Kategorie-Archiv: Technik

Diesel Zusatz Erfahrung – unser Test

Als Diesel Fahrer haben Sie vielleicht schon einmal vom „Diesel Zusatz“ gehört? Viele Geschichten gibt es zu den Dieselzusätzen zu lesen, von Wundermittel über sinnlos bis hin zum Motorschaden-Verursacher ist alles dabei. Da wir uns gern selbst ein Bild von allen Dingen machen, haben wir uns einmal Schlau gemacht zum Thema Diesel Zusatz, und haben natürlich auch selbst getestet.


Diesel Zusatz

Diesel Zusatz

Was ist ein Diesel Zusatz?

Zusatzmittel für Diesel werden auch Additive genannt. Sie werden direkt in den Kraftstoff gekippt und vermischen sich mit diesem. Doch was bringt der Diesel Zusatz für den Motor im Auto?

Die Vorteile:

  • Ablagerungen im Motor werden verhindert
  • Vorhandene Ablagerungen werden minimiert
  • Verbesserte Kraftstoffeinspritzung und Zerstäubung
  • Weniger Verbrauch
  • Mehr Leistung
  • Ein sauberer Motor
  • Geringerer CO2-Austoß
  • Reduziert Ruß und Schadstoffe
  • Reduzierung des Diesel-Nagelns

Diese Punkte kann man den Herstellerangaben entnehmen. Einige Punkte kann man natürlich schlecht überprüfen, andere wiederum schon, mehr dazu weiter unten im Erfahrungsbericht.

Unser Praxistest des Diesel Zusatzes

Wir haben uns den Markt an Diesel-Zusätzen angeschaut, und uns für den Liqui Moly Speed Diesel-Zusatz entschieden. Dieser ist für 15,36 Euro bei Amazon bestellbar – hier klicken.

Es gibt natürlich noch zahlreiche weitere Anbiter – klicken Sie hier für eine Übersicht.

Geringfügig spart man, wenn man gleich 2 Liter bestellt, für unseren Test haben wir uns für 1 Liter entschieden.

Die Anwendung von Liqui Moly Speed

Der Diesel Zusatz kommt in einer Metall Verpackung, die Dosierung ist mit 1 : 400 angegeben, das heißt mit einem Liter Liqui Moly Speed kommen Sie 400 Liter Diesel weit, also rund 5 mal Volltanken.

Praktischerweise befindet sich im Schraubverschluss gleich ein Messbecher. Einer davon kommt auf 10 Liter Diesel, so sparen Sie sich das rechnen und abmessen. Als Testfahrzeug haben wir einen VW Amarok 3.0 Tdi V6, dieser ist ein Jahr alt und hat rund 20.000 Kilometer runter.

Nach dem Volltanken also 8 Messbecher in den Tank gekippt (80 Liter Tankinhalt).

Diesel Zusatz Liqui Moly Speed

Integrierter Messbecher

Der Diesel Zusatz in der Praxis:

Da wir ein recht neues Auto als Testfahrzeug haben, können wir nichts zur Vermeidung von Ruß sagen, da unser Auto nicht viel davon hat. Im Internet liest man aber häufig davon das alte Diesel viel weniger schwarze Rußwolken von sich geben, seit der Verwendung des Zusatzes.

Wir sind jetzt zwei Tankfüllungen mit dem Liqui Moly Speed gefahren, rund 1400 Kilometer, und wir konnten folgende Veränderungen feststellen:

  • Der Motor läuft spürbar „ruhiger“, das heißt die Diesel typischen Geräusche und „Wackler“ hat der Motor viel weniger.
  • Mit dem Verbrauch ist es so eine Sache, das kann man natürlich nur unter Laborbedingungen exakt ermitteln. Wir haben aber dennoch versucht eine sparsame Fahrweise an den Tag zu legen, und seitdem wir den Diesel Zusatz verwenden, haben wir zwischen 0,4 und 0,6 Litern weniger Verbrauch auf 100 Kilometern. Macht immerhin rund 7 Liter weniger Diesel im Testzeitraum, das sind fast 10 Euro Ersparnis.
  • Mit der Leistung ist das ebenfalls so eine Sache, es fühlt sich so an als ob der Motor ab 1500 Umdrehungen etwas mehr Durchzug hat.

Mit dem Zusatz fühlt es sich so an, wie wenn man den teuren Diesel an der Tankstelle tankt. Dieses Gefühl hatten wir sofort.

Fazit: Wir sind mit dem Test des Diesel Zusatzes von Liqui Moly Speed positiv überrascht wurden. Wir werden den Dieselverbrauch weiter im Blick behalten, wenn dieser weiter rund 0,5 Liter weniger beträgt dann amortisiert sich der Diesel Zusatz von selber. Von uns aus also ein Ja zur Verwendung von Diesel Zusatz.

Wer es selbst einmal probieren möchte, hier gibt Liqui Moly Speed zu kaufen.

 

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Arbeitsschutz? Sicherheit muss auch in der eigenen Schrauberwerkstatt gewährleistet sein!

Der Aufbau von Autos, die verbaute Technik und vor allem die Möglichkeiten, das Auto selbst zu reparieren, haben sich in den letzten beiden Jahrzehnten enorm gewandelt. War es früher noch möglich, mit ein bisschen technischem Verstand so ziemlich alles selbst zu reparieren oder anzupassen, muss der Wagen heute für viele Arbeiten in die Werkstatt. Die zunehmende Computerisierung des Wagens hat zwar Vorteile, was Komfort, Fahrgefühl und Sicherheit angeht, doch man als Hobbyschrauber kann man immer weniger selbst erledigen.


