Kategorie-Archiv: Versicherung

Schummeln bei der Kfz Versicherung? Diese Strafen drohen.

Haben Sie schon einmal eine Kfz Versicherung abgeschlossen? Dann können Sie sich bestimmt an die Abfragen erinnern, die da gemacht werden. Wie viel Kilometer fahren Sie pro Jahr? Steht ihr Auto nachts in einer abgeschlossenen Garage? Gibt es Fahrer unter 25 die mit diesem Auto fahren werden? Fahren nur sie allein mit diesem Auto, oder ist der Nutzerkreis offen?

Alle diese Angaben bringen Rabatte. Die Versicherung hat weniger Risiko, das gibt sie in Form von einem günstigeren Versicherungsbeitrag wieder. Wenn Ihr Auto nachts in einer Garage steht, ist das Risiko viel geringere das es geklaut wird. Wer nur 10.000 km pro Jahr fährt, der hat ein viel geringeres Unfallrisiko als jemand der 100.000 km pro Jahr fährt.  Viele Unfälle passieren jungen Autofahrern, also gibt es auch hier Rabatte, wenn Sie diese vertraglich ausschließen.

Die einzelnen Punkte wie, Garage ja/nein, oder eine geringe jährliche Fahrleistung, bringen pro Punkt ca. 5 Prozent Rabatt. Das ist natürlich abgängig von der Versicherung. Richtig viel spart man, wenn man jüngere Fahrer (meist unter 25) ausschließt, bei manchen Gesellschaften sind hier ganze 30 Prozent Ersparnis drin.

Kilometerstand Schummeln KFZ Versicherung

Nicht Schummeln beim Kilometerstand

Bei diesen Angaben schummeln? Merkt ja keiner!?

Eine Kfz Versicherung sucht man heutzutage über einen online Vergleich, das geht nicht nur schnell, sondern man findet unter dutzenden Versicherern schnell den günstigsten Tarif.
Infos über einen Versicherungswechsel bekommen Sie zusammengefasst bei Autoversicherung-Vergleich.info

Die Versuchung liegt natürlich nah, ein Häkchen mehr zu setzen, damit der Versicherungsbeitrag günstiger wird. Zum Beispiel das Ihr Auto nachts in einer abgeschlossenen Garage geparkt wird, obwohl Sie keine Garage haben. Oder Sie geben viel weniger Kilometer an, als Sie tatsächlich fahren.

Merkt doch die Versicherung nicht! Oder?  Vorsicht, Sie sollten es tunlichst unterlassen bei den Angaben zu schummeln, Sie sollten Ihre Versicherung auch über Änderungen auf dem Laufenden halten, und zwar zeitnah und ohne Aufforderung.

Bekommt Ihr Kind zum Beispiel den Führerschein und darf in Zukunft auch mit Ihrem Auto fahren? Dann müssen Sie das der Versicherung mitteilen (Versicherung für Fahranfänger).

Führt Ihr Sommerurlaub Sie mit dem eigenen Wagen über viele Länder hinweg? Kommen Sie daher über Ihre angegebene Jahresfahrleistung hinaus? Melden Sie auch das selbstständig Ihrer Kfz Versicherung, Schummeln bringt hier nichts.

Wenn es zu einem Schadenfall kommt, schauen die Sachbearbeiter ganz genau hin, und entdecken jede Kleinigkeit. Wird Ihr Auto zum Beispiel nachts gestohlen, wird gefragt warum es nicht in der Garage stand, auf dem Polizeiprotokoll findet sich der genaue Ort des Diebstahls.

Kommt es zu einem Unfall, sieht die Versicherung den aktuellen Kilometerstand Ihres Autos auf dem Gutachten, und rechnet nach.

Aber auch der Name des Fahrers ist im Falle eines Unfalls auf dem Polizeiprotokoll vermerkt, sind Sie als Alleinfahrer angegeben, kommen jetzt unangenehme Fragen.

Und das sind nur ein paar Beispiele, wie kleine Schummeleien bei der Kfz Versicherung auffliegen können.

Welche Strafen drohen beim Schummel?

Wenn Sie beim Schummeln gegenüber Ihrer KFZ Versicherung aufgeflogen sind, dann wird’s teuer. Welche Sanktionen Ihre Versicherung genau hat, das ist unterschiedlich. Aber fast alle Versicherer berechnen im ersten Schritt die Versicherungsprämie neu und passen diese an die gegebenen Umstände an. Und zwar für das komplette Versicherungsjahr.

Wenn es um die Kaskoversicherung geht, dann kann der Versicherer die Selbstbeteiligung um 500 Euro anheben.

Wenn Ihnen das absichtliche Schummeln nachgewiesen wird, dann wird es noch teurer. Denn dann wird eine Vertragsstrafe fällig, bis zu 1000 Euro kann diese betragen.

Selbstverständlich kann es dann auch passieren das Sie von Ihrer Versicherung die Kündigung (Sonderkündigungsrecht) erhalten. Lesen Sie hier – die KFZ Versicherung hat gekündigt, was kann ich tun.

Kosten sparen geht anders

Nämlich wenn Sie statt zu schummeln einfach die günstigste KFZ Versicherung suchen, und das ist dank Internet eine ganz bequeme Sache. Mit weinigen Angaben vergleichen Sie dutzende Versicherer und sehen Preise und Leistungen auf einen Blick.

Das können Sie direkt hier machen.

Fazit: Schummeln mit falschen Angaben bei der KFZ Versicherung lohnt sich nicht. Die Wahrscheinlichkeit aufzufliegen ist nicht gering, und die Strafen sehr hoch. Machen Sie also ehrliche Angaben, und kontrollieren lieber jährlich ob sich ein Wechsel der KFZ Versicherung lohnt.

Marderbiss und die KFZ-Versicherung – was zahlt die Versicherung

Marderschäden kommen schon lange nicht mehr nur auf dem Land vor. Immer häufiger klagen auch Autobesitzer in Städten über durchgebissene Kabel. Im Jahr 2012 soll es ganze 233.000 Vorfälle mit Mardern gegeben haben. Zudem specken die unterschiedlichen Versicherungen ihre Leistungen immer weiter ab. Damit ist ein Marderschaden nicht nur ärgerlich, sondern unter Umständen auch sehr teuer. Der folgende Text erläutert, auf was die Kunden bei einem solchen achten müssen und wie sie sich dagegen schützen können.


Marderbiss KFZ Versicherung

Marderbiss und die KFZ Versicherung

Welche Teile sind besonders anfällig für Marderbisse?

Marder nagen sehr gerne an diversen Gummi- und Kunststoffteilen. Um das zu verhindern, können unterschiedliche Mittel gekauft oder einfach bestimmte Hausmittel (wie zum Beispiel Hundehaare) im Motorraum des Fahrzeugs ausgelegt werden. Besonders häufig werden Zündkabel, die Schläuche des Kühl- und Scheibenwischwassers, die sogenannten Faltenbälge an der Lenkung/den Antriebswellen, Isoliermatten, Stromleitungen und diverse Kunststoffschläuche angefressen.

Zahlt meine Versicherung bei einem Marderschaden?

Wer sich gegen Marderbisse und andere Tierbisse absichern will, sollte eine Kfz-Kaskoversicherung abschließen. Hierbei sollten die Autobesitzer unbedingt darauf achten, dass auch Folgeschäden abgedeckt sind. Denn wenn die Nager beispielsweise einen Kühlschlauch anfressen, kann dies unter Umständen zu einer Motorüberhitzung führen. Wenn dieser Folgeschaden nicht mitversichert ist, muss der Fahrer beziehungsweise der Autobesitzer die Kosten selbst tragen. Gerade ein defekter Motor kann eine sehr teure Angelegenheit sein und eine aufwendige Reparatur nach sich ziehen. Wenn Marderschäden entdeckt werden, sollten sie daher sofort der Kfz-Versicherung gemeldet werden.

