Kategorie-Archiv: Technik

Praxistest: Autoladegerät / USB Adapter von RAVPower

Ein Smartphone hat jeder, und jeder kennt das Problem der viel zu geringen Akkulaufzeit. Das Smartphone muss also geladen  werden wo es nur geht, besonders im Auto bietet es sich an, bzw. ist sogar nötig wenn das Handy als Navi gebraucht wird, denn dann benötigt es besonders viel Strom.


Autoladegerät von RAVPower

Autoladegerät von RAVPower

Um Ihr Handy schnell und unkompliziert zu laden benötigen Sie Ihr normales Ladekabel und einen Ladegerät / USB Adapter für Ihr Auto. Und genau so einen USB Adapter haben wir für Sie getestet.

Unser Testgerät: RAVPower Typ-C und iSmart 2.0 USB-Autoladegerät

Dieser kleine USB Adapter wird in die Zigarettenanzünder-Dose Ihres Autos gesteckt, wenn Strom anliegt dann leuchten die beiden USB Buchsen in dezentem Blau, welches nicht zu hell ist, so dass es Nachts auch nicht stört.

Die Besonderheit des RAVPower Autoladegerätes ist das er trotz der kleinen Abmaße zwei USB Anschlüsse besitzt. Und zwar einen USB Typ-C Anschluss sowie einen iSmart 2.0 USB Anschluss.

Der USB Typ-C Anschluss wird besonders Besitzer mit einem neuen Handy erfreuen, denn diese haben häufig einen USB Typ-C Anschluss über den Sie geladen werden können. Der größte Vorteil, das Smartphone oder Tablet wird schneller geladen als über eine Micro USB Buchse.

Sie können mit diesem Autoladegerät mit ganzen 4,8 Ampere laden, der USB Typ-C Anschluss liefert 3A, der iSmart 2.0 USB Anschluss liefert 1,8A. Vorbei die Zeiten mit denen im Auto lediglich mit 1 A geladen werden musste. Jetzt ist auch ein Smartphone mit großem Akku schnell aufgeladen.

Der Praxistest:

Bei der Lieferung des Autoladegerätes haben wir erfreut festgestellt das die Verpackung sehr klein ist, zudem ist Sie aus Umweltfreundlichen Karton, keine riesige Plastikverpackung. In der Verpackung ist das nötigste enthalten, die Garantiekarte, eine Bedienungsanleitung und natürlich der USB Adapter.

Dieser ist erfreulich klein und fühlt sich wertig an, nichts wackelt oder klappert. In der Buchse für den Zigarettenanzünder wird der Stecker durch zwei starke Federn gehalten, er sitzt bombenfest in der Buchse. Durch die leicht blaue Beleuchtung der beiden USB Buchsen sind diese leicht zu treffen.

Die Vorteile des USB Typ-C Anschlusses

Der neue USB Typ-C Anschluss hat gleich mehrere Vorteile, denn mit diesem ist es egal wie rum der Stecker eingesteckt wird. Jeder kennt die ausgeleierten USB Buchsen weil der Stecker jedes Mal verkehrt herum eingesteckt wird. Das gehört der Vergangenheit an, der Stecker passt von beiden Seiten und sitzt bombenfest in der Buchse.

Und auch die Ladepower ist größer, ganze 3A werden beim Laden durch die Leitung geschickt, dadurch werden Smartphones und Tablets deutlich schneller während der Autofahrt aufgeladen.

Nachfolgend noch ein paar Bilder aus unserem Test:

 

Das RAVPower Autoladegerät können Sie hier direkt bestellen.

Reifen richtig lagern

Viele Autofahrer Wechseln Ihre Reifen selbst, im Frühjahr und Herbst steht der Wechsel von Sommer- auf Winterreifen bzw. umgekehrt an. Wie das genau geht haben wir bereist beschrieben.

Doch genauso wichtig wie der richtige Wechsel ist auch das Lagern der Reifen. Da die Reifen ein großer Sicherheitsaspekt sind sollte gerade bei der Lagerung alles richtig gemacht werden. Wie Ihr eure Sommer bzw. Winterreifen richtig lagert das verraten wir euch.


Reifen Lagern

Reifen richtig lagern

Reifen & Felgen gründlich säubern

Das wichtigste nach der Demontage der Felgen ist das gründliche säubern der Reifen und Felgen. Dazu gibt es speziellen Felgenreiniger der aber nicht auf die Reifen gelangen darf. Wenn der komplette Schmutz entfernt ist dann solltet Ihr einen geeigneten Platz zum einlagern der Reifen suchen.

Platz zum Reifen einlagern

Trocken, kühl und vor Sonneneinstrahlung geschützt – so beschreibt der Profi den idealen Platz zum Lagern von Reifen und Felgen. Im Idealfall ist das ein durchlüfteter Keller / Tiefgarage oder eine Ecke in der Garage. Brütend heiße Dachböden oder alte feuchte Keller sind dabei zu vermeiden.

Reifen Stapeln oder stehend lagern?

Beide Varianten sind nicht völlig richtig, wenn Sie die Reifen aufeinander Stapeln sollten diese regelmäßig umgestapelt werden da sich Schwitzwasser zwischen den Reifen bilden kann. Auch wenn die Reifen stehend gelagert werden ist eine regelmäßige Drehung sinnvoll um Druckstellen zu vermeiden.

Ideale Lösung: ein Felgenbaum

Perfekt zum Lagern von Reifen mit Felgen in Kellern und Garagen ist ein Felgenbaum. Diese gibt es als Sets zu kaufen / bestellen und die Reifen werden frei von Druckstellen platzsparend gelagert. Häufig wird auch eine Schutzhülle mitgeliefert die über den komplett bestückten Felgenbaum gestülpt wird und die Reifen vor Verschmutzung während der Lagerung schützt.

Diese Ideallösung ist gar nicht mal teuer, ab rund 20 Euro gibt es bereits einen Felgenbaum zu bestellen. Es gibt auch Modelle mit Rollen, so kann bei Bedarf der komplette Radsatz bewegt werden.

Hier könnt Ihr Online das Angebot an Felgenbäumen anschauen.

Sie müssen viele Reifen lagern?

Haben Sie vielleicht eine KFZ Werkstatt oder einen Reifendienst? Dann ist es mittlerweile üblich dass die Kunden Ihre Reifen einlagern können.  Selbst als kleine Werkstatt stößt man schnell an seine Grenzen, denn die Lagerkapazität für dutzende Sommer- bzw. Winterreifen ist nicht zu unterschätzen. Wenn auch Ihnen der Platz für Reifen ausgeht dann ziehen Sie den Kauf eines Lagercontainers in Betracht, diese gibt es für relativ kleines Geld auch gebraucht. Der größte Vorteil, Sie werden geliefert, per Kran vom LKW gehoben werden und sind schon einsatzbereit. Kein aufwendiges Bauen, keine Erdarbeiten oder ähnliches. Klicken Sie hier für mehr Infos über die Anschaffung eines Lagercontainers.

Weitere Tipps:

Reifen markieren
Direkt nach der Demontage bzw. des Reinigens solltet Ihr die Reifen markieren, so wisst Ihr bei der erneuten Montage wo welcher Reifen war und könnt diese tauschen um eine gleichmäßige Abnutzung zu gewährleisten. Entweder Ihr schreibt mit einem Stück Kreide die Abkürzungen (HR, HL, VR, VL) auf die Reifen oder Ihr nutzt spezielle Markierer die auf das Ventil des Reifens aufgesteckt werden.

Reifen überprüfen
Vor dem Einlagern ist der perfekte Zeitpunkt die Reifen auf Beschädigung oder Verschleiß zu überprüfen. Schaut zum Beispiel ob sich Nägel oder Schrauben in die Lauffläche eingefahren haben. Kontrollieren Sie auch die Flanken auf Beschädigungen (Risse) die durch Bordsteine entstanden sein könnten. All das spart eine Böse Überraschung beim nächsten Reifenwechsel. Wichtig ist auch die Kontrolle der Profiltiefe – hier lest Ihr mehr darüber.