Werkstatt Sicherheit

Sicherheit in der eigenen Werkstatt

Gute Einrichtung ist alles

Die eigene Schrauber Werkstatt ist schnell eingerichtet: Außer einem Wagenheber, Rollbrett Drehmomentschlüssel, Schlagschrauber, Kompressor und dem passenden Werkzeug braucht man nicht viel, abhängig davon was selbst erledigt werden kann / soll. Wichtig: Soll in einem geschlossenen Raum geschraubt werden, muss der gut zu lüften sein. Das Garagentor alleine reicht nicht aus. Strom- und Wasseranschluss sind praktisch. Werden elektrische Geräte und Farben oder Lacke aufbewahrt, sollte der Raum keine starken Temperaturschwankungen aufweisen. Die Wellblechhütte auf dem freien Feld ist also ungeeignet, der Carport kann dagegen umfunktioniert werden (solange im Haus daneben Stauraum für die Chemikalien und das Gerät vorhanden ist).

Was kann man eigentlich noch selber machen?

Das kommt natürlich ganz auf Ihr Auto an. Im Auto ist heutzutage viel Elektronik verbaut, die das reibungslose Zusammenspiel aller einzelnen Systeme garantieren soll. Arbeiten, die aber weiterhin gefahrlos zu Hause erledigt werden können, sind:

Wenn Sie von der Elektronik keine Ahnung haben, dann sollten Sie tunlichst die Finger davonlassen. Ein kleiner Fehler kann weitreichende Konsequenzen haben, denn wenn man ein Steuergerät durch unsachgemäßes Vorgehen zerstört, dann kann das schnell einen vierstelligen Betrag kosten. Also Finger weg, wenn man sich nicht auskennt.

Das gleiche zählt natürlich auch für alle anderen Arbeiten, diese sollte man nur durchführen, wenn man Sie sich zutraut. Das anziehen der Radmuttern beim Reifenwechsel, kann zum Beispiel tödlich ausgehen.

Eine Frage der Sicherheit

Zugegeben: Die obige Liste ist nicht ganz vollständig. Im Schadensfall werden sich weitere Kleinigkeiten ergeben, die ohne großes Sicherheitsrisiko und vor allem ohne Spezialwerkzeug einfach zu Hause erledigt werden können. Die Tendenz ist aber klar: Regelmäßig anfallende Wartungsarbeiten, die ein bisschen in Richtung Kosmetik gehen und nicht unbedingt ein hohes Sicherheitsrisiko bergen, können auch weiterhin selbst erledigt werden. Wer dagegen an Motor oder Bremsen herumbasteln will, sollte das lieber sein lassen. Abgesehen davon verbauen die meisten Hersteller inzwischen Teile, die Spezialwerkzeug nötig machen.

Gute Ausrüstung ist wichtig!

Ein bisschen am Auto schrauben, das klingt immer nach dem harmlosen Samstagnachmittagsvergnügen. Ist es aber nicht, denn auch als Hobbyschrauber ist man zahlreichen Risiken ausgesetzt. Erstens sollte am Wagen nur da geschraubt werden, wo ausreichend Frischluftzufuhr garantiert ist. Zweitens ist Schutzkleidung nötig. Wer am Straßenrand oder im Hof arbeitet, sollte sichtbar sein. Professionelle Warnschutzkleidung für jede Wetterlage und alle anderen Sicherheitsausrüstungen gibt es im Fachhandel. Wer auf dem Boden arbeitet, benötigt Knieschoner. Arbeitshandschuhe, Sicherheitsschuhe und bei der Arbeit mit Lacken und anderen Chemikalien ein Atemschutz sind ebenfalls Pflicht.

Aufmerksam bleiben und konzentriert arbeiten!

Ansonsten gilt in der eigenen Werkstatt das, was man auch vom Profi kennt: Kein Alkohol am Arbeitsplatz, kein Feuer in geschlossenen Räumen und vor allem bei viel Lärm einen Gehörschutz tragen. Konzentriertes Arbeiten in ausgeschlafenem Zustand hilft ebenfalls, Fehler und Unfälle zu vermeiden. Und wenn man nicht mehr weiter weiß, helfen die entsprechenden Tutorials im Internet. Wie ein Reifen gewechselt wird, was beim Ansetzen des Wagenhebers beachtet werden muss oder wie ein Autoradio korrekt eingebaut wird, ist in den einschlägigen Foren teilweise per Video, teils mit Fotos erklärt. Sollte auch das kein Licht in die Sache bringen, bleibt immer noch der Profi: Es ist keine Schande, in einer kommerziell betriebenen Werkstatt um Hilfe zu bitten.

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Fehlerspeicher vom eigenen Auto auslesen – so machen Sie es selber

Unsere heutigen Autos sind Computer auf Rädern, immer mehr Technik steckt in den KFZ, diese Technik ist untereinander vernetzt. Unzählige Sensoren erfassen und messen während jeder Fahrt Daten, Routinemäßig laufen Diagnoseprogramme für Motor, Getriebe, Bremsen, Achsen und vieles vieles mehr. Wir als Fahrer bekommen von all dem nichts mit.  Tritt einmal ein Fehler auf, oder misst ein Sensor eine Unstimmigkeit, dann wird das alles im Fehlerspeicher Ihres Autos (Steuergerät) abgelegt. Alle relevanten und irrelevanten (Messfehler) Dinge werden abgespeichert bis man Sie löscht. Doch wie kommt man überhaupt an die Eintragungen im Fehlerspeicher? Kann man das selbst machen oder muss man zwingend in eine Werkstatt fahren? In diesem Artikel geht es genau darum: wie Sie den Fehlerspeicher selber auslesen können.