Worauf muss ich bei der Wahl der Kfz Versicherung achten?

Viele Teilkasko-Versicherungen übernehmen in der Regel die Kosten für sogenannte direkt Marderschäden, indirekte Schäden werden aber zumeist nicht übernommen. Das kann zum Beispiel bedeuten, dass der Betrag für einen durchgebissenen Bremsschlauch erstattet wird. Wenn aber daraus ein Unfall resultiert, kommt die Kfz Versicherung nicht für die entstandenen Kosten auf. Daher sollten vor allem Menschen die in Gegenden mit einem hohen Marderbestand leben darauf achten, dass in der Police auch indirekte Marderschäden abgedeckt sind.

Spezielle Versicherungstarife

Viele Versicherungen bieten für diese Zwecke sogenannte Premium- und Komforttarife an. Aber auch bei diesen sollte unbedingt darauf geachtet werden, welche Schäden abgedeckt beziehungsweise nicht abgedeckt sind. Zudem gilt es auch zu beachten, dass häufig auch eine Eigenbeteiligung verlangt wird. In den meisten Fällen kann diese individuell festgelegt werden. Sehr häufig liegt die Selbstbeteiligung aber bei mindestens 150 Euro.

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Basistarife oft nicht ausreichend

Bei vielen Versicherungen sind die Basistarife nur noch sogenannte Light-Versionen. Zwar sind sie etwas günstiger als noch vor einigen Jahren, dafür ist der Leistungsumfang aber auch deutlich geringer. Häufig sind auch hier die oben erwähnten Folgeschäden nicht abgedeckt. Daher macht es durchaus Sinn, etwas mehr Geld zu investieren, um bei einem Marderbiss nicht selbst die teilweise enormen Kosten tragen zu müssen. Denn in vielen Fällen reicht es nicht aus, ein zerbissenes Kabel auszutauschen. Häufig ist auch die Bordelektronik betroffen, sodass eine aufwendigere Reparatur notwendig ist. Und wenn auch der Motor, die Antriebswellen oder der Katalysator beschädigt wurden, können schnell Kosten in fünfstelliger Höhe entstehen.

Viele Versicherungen begrenzen den Höchstbetrag für unterschiedlichste Folgeschäden auf 1.500 Euro bis 3.000 Euro pro Schadensfall. Einige der oben erwähnten Komfort- und Premium-Tarife bieten dagegen aber auch einen unbegrenzten Schutz. Wer sich selbst vor einem Marderbiss schützen will, kann ein Hochspannungsgerät verwenden. Denn dieses vertreibt die Tiere mit leichten und daher auch harmlosen Stromschlägen. Wie Sie so ein Marderschutzgerät einbauen haben wir hier für Sie dokumentiert -> Marderschreck selber einbauen.

Mottenkugeln und Duftbäume sind für diese Zwecke dagegen nicht geeignet. Denn die Marder empfinden den Geruch vielleicht als unangenehm, lassen sich in den meisten Fällen aber nicht von ihrem Vorhaben abhalten. Auch auf klassische Marderfallen sollte verzichtet werden. Denn in diese könnten auch andere Tiere geraten, wie zum Beispiel Katzen, Füchse oder Waschbären.

Versicherte in den Basistarifen haben zudem auch im Schadensfall häufig schlechte Karten. Sie werden teilweise zwei oder sogar drei Schadensfreiheitsklassen mehr zurückgestuft als Komfort-Versicherte.

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Rabattschutz in der Kfz-Versicherung – was ist das genau

Wer in seine Kfz-Versicherung gegen einen gewissen Aufpreis einen sogenannten Rabattschutz aufnimmt, ist bei einem eventuellen Unfall vor einer schlechteren Einstufung geschützt. Er hat jedes Jahr einen Schaden frei und muss hierbei nicht mit einem höheren monatlichen Beitrag rechnen. Wenn die Versicherung gewechselt wird, verfällt in den meisten Fällen auch der Schutz. Daher sollte genau überlegt werden, ob sich dieser Schritt wirklich lohnt. Denn die neue Versicherung stuft die jeweilige Schadenfreiheitsklasse so ein, als hätte nie ein Schutz existiert. Dieser lohnt sich vor allem für Fahrer die immer Mal wieder kleinere Unfälle haben und über einen günstigen Tarif bei einem der zahlreichen Direktversicherer verfügen.

Sollte ich Schäden selber zahlen oder doch besser melden?

Um nicht von der Kfz-Versicherung schlechter eingestuft zu werden und dementsprechend höhere Beiträge zahlen zu müssen, zahlen sehr viele Autofahrer die Kosten kleinerer Unfälle sehr häufig selbst. Allerdings verfügt längst nicht jeder über ausreichend Geld, um den Schaden aus der Portokasse zu bezahlen. Hier kann der Rabattretter eine gute Alternative darstellen. Die Zusatzoption kann ganz einfach zu der Kfz-Versicherung hinzugebucht werden und schützt den Fahrer bei einem Unfall vor einer schlechteren Einstufung. In der Regel wird ein solcher erst nach vier Jahren ohne Vorfall und auch nur Fahrern ab 25 Jahren angeboten.

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Rabattretter sinnvoll?

Hilft hier der Rabattretter?

Wie teuer ist ein Rabattschutz?

In der Regel wird für den Schutz ein pauschaler Aufschlag auf die jeweilige Versicherungsprämie gezahlt. Im Durchschnitt muss dann ungefähr 17 % (rund 94 Euro bei einer Vollkaskoversicherung) mehr für die Police gezahlt werden. Er lohnt sich bei Mittelklassewagen, für die weniger als 106 Euro für die Haftpflichtversicherung bezahlt werden. Wenn der Aufpreis über diesem Betrag liegt, lohnt es sich in der Regel, kleinere Schäden selber zu bezahlen, um einer schlechteren Einstufung zu entgehen.

Wie bereits erwähnt, eignet sich der Schutz vor allem für Fahrer, die regelmäßig an ihrem oder auch an fremden Fahrzeugen eine kleine Schramme oder Beule verursachen. Für diejenigen, die sich hingegen schon in der höchsten Schadensfreiheitsklasse 35 befinden, lohnt sich der Schutz dagegen nicht. Denn dann kann der Beitrag auch nach einem Unfall nicht viel mehr ansteigen. Und auch diejenigen, die nur sehr wenig mit dem Auto fahren oder besonders vorsichtig auf den Straßen unterwegs sind, sollten sich nur einen Rabattretter dazu buchen, der relativ günstig ist. Riskante Fahrer, die eventuell auch ein besonders teures Auto besitzen, können für einen solchen auch etwas mehr Geld ausgeben.

Lohnt sich ein Rabattschutz auch für mich?

Die Kosten für einen solchen Schutz können von Versicherung zu Versicherung stark variieren. Einige Anbieter verlangen lediglich 15 % mehr, andere erheben dagegen bis zu 30 % Aufpreis. Daher sollte immer erst ein Vergleich durchgeführt werden, bevor die Zusatzoption gebucht wird. Um dies nicht selber machen zu müssen, stehen den Fahrern im Internet zahlreiche nützliche und vor allem unabhängige Portale zur Verfügung. Dort können die unterschiedlichen Angebote und Preise miteinander verglichen werden, um den passenden Rabattretter zu finden.

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Verkehrsrechtsschutzversicherung sinnvoll oder nicht? Alle Infos zum Verkehrsrechtsschutz

Sie fragen sich ob eine Verkehrsrechtsschutzversicherung auch für Sie sinnvoll ist? Sie wissen gar nicht für was genau eine Verkehrsrechtsschutzversicherung da ist? Dann ist dieser Artikel Ihre Chance mehr darüber zu erfahren. Sie werden umfassende Informationen rund um die Versicherung kennenlernen, sei es, für wen es sich lohnt oder wie so eine Versicherung überhaupt aussieht.

