anhängerkupplung Ihres Autos (Zugfahrzeuges) drückt.

Und diese Stützlast ist vorgeschrieben, nicht nur die maximale, sondern auch die minimale.

Doch nicht bei allen Anhängern spielt die Stützlast überhaupt eine Rolle, das ist nämlich nur bei folgenden der Fall:

  • Alle Anhänger mit einer Achse
  • Anhänger mit zwei Achsen die weniger als einen Meter auseinander liegen
  • Alle Anhänger bei denen die Achsen in der Hänger Mitte angebracht sind

Wo findet man die Angaben zur Stützlast?

Die KG Angabe zur Stützlast finden Sie in den Fahrzeugpapieren, nämlich in der Zulassungsbescheinigung Teil I, und dort im Feld 13. Bei älteren Autos finden Sie diese Angabe auch an einem Schild im Heckbereich des Autos, meist im Kofferraum.

Die übliche Stützlast bei den Autos beträgt zwischen 50 und 100 Kg. Meist sind es 75 Kg, bei Geländewagen und SUVs können es auch 100 KG sein.

Aber nicht nur die Stützlast Ihres Autos ist entscheidend, auch die der Anhängerkupplung, es kann durchaus sein das Ihr Auto eine Stützlast von 100 KG hat, Ihre Anhängerkupplung dagegen nur 75 KG. Dann zählt natürlich immer der niedrigere Wert.

Da wirkt die Stützlast

Da wirkt die Stützlast

Wie ermittelt man die Stützlast des Anhängers?

Am einfachsten geht das mit einer Stützlastwaage, die günstigsten Modelle gibt es bereits ab 13 Euro, wer ab und an mit einem Anhänger unterwegs ist der sollte sich so eine Stützlastwaage kaufen.

Die Stützlastwage wird einfach in das Zugmaul des Anhängers gesteckt und auf den Boden gestellt, die Stützlast kann nun an der Skala abgelesen werden.

Hier können Sie sich eine Stützlastwaage bestellen.

Einfache Alternative: das ermitteln der Stützlast geht zur Not aber auch mit einem Stück Kantholz und einer normalen Personenwaage, gehen Sie dazu wie eben beschrieben vor. Hier ist eine zweite Person als Hilfe von Vorteil.

Auch auf die minimale Stützlast achten

Wenn einige noch die maximale Stützlast kennen, hört es dann spätestens bei der minimalen Stützlast auf, aber auch diese ist wichtig, und gesetzlich vorgeschrieben.

Die Stützlast muss mindestens 4 Prozent des tatsächlichen Anhängergewichtes betragen. Es reichen allerdings 25 KG zu.

Die Formel zur Berechnung zur minimalen Stützlast sieht folgendermaßen aus:

Minimale Stützlast = tatsächliches Gewicht des Anhängers x 0,04

Diese minimale Stützlast ist auch bei unbeladenem Anhänger wichtig! Die meisten Anhänger sind aber so gebaut das diese leer die Mindeststützlast ohne zusätzliche Maßnahmen erreichen.

Doch warum ist die Stützlast eigentlich so wichtig? Was kann denn passieren, wenn man nicht darauf achtet?

Das passiert, wenn die Stützlast zu niedrig ist:

Wenn Sie durch falsche Beladung des Anhängers zu wenig Stützlast haben dann gibt es optisch einen Knick an der Anhängerkupplung Ihres Autos. Der Punkt wo der Hänger angekuppelt ist zeigt nach oben. Und das hat folgende gefährliche Folgen:

  • Die Vorderachse des Autos wird Übermaß belastet
  • Die hintere Achse des Autos wird überlastet was zur Verminderung der Traktion führt
  • Es wirken starke Zugkräfte auf die Anhängerkupplung des Autos
  • Durch die fehlende Traktion kann es zum Schlingern des ganzen Gespannes kommen, schlimme Unfälle können die Folge sein
  • Beim Beladen natürlich auch auf den richtigen Ladungsüberstand achten

Das passiert, wenn die Stützlast zu hoch ist:

Wenn Ihr Anhänger Übermaß auf die Anhängerkupplung drückt dann sehen Sie das daran das das Gespann am Punkt wo der Anhänger angehangen ist nach unten gedrückt wird. Das sieht man in den Sommermonaten häufig bei Wohnwagen Gespannen.