Fehlerspeicher selber auslesen

Fehlerspeicher selber auslesen

Was ist zum Fehler auslesen nötig?

Im Grunde ist es ganz leicht, zumindest wenn Sie ein Auto ab dem Baujahr 2000/2001 haben. Denn diese Autos haben als Standard eine OBD-II-Schnittstelle. OBD steht hierbei für On Board Diagnose. Und OBD ist die Schnittstelle zum Steuergerät, wo die Fehler gespeichert sind. Es ist nichts weiter als ein „Steckdose“ an der ein Gerät zum Auslesen angesteckt wird.

Wo befindet sich die OBD Schnittstelle?

Hier gibt es keinen Standard, jedoch ist die OBD Steckdose leicht zu finden, schauen Sie unter dem Lenkrad nach, es kann auch sein das Sie eine Klappe öffnen müssen um den Steckplatz zu finden. Selten ist die Dose im Motorraum zu finden, schauen Sie bei Bedarf einfach in die Bedienungsanleitung ihres Autos.

Die OBD-II Schnittstelle sieht folgendermaßen aus:

 

OBD II Schnittstelle

OBD II Schnittstelle

OBD-II Diagnosegeräte zum Fehlerspeicher auslesen

Um nun an die gespeicherten Fehler zu gelangen, brauchen Sie ein Gerät was Sie an die OBD Schnittstelle anschließen bzw. einstecken, ein sogenanntes Diagnosegerät. Diese Geräte sind mit einer speziellen Software ausgestattet die die Fehlermeldungen auf dem Gerät sichtbar macht.

In den Anfangsjahren waren diese Geräte noch sehr teuer, im vierstelligen Bereich, also wirklich nur für Werkstätten. Doch das hat sich zum Glück geändert. Die günstigsten Diagnosegeräte gibt es bereits ab 30 Euro, und können Problemlos online bestellt werden – klicken Sie dazu hier.

Haben Sie sich ein Diagnosegerät gekauft oder geliehen, dann lesen Sie damit die gespeicherten Fehler aus. Jeder Fehler ist mit einem Zahlencode hinterlegt, unten in der Liste haben wir die gängigsten Fehler für Sie aufgelistet. Sie finden aber über Google schnell die Lösung was der Fehlercode passend zu Ihrem Auto genau bedeutet.

Aber nicht jeder gespeicherte Fehler ist auch ein Problem, falsche Messwerte aufgrund von Temperaturschwankungen oder sonstigem, führen auch zu einem Fehler. Diese werden einfach aus dem Fehlerspeicher gelöscht und sollten nicht wieder auftauchen.

Autoaid – Fahrzeugdiagnose aus der Cloud

Etwas Neues und innovatives im Bereich Fahrzeugdiagnose bietet Ihnen autoaid. Sie bekommen ein kleines Gerät das mit der OBD Buchse Ihres Fahrzeuges verbunden wird, soweit nichts Neues. Neu ist das keine extra Software benötigt wird, ein PC, Laptop, Tablet oder auch ein Smartphone genügt. Die Fahrzeugdiagnose läuft über Ihren Browser, also in der Cloud. Und das hat einige Vorteile. Zum einen können Sie als Endgerät nutzen was Sie gerade zur Hand haben, Sie sind durch die Online Anbindung ständig auf dem neuesten Stand, ohne regelmäßig Updates einspielen zu müssen.

Um autoaid nutzen zu können benötigen Sie eine permanente Internetverbindung, dadurch ist gewährleistet das Sie immer auf die neuesten Daten zugreifen, das beste aber: Die Support Mitarbeiter von autoaid lesen mit, das heißt Sie können direkt sehen was Ihrem Auto fehlt.

Praktisch ist auch die große Community die mit Rat und Tat bei allen Fragen und Problemen zur Seite steht.

Ab der Version autoaid PRO können Sie nahezu alles auslesen was an Ihrem Fahrzeug möglich ist. Sie haben Zugriff auf sämtliche Steuergeräte, können die Fehlercodes auslesen, die Fehler löschen und Servicerückstellungen vornehmen. Wenn Sie die PRO Version nutzen dann können Sie außerdem für ein Auto nach Wahl zusätzlich Zugriff auf alle Sensoren, Aktuatoren und Sonderfunktionen bekommen. Wer sich auskennt weiß wie wertvoll das ist.

Mehr Informationen bekommen Sie direkt hier bei autoaid.

Achtung beim Fehler löschen

Natürlich sollten Sie nicht einfach alle Fehler löschen, wenn Sie als Laie nicht Wissen was ein Fehler bedeutet, dann sollten Sie diesen unbedingt im Fehlerspeicher belassen. Denn nur so kann die Werkstatt dann gezielt nach einem eventuellen Problem suchen.

Die Vorteile wenn Sie Ihren Fehlerspeicher regelmäßig auslesen:

  • Schnelle Amortisierung des Diagnose Gerätes
  • Größere Reparaturen können eventuell entdeckt werden wenn Sie noch im Entstehen sind
  • Besonders bequem geht es per Bluetooth und Smartphone
  • Sie müssen nur in die Werkstatt wenn wirklich ein ernstzunehmender Fehler entdeckt wird

Routinemäßig wird beim TÜV und der Durchsicht Ihres Autos der Fehlerspeicher ausgelesen, im ungünstigsten Fall also aller zwei Jahre.  Dann kann aus einem kleinen Problem bereits ein großes, und teureres geworden sein.