Rechtsschutzversicherung Vergleich Online

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Welchen Nutzen bringt eine Verkehrsrechtsschutzversicherung mit sich?

Bei einer auftretenden Streitigkeit im Straßenverkehr kann ein Verkehrsrechtschutz einen hohen Nutzen aufweisen. Sei dies eine Schadenersatzforderung, ein Streit mit der Werkstatt oder den Behörden. Die Versicherung ist dafür da, alle Streitigkeiten im Bezug auf den Straßenverkehr abzuklären und Sie zu unterstützen. Im Normallfall übernimmt die Versicherung auch alle Kosten des Streits, wie zum Beispiel die Gerichtskosten, sollte der Fall vor das Gericht kommen.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit die Versicherung meine Kosten übernimmt?

Beim Abschluss einer Verkehrsrechtsschutzversicherung wird ein bestimmter Deckungsbeitrag vereinbart. Die zu übernehmenden Kosten müssen folglich einem eintretenden Schadensfall in diesem Bereich liegen. Zusätzlich werden nach Abschluss einer Versicherung erst nach einer Frist von drei Monaten die Kosten eines Schadenfalls von dieser getragen. Von selbst erklärt sich, dass absichtlich verursachte Schäden nicht getragen werden. Das bedeutet, die Versicherung tritt nur bei Erfolgsaussichten ein. Außerdem ist es äußerst wichtig, einen Führerschein zu besitzen und das Fahrzeug ordnungsgemäß registriert zu haben.

Für wen lohnt sich diese Art von Versicherung?

Grundsätzlich lohnt sich der Verkehrsrechtschutz für jeden. Wieso? Jeder Verkehrsteilnehmer setzt sich beim Teilnehmen am Verkehr einer Gefahr aus. Niemand ist vor Gefahren sicher und um sich vor solchen Gefahren bestmöglichst zu schützen und um sich zumindest vor Geldproblemen abzusichern, kann dies eine äußerst praktische Variante darstellen. Allerdings sollte jeder selbst überlegen, ob er diese Versicherung als wichtig oder unwichtig ansieht. Besonders dann, wenn sehr wenige Kilometer mit dem Fahrzeug zurückgelegt werden, sollte genau überlegt werden, ob sich die Beitragszahlungen hierfür lohnen.

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Auf was sollte ich beim Abschließen der Versicherung achten?

Sie sollten die verschiedenen Angebote umfassend miteinander vergleichen. Sie sollten Versicherung bevorzugen, bei denen die Deckungssumme mindestens 250.000 Euro beträgt. Zusätzlich sollten Sie darauf achten, dass für die Übernahme der Versicherung lediglich von Bedeutung ist, dass sich der Schadensfall in der Vertragszeit befindet. Per Möglichkeit sollten Sie darauf achten, dass der Vertrag Ihnen die Alternative bietet, den Schadensfall von einem unabhängigen Gutachter betrachten zu lassen, wenn die Versicherung nicht bereit wäre, diesen Schadensfall zu decken.

Wir empfehlen jedem Autofahrer eine Rechtsschutzversicherung.

Wichtige Informationen zum Thema Verkehrsrechtschutzversicherung

  • Für Menschen, die keine umfassende Rechtschutzversicherung benötigen, kann die Rechtschutzversicherung, nur für den Verkehr, eine günstige Alternative sein.
  • Eine Familie benötigt einen anderen Schutz als alleinstehende Menschen. Doch auch hierfür gibt es bereits günstige Varianten.
  •  Die Versicherungstarife unterscheiden sich in der Fahrzeug- sowie Personenanzahl.
  •  Familientarife können bereits sehr günstig abgeschlossen werden.
  •  Es gibt Tarife, in denen es keine Rolle spielt, wie viele Fahrzeuge versichert werden. Es kommt bei diesen Tarifen folglich zu keinem höheren Beitragsabschlag.
  • Beim Betreiben von Carsharing kann der Versicherungsschutz auch für Menschen, ohne ein eigenes Fahrzeug, nützlich sein.
  • Beim Abschluss einer Versicherung sollten auch etwas niedrigere Tarife mit in Betracht gezogen werden. Sie haben meist einen ähnlichen Versicherungsschutz, weisen aber wesentlich geringere Kostenbeiträge auf.
Was kostet eine Verkehrsrechtsschutzversicherung?

Die Kosten für eine Verkehrsrechtsschutzversicherung schwanken natürlich je nach Versicherung. Viele sind überrascht, denn der Rechtsschutz für den Verkehr ist schon für unter 100 Euro zu haben.

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- Marderschreck einbauen

Kfz Versicherung trotz Schufa Eintrag – ist das möglich?

Die Schufa ist in Deutschland der größte Auskunftsgeber über die Kreditwürdigkeit einzelner Personen. In der Schufa werden unter anderem folgende Dinge gespeichert:

  • Anzahl an Kreditkarten und Girokonten
  • Handyverträge
  • Sonstige Verträge
  • Alle Kredite und Leasingverträge

Aber in der Schufa wird auch gespeichert, wenn Sie Rechnungen nicht zahlen, oder Verbindlichkeiten nicht nachkommen. Außerdem werden Haftandrohungen, Insolvenzen und Eidesstattliche Versicherungen gespeichert.

Wenn ein Unternehmen nun Ihren Schufa Score abfragt dann ist es verständlich das die Alarmglocken angehen, wenn Sie auf einen negativen Schufa Eintrag stoßen. Doch wie sieht es bei der KFZ Versicherung aus? Kann man eine Versicherung abschließen, wenn man einen negativen Schufa Eintrag hat? Um dieses Thema geht es in diesem Ratgeber.

Negativer Schufa Eintrag mit Konsequenzen – auch bei der KFZ Versicherung

Wer eine negative Schufa Bewertung hat, der hat einige Konsequenzen zu tragen, und diese Auswirkungen spüren Sie auch beim Abschluss einer neuen KFZ Versicherung. Zwar ist die Haftpflichtversicherung durch das Gesetz geregelt, allerdings gibt es doch einige Einschränkungen mit denen Sie leben müssen.

Haftpflichtversicherung trotz Schufa Eintrag

Wenn Sie in Deutschland ein Auto zulassen möchten, dann brauchen Sie mindestens eine Haftpflichtversicherung, diese übernimmt Schäden die Sie anderen zufügen.

Und diese Haftpflichtversicherung darf Ihnen per Pflichtversicherungsgesetz keine Versicherungsgesellschaft verwehren, auch bei einem schlechten Schufa Score nicht. Allerdings bekommen Sie dann meist nur die Basisabsicherung mit den gesetzlichen Mindestversicherungssummen. Auch der Versicherungsbeitrag ist dann meist teurer.

Eine schlechte Bonität ist somit kein Ablehnungsgrund für eine neue KFZ Versicherung.

Schufa Abfrage durch Versicherungen

Eine Versicherung kann natürlich nicht ohne Ihre Einverständnis Ihre Daten bei der Schufa abfragen. Im Prozess der Antragsstellung müssen Sie dieser Abfrage zustimmen, tun Sie das nicht wird Ihr Antrag von vornherein abgelehnt.

Wenn Sie sich nicht sicher sind ob Sie einen negativen Schufa-Eintrag haben, dann fragen Sie Ihre Daten einfach selber ab. Das geht einmal jährlich kostenlos direkt bei der Schufa – hier klicken.

KFZ Versicherung trotz Schufa

KFZ Versicherung trotz Schufa

Einschränkungen bei negativer Schufa

Wie bereits erwähnt darf Ihnen die Haftpflichtversicherung nicht verwehrt werden. Anders sieht es aus bei der Teilkasko und Vollkasko. Denn diese gehören nicht zum gesetzlich vorgeschriebenen Mindestversicherungsschutz. Das heißt das der Versicherer hier selber entscheiden kann ob er Sie in Teil- und Vollkasko versichert oder nicht.

Negativer Schufa-Eintrag bei laufender KFZ Versicherung?