  • Die Belastung der Anhängerkupplung kann so hoch werden das diese abbrechen kann
  • Abnehmbare Anhängerkupplungen können sich aus Ihrer Halterung lösen
  • Die Hinterachse des Autos wird übermäßig belastet
  • Die Vorderachse wird soweit entlastet das es zur Einschränkung der Lenkung kommen kann

Bei einem überschreiten der Stützlast kann es noch schneller zu einem gefährlichen Schlingern des Gespanns kommen, was einen schweren Unfall zur Folge haben kann.

Fazit: Sie Wissen nun das die Angabe „Stützlast“ nicht einfach nur eine Angabe ist, sondern durchaus sehr wichtig um Schäden am Auto, sowie Unfälle zu vermeiden.

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Auto ohne TÜV verkaufen – ist das möglich?

Es kann vorkommen das Sie Auto ohne TÜV verkaufen müssen, das sollte selbstverständlich nicht die erste Wahl sein, aber die Umstände können es nötig machen. Zum Beispiel wenn Ihnen Ihre Werkstatt ankündigt das an Ihrem Wagen soviel kaputt ist das er die nächste TÜV Prüfung nicht besteht.

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Bekommen Sie diese Nachricht dann sollten Sie zuerst abwägen und nachfragen wieviel denn eine Reparatur kostet. Sind es nur Kleinigkeiten wie zum Beispiel der Endschalldämpfer oder ein paar Bremsbeläge, dann können Sie das reparieren lassen und Ihr Auto mit TÜV reparieren lassen, denn ein frisch bestandener TÜV zieht natürlich mehr Käufer an als ein abgelaufener.


Auto ohne Tüv verkaufen

Auto ohne Tüv verkaufen

Darf man ein Auto ohne TÜV verkaufen?

Ja selbstverständlich, da gibt es keinerlei Einschränkungen, natürlich dürfen Sie das dem potenziellen Käufer nicht verschweigen. Vorsichtshalber, und um allen Ärger auszuschließen sollten Sie das explizit in den Kaufvertrag schreiben, dass der Wagen keinen TÜV mehr hat. Einen kostenlosen Kaufvertrag als Vorlage bekommen Sie hier.

Die Rahmenbedingungen beachten

Das Sie ein Auto ohne TÜV verkaufen dürfen heißt noch lange nicht das Sie es überall parken dürfen, das dürfen Sie nämlich nur auf privatem Grundstück. Auf der Straße dürfen Sie mit dem Auto ohne TÜV natürlich auch nicht fahren.

Niedriger Verkaufspreis bei einem Auto ohne TÜV

Logischerweise ist eine aktuelle TÜV Plakette ein großer Pluspunkt beim Autoverkauf. Doch längst nicht alle Käufer legen darauf Wert.

So kann es zum Beispiel sein das eine Werkstatt ein- oder zweitausend Euro benötigt um Ihr Auto fit für den TÜV und die nächsten zwei Jahre zu machen. Ein Bastler dagegen brauch vielleicht nur ein paar hundert Euro für das Material, den Rest macht er selber. Genau diese Zielgruppe freut sich darüber Autos ohne TÜV kaufen zu können.

Probefahrt ohne TÜV

Natürlich fällt ohne TÜV die Probefahrt aus, Sie sollten sich hier auch nicht von den Interessenten überreden lassen, das kann teure Konsequenzen nach sich ziehen. Falls es doch geht unbedingt an eine Probefahrtvereinbarung denken.

Verkauf als Teileträger / zum Schlachten

Haben Sie ein sehr beliebtes Modell, zum Beispiel einen Golf oder Polo von Volkswagen, dann werden diese häufig als Teilespender gesucht, ob das Auto dann TÜV hat oder nicht spielt gar keine Rolle.