Daher ist es immer ratsam in regelmäßigen Abständen den Fehlerspeicher seines Autos auszulesen, und bei ernstzunehmendem Fehler eine Werkstatt aufzusuchen. Dann kann eine kleine Reparatur einen ernstzunehmenden Schaden verhindern.
Das Diagnosegerät für wenige Euro kann also effektiv dazu beitragen einen teuren Schaden am Auto abzuwenden.

Was kostet das Fehler auslesen in der Werkstatt?

Natürlich müssen Sie es nicht selber machen und können zum Fehler auslesen einfach in die nächstgelegene Werkstatt fahren. Doch das kostet meist Geld, wenn Sie zum Beispiel einen Volkswagen haben und in eine Vertragswerkstatt fahren, dann könnten Sie Glück haben und der Fehlerspeicher wird Ihnen kostenlos ausgelesen. Aber in den meisten Werkstätten muss man dafür Geld bezahlen, zwischen 20 und 80 Euro werden dafür verlangt. Sie sehen anhand dieser Kosten dass sich ein eigenes OBD Diagnosegerät schnell rechnet.

Fehlerspeicher per Smartphone auslesen?

Ein Alleskönner sind heutige Smartphones, und auch in Sachen Fehlerspeicher auslesen sind Sie eine Unterstützung. Denn man kann sich die Fehlercodes auch aufs Handy holen. Dazu benötigen Sie ein Diagnosegerät was per Bluetooth mit dem Handy kommuniziert. Das sind kleine Stecker die in die OBD II Buchse gesteckt werden, nach Installation der entsprechenden App werden dann bei Bedarf die Fehlercodes aus dem Steuergerät ausgelesen und auf dem Handy angezeigt. Eine gute App die von vielen Nutzern eingesetzt wird ist Torque, hier zu finden.

Ein OBD Diagnosegerät können Sie hier online bestellen.

Fazit: Das Auslesen des Fehlerspeichers Ihres Autos ist mit der richtigen Hardware ein Kinderspiel. Es ist zudem nicht nur etwas für Technik Freaks die ins Innere Ihres Autos schauen möchten. Denn das regelmäßige Fehlerlesen kann größeren Reparaturen an Ihrem Auto vorbeugen.

Das bedeuten die Fehlercodes:

Die Diagnosegeräte spucken Ihnen Fehlercodes aus die erst einmal wenig sagen und „übersetzt“ werden müssen. Wir haben die gängigsten Fehlercodes in der folgenden Tabelle aufgeschrieben:

Radlager selber wechseln – so wirs gemacht

Ein Auto besteht aus sehr vielen Einzelteilen, viele davon bekommt man nie zu Gesicht, so zum Beispiel auch die Radlager. Dabei sind Sie echte Hochleistungsarbeite. Die Radlager sind dazu da um die Antriebswellen und Achsen zu führen. Auf Sie wirken enorm große Kräfte, besonders bei Kurvenfahrten und harten Stößen, zum Beispiel durch Schlaglöcher verursacht. Früher oder später aber geht jedes Radlager kaputt und muss erneuert, gewechselt, werden. Und genau darum geht es in diesem Artikel. Denn versierte Schrauber können Radlager auch selber wechseln. Wir haben uns angeschaut wie das geht und auf was zu achten ist.


Radlager wechseln

Radlager wechseln

Defekte Radlager erkennen – die Symptome

Doch woran merkt man das die Radlager am eigenen Auto kaputt sind? Sehen tut man Sie nicht, aber man hört und fühlt es recht deutlich. Das Auto fängt nämlich an zu Brummen, es ist zudem auch ein rattern festzustellen, besonders in engen und schnellen Kurven. Wenn Sie dieses Geräusch wahrnehmen dann ist es höchste Zeit, Sie sollten sich schnell an das Wechseln der Radlager machen, denn das defekte Radlager baut schnell immer weiter ab, im schlimmsten Fall setzt es sich so fest das das Rad blockiert, das kann ernste Konsequenzen haben und ein Unfall droht.

Beide Radlager ersetzen

Sie sollten sich nicht die Mühe machen und versuchen herauszufinden auf welcher Seite das Radlager Geräusche macht, eine Empfehlung der Sie folgen sollten: immer beide Radlager einer Achse wechseln.

Die Kosten für das wechseln der Radlager

Die Kosten für das Wechseln beider Radlager einer Achse belaufen sich in einer freien Werkstatt auf rund 200 bis 250 Euro, in einer Händlerwerkstatt entsprechend mehr.

Wer es selber macht spart kräftig Geld, denn die reinen Materialkosten liegen zwischen 30 und 80 Euro, und sind abhängig von Auto und Qualität der Lager.

An den Lagern sollten Sie aber auf keinen Fall sparen, eine ordentliche Erstausrüsterqualität sollte es schon sein. Denn günstige Radlager sind meist minderwertiger Schrott, das einzige was Sie damit erreichen, Ihr Auto steht bald wieder in der Werkstatt mit einem neuen Lagerschaden. Also sparen Sie nicht an der Qualität der Lager. Im Internet werden leider häufig Lager aus China angeboten, erkennen Sie im Angebot nicht woher die Lager stammen (Hersteller), dann sollten Sie die Finger davon lassen. Ein deutscher Qualitätshersteller von Lagern ist zum Beispiel braun-waelzlager.de.