Viele schauen verwundert, wenn ein Brief der KFZ Versicherung ins Haus flattert, in dem eine Beitragserhöhung aufgrund negativer Schufa-Einträge mitgeteilt wird. Das ist so in Ordnung, allerdings nur wenn Sie im Versicherungsvertrag zugestimmt haben das Ihre Schufa Daten in regelmäßigen Abständen abgefragt werden dürfen. Anderenfalls sollten Sie Widerspruch einlegen.

Nachteile bei der KFZ Versicherung mit negativer Schufa

  • Teilkasko und Vollkasko nicht möglich
  • Deckungssummern nur auf dem gesetzlich vorgeschriebenen Mindestniveau
  • Keine Rabatte möglich (Zweitwagenrabatt, Rabattretter usw.)
  • Meist höherer Versicherungsbeitrag für die Haftpflicht

Die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestdeckungssummen:

  • 7,5 Millionen Euro bei Personenschäden
  • 1,12 Millionen Euro für Sachschäden
  • 500.000 Euro für Vermögensschäden

Diese Summen klingen zunächst einmal unvorstellbar hoch, doch gerade bei Personenschäden kann es schnell eng werden. Denn wenn Sie zum Beispiel jemanden so schädigen das dieser ein Leben lang medizinisch betreut und gepflegt werden muss, dann kann das je nach Alter des Geschädigten als Summe nicht ausreichen. Wenn möglich sollten Sie darauf achten, dass die Versicherungssumme 100 Millionen Euro beträgt.

Trotz Schufa Eintrag eine neue KFZ Versicherung finden

Häufig wird eine Suche belohnt, einen Vergleich der KFZ Versicherung sollten Sie natürlich jedem Fall machen, auch bei bester Schufa. Denn nur so finden Sie auch wirklich eine günstige Versicherung. Nicht selten sind durch einen einfachen Vergleich mehrere hundert Euro pro Jahr an Ersparnis drin.

Haben Sie eine negative Schufa dann können Sie natürlich nicht ganz so frei vergleichen und wählen. Da es bei den meisten Online Vergleichsrechnern keine Auswahlmöglichkeit für eine negative Schufa gibt, sollten Sie schon bei dem Vergleich auf folgende Angaben achten:

  • Wählen Sie aus das Sie der einzige Fahrer des Fahrzeuges sind (sollte natürlich auch stimmen)
  • Das das versicherte Fahrzeug ausschließlich privat genutzt wird
  • Als gewünschter Versicherungsschutz sollte nur die Haftpflichtversicherung ausgewählt werden

Wenn Sie einen Vergleich mit diesen Angaben starten dann haben Sie gute Chancen eine Versicherung zu finden, die Sie mit diesen Einschränkungen versichert.

Klicken Sie hier um den Vergleich der KFZ Versicherung zu starten.

Tipp: Das Auto über jemand anderen Versichern

Wenn Sie eine negative Schufa Auskunft haben und nicht mit den Einschränkungen seitens der KFZ Versicherung leben möchten, dann können Sie Ihr Auto natürlich über jemand anderen Versichern. Schauen Sie doch mal in Ihrem nahen Umfeld wer in Frage kommt, die Eltern, Geschwister, Kinder, Großeltern, Tanten und Onkels… fragen Sie einfach nach und erklären Ihre Situation, vielleicht finden Sie jemand verständnisvolles der als Versicherungsnehmer einspringt.

Unfallschaden der Versicherung melden – die Frist zur Schadensmeldung

Sind Sie in einen Verkehrsunfall verwickelt, dann sollten Sie aus eigenem Interesse immer die Polizei zur Unfallaufnahme rufen. Denn diese professionelle Unfallaufnahme kann später Goldwert sein, falls es einmal zu Streitigkeiten vor Gericht kommt. Und das geht schneller als man denkt. Egal ob Sie schuld sind oder nicht, egal wie hoch der Schaden tatsächlich ist (dieser ist auf den ersten Blick meist viel geringer), wir empfehlen Ihnen immer die Polizei zu rufen.

Aber damit ist es nicht getan, denn auch die Versicherung muss über den Schaden informiert werden. Und hier gibt es Fristen zur Schadenmeldung. Wie schnell Schäden der Versicherung gemeldet werden sollten, das lesen Sie in diesem Ratgeber.


Unfallschaden melden

Unfallschaden unverzüglich melden

Ihre Pflicht – den Unfall rechtzeitig zu melden

Mit der Unfallaufnahme der Polizei ist es nicht getan, auch die zuständige Kfz Versicherung muss über den Unfall informiert werden. Und das ist besonders wichtig das dies innerhalb einer Frist gemacht wird. Verpassen Sie es die Versicherung rechtzeitig über den Schaden in Kenntnis zu setzen, dann riskieren Sie das die Leistungen reduziert, oder ganz gestrichen werden. Dieses Risiko sollten Sie auf keinen Fall eingehen.

Doch wer muss bei welcher Versicherung überhaupt den Schaden melden?

Folgende Aufstellung gibt Klarheit:

  • Haben Sie den Unfall verursacht und andere Beteiligte haben einen Schaden? Dann müssen Sie Ihre eigene Haftpflichtversicherung informieren.
  • Wurden Sie bzw. Ihr Fahrzeuggeschädigt? Dann informieren Sie die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers.
  • Haben Sie einen Unfall verursacht und haben einen Schaden an Ihrem Auto? Dann informieren Sie Ihre Kaskoversicherung.
  • Ist der Unfall auf dem Arbeitsweg, oder während der Arbeitszeit passiert, dann müssen Sie zusätzlich die Unfallversicherung informieren.

Innerhalb welcher Frist sollte man den Schaden der Versicherung melden?

In den Allgemeinen Bedingungen für die KFZ Versicherung vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. wird den Versicherungen zu einer Frist von einer Woche (7 Tage) geraten. Allerdings Ihre Versicherung selber eine Frist festsetzen, diese finden Sie in den Versicherungsbedingungen oder AGBs Ihrer Versicherung. Die meisten Versicherer halten sich allerdings an diese Empfehlung.

Das heißt für Sie nach dem Unfall mit einer Frist von einer Woche den Schaden der Versicherung melden müssen.

Es kann Sie zwar keine Versicherung dazu zwingen den Schaden zu melden, der Nachteil liegt dann aber trotzdem bei Ihnen. Denn der Versicherer hat dann das Recht nicht für den kompletten Schaden aufzukommen. Das heißt Sie würden auf einem Teil des Schadens sitzen bleiben.

Daher den Schaden einfach sofort melden, das geht per Anruf oder Schadenformular auf der Homepage Ihres Versicherers.

Haftpflichtschaden auch melden, wenn man nicht der Verursacher ist?

Auch wenn Sie nicht der Unfallverursacher sind sollten Sie Ihrer Haftpflichtversicherung den Schaden melden. Denn es kann sein das im Verlauf bei eventuellen Streitigkeiten der Unfallgegner Forderungen gegen Sie, und somit gegen Ihre Haftpflichtversicherung, erhebt. Damit es hier von vornherein nicht zu Problemen mit der Meldefrist kommen kann, einfach auch als Unfallopfer den Schaden Ihrer Versicherung melden.

Der gegnerischen Kfz Versicherung den Schaden melden

Wurden Sie geschädigt und haben nun berechtigte Forderungen an die gegnerische Haftpflichtversicherung, dann sollten Sie das dieser innerhalb von 2 Wochen mitteilen.

Wenn der Unfallverursacher sich weigert Ihnen die Versicherung zu nennen, oder es sich im Fahrerflucht gehandelt hat, dann hilft Ihnen der Zentralruf der Autoversicherer (0800 250 260 0) weiter. Wenn Sie das Kennzeichen des Unfallgegners haben dann wird Ihnen dort unkompliziert die gegnerische Versicherung genannt, dieser können Sie dann Ihren Schaden anmelden.