Fazit: Sie Wissen nun das Sie ein Auto ohne TÜV problemlos verkaufen können. Lesen Sie vorher noch unsere Tipps für den Verkauf eines Gebrauchtwagens.

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Anhänger parken – wo ist es erlaubt und wo darf der Hänger nicht parken?

Sie haben einen PKW Anhänger oder wollen sich einen kaufen? (Achtung evtl. Anhängerführerschein notwendig) dann müssen Sie den Anhänger natürlich irgendwo parken, denn die wenigste zeit seines Lebens wird er an Ihrem PKW angekoppelt sein. Haben Sie ein eigenes Grundstück auf dem Sie Ihren PKW Anhänger parken, dann brauchen Sie sich überhaupt keine Gedanken zu machen. Aber haben Sie das nicht und wollen den Hänger auf öffentlichen Park- und Stellplätzen parken dann lesen Sie diesen Artikel aufmerksam weiter. Denn Sie dürfen Ihren PKW Anhänger nicht einfach wie ein Auto irgendwo abstellen bis Sie Ihn wieder brauchen.


Anhänger parken - wo ist es erlaubt

Anhänger parken – wo ist es erlaubt?

Wo darf ich meinen Anhänger parken?

Wie Eingangs bereits erwähnt können Sie Ihren Anhänger natürlich beliebig lang auf Ihrem Privatgrundstück parken. Anders sieht es aus, wenn Sie dafür keinen Platz haben und nach einer anderen Parkmöglichkeit suchen.

14 Tage auf demselben Fleck – das darf der Anhänger

Wenn Sie zum Beispiel in einem Wohngebiet wohnen und Ihren Anhänger auf einen freien Parkplatz stellen, dann darf dieser dort maximal 14 Tage parken. Danach sollten Sie diesen umparken, denn wenn Sie das nicht tun bekommen Sie ein Bußgeld über 20 Euro.

Gerade in Innenstädten oder Wohngebieten wo Parkplatznot herrscht können Sie sich sicher sein, dass Anwohner genau aufpassen wie lange Ihr Hänger steht. Um aber Ärger vorzubeugen und nicht die knappen Parkplätze mit Ihrem Hänger zu belegen, sollten Sie nach einem Stellplatz oder einer Unterstellmöglichkeit für Ihren Anhänger suchen. Stellen Sie sich vor jeder Anwohner Ihres Wohngebietes hätte einen Hänger für sein Auto, es gäbe keine Parkplätze für Autos mehr.

Also kurz: Ihr angemeldeter PKW Anhänger darf maximal 14 Tage auf dem gleichen Platz stehen.

Das regelt § 12 Abs. 3b StVo.

Was gibt es beim Anhänger parken noch zu beachten?

Wichtige Dinge sind außerdem:

Beim Parken Ihres Anhängers sollte die Deichselvorrichtung in Richtung des fließenden Verkehrs zeigen. Das Verletzungsrisiko für Zweiräder und andere Verkehrsteilnehmer ist dadurch geringer.

Anhänger gegen wegrollen sichern

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das sichern des Hängers gegen wegrollen. Das anziehen der Feststellbremse sollte obligatorisch sein. Allerdings empfehlen wir Keile zusätzlich zu verwenden. Auch wenn der Hänger auf ebenem Untergrund steht ist die Windkraft nicht zu unterschätzen. Passende Unterlegkeile finden Sie hier.

Wo darf das Gespann parken?

Ihr Gespann ist übrigens von der Regelung ausgenommen. Wenn der Anhänger an Ihrem Auto hängt dürfen Sie Ihn ohne die 14 Tage-Frist parken. Das wird im Alltag nur sehr selten vorkommen.

Tipp: Achten Sie immer auf den Ladungsüberstand an Ihrem PKW Anhänger

Weitere nützliche Artikel rund um den Anhänger:

Steinschlag in der Windschutzscheibe selbst reparieren

Einen Steinschlag in der Windschutzscheibe kennt wohl jeder Autofahrer. Ärgerlich wenn es passiert, doch man sollte sich darum kümmern, bevor der Schaden noch größer wird. Ein Steinschlag kündigt sich nicht an, es gibt einen kleinen/großen Knall und ein Stein vom vorausfahrenden Fahrzeug hat Ihnen ein kleines Loch in der Frontscheibe beschert.