Zigarettenanzünder-Verteiler – ein Verteiler für das Auto im Praxistest

Mittlerweile können wir sehr viele Geräte über eine USB Buchse aufladen. Smartphone, Tablet, Navigationsgerät, Powerbank und viele mehr. Besonders im Auto auf längeren Fahrten ist das sehr praktisch. Denn viele Autos verfügen schon von Werk aus über eine USB Buchse, oder haben einen Zigarettenanzünderanschluss, in den man einen kleinen Adapter stecken kann der eine USB Buchse beinhaltet.


Stromverteiler Auto

Stromverteiler fürs Auto

Doch schnell kommt ein Problem auf, es gibt zu wenige Ladebuchsen im Auto. Das kann besonders auf einer langen Urlaubsfahrt zum Problem werden. Denn die Kühlbox, die Tablets für die Kinder, das Navi, und vielleicht noch Ihre eigenen Handys wollen geladen werden, die meisten Autos haben aber nur eine, max. 2 Ladebuchsen / Zigarettenanzünder Buchsen.

Ein KFZ Zigarettenanzünder-Verteiler schafft Abhilfe

Ein wirklich sehr praktisches und hilfreiches Gerät für jedes Auto. Sie benötigen eine Zigarettenanzünderbuchse an dem Sie den Verteiler anschließen, sofort stehen Ihnen ganze 7 Lademöglichkeiten zur Verfügung! Der Verteiler verteilt den Strom der Autobatterie auf 3 Zigarettenanzünderanschlüsse für KFZ Zubehör, zum Beispiel nachgerüstete Sitzheizung, ein Ventilator, ein Scheibenheizer, das Navi, die Kühlbox oder die Dashcam. Neben diesen drei Anschlüssen bekommen Sie auch noch ganze 4 USB Anschlüsse, an diese können Sie Handys, Smartphone, Powerbank und Co direkt anschließen.

Bei dem von uns getesteten Zigarettenanzünder-Verteiler handelt es sich um ein Gerät von CHGeek, ein Multi-Funktion Power Adapter – hier bestellbar.

Die Besonderheit bei diesem Verteiler, er hat eine Gesamtleistung von 6,5A. Diese Leistung verteilt er auf 4 Anschlüsse, das heißt das vier Geräte mit 2,4A gleichzeitig geladen werden können. Bei den meisten USB Verteilern für das Auto ist das nicht der Fall, dort kann meist nur eine USB Buchse mit 2,4A laden, die anderen nur mit 1A, hängt ein Galaxy S7 oder ein iPhone an einer USB Buchse mit 1A dann dauert das laden ewig. Mit diesem Verteiler ist das nicht der Fall.

Ganze 120 Watt können gleichzeitig entnommen werden. Zum Vergleich: eine handelsübliche Kühlbox für das Auto braucht im Betrieb ca. 45 Watt.

Der Verteiler an sich ist selbsterklärend, besonders fällt das massive Kabel auf, es ist so stark wie ein normales Stromkabel, also sehr robust. Auch die Länge ist mit einem Meter recht großzügig.

Am Stecker ist ein Ein/Aus Schalter mit dem Sie den Verteiler Stromlos stellen können.

Sehr praktisch finden wir die Anzeige der Batteriespannung auf dem Schalter, hier erkennt man sofort ob die Autobatterie noch genügend Spannung hat.

Im Verteiler selber ist eine Sicherung verbaut die sich selbst und die angeschlossenen Geräte vor Schäden durch Überlastung schützt. Haben Sie Zuviel elektrische Verbraucher angeschlossen dann schaltet sich der Verteiler einfach ab, nach einer kurzen Abkühlzeit kann er wieder genutzt werden.

Lassen wir Bilder sprechen:

 

Hier können Sie ein Exemplar bestellen

Fazit: Der getestete Zigarettenanzünder-Verteiler ist sein Geld auf jeden Fall wert, wir haben Ihn im Dauertesteinsatz im Auto gehabt, er funktioniert problemlos im Alltag und auf langen Reisen. Am Boden des Verteilers sind zwei kräftige Klebeplättchen angebracht mit dem man Ihn im Auto fixieren kann.

Fehlerspeicher vom eigenen Auto auslesen – so machen Sie es selber

Unsere heutigen Autos sind Computer auf Rädern, immer mehr Technik steckt in den KFZ, diese Technik ist untereinander vernetzt. Unzählige Sensoren erfassen und messen während jeder Fahrt Daten, Routinemäßig laufen Diagnoseprogramme für Motor, Getriebe, Bremsen, Achsen und vieles vieles mehr. Wir als Fahrer bekommen von all dem nichts mit.  Tritt einmal ein Fehler auf, oder misst ein Sensor eine Unstimmigkeit, dann wird das alles im Fehlerspeicher Ihres Autos (Steuergerät) abgelegt. Alle relevanten und irrelevanten (Messfehler) Dinge werden abgespeichert bis man Sie löscht. Doch wie kommt man überhaupt an die Eintragungen im Fehlerspeicher? Kann man das selbst machen oder muss man zwingend in eine Werkstatt fahren? In diesem Artikel geht es genau darum: wie Sie den Fehlerspeicher selber auslesen können.


Fehlerspeicher selber auslesen

Fehlerspeicher selber auslesen

Was ist zum Fehler auslesen nötig?

Im Grunde ist es ganz leicht, zumindest wenn Sie ein Auto ab dem Baujahr 2000/2001 haben. Denn diese Autos haben als Standard eine OBD-II-Schnittstelle. OBD steht hierbei für On Board Diagnose. Und OBD ist die Schnittstelle zum Steuergerät, wo die Fehler gespeichert sind. Es ist nichts weiter als ein „Steckdose“ an der ein Gerät zum Auslesen angesteckt wird.

Wo befindet sich die OBD Schnittstelle?

Hier gibt es keinen Standard, jedoch ist die OBD Steckdose leicht zu finden, schauen Sie unter dem Lenkrad nach, es kann auch sein das Sie eine Klappe öffnen müssen um den Steckplatz zu finden. Selten ist die Dose im Motorraum zu finden, schauen Sie bei Bedarf einfach in die Bedienungsanleitung ihres Autos.

Die OBD-II Schnittstelle sieht folgendermaßen aus:

 

OBD II Schnittstelle

OBD II Schnittstelle

OBD-II Diagnosegeräte zum Fehlerspeicher auslesen

Um nun an die gespeicherten Fehler zu gelangen, brauchen Sie ein Gerät was Sie an die OBD Schnittstelle anschließen bzw. einstecken, ein sogenanntes Diagnosegerät. Diese Geräte sind mit einer speziellen Software ausgestattet die die Fehlermeldungen auf dem Gerät sichtbar macht.

In den Anfangsjahren waren diese Geräte noch sehr teuer, im vierstelligen Bereich, also wirklich nur für Werkstätten. Doch das hat sich zum Glück geändert. Die günstigsten Diagnosegeräte gibt es bereits ab 30 Euro, und können Problemlos online bestellt werden – klicken Sie dazu hier.

Haben Sie sich ein Diagnosegerät gekauft oder geliehen, dann lesen Sie damit die gespeicherten Fehler aus. Jeder Fehler ist mit einem Zahlencode hinterlegt, unten in der Liste haben wir die gängigsten Fehler für Sie aufgelistet. Sie finden aber über Google schnell die Lösung was der Fehlercode passend zu Ihrem Auto genau bedeutet.

Aber nicht jeder gespeicherte Fehler ist auch ein Problem, falsche Messwerte aufgrund von Temperaturschwankungen oder sonstigem, führen auch zu einem Fehler. Diese werden einfach aus dem Fehlerspeicher gelöscht und sollten nicht wieder auftauchen.

Achtung beim Fehler löschen

Natürlich sollten Sie nicht einfach alle Fehler löschen, wenn Sie als Laie nicht Wissen was ein Fehler bedeutet, dann sollten Sie diesen unbedingt im Fehlerspeicher belassen. Denn nur so kann die Werkstatt dann gezielt nach einem eventuellen Problem suchen.