Das geht übrigens auch wenn Sie Ihre Forderung noch nicht im Detail kennen, die Einzelaufstellung der Forderungen wie: Reparaturkosten, Mietwagen usw., können im Nachgang übermittelt werden.

Kündigung der Versicherung erhalten?

Nach einem abgewickelten Schadensfall durch Ihre Versicherung staunen Sie nicht schlecht als Sie den Brief mit der Kündigung durch Ihre KFZ Versicherung öffnen? Das kommt leider nicht selten vor. Warum die KFZ Versicherung kündigen kann und was in diesem Fall zu tun ist, das lesen Sie im Ratgeber: Die KFZ Versicherung hat gekündigt, was ist jetzt zu tun.

Auf jeden Fall sollten Sie bei einer Kündigung schnellstmöglich um eine neue Versicherung kümmern, um Ihren Versicherungsschutz nicht zu gefährden. Eine neue Versicherung finden Sie online durch einen Vergleich bei Verivox.de.

Anwalt ja oder nein?

Sind Sie unschuldig in einen Unfall verwickelt dann sollten Sie nicht überlegen und gleich einen Anwalt mit der Abwicklung beauftragen. Das kostet Sie nämlich keinen Cent. Ihre Anwaltskosten werden komplett durch die gegnerische Haftpflichtversicherung übernommen.

Versicherungen versuchen nämlich zu sparen und zu kürzen wo es nur geht, ein geschickter Anwalt sieht das jedoch sofort, und holt das Beste für Sie heraus.

Ein Beispiel aus der Praxis:

Einem Autofahrer wurde das Fahrzeug beschädigt und ein Zettel mit der Telefonnummer am Auto hinterlassen. Der Autofahrer lies den Schaden begutachten und auch auf eigene Kosten reparieren. Der Schaden belief sich auf 5600 Euro. Allerdings hat der Unfallverursacher eine falsche Telefonnummer am Auto hinterlassen, und konnte somit nicht ermittelt werden. Genaueres zu diesem Urteil können Sie hier nachlesen.

Um nicht auf dem Schaden sitzen zu bleiben meldete der Geschädigte ein halbes Jahr nach dem Unfall den Schaden seiner Kaskoversicherung. Diese lehnte die Regulierung allerdings ab. Der Mann zog vor Gericht und verlor, als Begründung wurde die einwöchige Meldefrist angegeben, er blieb also auf dem Schaden komplett sitzen.

Anhand dieses Beispiels sehen Sie wie wichtig es ist einen Schaden, egal ob als Unfallverursacher oder Unfallgegner, seiner bzw. der gegnerischen Versicherung zu melden.

Lesen Sie passend zum Thema auch:
Sonderkündigungsrecht bei der KFZ Versicherung
Grenzwertrechner

Ist eine Insassenversicherung sinnvoll oder kostet Sie nur unnötig Geld?

Die Insassenversicherung – notwendig oder nicht?

In Deutschland ist es möglich, sich gegen alles und jeden zu versichern. Ob sinnvoll oder nicht, Statistiken zeigen, dass die Deutschen Weltmeister in Versicherungsabschlüssen sind. Immer wieder zeigen Testberichte, dass viele Versicherungen überflüssig oder überteuert sind. Wie verhält es sich mit der Insassenunfallversicherung?


Insassenversicherung

Insassenversicherung sinnvoll oder nicht?

Was ist eine Insassenunfallversicherung?

Achtung: Wenn Sie jährlich bis zu 800 Euro sparen wollen dann klicken Sie jetzt hier und machein einen Vergleich der KFZ Versicherung – sofort klicken.

Jeder, der ein Fahrzeug in Deutschland anmeldet, muss eine Haftpflichtversicherung vorweisen können. Diese deckt Schäden an Personen und Gegenständen ab. Die Versicherungssumme ist festgelegt und bemisst sich vor allem nach dem Alter des Halters und der unfallfreien Zeit. Die Versicherung kann um verschiedene Bereiche erweitert werden. Viele haben eine Teil- oder Vollkasko. Versicherungsvertreter bieten daneben auch oft eine Versicherung für Insassen an. Sie ist also Teil der Haftpflichtversicherung für Fahrzeughalter.
Bei einem Unfall kann vielen Parteien etwas passieren: Das eigene Fahrzeug, das Fahrzeug des Unfallgegners, weitere Gegenstände wie Leitplanken oder Straßenlaternen, ich selbst, der Fahrer des anderen Fahrzeugs und Mitfahrer können einen Schaden davontragen. Wenn Sie selbst andere Personen in ihrem Fahrzeug haben, sind das diejenigen Insassen, die eine Insassenversicherung in einem Schadensfall abdeckt. Dies tritt bei einer Verletzung oder dem Tod ein.
Es ist möglich, eine bestimmte Anzahl von Personen zu versichern und auch einen festen Teilbetrag in der Versicherung festzulegen. Dabei können entweder alle Sitzplätze gleich oder nach Wahrscheinlichkeit der Belegung versichert werden. Ausgenommen sind Berufsfahrer. Sie müssen sich anderweitig versichern.
Passiert ein Unfall, tritt die Versicherung in Kraft, wenn sich Insassen mit Erlaubnis des Fahrers im Fahrzeug aufhalten, der Fahrer Schuld ist oder eine Teilschuld hat oder ein unerwartetes Ereignis eintritt. Dazu gehört zum Beispiel ein Wildunfall. Auch Ein- und Aussteigen, Be- und Entladen ist mitversichert. Wichtig ist, dass die Versicherung an ein Fahrzeug, nicht an den Fahrzeughalter gebunden ist.

Benötigt man diese Versicherung?

Im Normalfall nein! Bei vielen Haftpflichtversicherungen für Fahrzeuge ist eine Versicherung der Insassen bereits enthalten. Ist der Fahrer schuld am Unfall, greift die normale Kfz- Haftpflichtversicherung. Ist die Gegenseite für den Schaden verantwortlich, zahlt dessen Versicherung den Schaden an Insassen. Da ein Fahrer versichert sein muss, wird die Versicherung somit zahlen. Auch andere Unfälle wie Wildschäden werden von der Kfz- Versicherung abgedeckt. Somit gibt es nur wenige Faktoren, die diese Versicherung rechtfertigen.

Wann ist die Versicherung doch sinnvoll?

Im Falle, dass ein Radfahrer oder Fußgänger den Unfall verursacht und nicht über eine private Haftpflichtversicherung verfügt, kann sie eingreifen.
Auch bei Fahrerflucht zahlt diese Versicherung. Alternativ gibt es jedoch die Verkehrsopferhilfe, die ebenfalls unterstützen kann.
Passiert ein Unfall im Ausland, kann es sein, dass die Zahlungen nicht in der Höhe wie in Deutschland geleistet werden. Auch dort greift sie.

Welche Alternativen gibt es?

Eine Unfallversicherung deckt Schäden nicht nur im Straßenverkehr ab. Schließt man diese für sich und seine Familie ab, ist man umfangreich abgesichert.
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung greift bei Invalidität, egal, wie sie zustande gekommen sind.

Wie soll ich mich nun entscheiden?

Der Bund der Versicherten hält die Versicherung für Insassen für überflüssig. Sie steht hinter der Sterbegeldversicherung auf Platz 2. Auch die Schadensquote unterstreicht diese Meinung: 80% der eingezahlten Beiträge werden von den Versicherungsunternehmen direkt als Gewinn verbucht. Das bedeutet, dass nur 20% dazu verwendet wird, Schäden abzudecken. Mit einer umfangreichen Kfz- Haftpflichtversicherung, einer Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherung kommen Sie insgesamt besser durchs Leben.
Natürlich kann man keine 100% Garantie geben, dass eine Insassenversicherung niemals gebraucht wird. Somit ist es eine persönliche Entscheidung, ob die Versicherung eventuell doch als sinnvoll erachtet wird.
Wichtig ist auch, dass wenn man einen Mietwagen bucht oder Carsharing nutzt, sich zuvor über die Versicherungsbedingungen informiert.