Warnhinweis:

Die Radlager selber zu wechseln ist nicht für jedermann geeignet, wer bereits bei der Überlegung zweifelt sollte es nicht selber Wagen und einen Fachmann um Hilfe bitten. Wer allerdings schon Schrauber Erfahrung gesammelt hat, für den ist das wechseln der Radlager keine Hexerei und schnell erledigt.

Trotzdem unbedingt mit der nötigen Vorsicht an die Sache herangehen, denn schließlich wird auch an die Bremse Hand angelegt, und das kann bei Unachtsamkeit sehr böse Konsequenzen haben.

Radlager wechseln – jetzt geht’s los:

Sie benötigen kein Spezialwerkzeug, ein Wagenheber, Unterstellböcke und herkömmlichen Schraubenschlüssel, dazu ein Hammer und das wars.

  • Bauen Sie zunächst das Rad Ihres Autos ab, wie das geht lesen Sie im Artikel Räder wechseln
  • Nun sind Bremssattel und Bremsbeläge dran. Lassen Sie den losen Bremssattel nicht einfach herunterhängen, sondern hängen Sie Ihn mit Draht auf, das vermeidet Schäden am Bremsschlauch. Wie eine Bremse und Bremsscheibe ausgebaut wird, lesen Sie im Artikel: Selber Bremsen wechseln.
  • Entfernen Sie den Bremssattelträger
  • Bauen Sie die Bremsscheibe ab
  • Den Sensorstecker abziehen
  • Jetzt sehen Sie das Radlager und die Radnabe vor sich, versuchen Sie es vorsichtig zu lösen, geht das einfach haben Sie Glück. In den meisten Fällen muss Rostlöser zur Hilfe genommen werden. Tragen Sie davon großzügig auf und lassen Ihn einwirken. Nun sollte das Radlager und die Radnabe leicht zu lösen sein

Es ist nun fast geschafft, säubern Sie alles und es kann an den Zusammenbau gehen.

Setzen Sie das neue Radlager und die Radnabe ein, und bauen alles in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammen.

Die Dauer des ganzen beträgt rund 20 Minuten pro Lager, also in einer Stunde etwas ist eine Achse zu schaffen. Bevor Sie anfangen schauen Sie sich doch Ihre Bremsbeläge und Bremsscheiben an, sind diese naher an der Verschleißgrenze können Sie diese gleich mit wechseln.

Wir wünschen viel Erfolg beim Wechseln der Radlager.

Praxistest: Autoladegerät / USB Adapter von RAVPower

Ein Smartphone hat jeder, und jeder kennt das Problem der viel zu geringen Akkulaufzeit. Das Smartphone muss also geladen  werden wo es nur geht, besonders im Auto bietet es sich an, bzw. ist sogar nötig wenn das Handy als Navi gebraucht wird, denn dann benötigt es besonders viel Strom.


Autoladegerät von RAVPower

Autoladegerät von RAVPower

Um Ihr Handy schnell und unkompliziert zu laden benötigen Sie Ihr normales Ladekabel und einen Ladegerät / USB Adapter für Ihr Auto. Und genau so einen USB Adapter haben wir für Sie getestet.

Unser Testgerät: RAVPower Typ-C und iSmart 2.0 USB-Autoladegerät

Dieser kleine USB Adapter wird in die Zigarettenanzünder-Dose Ihres Autos gesteckt, wenn Strom anliegt dann leuchten die beiden USB Buchsen in dezentem Blau, welches nicht zu hell ist, so dass es Nachts auch nicht stört.

Die Besonderheit des RAVPower Autoladegerätes ist das er trotz der kleinen Abmaße zwei USB Anschlüsse besitzt. Und zwar einen USB Typ-C Anschluss sowie einen iSmart 2.0 USB Anschluss.

Der USB Typ-C Anschluss wird besonders Besitzer mit einem neuen Handy erfreuen, denn diese haben häufig einen USB Typ-C Anschluss über den Sie geladen werden können. Der größte Vorteil, das Smartphone oder Tablet wird schneller geladen als über eine Micro USB Buchse.

Sie können mit diesem Autoladegerät mit ganzen 4,8 Ampere laden, der USB Typ-C Anschluss liefert 3A, der iSmart 2.0 USB Anschluss liefert 1,8A. Vorbei die Zeiten mit denen im Auto lediglich mit 1 A geladen werden musste. Jetzt ist auch ein Smartphone mit großem Akku schnell aufgeladen.

Der Praxistest:

Bei der Lieferung des Autoladegerätes haben wir erfreut festgestellt das die Verpackung sehr klein ist, zudem ist Sie aus Umweltfreundlichen Karton, keine riesige Plastikverpackung. In der Verpackung ist das nötigste enthalten, die Garantiekarte, eine Bedienungsanleitung und natürlich der USB Adapter.

Dieser ist erfreulich klein und fühlt sich wertig an, nichts wackelt oder klappert. In der Buchse für den Zigarettenanzünder wird der Stecker durch zwei starke Federn gehalten, er sitzt bombenfest in der Buchse. Durch die leicht blaue Beleuchtung der beiden USB Buchsen sind diese leicht zu treffen.

Die Vorteile des USB Typ-C Anschlusses

Der neue USB Typ-C Anschluss hat gleich mehrere Vorteile, denn mit diesem ist es egal wie rum der Stecker eingesteckt wird. Jeder kennt die ausgeleierten USB Buchsen weil der Stecker jedes Mal verkehrt herum eingesteckt wird. Das gehört der Vergangenheit an, der Stecker passt von beiden Seiten und sitzt bombenfest in der Buchse.