Die Vorteile wenn Sie Ihren Fehlerspeicher regelmäßig auslesen:

  • Schnelle Amortisierung des Diagnose Gerätes
  • Größere Reparaturen können eventuell entdeckt werden wenn Sie noch im Entstehen sind
  • Besonders bequem geht es per Bluetooth und Smartphone
  • Sie müssen nur in die Werkstatt wenn wirklich ein ernstzunehmender Fehler entdeckt wird

Routinemäßig wird beim TÜV und der Durchsicht Ihres Autos der Fehlerspeicher ausgelesen, im ungünstigsten Fall also aller zwei Jahre.  Dann kann aus einem kleinen Problem bereits ein großes, und teureres geworden sein.

Daher ist es immer ratsam in regelmäßigen Abständen den Fehlerspeicher seines Autos auszulesen, und bei ernstzunehmendem Fehler eine Werkstatt aufzusuchen. Dann kann eine kleine Reparatur einen ernstzunehmenden Schaden verhindern.
Das Diagnosegerät für wenige Euro kann also effektiv dazu beitragen einen teuren Schaden am Auto abzuwenden.

Was kostet das Fehler auslesen in der Werkstatt?

Natürlich müssen Sie es nicht selber machen und können zum Fehler auslesen einfach in die nächstgelegene Werkstatt fahren. Doch das kostet meist Geld, wenn Sie zum Beispiel einen Volkswagen haben und in eine Vertragswerkstatt fahren, dann könnten Sie Glück haben und der Fehlerspeicher wird Ihnen kostenlos ausgelesen. Aber in den meisten Werkstätten muss man dafür Geld bezahlen, zwischen 20 und 80 Euro werden dafür verlangt. Sie sehen anhand dieser Kosten dass sich ein eigenes OBD Diagnosegerät schnell rechnet.

Hier können Sie eins bestellen.

Fehlerspeicher per Smartphone auslesen?

Ein Alleskönner sind heutige Smartphones, und auch in Sachen Fehlerspeicher auslesen sind Sie eine Unterstützung. Denn man kann sich die Fehlercodes auch aufs Handy holen. Dazu benötigen Sie ein Diagnosegerät was per Bluetooth mit dem Handy kommuniziert. Das sind kleine Stecker die in die OBD II Buchse gesteckt werden, nach Installation der entsprechenden App werden dann bei Bedarf die Fehlercodes aus dem Steuergerät ausgelesen und auf dem Handy angezeigt. Eine gute App die von vielen Nutzern eingesetzt wird ist Torque, hier zu finden.

Hier können Sie ein Bluetooth Diagnosegerät kaufen

Fazit: Das Auslesen des Fehlerspeichers Ihres Autos ist mit der richtigen Hardware ein Kinderspiel. Es ist zudem nicht nur etwas für Technik Freaks die ins Innere Ihres Autos schauen möchten. Denn das regelmäßige Fehlerlesen kann größeren Reparaturen an Ihrem Auto vorbeugen.

Das bedeuten die Fehlercodes:

Die Diagnosegeräte spucken Ihnen Fehlercodes aus die erst einmal wenig sagen und „übersetzt“ werde müssen. Wir haben die gängigsten Fehlercodes in der folgenden Tabelle aufgeschrieben:

Marderschreck selber einbauen – so wirds gemacht – Einbauanleitung

Wie in diesem Artikel geschrieben: Marder aus dem Auto vertreiben – gibt es viele Möglichkeiten den Marder von seinem Auto fernzuhalten. Denn ein Marderschaden ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch richtig teuer werden. Im besten Fall ist nur eine Unterdruckleitung für wenige Euro angeknabbert, im schlimmsten Fall trifft es die Elektronik, Reparaturkosten von mehreren hundert Euro sind dann keine Seltenheit. Sie sollten also dem Marder erst gar keine Chance geben, und auf effektive Marderabwehr setzen.


Marderschreck Einbauanleitung

Marderschreck Einbauanleitung

Und das geht am effektivsten mit kombinierten Marderschutzgeräten aus Strom und Ultraschall. Viele Leidgeplagte Autobesitzer Schrecken vor den Kosten zurück, allerdings halten diese sich in Grenzen, wenn man selbst Schrauben kann.

Marderschutz einbauen lassen – die Kosten:

Egal für welches Gerät Sie sich entscheiden, der Einbau kostet natürlich Geld. Fragen Sie in einer Vertragswerkstatt nach, werden Sie Einbaupreise von bis zu 300 Euro genannt bekommen. In freien Werkstätten ist die Spanne, je nach Region, sehr groß. Wir haben von Preisen zwischen 100 und 250 Euro gehört – ohne das Gerät wohlgemerkt.

Marderschutz selber einbauen?

Doch kann man den Marderschreck auch selbst einbauen? Muss man dafür Mechaniker sein? Das wollten wir selbst Wissen, denn genau diese Frage stellen sich sehr viele unserer Leser, die gute Nachricht vorweg – Hobby Schrauber, und Leute die nicht gerade zwei linke Hände haben, schaffen den Einbau des Marderschutzes auch selbst, ganz ohne in die Werkstatt zu müssen.

Wir haben uns bei unserem Auto für ein Gerät von www.Marder-Sicher.de entschieden, welches uns freundlicherweise für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde. Genau ist es das Gerät „Mardersicher MS 12V Mobil Ultraschall plus Hochspannung“.

Dieses Marderschutzgerät ist sehr effektiv, da es Marder gleichzeitig mit Ultraschall und Hochspannung abwehrt. Lässt sich ein Marder vom Ultraschall nicht davon abhalten, ins Auto und dessen Motorraum einzusteigen, dann bekommt er einen ordentlichen Stromstoß, so dass er das Weite sucht. Aber keine Angst vor toten Mardern im Motorraum, der Stromstoß ist vergleichbar mit dem eines Weidezaunes, der Marder bleibt also am Leben.

Auf dem folgenden Foto sehen Sie den Lieferumfang des „Mardersicher MS 12 V“ – es ist alles dabei was Sie für den Einbau des Gerätes benötigen:

Marderschreck Lieferumfang

Marderschreck Lieferumfang

Der Einbau kann beginnen:

Bevor Sie voller Tatendrang loslegen, lesen Sie sich die beiliegende Bedienungsanleitung ganz genau durch, diese ist sehr detailliert und leicht verständlich, so dass wir an dieser Stelle nicht näher darauf eingehen werden.

Ist die Anleitung studiert dann geht es raus ans Auto. Das übliche Werkzeug was jeder Hobbyschrauber zur Hand hat genügt, um den Marderschreck einzubauen.

Doch bevor Sie überstürzt loslegen schauen Sie ganz in Ruhe wo etwas eingebaut werden soll. Beginnen Sie zunächst damit wo der eigentliche Marderschreck platziert werden soll. Im Idealfall zeigt die Öffnung, aus der die Ultraschallwellen ausgestrahlt werden, nach unten. Also dahin von wo die Marder üblicherweise in den Motorraum gelangen.

Bei unserem Testfahrzeug, ein VW Amarok V6, fanden wir die perfekte Stelle unter der Motorabdeckung. Diese lässt sich zur Montage leicht lösen, und die Ultraschallwellen werden nach unten in den Motorraum abgegeben.

Mittels zwei Schrauben haben wir den Marderschreck einfach an der Motorabdeckung befestigt. So sitzt er Bombenfest und kann sich nicht lösen.

Montage der Metallplatten

Also nächste ist die Montage der Metallplatten dran. Diese sollten so im Motorraum verbaut sein das Sie möglichst die Bereiche abdecken wo der Marder in den Motorraum gelangt. Je nach Autogröße und Modell kann es davon viele geben. Bei unserem Testauto, dem VW Amarok, haben selbst die dicksten Marder eine Chance, also müssen die Metallplättchen vorzugsweise von unten angebracht werden, dort sieht man auch am besten wo der Marder Platz hat für den Einstieg.