Hier finden Sie eine günstige, und dennoch gute Versicherung für Ihr Auto.

Werkstattbindung in der KFZ Versicherung – Vorteil oder Nachteil

Wer eine neue KFZ Versicherung sucht, oder einfach mal vergleicht ob er für seine aktuelle zu viel bezahlt, der bekommt als Auswahlmöglichkeit die Werkstattbindung angezeigt. Doch viele Versicherungsnehmer Wissen gar nicht so genau was es mit der Werkstattbindung auf sich hat. Grund genug uns diesem Thema anzunehmen. In diesem Ratgeber erfahren Sie also alles Wissenswerte rund um die Werkstattbindung, und ob diese ein Vorteil oder Nachteil sein kann.


Werkstattbindung

Werkstattbindung Ja oder Nein?

Was genau ist die Werkstattbindung?

Bei der Werkstattbindung verpflichtet man sich gegenüber seiner Versicherung, das Auto im Schadensfall in einer von der Versicherung festgelegten Werkstatt reparieren zu lassen. Man verzichtet also auf die freie Werkstattwahl. Das klingt zunächst wie eine große Einschränkung, aber schauen wir uns das genauer an.

Zunächst einmal ist die Werkstattbindung nur in der Kaskoversicherung möglich, also in der Vollkasko oder Teilkasko. Bei einem Haftpflichtschaden zahlt die gegnerische Versicherung den Schaden, Sie können frei wählen wo Sie diesen reparieren lassen.

Wenn Sie die Werkstattbindung abgeschlossen, und einen Kaskoschaden am versicherten Fahrzeug haben, dann wird bei einem Unfall von Ihrer Versicherung festgelegt in welcher Werkstatt der Schaden repariert wird. Ihr Auto wird dann von dieser Werkstatt abgeholt und es wird Ihnen ein Leihwagen, für die Dauer der Reparatur, dagelassen.

Selbstverständlich wird Ihr Auto nicht in einer Wald- und Wiesewerkstatt repariert. Schon aus eigenem Interesse arbeiten die Versicherungen nur mit TÜV geprüften Werkstätten zusammen, die qualitativ hochwertige Arbeit leisten.

Aber was bringt die Werkstattbindung mir und der Versicherung?

Das ganze Thema Werkstattbindung wird natürlich nicht ohne Grund angeboten. Häufig auch nur von großen Versicherern.

Wenn Sie bei Abschluss der KFZ Versicherung die „Werkstattbindung“ mitversichern, dann macht sich das im Beitrag bemerkbar, nämlich ganze 10 bis 20% können dadurch an Versicherungsprämie gespart werden, eine ganze Menge Geld also.

Die Einsparungen sind möglich, weil die Versicherungen mit verschiedenen Werkstätten Rahmenverträge haben, die Werkstätten dadurch also günstigere Preise machen können. Dieser Preisvorteil wird an Sie als Versicherten weitergegeben.

Gibt es auch Nachteile bei der Werkstattbindung?

Ja es gibt auch Nachteile, nicht für jeden macht die Werkstattbindung Sinn. Wohnen Sie auf dem Land dann kann es möglich sein das die nächste Partnerwerkstatt der Versicherung weiter entfernt ist. Ist Ihr kaputtes Auto nicht fahrbereit, dann spielt das keine Rolle für Sie, es wird dann sowieso abgeholt. Ist es fahrbereit dann kann es sein das Sie einen weiteren Weg bis zur Werkstatt in Kauf nehmen müssen. Sie können aber einen Blick in die AGBs oder Vertragsbedingungen der Versicherung werfen, dort steht ein Umkreis drin der für zumutbar gehalten wird.

Macht die Werkstattbindung für Neuwagen und Leasingfahrzeugen Sinn?

Hier ist Vorsicht geboten, zwar bleibt die Gewährleistung des Autoherstellers (gesetzlich auf 2 Jahre geregelt) erhalten, wenn Sie das Auto in einer freien Werkstatt reparieren lassen. Anders sieht es aber mit der Kulanz aus. Auch wenn die Gewährleistung / Garantie Ihres Autos abgelaufen ist gibt es vom Hersteller häufig eine Kulanzleistung bei bestimmten Reparaturen. Aber die Hersteller haben häufig die Voraussetzung das das Auto bisher nur in einer Vertragswerkstatt repariert wurden ist.

Bei Leasingfahrzeugen ist eine Versicherung mit Werkstattbindung ebenfalls weniger empfehlenswert. Denn Eigentümer des Autos ist der Leasinggeber, und dieser schreibt meist vor wo das Fahrzeug repariert werden soll. Das gleiche kann auch bei finanzierten Fahrzeugen der Fall sein. Also sollten Sie Vorhaben eine Versicherung mit Werkstattbindung für Ihr geleastes oder finanziertes Fahrzeug abzuschließen, dann schauen Sie auf jeden Fall nach ob das vertraglich geregelt ist.

Sonstige Reparaturen oder Wartungsarbeiten

Häufiger Irrtum – man muss mit dem Auto bei jeder Reparatur oder Wartung in die Partnerwerkstätten der Autoversicherer. Doch das ist natürlich nicht der Fall! Die Werkstattbindung zählt nur wenn Sie einen Kaskoschaden an Ihrem Fahrzeug haben. Jede andere Reparatur oder auch Wartungsarbeiten (Durchsicht) können Sie in jeder beliebigen Werkstatt durchführen lassen.

Vertragsstrafen wenn man gegen die Werkstattbindung verstößt

Lassen Sie Ihr Auto doch in einer anderen Werkstatt reparieren dann ist häufig eine Vertragsstrafe zu zahlen. Häufig in Form von einer doppelten oder gar dreifachen Selbstbeteiligung.

Den Schaden auszahlen lassen – die fiktive Reparatur

Bei jedem Kaskoschaden haben Sie die Möglichkeit sich den Schaden auszahlen zu lassen. Das heißt Sie bekommen das Geld, was die Reparatur Ihre Versicherung gekostet hätte ausbezahlt (den Nettobetrag). Doch Sie bekommen nur den Betrag ausbezahlt den Ihre Versicherung bei Ihrer Partnerwerkstatt bezahlt hätte, und dieser kann deutlich von einer anderen Werkstatt abweichen. Hier sollten Sie also ganz genau vergleich und nachrechnen.

Eine günstige Versicherung mit oder ohne Werkstattbindung finden Sie hier in wenigen Minuten.

Serviceversicherung oder Direktversicherung? Die Vor- und Nachteile.

Unser heutiges Leben spielt sich Online ab, und das ist auch bei den Versicherungen angekommen. Mittlerweile gibt es dutzende Direktversicherungen die um die Gunst der Kunden buhlen. Doch wo genau liegt der Unterschied zwischen herkömmlicher Versicherung (Serviceversicherung) und Direktversicherung? Was sind die Vor-. Bzw. Nachteile? In diesem Artikel möchten wir darüber aufklären.


Direktversicherung Serviceversicherung

Direktversicherung vs. Serviceversicherung

Was ist eine Serviceversicherung?

Die Serviceversicherung, also die herkömmliche Versicherung, hat eine Filiale oder einen Vertreter der für Sie zuständig ist. Wollen Sie nun eine neue KFZ Versicherung abschließen, dann besuchen Sie die Filiale, oder lassen den Versicherungsvertreter zu sich nach Hause kommen. Sie haben persönlichen Kontakt mit jemandem der sich mit Versicherungen auskennt, und Sie direkt und passend zu Ihrer Situation, beraten kann.

Auch nach dem Abschluss der KFZ Versicherung werden Sie nicht im Stich gelassen, Sie können jederzeit in die Filiale, bzw. das Büro des Vertreters, gehen und Ihre Fragen stellen oder Änderungen bekannt geben. Zum Beispiel wenn Sie eine neue Adresse oder Bankverbindung haben. Auch wenn Sie Ihre laufende KFZ Versicherung in den Leistungen ändern möchten, können Sie sich direkt beraten lassen.