So ein Steinschlag ist nicht nur unansehnlich, sondern kann im schlimmsten Fall dazu führen, das die komplette Frontscheibe ausgetauscht werden muss. Daher ist schnelles Handeln erforderlich. Egal ob Sie den Steinschlag selber reparieren wollen oder nicht. Und als Sofortmaßnahme sollten Sie einen Streifen Klebeband über den Steinschlag kleben, das verhindert ein Eindringen von Wasser und Schmutz und erleichtert die spätere Reparatur.


Steinschlag selber reparieren

Steinschlag selber reparieren

Muss ein Steinschlag repariert werden?

Ja auf jeden Fall, und das so schnell wie möglich. Denn durch starke Verwindungen der Karosse, zum Beispiel beim durchfahren von Schlaglöchern, kann aus dem kleinen Steinschlag ein Riss werden, und dieser ist dann nicht mehr zu reparieren. Dann kommen Kosten von 500 bis 1000 Euro, für den Frontscheibenwechsel auf Sie zu. Schnell sein lohnt sich also.

Das reparieren eines Steinschlages

In einer Werkstatt bzw. bei einem Scheibenservice kostet die Reparatur um die 100 Euro. Wenn Sie eine Teilkaskoversicherung haben dann übernimmt diese die Reparatur des Steinschlages, ganz ohne die Zahlung der Selbstbeteiligung, auch wenn Sie eine vereinbart haben. Lesen Sie hier mehr über die Teilkasko und der Steinschlag.

Wenn Sie also keine Teilkaskoversicherung für Ihr Auto abgeschlossen haben, dann rechnen Sie mit Kosten von rund 100 Euro.

Ein Reparatur-Set zum Selbermachen bekommen Sie für rund 20 Euro, manche Versicherungen übernehmen sogar diese Kosten, nachfragen lohnt sich. PS: Bei dieser Gelegenheit gleich mal schauen wieviel Geld Sie mit der KFZ Versicherung sparen können – bis zu 800 Euro jährlich sind möglich – klicken Sie sofort hier.

Wann kann ein Steinschlag nicht mehr repariert werden?

Es gibt aber auch Steinschläge die nicht mehr repariert werden können, nicht von Ihnen selbst, und auch nicht vom Profi, nämlich wenn:

  • Steinschlag im Sichtfeld des Fahrers, es ist sogar gesetzlich vorgeschrieben das Steinschläge im Sichtfeld des Fahrers nicht repariert werden dürfen. Und zum Sichtfeld des Fahrers gehört der Bereich über dem Lenkrad mit einer Breite von rund 30 cm, und die Höhe des Sichtfeldes ist so hoch wie der Scheibenwischer wischt.
  • Tiefe Steinschläge – ist nicht nur die äußerste Scheibe des Verbundglases beschädigt, sondern auch die Zwischenfolie oder sogar die innere Scheibe, dann ist eine Reparatur ebenfalls ausgeschlossen.
  • Risse an der Scheibenkante – befindet sich ein Riss in der Frontscheibe der an einer der Außenkanten liegt, dann ist auch hier eine Reparatur nicht möglich.
  • Große Risse – auch diese sind nicht reparabel. Und dazu gehören Risse ab rund 2cm länge.

Alle anderen Steinschläge können repariert werden.

Steinschlag selber reparieren, geht das überhaupt?