Und auch die Ladepower ist größer, ganze 3A werden beim Laden durch die Leitung geschickt, dadurch werden Smartphones und Tablets deutlich schneller während der Autofahrt aufgeladen.

Nachfolgend noch ein paar Bilder aus unserem Test:

 

Das RAVPower Autoladegerät können Sie hier direkt bestellen.

Reifen richtig lagern

Viele Autofahrer Wechseln Ihre Reifen selbst, im Frühjahr und Herbst steht der Wechsel von Sommer- auf Winterreifen bzw. umgekehrt an. Wie das genau geht haben wir bereist beschrieben.

Doch genauso wichtig wie der richtige Wechsel ist auch das Lagern der Reifen. Da die Reifen ein großer Sicherheitsaspekt sind sollte gerade bei der Lagerung alles richtig gemacht werden. Wie Ihr eure Sommer bzw. Winterreifen richtig lagert das verraten wir euch.


Reifen Lagern

Reifen richtig lagern

Reifen & Felgen gründlich säubern

Das wichtigste nach der Demontage der Felgen ist das gründliche säubern der Reifen und Felgen. Dazu gibt es speziellen Felgenreiniger der aber nicht auf die Reifen gelangen darf. Wenn der komplette Schmutz entfernt ist dann solltet Ihr einen geeigneten Platz zum einlagern der Reifen suchen.

Platz zum Reifen einlagern

Trocken, kühl und vor Sonneneinstrahlung geschützt – so beschreibt der Profi den idealen Platz zum Lagern von Reifen und Felgen. Im Idealfall ist das ein durchlüfteter Keller / Tiefgarage oder eine Ecke in der Garage. Brütend heiße Dachböden oder alte feuchte Keller sind dabei zu vermeiden.

Reifen Stapeln oder stehend lagern?

Beide Varianten sind nicht völlig richtig, wenn Sie die Reifen aufeinander Stapeln sollten diese regelmäßig umgestapelt werden da sich Schwitzwasser zwischen den Reifen bilden kann. Auch wenn die Reifen stehend gelagert werden ist eine regelmäßige Drehung sinnvoll um Druckstellen zu vermeiden.

Ideale Lösung: ein Felgenbaum

Perfekt zum Lagern von Reifen mit Felgen in Kellern und Garagen ist ein Felgenbaum. Diese gibt es als Sets zu kaufen / bestellen und die Reifen werden frei von Druckstellen platzsparend gelagert. Häufig wird auch eine Schutzhülle mitgeliefert die über den komplett bestückten Felgenbaum gestülpt wird und die Reifen vor Verschmutzung während der Lagerung schützt.

Diese Ideallösung ist gar nicht mal teuer, ab rund 20 Euro gibt es bereits einen Felgenbaum zu bestellen. Es gibt auch Modelle mit Rollen, so kann bei Bedarf der komplette Radsatz bewegt werden.

Hier könnt Ihr Online das Angebot an Felgenbäumen anschauen.

Sie müssen viele Reifen lagern?

Haben Sie vielleicht eine KFZ Werkstatt oder einen Reifendienst? Dann ist es mittlerweile üblich dass die Kunden Ihre Reifen einlagern können.  Selbst als kleine Werkstatt stößt man schnell an seine Grenzen, denn die Lagerkapazität für dutzende Sommer- bzw. Winterreifen ist nicht zu unterschätzen. Wenn auch Ihnen der Platz für Reifen ausgeht dann ziehen Sie den Kauf eines Lagercontainers in Betracht, diese gibt es für relativ kleines Geld auch gebraucht. Der größte Vorteil, Sie werden geliefert, per Kran vom LKW gehoben werden und sind schon einsatzbereit. Kein aufwendiges Bauen, keine Erdarbeiten oder ähnliches. Klicken Sie hier für mehr Infos über die Anschaffung eines Lagercontainers.

Weitere Tipps:

Reifen markieren
Direkt nach der Demontage bzw. des Reinigens solltet Ihr die Reifen markieren, so wisst Ihr bei der erneuten Montage wo welcher Reifen war und könnt diese tauschen um eine gleichmäßige Abnutzung zu gewährleisten. Entweder Ihr schreibt mit einem Stück Kreide die Abkürzungen (HR, HL, VR, VL) auf die Reifen oder Ihr nutzt spezielle Markierer die auf das Ventil des Reifens aufgesteckt werden.

Reifen überprüfen
Vor dem Einlagern ist der perfekte Zeitpunkt die Reifen auf Beschädigung oder Verschleiß zu überprüfen. Schaut zum Beispiel ob sich Nägel oder Schrauben in die Lauffläche eingefahren haben. Kontrollieren Sie auch die Flanken auf Beschädigungen (Risse) die durch Bordsteine entstanden sein könnten. All das spart eine Böse Überraschung beim nächsten Reifenwechsel. Wichtig ist auch die Kontrolle der Profiltiefe – hier lest Ihr mehr darüber.

Zigarettenanzünder-Verteiler – ein Verteiler für das Auto im Praxistest

Mittlerweile können wir sehr viele Geräte über eine USB Buchse aufladen. Smartphone, Tablet, Navigationsgerät, Powerbank und viele mehr. Besonders im Auto auf längeren Fahrten ist das sehr praktisch. Denn viele Autos verfügen schon von Werk aus über eine USB Buchse, oder haben einen Zigarettenanzünderanschluss, in den man einen kleinen Adapter stecken kann der eine USB Buchse beinhaltet.