Marderschreck Metallplatten

Marderschreck Metallplatten

Dank der Höhe des Amarok reicht der Platz um sich darunter zu legen, man braucht keine Auffahrrampen oder eine Hebebühne. Sollten Sie Ihr Auto mit einem Wagenheber anheben müssen für die Montage, dann denken Sie unbedingt daran Unterstellböcke zu verwenden, damit es nicht zu einem schlimmen Unfall kommt.

Wir haben an unserem Testfahrzeug 3 Metallplättchen von unten angebracht, und 3 im oberen Teil des Motorraums.

Zu bedenken ist das der Marder die Karosserie (Masse) und Hochspannungsplättchen gleichzeitig berühren muss um einen Stromschlag zu bekommen. Das ist aber aufgrund seiner Körperform und dem beengten Platz im Motorraum nicht schwierig zu realisieren.

Wenn Sie nun alle 6 Metallplättchen fest verbaut haben dann wird das gelbe Kabel vom Marderschreck von Plättchen zu Plättchen geführt. Erst wenn alle Plättchen verbunden sind und das Kabel ordentlich im Motorraum geführt und befestigt ist, sollten Sie die Schrauben in den Plättchen festziehen und das Kabel damit fixieren, mit diesem Arbeitsschritt wird das Kabel ab isoliert und es gibt eine elektrische Verbindung.

Metallpatte unter dem Auto

Metallpatte unter dem Auto

Sicherheitshinweis:

Bedenken Sie dass es nicht nur Marder treffen kann, auch Mechaniker die an Ihrem Auto Schrauben könnten einen Stromschlag bekommen und sich in Folge verletzen, daher ist es sehr wichtig das Sie den Aufkleber mit dem Hinweis „Starkstrom“ im sofort sichtbaren Bereich anbringen. Ähnlich wie in unserem Testfahrzeug:

Achtung Starkstrom

Achtung Starkstrom

Wenn ein Mechaniker in der Werkstatt die Motorhaube öffnet, dann weiß dieser sofort Bescheid. Selbstverständlich muss auch der Schalter so verbaut sein das er sofort gefunden wird. Suchen Sie in Ihrem Motorraum nach einem Platz an dem der Schalter eingebaut werden kann. In unserem Beispiel haben wir den Schalter in ein Abdeckblech verbaut, dort war auch gut Platz für den Aufkleber, der darauf hinweist das der Marderschutz mit diesem Schalter an und aus geschaltet werden kann. Auf dem folgenden Bild gut zu sehen:

Marderschreck Schalter

Marderschreck Schalter

Der Schalter wird natürlich in die rote Stromleitung eingebaut. Schauen Sie bei Ihrem Auto nach wo Sie den Marderschreck an den Strom anschließen können. Im Test-Fahrzeug gab es eine Anschlussleiste bei der wir das Stromkabel mit aufgeklemmt haben.

Die Masse nehmen Sie von der Karosserie, oder wie in unserem Beispiel direkt vom Minuspol der Autobatterie. Die folgenden Bilder zeigen das deutlich:

Zum Lieferumfang des Marderschrecks gehört ein Sicherungshalter samt Sicherung, dieser kommt in die 12 Volt Leitung (rot) und sollte möglichst nah an der Batterie in das Kabel eingebaut werden.

 

Marderschreck Sicherung

Sicherungshalter

Sind alle Kabel ordentlich verlegt und befestigt, der Strom- und Masseanschluss hergestellt, dann können Sie die Sicherung in den Sicherungshalter einstecken und den Schalter auf ON stellen.

Der von uns getestete Marderschreck schaltet sich selbstständig an und aus, abhängig von der Fahrzeugzündung. Sie brauchen also nichts weiter zu tun, sobald Ihre Zündung aus ist schaltet sich der Marderschreck ein. Das erkennen Sie an den drei LEDs direkt am Gerät.

Marderschreck arbeitet

Marderschreck arbeitet

Kontrolle:

Zur Kontrolle ob Sie alles richtig eingebaut haben, sollten Sie mit einem sogenannten Multimeter kontrollieren ob jedes der Plättchen mit Strom versorgt wird. Gehen Sie dabei vorsichtig vor, wie auf dem Bild zu sehen, sorgen die über 400 Volt für einen ordentlichen Schreck:

 

Marderschreck Strom Messung

Testen ob Strom anliegt

Fazit: Einen Marderschreck selbst einzubauen ist kein Hexenwerk, haben Sie keine zwei linken Hände und etwas technischen Verstand, dann können Sie sich die Einbaukosten der Werkstatt durchaus sparen, und das Gerät in ca. 1 bis 2 Stunden selber in Ihr Auto einbauen. Die Chancen auf einen erneuten Marderschaden sind mit diesem Gerät sehr gering. An dieser Stelle nochmal ein Dank an die Spezialisten von Marder-Sicher.de.

Der Amarok und die Marder:

In unserem ländlichen Gebiet gibt es sehr viele Marder, bei allen Autos bisher gab es lediglich Spuren auf dem Auto und im Motorraum, einen Schaden bisher aber nie. Vor diesem aktuellen Amarok wurde 2013 der Vorgänger angeschafft, und in 3 Jahren gab es ganze 4 Marderschäden die jedes Mal einen Werkstattbesuch nötig machten. Auch im aktuellen Amarok waren wenige Tage nach dem Kauf schon deutliche Spuren im Motorraum zu sehen:

Marderspuren

deutliche Marderspuren

Also scheinbar hat der Marder den Amarok zum Fressen gern. Damit haben wir wahrscheinlich das perfekte Testauto für einen Marderschreck. Mit dem Einbau wurde der Motorraum von den Marderspuren gereinigt, wir werden berichten ob es jemals wieder zu einem Besuch des Marders kam.

 

 

Motor ruckelt / Beschleunigungsprobleme bei Dieselmotor – was tun?

Viele Dieselfahrer kennen das Problem, plötzlich ruckelt der Motor, verweigert die Gasannahme, und hat Beschleunigungsprobleme. Sofort schießt einen die Erinnerung an teure Werkstattrechnungen in den Kopf – wird es dieses Mal wieder so sein? Bei vielen Diesel Autos sind diese Symptome vorprogrammiert, Sie kommen sehr häufig vom Turbolader und seinen Anbauteilen. Wer gern schraubt und selbst einmal schauen möchte ob er dieses Problem reparieren kann, für den haben wir ein paar Tipps zusammengetragen wie Sie systematisch vorgehen können, und eventuell das Problem selbst, für wenig Geld lösen.


Turbolader defekt?

Turbolader defekt?

Wenn Ihr Dieselfahrzeug plötzlich nicht mehr ganz rund läuft, die Gasannahme verweigert, oder sogar in den Notlauf springt, dann ist muss gehandelt werden. Mit diesem Artikel möchten wir Sie auf keinen Fall ermutigen ohne Werkstatt oder fachmännischer Hilfe aktiv zu werden, nur wenn Sie bereits Hobby-Schrauber sind, und keine zwei linken Hände haben, können Sie nach unserer Anleitung vorgehen. So werden die typischen Schwachstellen abgecheckt und mit etwas Glück schnell und günstig repariert.

Den Fehlerspeicher auslesen

Erster Anlaufpunkt sollte immer der Fehlerspeicher sein, Ihr Auto legt sämtliche Fehlfunktionen die im Alltag während des Fahrens passieren, im Fehlerspeicher ab. Den Fehlerspeicher auszulesen ist keine große Sache, Gerät anstecken und die Fehler werden angezeigt. Jede Werkstatt hat die nötigen Geräte dazu, mittlerweile kann man aber auch relativ günstig selbst die nötige Hardware anschaffen, um dann von beliebigen Autos die Fehler auslesen zu können, demnächst werden wir einen extra Artikel darüber veröffentlichen. Bis dahin klicken Sie bitte hier um zu sehen wie der Fehlerspeicher Ihres Autos ausgelesen werden kann.

Ist der Turbolader defekt?