Ein Vorteil einer Serviceversicherung: Wenn Sie neben Ihrer KFZ Police noch weitere Versicherungen bei der gleichen Gesellschaft abschließen, zum Beispiel: Hausrat, Lebensversicherung, BU-Versicherung, dann bekommen Sie häufig einen Kundenbonus der die Versicherungen noch einmal günstiger macht, vergessen Sie aber aufgrund des lockenden Bonus nicht, einen Preisvergleich zu machen.

Was ist eine Direktversicherung?

Der größte Unterschied zur Serviceversicherung liegt im Vertrieb. Denn hier bekommen Sie keinen persönlichen Kontakt durch einen Versicherungsvertreter oder gar einer Filiale. Bei einer Direktversicherung schließen Sie Ihre Versicherung für das Auto einfach selbst ab, und zwar ausschließlich Online (teilweise auch noch telefonisch). Das birgt natürlich gewisse Risiken in Hinblick auf die fehlende Beratung, kann aber am Ende auch ein Schutz vor „Überversicherung“ sein. Denn ein Versicherungsvertreter möchte natürlich verkaufen, er verdient mit Abschlüssen sein Lebensunterhalt. So wird während dem Beratungsgespräch für die KFZ Versicherung ganz nebenbei die Geschichte von einem „Bekannten“ erzählt, dieser hatte einen schlimmen Unfall und hatte leider zusätzlich Pech, denn er hatte keine Fahrerzusatzversicherung – wollen Sie diese nicht mit abschließen? So oder ähnlich ist das „Überreden“ an der Tagesordnung, Sie sitzen da und nicken eingeschüchtert, wer will nach einem Unfall schon am Existenzminimum Leben. Versicherungsvertreter sind genau für solche „Verkaufsgespräche“ geschult.

Aber trotzdem gilt, wenn Sie eine Direktversicherung abschließen, dann informieren Sie sich ausgiebig welcher Schutz sinnvoll ist. Die Homepages der Versicherer sind mittlerweile alle so gut, dass Sie während der Antragstellung viele Fragen klären, ohne dass Sie die Homepage und das Formular verlassen müssen. Ein gutes Beispiel ist hier die Homepage der R+V24 Direktversicherung.

Bei der Direktversicherung können Sie bei Fragen jederzeit eine E-Mail schicken, die meisten Versicherer haben aber auch eine Hotline.

Änderungen Ihrer Bankverbindung oder der Adresse ist jederzeit schnell und einfach über den Online Zugang bei Ihrer Versicherung möglich, und das rund um die Uhr.

Enorme Zeitersparnis dank Direktversicherungen

Der größte Vorteil liegt in der Zeitersparnis, denn gerade der persönliche Kontakt ist besonders für junge Menschen von Nachteil, dieser kostet Zeit, und Zeit ist heute alles. Und warum auf Geschäftszeiten achten wenn Online alles rund um die Uhr möglich ist? Besonders wenn man eine neue KFZ Versicherung sucht, dann steht die „Rennerei“ um Angebote einzuholen, in keinem Verhältnis gegenüber einem Online Vergleich.

Denn bei diesem gibt man einmal seine Daten ein, und es werden dutzende Versicherer auf einen Schlag, und innerhalb weniger Sekunden, verglichen. Der Online Antrag ist dann auch in wenigen Minuten erledigt – in dieser kurzen Zeit haben Sie noch nicht ein Angebot in einer Filiale bekommen.

Die Kostenvorteile der Direktversicherung

Wenn Sie bis hierher gelesen haben dann können Sie sich bereits denken warum Direktversicherungen Ihre Policen günstiger anbieten können als Serviceversicherungen. Denn der aufwendige und extrem teure Außendienst fällt bei Direktversicherern komplett weg. Keine Büromieten, keine Fahrzeugflotte, keine Versicherungsvertreter. Es kümmert sich eine Handvoll Mitarbeiter um Zehntausende Versicherte – diese enorme Kostenersparnis macht die KFZ Policen von Direktversicherungen so günstig.

Wer also damit leben kann, sich selbst wichtige Dinge zur KFZ Versicherung anzulesen, und somit keinen Versicherungsvertreter nach Hause einladen möchte, der kann einiges an Geld sparen. Viele unabhängige Tests haben gezeigt dass fast immer ein dreistelliger Betrag pro Jahr gespart werden kann – machen Sie hier selbst den Vergleich.

Letztendlich müssen Sie selbst entscheiden wo Sie Ihre neue Autoversicherung abschließen, nachfolgend haben wir einmal die Vor- und Nachteile beider Varianten zusammengetragen:

Vorteile einer Serviceversicherung:

  • Persönliche Beratung in einer Filiale, oder bei Ihnen zu Hause, durch Versicherungsvertreter
  • persönliche Kundenservice auch nach Abschluss des Vertrages
  • häufig attraktiver Kundenbonus bei Abschluss mehrerer Versicherungen
  • persönliche Betreuung im Schadenfall

Nachteile einer Serviceversicherung:

  • es geht viel Zeit verloren durch Besuche eines Vertreters oder in einer Filiale
  • ein Vergleich vieler KFZ Versicherer ist zeitlich nicht möglich
  • man muss sich an Geschäftszeiten halten
  • der persönliche Kontakt wird mit höheren Beiträgen bezahlt
  • Sie haben keine Garantie wie gut geschult der Versicherungsberater ist, da nützt auch keine Zulassung etwas
  • Häufig wird bei Besuchen durch geschickte „Märchen“ zu unnötigen Abschlüssen „geraten“

Vorteile einer Direktversicherung:

  • enorme Zeitersparnis – durch Vergleichsportale kommen Sie sehr schnell an einen Sofort-Vergleich
  • den Versicherungsantrag füllen Sie jederzeit am Computer selbst aus
  • keine Briefflut – alle Unterlagen kommen per Email und sind in Ihrem Kundenlogin abrufbar

Die Schadensmeldung

Im Falle eines Unfalles ist die Schadensmeldung bei beiden Versicherungsarten gleich, es gibt eine Hotline die rund um die Uhr besetzt ist. Jede Versicherung, egal ob Service oder Direkt, hat eine. Diese rufen Sie am besten direkt nach dem Unfall an und melden zunächst mündlich den Schaden.

Leidet der Service?

Hier kommt es darauf an was man für Ansprüche stellt. Wer sich zum Beispiel mit einer KFZ Versicherung nicht auskennt und nicht in der Lage ist, sich Antworten auf seine offenen Fragen aus dem Internet zu holen, für den ist es natürlich einfacher sich einen Versicherungsvertreter einzuladen der dann alles von A bis Z erklärt. Wer aber sich diese Infos selbst beschaffen kann und genau weiß was wichtig ist und was nicht, der kann den schnellen Online Service nutzen und hat keinerlei Serviceverlust.

Manch komplexe Sachverhalte, wie zB.: die Übertragung eines Schadenfreiheitsrabattes, sind durch einen Versicherungsvertreter / Kundenberater häufig einfacher geregelt, aber ohne geht es natürlich auch.

Fazit: Wer Geld sparen möchte, und wem seine Zeit wertvoll ist, der greift auf eine Direktversicherung zurück. Alle Infos zum Abschluss einer KFZ Versicherung finden Sie zum Beispiel bei uns, nachfolgend eine Liste mit den wichtigsten Artikeln.

Vollkasko – die Leistungen der Vollkaskoversicherung im Blick – was zahlt Sie wirklich?