Stromverteiler Auto

Stromverteiler fürs Auto

Doch schnell kommt ein Problem auf, es gibt zu wenige Ladebuchsen im Auto. Das kann besonders auf einer langen Urlaubsfahrt zum Problem werden. Denn die Kühlbox, die Tablets für die Kinder, das Navi, und vielleicht noch Ihre eigenen Handys wollen geladen werden, die meisten Autos haben aber nur eine, max. 2 Ladebuchsen / Zigarettenanzünder Buchsen.

Ein KFZ Zigarettenanzünder-Verteiler schafft Abhilfe

Ein wirklich sehr praktisches und hilfreiches Gerät für jedes Auto. Sie benötigen eine Zigarettenanzünderbuchse an dem Sie den Verteiler anschließen, sofort stehen Ihnen ganze 7 Lademöglichkeiten zur Verfügung! Der Verteiler verteilt den Strom der Autobatterie auf 3 Zigarettenanzünderanschlüsse für KFZ Zubehör, zum Beispiel nachgerüstete Sitzheizung, ein Ventilator, ein Scheibenheizer, das Navi, die Kühlbox oder die Dashcam. Neben diesen drei Anschlüssen bekommen Sie auch noch ganze 4 USB Anschlüsse, an diese können Sie Handys, Smartphone, Powerbank und Co direkt anschließen.

Bei dem von uns getesteten Zigarettenanzünder-Verteiler handelt es sich um ein Gerät von CHGeek, ein Multi-Funktion Power Adapter – hier bestellbar.

Die Besonderheit bei diesem Verteiler, er hat eine Gesamtleistung von 6,5A. Diese Leistung verteilt er auf 4 Anschlüsse, das heißt das vier Geräte mit 2,4A gleichzeitig geladen werden können. Bei den meisten USB Verteilern für das Auto ist das nicht der Fall, dort kann meist nur eine USB Buchse mit 2,4A laden, die anderen nur mit 1A, hängt ein Galaxy S7 oder ein iPhone an einer USB Buchse mit 1A dann dauert das laden ewig. Mit diesem Verteiler ist das nicht der Fall.

Ganze 120 Watt können gleichzeitig entnommen werden. Zum Vergleich: eine handelsübliche Kühlbox für das Auto braucht im Betrieb ca. 45 Watt.

Der Verteiler an sich ist selbsterklärend, besonders fällt das massive Kabel auf, es ist so stark wie ein normales Stromkabel, also sehr robust. Auch die Länge ist mit einem Meter recht großzügig.

Am Stecker ist ein Ein/Aus Schalter mit dem Sie den Verteiler Stromlos stellen können.

Sehr praktisch finden wir die Anzeige der Batteriespannung auf dem Schalter, hier erkennt man sofort ob die Autobatterie noch genügend Spannung hat.

Im Verteiler selber ist eine Sicherung verbaut die sich selbst und die angeschlossenen Geräte vor Schäden durch Überlastung schützt. Haben Sie Zuviel elektrische Verbraucher angeschlossen dann schaltet sich der Verteiler einfach ab, nach einer kurzen Abkühlzeit kann er wieder genutzt werden.

Lassen wir Bilder sprechen:

 

Hier können Sie ein Exemplar bestellen

Fazit: Der getestete Zigarettenanzünder-Verteiler ist sein Geld auf jeden Fall wert, wir haben Ihn im Dauertesteinsatz im Auto gehabt, er funktioniert problemlos im Alltag und auf langen Reisen. Am Boden des Verteilers sind zwei kräftige Klebeplättchen angebracht mit dem man Ihn im Auto fixieren kann.

Marderschreck selber einbauen – so wirds gemacht – Einbauanleitung

Wie in diesem Artikel geschrieben: Marder aus dem Auto vertreiben – gibt es viele Möglichkeiten den Marder von seinem Auto fernzuhalten. Denn ein Marderschaden ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch richtig teuer werden. Im besten Fall ist nur eine Unterdruckleitung für wenige Euro angeknabbert, im schlimmsten Fall trifft es die Elektronik, Reparaturkosten von mehreren hundert Euro sind dann keine Seltenheit. Sie sollten also dem Marder erst gar keine Chance geben, und auf effektive Marderabwehr setzen.


Marderschreck Einbauanleitung

Marderschreck Einbauanleitung

Und das geht am effektivsten mit kombinierten Marderschutzgeräten aus Strom und Ultraschall. Viele Leidgeplagte Autobesitzer Schrecken vor den Kosten zurück, allerdings halten diese sich in Grenzen, wenn man selbst Schrauben kann.

Marderschutz einbauen lassen – die Kosten:

Egal für welches Gerät Sie sich entscheiden, der Einbau kostet natürlich Geld. Fragen Sie in einer Vertragswerkstatt nach, werden Sie Einbaupreise von bis zu 300 Euro genannt bekommen. In freien Werkstätten ist die Spanne, je nach Region, sehr groß. Wir haben von Preisen zwischen 100 und 250 Euro gehört – ohne das Gerät wohlgemerkt.

Marderschutz selber einbauen?

Doch kann man den Marderschreck auch selbst einbauen? Muss man dafür Mechaniker sein? Das wollten wir selbst Wissen, denn genau diese Frage stellen sich sehr viele unserer Leser, die gute Nachricht vorweg – Hobby Schrauber, und Leute die nicht gerade zwei linke Hände haben, schaffen den Einbau des Marderschutzes auch selbst, ganz ohne in die Werkstatt zu müssen.