Das wäre natürlich der worst case, denn ein defekter Turbolader kostet viel Geld. Durch einen Tausch, bzw. das Instandsetzen des Turboladers kommen schnell 4-stellige Summen zusammen. Also Daumendrücken das es nicht der Turbolader direkt ist.

Aber auch wenn man Angst vor einer teuren Werkstattrechnung hat, sollte man der Sache schnell auf den Grund gehen. Denn ein Turbolader „stirbt“ meist langsam, das heißt mit jedem gefahrenen Kilometer geht er ein Stück mehr kaputt, wenn es denn der Turbolader ist, der die Symptome verursacht. Wenn man nun munter weiter fährt dann kann es sein das Teile vom Turbolader abreißen und in den Verbrennungstrakt des Motors gelangen, die Sache wird dann natürlich noch teurer. Daher einen Turbolader defekt lieber immer rechtzeitig abklären.

Die Symptome für die häufig auf einen defekten Turbolader deuten sind:

  • Pfeifen des Turboladers
  • Bläulicher oder schwarzer Rauch aus dem Auspuff
  • Leistungsverlust, permanent oder mit ansteigender Drehzahl

Was kann es noch sein? Ursachenforschung

Häufiger Grund für ein Ruckeln des Motors, bzw. starken Leistungsverlust, sind undichte / poröse Unterdruckschläuche. Diese, meist schwarzen und unscheinbaren Schläuche, können Grund des ganzen Übels sein, denn ziehen diese Luft hat das starke Auswirkungen auf den Motorlauf. Eine Überprüfung können Sie ganz leicht selbst durchführen. Schauen Sie in den Motorraum und suchen nach den dünnen schwarzen Schläuchen, kontrollieren Sie diese ganz genau auf Beschädigungen, häufig sind die Unterdruckschläuche auch bei Mardern beliebt, Bissspuren erkennen Sie ganz deutlich. Aber auch wenn Sie keine Beschädigung im Schlauch finden so kann dieser an den Anschlüssen, wo er auf Bauteile oder Verteiler aufgesteckt ist, beschädigt sind. Hier müssen Sie den Unterdruckschlauch abziehen und auf Beschädigungen überprüfen. Tipp: Hier lesen Sie mehr zum Thema Marderschutz.

Haben Sie Beschädigungen oder Löcher festgestellt dann können Sie diese relativ leicht selbst reparieren. Neuen Unterdruckschlauch gibt es als Meterware zum günstigen Preis – hier Online bestellbar.

Oder aber Sie schneiden das beschädigte Stück einfach ab, und setzen es nach, sofern der Schlauch lang genug ist.

Es gibt aber auch Verbinder für den Unterdruckschlauch, Sie schneiden einfach das Beschädigte Stück aus dem Schlauch und stecken die beiden Schlauchenden auf den Verbinder drauf.

Weiterer Punkt: Der Druckwandler

Der Druckwandler ist ein Bauteil des Turboladers der ebenfalls häufig kaputt geht und zum Teil für ruckeln im Motor und fehlende Motorleistung verantwortlich ist. Ganz grob gesagt ist der Druckwandler dafür verantwortlich das die Schaufeln des Turboladers in korrekter Stellung stehen. Regelt das der Druckwandler nicht mehr einwandfrei dann kommt es zu Motorproblemen.

Wer genaueres über die Funktion des Druckwandlers lesen möchte dem empfehlen wir dieses PDF – hier klicken.

Aber die gute Nachricht, so ein Druckwandler ist bezahlbar (ab 30 bis 40 Euro) und kann relativ leicht getauscht werden, auch von Hobbyschraubern. Wenn die Unterdruckschläuche also in Ordnung sind, dann schauen Sie hier nach einem passenden Druckwandler.

Fazit: Wenn der Motor plötzlich ruckelt, Aussetzer hat, oder Sie das Gefühl haben die Leistung ist plötzlich verschwunden, dann ist das noch kein Grund zur Panik. Eher seltener ist es ein gefürchteter Turbolader-Schaden. Als versierter Hobbyschrauber können Sie sich zunächst selbst auf die Suche machen, und mit ein wenig Glück schnurrt Ihr Motor wieder wie ein zufriedenes Kätzchen.

Wir wünschen viel Erfolg.

 

Weitere Anleitungen:
Reifen wechseln Anleitung
Winterreifen aus dem Internet

Gas (Erdgas oder LPG Gas) als Kraftstoff – macht das Sinn? Die wichtigsten Infos über Gasautos

Steigende Kraftstoffpreise, der Dieselskandal, Umweltschutz, es gibt viele Gründe warum sich immer mehr Menschen nach Alternativen umschauen. Elektroautos sind dank Tesla zwar in aller Munde, die Deutschen Hersteller halten sich bisher aber mit Alternativen stark zurück. Doch es gibt eine Alternative, bereits seit Jahren gibt es nämlich Erdgasautos sowie Autogasautos, und es werden immer mehr. Auf dieser Seite haben wir uns einmal näher mit dem Thema Erdgas / Autogas als Kraftstoff umgeschaut, und Ihnen die wichtigsten Details aufgeschrieben.


Gasauto

Bis zu 95% weniger Schadstoffe

Fahren mit Erdgas

Ein Erdgasauto wird ausnahmslos mit Erdgas, anstelle von Kraftstoff gefahren. Ein Erdgasauto hat nichts mit einem Autogasfahrzeug zu tun, dieses wird mit Flüssiggas gefahren, mehr dazu weiter unten.
In einem Erdgasauto steckt ein ganz normaler Ottomotor, nur dieser verbrennt anstelle eines Benzin-Luftgemisches ein Erdgas-Luft-Gemisch. Bei Auto Anzeigen sehen Sie manchmal folgende Abkürzungen: NGV (natural gas vehicle), CNG (compressed natural gas vehicle), GNV (gaz natural pour vehicules) – wenn Sie eine von den Abkürzungen sehen dann handelt sich es um ein Erdgasauto.

Der größte Vorteil von Erdgas, seine Umweltvorteile. Beim Verbrennen von Benzin und Diesel entstehen schädliche Rußpartikel die unter anderem Krebserregend sind. Diese Stoffe entstehen beim Verbrennen von Erdgas nicht. Erdgas ist der Kohlenstoffärmste Brennstoff, daher verbrennt er sehr sauber. An immer mehr Tankstellen ist Biogas erhältlich, dieses Biogas wird aus Biomasse gewonnen und leicht veredelt, es kann dann für Autogasautos genutzt werden, das ist noch Umweltschonender. Erdgasautos haben rund 95 Prozent Schadstoffreduzierung gegenüber herkömmlichen Verbrennern mit Diesen oder Benzin.

Aufgrund der Umweltvorteile gibt es eine staatliche Förderung, und zwar eine Steuerbegünstigung bei der Besteuerung von Kraftstoffen. Diese wurde erst kürzlich bis zum 31.12.2023 verlängert. Im Klartext bedeutet das: Erdgas bleibt auch die nächsten Jahre deutlich günstiger als Benzin und Diesel.

Aktuell (08/17) kostet ein Kilo Erdgas an den Tankstellen rund 1.10 Euro – auf den ersten Blick scheint dieser Preis niemanden vom Hocker zu hauen, aber man kann Kilo nicht mit Liter vergleichen. Denn in einem Kilo Erdgas steckt ungefähr so viel Energiegehalt wie in 1,5 Liter Benzin, grob gerechnet würde der aktuelle Kilo Preis einem Literpreis Benzin von 70 Cent entsprechen, und jetzt sieht jeder die enorme Ersparnis.

Ab wann rechnet sich ein Erdgasauto

Das kann Ihnen niemand genau sagen, hier müssen Sie sich selbst mit dem Taschenrechner und einem spitzen Bleistift an den Tisch setzen und rechnen. Erdgasautos werden in der Regel ab Werk verkauft, LPG Autogas wird dagegen häufig umgerüstet. Bei Neuwagen ist der Mehrpreis für die Autogasvariante recht unterschiedlich, manchmal liegt er bei 3000 Euro, manchmal aber auch nur bei 1500 Euro. Hier müssen Sie beim Händler nachfragen und gegebenenfalls verhandeln.