Klingt zunächst etwas komisch, aber man kann sich tatsächlich an die Reparatur des Steinschlages selbst heranwagen. Und das auch mit erstaunlich guten Ergebnissen. Und so geht’s:

  1. Als erstes entfernen Sie den Kleibestreifen vom Steinschlag, putzen Sie nun die Scheibe rund um den Steinschlag gründlich. Verwenden Sie allerdings nur wenig Putzmittel, so das keine Rückstände davon in das Loch fließen können. Meist liegt den Reparatur Sets ein Alkoholtuch bei.
  2. Danach werden mit einer kleinen Nadel, die ebenfalls zum Set gehört, aus dem Loch Dreck und lose Glassplitter entfernt.
  3. Nun wird das Spezial Harz in den Steinschlag gefüllt, das machen Sie nach Anleitung. Je nach Hersteller wird dazu ein Sockel auf die Scheibe geklebt, oder ein Zentrierer mit Saugnäpfen genutzt.
  4. Nach dem aushärten, wird der Sockel bzw. der Zentrierer entfernt, das überstehende Harz wird mit dem beiligenden Messer entfernt. Reinigen Sie noch einmal die Scheibe und fertig ist die Reparatur Ihres Steinschlages.

Natürlich sollten Sie die Reparatur nur durchführen, wenn es warm genug ist. Die Umgebung sollte zudem Staubfrei sein.

Für die Reparatur empfehlen wir Ihnen ein Scheiben-Reparatur-Set von ATG, Sie bekommen neben der Anleitung auch ein Anwendungsvideo. So kann nichts mehr schief gehen.

Hier bestellen Sie ein Scheiben-Reparatur-Set Online.

 

Fazit: Wer nicht gerade zwei linke Hände hat der kann einen Steinschlag in seiner Windschutzscheibe einfach selbst reparieren. Fragen Sie Ihre Versicherung ob diese die Kosten für das Reparatur-Set übernimmt.

TÜV überzogen – dieses Bußgeld droht Ihnen

Es ist passiert, sie haben nicht an den TÜV gedacht? Alle 24 Monate, also alle zwei Jahre, muss unser Auto zum TÜV. Dort wird in erster Linie untersucht ob es noch verkehrstauglich ist. Da die Hauptuntersuchung sehr wichtig für alle Verkehrsteilnehmer ist, ist diese ein Pflichttermin. Wenn man allerdings nicht an den TÜV Termin denkt, dann kann das unter Umständen teuer werden. Am besten Sie tragen sich den Termin, in ihren Kalender ein.


TÜV überzogen - Bußgelder

TÜV überzogen – Bußgelder

Wie lange kann der TÜV straffrei überzogen werden?

Das ist leicht und verständlich geregelt, man kann den TÜV um zwei Monate (acht Wochen) überziehen. Wird man in dieser Zeit von der Polizei angehalten, gibt es noch kein Bußgeld. Aber alles was über diese acht Wochen hinausgeht, wird mit einem Bußgeld und eventuell sogar einem Punkt bestraft.

Aber nicht nur dass, wenn sie über diese acht Wochen Frist hinauskommen, dann wird die TÜV Untersuchung auch teurer. Denn die Prüfer sind angehalten nach diesen acht Wochen ihr Auto genauer zu untersuchen, dies wird mit 20 % Mehraufwand in Rechnung gestellt.

Um Ärger und somit Kosten zu vermeiden sollte es in Ihrem Interesse sein den TÜV Termin alle zwei Jahre pünktlich einzuhalten.

In der folgenden Tabelle haben wir für Sie die Bußgelder und Bestrafungen für das überziehen des TÜVs aufgeschrieben:

Zeitraum
Bußgeld
Punkt
TÜV um 2 bis 4 Monaten überzigen15€0
TÜV um 4 bis 8 Monaten überzogen25€0
TÜV über 8 Monate überzogen60€1

Fazit: Sie wissen nun, dass sich in keinem Fall lohnt den TÜV zu überziehen. Unnötige Kosten und eventueller Ärger werden so vermieden.

 

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Was kostet der TÜV / Hauptuntersuchung?

Autofahren ist teuer, viele Nebenkosten belasten den Geldbeutel. Nur wenige denken dabei an den TÜV, die Hauptuntersuchung die alle zwei Jahre stattfindet, ist ein erheblicher Kostenfaktor. Beim TÜV wird ihr Auto eingehend untersucht, ist es noch verkehrstauglich und sicher im Straßenverkehr zu bewegen? Wenn ja dann bekommen Sie die begehrte Plakette für die weiteren zwei Jahre, wenn nein müssen Sie zur Nachuntersuchung.