Vollkaskoversicherung – Bestmögliche Versicherung für Ihr Auto

Mit einer Kaskoversicherung ganz allgemein werden Schäden an Fahrzeugen versichert. Das sind in diesem Fall alle Kraftfahrzeuge, die zur Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr zugelassen sind. Unterschieden wird in die Teil- sowie in die Vollkaskoversicherung. Wie die beiden Begriffe ausdrücken, handelt es sich dabei um einen teilweisen beziehungsweise um einen Vollschutz. Während die Teilkasko Schäden versichert, die sozusagen von außen verursacht werden, deckt die Vollkasko ergänzend dazu auch die vom Kfz-Halter selbstverschuldeten Schäden. Diese Leistungen gehen also deutlich weiter. Das hat zur Folge, dass für den Kfz-Halter die Kosten für eine Vollkasko diejenigen der Teilkasko deutlich übersteigen. Ein Grund dafür ist die vertragliche Selbstbeteiligung. Während sich der Fahrzeughalter für eine Teilkasko mit oder ohne Selbstbeteiligung entscheiden kann, ist eine Vollkasko immer mit einer Eigenbeteiligung, auch Selbstbehalt genannt, verbunden. Das erhöht im Schadensfall die Ausgaben für die Vollkasko um den gestaffelten Selbstbehalt, üblicherweise zwischen 300 und 1.000 Euro je Schadensfall. Doch was sind die Leistungen einer Vollkaskoversicherung, und worin unterscheidet sie sich von der Teilkasko?

Günstigen Vollkasko-Schutz für Ihr Auto finden Sie hier im Online Vergleich.

Vollkaskoversicherung

Alle Infos über die Vollkaskoversicherung

Vollkasko beinhaltet immer die Teilkasko

Wer eine Vollkasko abschließt, der hat sozusagen den Versicherungsschutz der Teilkaskoversicherung inklusive. Das Fahrzeug ist gegen Brand & Explosion, gegen Diebstahl, Einbruchdiebstahl und Raub, Glas- und Schmorschaden versichert, bis hin zu Schäden aus Marderbiss. Hier bietet sich ein Vergleich mit der Hausratversicherung an. Ergänzend dazu sind in der Vollkasko Schäden aus Vandalismus, aus einem selbstverschuldeten Unfall, sowie aus Mutwilligkeit und Vorsatz durch Dritte versichert. Das sind insgesamt solche Schäden, für die der Verursacher nicht haftbar gemacht werden kann. Die Strafanzeige gegen Unbekannt verläuft nach einigen Wochen buchstäblich im Sand. Beispiele dafür sind Fahrzeugschäden mit Fahrerflucht, bei Zahlungsunfähigkeit des Unfallgegners oder bei Kindern als Unfallverursacher. Der Halter bleibt mit der Vollkasko nicht auf seinen eigenen Kosten für das beschädigte Fahrzeug sitzen. Abgesehen von der Notwendigkeit einer GAP-Versicherung beim Totalschaden eines fremdfinanzierten Fahrzeuges ist der Autofahrer mit der Vollkasko auf der finanziell sicheren Seite. Seine Kosten für die Vollkasko sind umso höher, je niedriger der Eigenanteil je Schadensfall ist.

So wie bei anderen Versicherungen gibt es auch in der Vollkasko Anlässe, aus denen der Versicherer nicht leistet. Zu denen gehören:

  • Fahrten unter Alkoholeinfluss
  • Fahrten nach Drogenkonsum
  • Überfahren einer rotgeschalteten Ampel
  • Telefonieren während der Fahrt ohne Freisprecheinrichtung
  • Aufbewahren der Zulassungsbescheinigung Teil II im Fahrzeug [früherer Kfz-Brief]
  • Teilnahme an illegalen Autorennen
  • Vorsatz

Sofern in solchen Situationen Dritten ein Schaden entsteht, wird der durch die Kfz-Haftpflichtversicherung reguliert. Der Schaden am eigenen Fahrzeug ist dann hingegen nicht versichert. Entweder verweigert der Versicherer die Leistung komplett, oder er leistet prozentual nach eigenem Ermessen. Solche Fälle werden als grobe Fahrlässigkeit bezeichnet. Zu den individuellen Versicherungsangeboten gehört „der Verzicht des Versicherers auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit“. Davon ausgenommen sind jedoch Unfallschäden nach Alkohol- und Drogenkonsum. Hier gibt es für den Fahrzeughalter keinen Ausweg; er muss auch mit Vollkasko den Schaden am eigenen Fahrzeug selbst tragen.

Prämiengestaltung für die Vollkasko mit harten und weichen Tarifmerkmalen

Die Versicherer sind grundsätzlich frei in ihrer Entscheidung, nach welchen Kriterien sie die Beiträge berechnen. Unterschieden wird auch bei der Vollkasko in sogenannte harte und weiche Tarifmerkmale. Als „hart“ werden die feststehenden, unabänderlichen Merkmale bezeichnet. Zu denen gehören Marke, Modell und Typ des Fahrzeuges, Zulassungsbezirk sowie die Regionalklasse. Als „weich“, sprich variabel und individuell gelten solche Tarifmerkmale wie

  • Zahl der Fahrzeugbenutzer [Fahrer, Familienangehörige, Kinder]
  • Art der Fahrzeugbenutzung [privat, beruflich, gewerblich, Rentner]
  • Abstellen des Fahrzeuges [abgeschlossene Garage, Carport, offen auf dem eigenen Grundstück, Laternenparkplatz]
  • Werkstattbindung [Vertragswerkstatt in Kooperation mit dem Versicherer]
  • ….. weitere individuelle Eigenschaften wie Hauseigentümer, Mieter

Vollkasko einerseits empfehlenswert, andererseits wenig ratsam

Das Fahrzeug vollkaskoversichern lohnt sich umso mehr, je höher der aktuelle Fahrzeugwert ist. In den ersten drei bis fünf Jahren verliert jedes Neufahrzeug deutlich, man könnte sagen überproportional an Wert. Der Kfz-Halter sollte bei einem Ja oder Nein zur Vollkasko den Autowert in Relation zu den Mehrkosten der Voll- gegenüber der Teilkaskoversicherung setzen. Nach einer Faustregel lohnen sich die Mehrkosten zwischen Voll- und Teilkasko dann, wenn sie pro Versicherungsjahr den Betrag von hundert Euro nicht oder nur unwesentlich übersteigen. Anders ist die Situation beim fremdfinanzierten Fahrzeug; also mit einem Autokredit oder als Leasingfahrzeug. Die Finanzierungsraten sind unabhängig davon zu bezahlen, in welchem Zustand sich das finanzierte Auto befindet Es kann fahrtüchtig oder fahruntüchtig, beschädigt, demoliert oder ein Totalschaden sein. Fahrzeug und Finanzierung sind Zweierlei, eins hat rechtlich mit dem anderen nichts zu tun. In diesen Fällen ist die Vollkasko mit einem möglichst niedrigen Selbstbehalt geradezu notwendig. Oftmals ist die Finanzierung von Fahrzeugen ab der gehobenen Mittelklasse aufwärts mit der Pflicht verbunden, sie Vollkasko zu versichern. Für den Stadtwagen als Zweitauto und als Gebrauchtwagen hingegen ist eine Teilkaskoversicherung ausreichend. Die Vollkasko wäre gleichbedeutend mit einer Überversicherung bei einem schrägen Kosten-Nutzen-Verhältnis.

Vollkasko auch mit Pflichten und nicht nur Rechten

Vom Fahrzeughalter mit Vollkasko wird deutlich mehr Umsicht erwartet als von demjenigen mit einer Teilkaskoversicherung. Unterschieden wird in die allgemeinen sowie in die Pflichten im Schadensfall. Dazu gehören

  • Benutzung des versicherten Autos ausschließlich mit Fahrerlaubnis [Führerscheininhaber]
  • Verhinderung von unberechtigter Fahrzeugbenutzung [Auto immer abschließen]
  • Schadensmeldung innerhalb einer Woche nach Schadenseintritt
  • Schadensminderung im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten [provisorisches Abdecken bei Glasbruch]
  • Aktive Mithilfe bei der Aufklärung des Unfallherganges

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