Die Wirtschaftlichkeit ist auch sehr entscheidend abhängig von Ihrer jährlichen Gesamtfahrleistung. Umso mehr Sie fahren umso mehr rechnet sich das Autogasfahrzeug natürlich aufgrund des geringeren Preises für Autogas bzw LPG Gas.

Aber eine andere wichtige Komponente darf nicht vergessen werden, die KFZ Steuer. Aufgrund des geringen Schadstoffausstoßes ist diese ebenfalls sehr gering, und liegt auf dem Niveau eines neuen Benziners. Hier gelangen Sie zum KFZ Steuerrechner.

Fahren mit Autogas

Das Fahren mit Autogas ist ähnlich dem fahren mit Erdgas, der Fahrkomfort, das Tanken usw. ist sehr ähnlich. Autogas besteht aus einem Butan / Propan Gemisch das als „Abfallprodukt“  in den Erdölraffinerien anfällt. Dieses wird mit einem Druck von 5 bis 10 Bar flüssig in Tanks gespeichert, nähere Infos dazu unter gasshop24.de. Autos mit Autogas gibt es zwar auch direkt von den Herstellern, häufig aber werden die Autos auf LPG-Autogas umgerüstet. Fast jeder Benziner (ohne Direkteinspritzung) kann umgerüstet werden, bei Dieselmotoren ist das nicht möglich. Die Umrüstung muss von einer Fachwerkstatt durchgeführt werden damit, es nicht zu einem Sicherheitsrisiko kommt. Gasanlagen im Auto müssen auch regelmäßig einer Prüfung unterzogen werden. Je nach Automodell und Motor, kostet eine Umrüstung zwischen 1500 und 3000 Euro. Sie sehen danach nicht viel mehr wie den Einfüllstutzen, der meist irgendwo am Heckbereich in die Stoßstange integriert wird. Der zusätzliche Tank für das LPG Gas wird meist in der Reserveradmulde des Autos eingebaut.

Der Vorteil dabei: Ihr herkömmlicher Benzintank bleibt natürlich vollständig erhalten, Sie können theoretisch erst den Gastank leer fahren, und haben dann noch Ihren kompletten Benzintank zur Verfügung. Theoretisch deshalb, weil ein Autogasauto zum starten Benzin benötigt, wenn auch nur eine ganz geringe Menge.

Sicherheit bei LPG Gas- und Erdgas Autos

Eins vorweg, sicher sind beide Systeme. Wenn es zu Unfällen kommt dann bisher fast ausschließlich durch unsachgemäßen Umgang bzw. nicht fachgerechten Einbau. Per Gesetz müssen beide Systeme über einige Sicherheitseinrichtungen verfügen die auch einer regelmäßigen Prüfung unterzogen werden müssen. Wenn Sie Ihr Auto auf Autogas umrüsten lassen wollen dann sollten Sie sich unbedingt eine Werkstatt suchen die damit Erfahrungen hat. Nach einem Einbau muss das Auto dem TÜV zur Abnahme vorgestellt werden.

Gastankstellen

Dichtes Netz an Gastankstellen

Wie dicht ist das Tankstellennetz von Gastankstellen

Der Gedanke drängt sich natürlich auf, was nützt ein günstiger Preis für LPG bzw. Erdgas, wenn es keine Tankstellen dafür gibt. Doch hier können Sie ganz beruhigt sein, das Tankstellennetz von Gastankstellen ist mittlerweile so dicht, das man keine Probleme hat Gas zu tanken. Mittlerweile kann auch in jedem Navi gezielt nach Gastankstellen gesucht werden. Auf Fahrten in andere Länder sollten Sie vorsichtshalber vorher schauen wie es mit den Gastankstellen aussieht. Eine Übersicht der Gastankstellen bekommen Sie hier.

Fazit: Autogas sowie Erdgas Fahrzeuge sind schon heute echte Alternativen zum herkömmlichen Benzin und Diesel. Dank der guten Umweltbilanz steuerlich vergünstigst und besonders für Vielfahrer auf jeden Fall einen Blick wert.  Nach Schätzungen sollen 2020 allein 10 Prozent aller zugelassenen Autos mit Erdgas fahren.

WLAN im Auto nachrüsten – so wirds gemacht

Mittlerweile sind wir es gewöhnt überall WLAN zu haben und unsere Geräte damit zu verbinden, um eine schnelle und stabile Internetverbindung zu haben. Zuhause, in Restaurants, in der Uni, an Bahnhöfen, in der Bahn oder im Bus – immer öfter haben wir die Möglichkeit uns in ein schnelles WLAN Netz einzuloggen um Smartphone und Co nutzen zu können. Seit nicht allzu langer Zeit haben einige Premium-Automarken damit begonnen WLAN in die Autos einzubauen. VW, Audi, Mercedes, BMW zum Beispiel. Was das bringt, und wie Sie WLAN im Auto nachrüsten können, das lesen Sie in diesem Ratgeber.


WLAN im Auto nachrüsten

WLAN im Auto nachrüsten

WLAN im Auto – die Vorteile

Zunächst denkt man WLAN im Auto ist überflüssig da jedes Handy eine eigene Datenverbindung hat. Doch nutzt man mehr wie nur das Handy im Auto, dann macht es schnell Sinn. Zum Beispiel auf einer Urlaubsfahrt, die kleinen können zum Beispiel im Fond bequem mit dem Tablet Filme streamen oder Online Spiele zocken. Größere Beifahrer können ungestört, und ohne die eigene Datenverbindung zu nutzen, surfen und in sozialen Netzwerken kommunizieren.

Aber auch wer Musik streamt, wird das WLAN im Auto lieben, denn die Datentarife sind günstig und haben ein  vergleichsweise hohes Datenvolumen. Das Inklusivvolumen vom Handyvertrag wird somit also nicht leergesaugt.

Bekannt und beliebt ist zum Beispiel Car Net von Volkswagen, über Car Net können zahlreiche Informationen abgefragt werden, zum Beispiel Staumeldungen, Wetterdaten, oder auch verschiedene Zielführungen für das Navi. Man kann einen WLAN Stick in eine USB Buchse (oft im Handschuhfach) einstecken, im WLAN Stick steckt eine SIM Karte für den Datentarif, und schon ist das Auto ein WLAN Hotspot. Car Net verbindet sich über diesen Hotspot, und natürlich können Sie beliebig andere Geräte damit verbinden. Das WLAN im Auto funktioniert genauso wie bei Ihnen zu Hause, schon wenn Sie sich Ihrem Auto nähern sind verbindet sich Ihr Handy automatisch mit dem WLAN Netz des Autos.

Der Datentarif für das Auto

Damit Ihr Auto als WLAN Hotspot funktioniert benötigen Sie neben der Hardware natürlich eine SIM Karten mit einem Datentarif, diesen bekommen Sie bei verschiedensten Anbietern. Genau wie bei Handytarifen gibt es einen ständigen Preiskampf der Provider. Bei den Datentarifen lohnt es sich einmal einen Blick neben Vodafone und Telekom zu werfen, viele kleinere Anbieter haben sehr interessante Datentarife im Angebot. Stand Juli 2017 haben wir uns einmal nach günstigen Angeboten umgeschaut, um Ihnen eine Orientierung der Preise zu bieten:

Mobilcom-debitel – Tarif: MD Telefonica Smart Surf für 4,99€ monatlich. Inklusive 1 GB Flatrate mit bis zu 21,1 Mbits/s im LTE Netz.

Vodafone – Tarif DataGo L für 27,49€ monatlich. Wer viele Daten benötigt liegt mit diesem Tarif richtig. Ganze 12 GB gibt es monatlich.

Die zwei Tarife als grobe Orientierung für Sie. Genauer sehen Sie es bei einem Vergleichsportal, klicken Sie hier für diverse Tarife für WLAN im Auto.