Was kostet der TÜV?

Was kostet der TÜV?

Kosten für TÜV/Hauptuntersuchung

Erst 2018 gab es wieder Änderungen, jetzt müssen nämlich auch Autos die nach 2006 gebaut wurden einer Endrohr Messung unterzogen werden. Und das hebt die Kosten für den TÜV wieder etwas an, je nach Prüfungsorganisation (TÜV, Dekra, GTÜ, KÜs) werden jetzt durchschnittlich 105 € für die Haupt und Abgasuntersuchung fällig.

Werden Mängel an ihrem Auto festgestellt, wird es dementsprechend teurer.

Wenn die Mängel zu groß sind, wird Ihnen der TÜV verwehrt. Dann haben sie vier Wochen Zeit ihr Auto bei einer Nachuntersuchung vorzustellen. Sollte dies der Fall sein, machen Sie am besten direkt einen Termin für die Nachuntersuchung. Denn kommen Sie über die vier Wochen hinaus, muss eine komplett neue TÜV Untersuchung bezahlt werden.

Die Kosten für die Nachuntersuchung liegen durchschnittlich bei 20 €.

TÜV bei einer Prüforganisation oder in der Werkstatt?

Das kommt ganz auf an, es kann durchaus Sinn machen den TÜV in einer Werkstatt machen zu lassen. Denn dort können kleinere Mängel, noch direkt vor der Begutachtung durch einen Sachverständigen, von einem Mechaniker abgestellt werden. D. h. sie vermeiden unter Umständen unnötige Wege und Kosten für eine Nachuntersuchung.

Kosten sparen beim TÜV

Wie oben bereits erwähnt, unterscheiden sich die Preise bei den einzelnen Prüforganisationen ganz gering. Doch sie können etwas tun damit der TÜV günstiger wird, nämlich selbst einmal schauen ob die wichtigsten Dinge in ihrem Auto funktionieren. Geht die Hupe? Gehen alle Glühbirnen, das Bremslicht? Gibt es sonstige TÜV relevante Beschädigungen? Wenn ja, dann sollten Sie all diese Dinge abstellen. Entweder selbst, oder sie suchen eine Werkstatt auf. Denn wenn der Prüfer nichts findet, dann bestehen sie den TÜV im ersten Durchgang. Rund jedes vierte Auto fällt durch die TÜV Überprüfung.

Erscheinen Sie pünktlich zum TÜV /Hauptuntersuchung

Sie sollten darauf achten möglichst pünktlich, also nach 24 Monaten, beim TÜV vorstellig zu werden. Überziehen Sie den TÜV kann es teuer werden. Aber auch ein weiterer Nachteil entsteht dadurch. Überziehen Sie den TÜV länger als zwei Monate prüfen die Ingenieure ihr Auto genauer, dafür wird ein Aufschlag von 20 % für die Mehrarbeit berechnet. Aber nicht nur das, hält sie die Polizei an, und der TÜV ist länger als zwei Monate überzogen, droht zusätzlich ein saftiges Bußgeld.

Fazit: Wir befinden uns im Jahr 2018, und man kann sagen, dass die Hauptuntersuchung inklusive Abgasuntersuchung durchschnittlich im Moment in Deutschland 105 € kostet. Am besten schreiben sich den TÜV Termin in ihren Kalender.

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Die Parkscheibe richtig verwenden: Diese Kniffe müssen Sie beachten

Die Parkplätze in Innenstädten sind knapp. Mit Hilfe der Parkscheibe wird die maximale Parkdauer reguliert. Wie Sie die Parkscheibe richtig verwenden und welche Bußgelder bei einem Verstoß gegen die Regelungen drohen.


Parkscheibe richtig verwenden

Parkscheibe richtig verwenden

Wann die Parkscheibe verwendet werden muss

Generell muss die Parkscheibe verwendet werden, wenn eine entsprechende Beschilderung darauf hinweist oder der Parkautomat ausgefallen ist. Bei einem defekten Parkautomat gilt grundsätzlich die Höchstparkdauer. Andernfalls gibt das Schild Aufschluss darüber, wie lange das Fahrzeug geparkt werden darf. In der Regel liegt die Maximaldauer auf Parkplätzen bei einer Stunde. Sonderregelungen werden zumeist durch eine zusätzliche Beschilderung mitgeteilt.