WLAN im Auto nachrüsten

Zunächst schauen Sie einmal in die Bedienungsanleitung Ihres Autos, ob vielleicht WLAN schon werksseitig vorgesehen wurde. Vielmehr wie eine USB Buchse ist dafür nämlich nicht nötig, gut möglich das Sie diese bisher übersehen haben.

Aber selbst wenn nicht, oder wenn Ihr Auto schon älter ist, brauchen Sie nicht auf WLAN im Auto verzichten. Denn es gibt natürlich die Möglichkeit zum Nachrüsten.

Es gibt sogenannte WLAN Sticks fürs Auto. Diese werden einfach in eine freie 12 Volt Buchse in Ihrem Auto gesteckt, und erzeugen ein WLAN Netz, auf das Smartphones, Tablets und andere Geräte zugreifen können. Im WLAN Stick steckt eine SIM Karte mit der die mobilen Daten empfangen werden können. Der WLAN Stick wird, wie ein Router im Heimnetz, einmalig über den Browser konfiguriert. Das können Sie über ein Smartphone machen, bequemer ist natürlich ein PC oder Laptop. Sie richten ein WLAN Netz ein und vergeben einen WLAN Schlüssel, so ist Ihr WLAN im Auto vor Zugriffen anderer geschützt.

Hier sehen Sie so ein Gerät:

Es gibt verschiedene Hersteller die WLAN Sticks anbieten, Preislich geht es aktuell bei 60 Euro los. Dazu kommen die monatlichen Kosten für den Datentarif, wie weiter oben geschrieben.

Fazit: Wie Sie sehen hat WLAN im Auto viele Vorteile, die Sie nicht mehr missen möchten, wenn Sie sich einmal daran gewöhnt haben.

Bremsen selber wechseln – unsere Anleitung

Die Bremsen sind an einem Auto sind ein stark beanspruchtes Verschleißteil. Im Wesentlichen sind es Bremsbeläge und Bremsscheiben, die in regelmäßigen Intervallen (nach Abnutzung) gewechselt werden müssen. Das ist eine Arbeit die ein Hobbyschrauber recht einfach selbst erledigen kann. Es ist kein Spezialwerkzeug nötig, man muss nur wissen wie es geht, und auf was man achten muss. Mit dieser Anleitung zum Bremsen wechseln möchten wir Ihnen alles Nötige mit auf den Weg geben.


Bremsen Wechseln Anleitung

Bremsen Wechseln Anleitung

Sicherheitshinweis

Die Bremsen sind ein sicherheitsrelevantes Bauteil an jedem Auto. Es ist daher wichtig, das Arbeiten an der Bremse mit größter Sorgfalt durchgeführt werden müssen.  Sie sollten schon ein gewisses technisches Verständnis haben bevor Sie sich an das wechseln der Bremsbeläge machen. Wenn Sie dann noch keine zwei linken Hände haben, dann sollte mit einer richtigen Anleitung nichts mehr schief gehen.

Die Bremsbeläge kaufen

Sie können natürlich zur Vertragswerkstatt Ihres Autoherstellers gehen und dort einen Satz Bremsbeläge oder Bremsscheiben bestellen, das ist allerdings auch die teuerste Methode.

Viele günstiger, und keinesfalls schlechter, kommen Sie Online. Denn Bremsbeläge für nahezu jedes Auto können Sie auch online bestellen. Hier sollten Sie natürlich nicht das billigste Noname Angebot aus einem Auktionshaus wählen. Schauen Sie sich das Angebot genau an, ist der Hersteller der Bremsbeläge explizit genannt, dann ist das schon mal ein gutes Zeichen. Auch bei allen großen Shops für Autoersatzteile bekommen Sie keinen Billigplunder verkauft, das wäre gerade bei Bremsen ein Lebensgefährliches unterfangen.

Am besten Sie schauen einfach mal bei Amazon – auch dort gibt es viele Händler die Bremsbeläge sowie Bremsscheiben anbieten, der Vorteil ist das Sie direkt Bewertungen zum Produkt lesen können.

Klicken Sie hier und kommen zur Bremsbelagsauswahl bei Amazon.

Wann müssen die Bremsen gewechselt werden?

Das ist immer unterschiedlich und abhängig von Autotyp und Fahrweise, werden die Bremsen stark beansprucht dann nutzen Sie sich natürlich auch stärker ab. Zwischen 30.000 und 70.000 KM kommt man mit einem Bremsbelag meist hin. Bei Elektroautos können es auch 100.000 Kilometer sein.

Spätestens wenn die Bremsen quietschen, sollten Sie nicht länger warten. Bei neueren Autos gibt es eine Verschleißanzeige, diese zeigt Ihnen im Cockpit an wann die Bremsen runter sind.

Aber natürlich können Sie auch selbst hinschauen, denn man kann auch im eingebauten Zustand den Bremsbelag erkennen, ist dieser nur noch 4mm stark, dann sollte er spätestens jetzt gewechselt werden.

Bremsbelagdicke

So erkennen Sie die Bremsbelagdicke

Die Bremsscheibe mit wechseln?

Wenn Sie zu lange warten und die Bremsbeläge sind völlig abgefahren, dann bremst „Metall auf Metall“ – dann sind die Bremsscheiben schnell kaputt und müssen mitgewechselt werden. Wer also zu lange mit dem Wechsel der Bremsbeläge wartet, für den kann es unnötig teuer werden.

Die Bremsen wechseln – unsere Anleitung:

Wir haben eine bebilderte Anleitung für Sie erstellt wie man beim Wechseln der Bremsen vorgeht. Natürlich ist das nicht bei jedem Autotyp exakt gleich, aber die arbeiten und der Ablauf sind sehr ähnlich, so können Sie diese Anleitung zum Bremsen wechseln auf fast jeden Autotyp übertragen. In unserem Beispiel diente ein VW Amarok als Testfahrzeug.

1.       Den Reifen demontieren

Zunächst muss natürlich der Reifen auf der Seite demontiert werden, auf welcher Sie beginnen möchten. Dazu heben Sie das Auto mit einem Wagenheber an, und sichern es mit einem Unterstellbock, Alternativ können zum Sichern auch starke Kanthölzer verwendet werden.

Nun werden die Radmuttern entfernt und das Rad wird abgenommen und beiseite gelegt.

Reifen demontieren

Den Reifen demontieren

2.       Den Bremssattel abbauen

Sie sehen nun folgendes Bild vor sich:

Bremssattel

Der Bremssattel

Der Bremssattel hält die Bremsbeläge und umschließt die Bremsscheibe, um an die Bremsbeläge zu gelangen muss also der Bremssattel abgeschraubt werden. In der Regel befinden sich hinten zwei Schrauben die gelöst werden müssen. Diese sind oft sehr fest, eine große Ratsche mit passender Nuss ist hier nötig. Sind die beiden Schrauben entfernt, können Sie Ihn von der Bremsscheibe ziehen. Der Bremssattel hängt an der Bremsleitung, diese ist flexibel, es sollte aber trotzdem nicht daran gezogen werden. Legen Sie den Bremssattel am besten auf die Bremsscheibe, so dass Sie bequem weiter arbeiten können.

Sie sehen nun die abgefahrenen Bremsbeläge. Diese müssen Sie nun abnehmen, je nach Automodell ist das etwas abweichend. Im Falle des Amarok werden die Bremsbeläge einfach in Halteplättchen reingeklickt. Andere Autos haben Haltespangen die entfernt werden müssen. Mit etwas technischem Verständnis sieht man das aber, und es sollte kein großes Problem darstellen.

Bremsbeläge Vergleich

Vergleich der Bremsbeläge

3.       Die Bremskolben zurückstellen / zurückdrücken

Ein wichtiger Schritt, ohne den der Bremsenwechsel nicht funktioniert. Durch das abnutzen der Bremsbeläge kommen die Bremskolbe

n kontinuierlich weiter heraus in Richtung Bremsscheibe. Die neuen, dickeren Bremsbeläge passen nun nicht mehr zwischen die Bremsscheibe, also müssen die Bremskolben zurückgestellt werden.

Wer vorhat in Zukunft regelmäßig seine Bremsbeläge selber zu wechseln, der kann sich einen Bremskolbenrücksteller kaufen, dieser kostet nur rund 20 Euro, lässt aber ein sauberes arbeiten zu.

Einen Bremskolbenrücksteller können Sie zum Beispiel hier bestellen.

Aber es geht auch ohne, eine Wasserpumpenzange oder eine Schraubzwinge leistet hier gute Dienste.

Wie in dem folgenden Bild zu sehen ist können Sie mit einer Schraubzwinge die Kolben zurückdrücken. Das Bild dient der besseren Ansicht dieses Vorganges. Legen Sie zum Schutz der Bremskolben  etwas zwischen Schraubzwinge und Bremskolben, um Beschädigungen zu vermeiden. Drehen Sie nun langsam die Schraubzwinge fester, Sie werden sehen und spüren wie der Bremskolben langsam in seiner Führung verschwindet.

Bremskolben zurückstellen

Bremskolben zurückstellen

Zum leichteren arbeiten können Sie den Deckel des Bremsflüssigkeitsbehälters öffnen, haben Sie aber immer einen Blick auf diesen, es kann sein das der Stand im Behälter steigt und Bremsflüssigkeit überlauft. Falls das so ist müssen Sie mit einer Spritze etwas Flüssigkeit absaugen, aber nur wo wenig, dass der Behälter nicht überläuft.

Der Bremssattel geht nicht von der Bremsscheibe?

Ist die Bremsscheibe schon etwas abgenutzt dann kann es sein das der Bremssattel nicht drüber rutscht, die Bremsbacken hängen dann an dem Grat der Bremsscheibe, hier können Sie mit einem Schraubenzieher vorsichtig zwischen Bremsscheibe und Bremsbelag fahren, achten Sie beim Hebeln darauf die Bremsscheibe nicht zu beschädigen, wenden Sie keine Gewalt an. Drücken Sie den Bremskolben langsam und mit Gefühl ein wenig zurück, bis sich der Bremssattel über die Bremsscheibe ziehen lässt.

4.       Die Bremse reinigen

Sind die Bremskolben zurückgedrückt und die alten Beläge entsorgt, dann wird es Zeit, die Bremse zu reinigen und von Bremsstaubrückständen zu befreien. Das geht am besten mit Bremsenreiniger, Lappen und Drahtbürste.

Bremsenreiniger und Drahtbürsten gibt es hier.

5.       Die neuen Bremsbeläge einbauen

In umgekehrter Reihenfolge geht es nun wieder an den Zusammenbau, nehmen Sie dazu die neuen Bremsbelege aus der Verpackung und setzen Sie diese wieder genauso ein wie die alten darin saßen. Vergessen Sie nicht eventuelle Halteklammern.

neue Bremsbeläge

Die neuen Bremsbeläge

Waren Die Bremsbeläge mit Schrauben gesichert, dann nehmen Sie neue Schrauben, diese liegen der Verpackung bei. Ist Ihr Fahrzeug mit einer Bremsenverschleißanzeige ausgestattet dann liegen auch neue Kabel in der Verpackung, diese sollten Sie ebenfalls erneuern.

Setzen Sie den Bremssattel wieder auf die Bremsscheibe und befestigen ihn mit einem Drehmomentschlüssel, die jeweiligen Newtonmeter finden Sie im Internet heraus oder werfen einen Blick in die Bedienungsanleitung Ihres Autos.

Montieren Sie nun wieder den Reifen und lassen Ihr Auto vom Wagenheber herunter.
Wiederholen Sie das gleiche Spiel auf der anderen Seite und fertig – rund 100 bis 200 Euro gespart, und die Bremsen einfach selbst gewechselt.

Nochmals ein Hinweis: Fühlen Sie sich der Sache nicht gewachsen, haben Sie zu viel Respekt vor dem selber Wechseln der Bremsen? Dann lassen Sie das von einem Fachmann machen.

Wichtig ist das Sie im Stand mehrfach das Bremspedal kräftig durchtreten, so bauen Sie wieder neuen Druck im Bremssystem auf.

Die Bremsscheiben wechseln

Sind auch Ihre Bremsscheiben verschlissen dann müssen diese natürlich gleich mit gewechselt werden, sonst sind Ihre neuen Bremsbeläge nach kurzer Zeit wieder runter.

Die Bremsscheiben zu wechseln ist kein großer Aufwand, dazu einfach die Halteschraube lösen. Achten Sie darauf richtiges Werkzeug zu verwenden, die Schraube sitzt meist sehr fest. Wichtig ist das diese nicht rund gedreht wird.

Die Scheiben können dann ganz einfach von der Radnabe genommen werden.

Fazit: Das Bremsen wechseln ist für einen technisch versierten Schrauber kein Problem. Mit dieser Anleitung gelingt das Bremsen wechseln ganz einfach. Übrigens wird immer Achsweise gewechselt, also immer die Bremsbeläge rechts und links, sowie die Bremsscheiben rechts und links, gleichzeitig wechseln.

Produkttest SNAN Auto Zigarettenanzünder Verteiler

Immer mehr Geräte hat man im Auto die Strom benötigen, das Handy, das Navi, eine Dashcam, eine Kühlbox und viele mehr. Problem ist nur das die meisten Autos lediglich einen Stromanschluss (Zigarettenanzünder) im Armaturenbrett verbaut haben. Das langt für viele Menschen nicht zu, schnelle und günstige Abhilfe schafft hier ein Zigarettenanzünder-Verteiler. Ein Gerät haben wir getestet und stellen es Ihnen hier vor.


Zigarettenanzuender Verteiler

Zigarettenanzünder Verteiler von SNAN

Der SNAN Zigarettenanzünder Verteiler

Ein kleines unscheinbares Gerät in edler glänzender Optik ist der Verteiler von SNAN. Er ist für den Einsatz im Auto oder LKW gedacht und verteilt den Strom von einem Zigarettenanzünderanschluss gleich mehrfach. Und zwar auf zwei 12/24V Zigarettenanzünder-Anschlüsse und zusätzlich auf zwei USB Anschlüsse die sich rechts und links am Verteiler befinden. Das heißt Sie können direkt am Verteiler zwei beliebige Geräte per USB Anschluss aufladen, zusätzlich noch zwei Geräte an den Zigarettenanzünderanschlüssen betreiben.

Im praktischen Beispiel sieht das so aus das Sie auf Ihrer Urlaubsfahrt das Handy und das Navi an den USB Anschlüssen laden / betreiben. An einem Zigarettenanzündernaschluss hängt die Autokühlbox und an der anderen der portable DVD Player für die Kinder auf  den Rücksitzen.

snan-verteiler

Technische Daten:

  • Die Maße sind 96mm x 65mm x 38mm
  • 2 Zigarettenanzünderanschlüsse
  • 2 USB Anschlüsse
  • DC 12 oder 24 Volt Betriebsspannung
  • 120 Gramm schwer
  • USB Spannung 5V, 1000/2400mA
  • Gesamtausgangsleistung 90 Watt

Der Zigarettenanzünder-Verteiler wird durch externe und interne Sicherungen vor Überhitzung und Überlastung geschützt. Im Lieferumfang ist auch eine Ersatzsicherung dabei.

Zum Lieferumfang gehört:

  • Der Zigarettenanzünder Verteiler
  • Eine Ersatzsicherung
  • Eine Anleitung
  • Zwei Klebepads um den Verteiler im Auto zu befestigen

Der aktuelle Preis bei Amazon beträgt aktuell 11 Euro und er kann hier bestellt werden.

 

Fazit: Ein sehr praktisches Gerät das wir bereits einem Langzeittest unterzogen haben, es gibt an der Funktion nichts zu beanstanden und es kam auch bei voller Belastung nicht zu Ausfällen oder Überhitzungen.

Zigarettenanzünder Verteiler-usb