Hier können Sie eine Parkscheibe Online bestellen.

So wird die Parkscheibe verwendet

Die Parkscheibe wird nach dem „Halbe-Stunde-Prinzip“ verwendet. Der weiße Pfeil muss auf die darauf folgende halbe Stunde nach dem Einparken zeigen. Wird etwa um 10:15 geparkt, muss der Pfeil auf 10:30 Uhr eingestellt werden. Zusätzlich gilt die vorgeschriebene Parkhöchstdauer. Die Parkscheibe muss exakt eingestellt werden, damit das Ordnungsamt die genaue Parkzeit feststellen kann. Ist der genaue Parkbeginn nicht zu ermitteln, droht ein Strafzettel.
Übrigens darf eine Parkscheibe nicht nach Belieben nachjustiert werden. Das Fahrzeug muss nach dem Ende der maximalen Parkdauer entfernt werden, damit ein anderer Fahrer die Chance auf einen Parkplatz bekommt. Ist der Parkplatz nach einer Runde um den Block noch frei, darf er wieder eingenommen werden. Wichtig ist, dass ein neuer Parkvorgang begonnen wurde. Das Ordnungsamt kann anhand der Position der Reifenventile erkennen, ob der Wagen gestartet und neu geparkt wurde.

So muss die Parkscheibe aussehen

Das Aussehen der Parkscheibe wird von der Straßenverkehrsordnung vorgeschrieben. Die Parkscheibe muss 150 x 110 mm groß sein und denselben Blauton wie die Verkehrszeichen aufweisen. Andere Farben sind offiziell nicht zulässig, werden in der Regel aber toleriert. Ein behelfsmäßiger Zettel mit der Parkzeit ist dagegen nicht erlaubt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, verwendet eine offizielle Parkscheibe, wie sie an Tankstellen und in anderen Geschäften, die Kfz-Artikel im Angebot haben, erhältlich ist.
Die Parkscheibe sollte gut sichtbar in der Windschutzscheibe platziert werden. Es ist allerdings auch erlaubt, sie ins Seitenfenster zu legen. Entscheidend ist, dass die Parkscheibe bei einer Kontrolle gesehen wird und lesbar ist.

Wie funktioniert die elektronische Parkscheibe?

Elektronische Parkscheiben verfügen über einen Sensor, der sich zu Anfang der Parkzeit von selbst aktiviert. Die meisten Modelle runden ebenfalls auf die nächste halbe Stunde auf, etwa von 15:35 auf Uhr auf 16 Uhr. Die elektronische Alternative darf seit 2005 verwendet werden und muss dieselben Voraussetzungen erfüllen wie die manuelle Parkscheibe. Am besten verfügt die Parkscheibe über eine amtliche Zulassung, damit später keine Probleme auftreten.
Varianten, die mit der Parkzeit mitlaufen, sich also regelmäßig von selbst nachstellen und dadurch die maximale Parkdauer verlängern, sind nicht erlaubt. Wer ein solches Modell verwendet oder Fehler bei der Einstellung der Parkscheibe macht, muss mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen.

Elektronische Parkscheiben können Sie hier bestellen.

Parkscheibe falsch eingestellt: Welche Bußgelder sind zu erwarten?

Wer die Parkscheibe vergisst oder falsch einstellt, muss mit einem Strafzettel rechnen. Für eine Überschreitung der Höchstparkdauer werden zehn Euro pro halbe Stunde berechnet. Das Bußgeld erhöht sich nach einer halben Stunde um weitere fünf Euro und danach im Stundentakt um jeweils fünf Euro. Nach drei Stunden werden 30 Euro fällig.
Wird eine Parkscheibe absichtlich falsch eingestellt oder nachjustiert, sind höhere Bußgelder möglich. Abhängig ist dies auch von der Kulanz der Ordnungshüter.

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