Wir haben uns bei unserem Auto für ein Gerät von www.Marder-Sicher.de entschieden, welches uns freundlicherweise für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde. Genau ist es das Gerät „Mardersicher MS 12V Mobil Ultraschall plus Hochspannung“.

Dieses Marderschutzgerät ist sehr effektiv, da es Marder gleichzeitig mit Ultraschall und Hochspannung abwehrt. Lässt sich ein Marder vom Ultraschall nicht davon abhalten, ins Auto und dessen Motorraum einzusteigen, dann bekommt er einen ordentlichen Stromstoß, so dass er das Weite sucht. Aber keine Angst vor toten Mardern im Motorraum, der Stromstoß ist vergleichbar mit dem eines Weidezaunes, der Marder bleibt also am Leben.

Auf dem folgenden Foto sehen Sie den Lieferumfang des „Mardersicher MS 12 V“ – es ist alles dabei was Sie für den Einbau des Gerätes benötigen:

Marderschreck Lieferumfang

Marderschreck Lieferumfang

Hier können Sie sich ein Gerät bestellen.

Der Einbau kann beginnen:

Bevor Sie voller Tatendrang loslegen, lesen Sie sich die beiliegende Bedienungsanleitung ganz genau durch, diese ist sehr detailliert und leicht verständlich, so dass wir an dieser Stelle nicht näher darauf eingehen werden.

Ist die Anleitung studiert dann geht es raus ans Auto. Das übliche Werkzeug was jeder Hobbyschrauber zur Hand hat genügt, um den Marderschreck einzubauen.

Doch bevor Sie überstürzt loslegen schauen Sie ganz in Ruhe wo etwas eingebaut werden soll. Beginnen Sie zunächst damit wo der eigentliche Marderschreck platziert werden soll. Im Idealfall zeigt die Öffnung, aus der die Ultraschallwellen ausgestrahlt werden, nach unten. Also dahin von wo die Marder üblicherweise in den Motorraum gelangen.

Bei unserem Testfahrzeug, ein VW Amarok V6, fanden wir die perfekte Stelle unter der Motorabdeckung. Diese lässt sich zur Montage leicht lösen, und die Ultraschallwellen werden nach unten in den Motorraum abgegeben.

Mittels zwei Schrauben haben wir den Marderschreck einfach an der Motorabdeckung befestigt. So sitzt er Bombenfest und kann sich nicht lösen.

Montage der Metallplatten

Also nächste ist die Montage der Metallplatten dran. Diese sollten so im Motorraum verbaut sein das Sie möglichst die Bereiche abdecken wo der Marder in den Motorraum gelangt. Je nach Autogröße und Modell kann es davon viele geben. Bei unserem Testauto, dem VW Amarok, haben selbst die dicksten Marder eine Chance, also müssen die Metallplättchen vorzugsweise von unten angebracht werden, dort sieht man auch am besten wo der Marder Platz hat für den Einstieg.

Marderschreck Metallplatten

Marderschreck Metallplatten

Dank der Höhe des Amarok reicht der Platz um sich darunter zu legen, man braucht keine Auffahrrampen oder eine Hebebühne. Sollten Sie Ihr Auto mit einem Wagenheber anheben müssen für die Montage, dann denken Sie unbedingt daran Unterstellböcke zu verwenden, damit es nicht zu einem schlimmen Unfall kommt.

Wir haben an unserem Testfahrzeug 3 Metallplättchen von unten angebracht, und 3 im oberen Teil des Motorraums.

Zu bedenken ist das der Marder die Karosserie (Masse) und Hochspannungsplättchen gleichzeitig berühren muss um einen Stromschlag zu bekommen. Das ist aber aufgrund seiner Körperform und dem beengten Platz im Motorraum nicht schwierig zu realisieren.

Wenn Sie nun alle 6 Metallplättchen fest verbaut haben dann wird das gelbe Kabel vom Marderschreck von Plättchen zu Plättchen geführt. Erst wenn alle Plättchen verbunden sind und das Kabel ordentlich im Motorraum geführt und befestigt ist, sollten Sie die Schrauben in den Plättchen festziehen und das Kabel damit fixieren, mit diesem Arbeitsschritt wird das Kabel ab isoliert und es gibt eine elektrische Verbindung.

Metallpatte unter dem Auto

Metallpatte unter dem Auto

Sicherheitshinweis:

Bedenken Sie dass es nicht nur Marder treffen kann, auch Mechaniker die an Ihrem Auto Schrauben könnten einen Stromschlag bekommen und sich in Folge verletzen, daher ist es sehr wichtig das Sie den Aufkleber mit dem Hinweis „Starkstrom“ im sofort sichtbaren Bereich anbringen. Ähnlich wie in unserem Testfahrzeug:

Achtung Starkstrom

Achtung Starkstrom

Wenn ein Mechaniker in der Werkstatt die Motorhaube öffnet, dann weiß dieser sofort Bescheid. Selbstverständlich muss auch der Schalter so verbaut sein das er sofort gefunden wird. Suchen Sie in Ihrem Motorraum nach einem Platz an dem der Schalter eingebaut werden kann. In unserem Beispiel haben wir den Schalter in ein Abdeckblech verbaut, dort war auch gut Platz für den Aufkleber, der darauf hinweist das der Marderschutz mit diesem Schalter an und aus geschaltet werden kann. Auf dem folgenden Bild gut zu sehen:

Marderschreck Schalter

Marderschreck Schalter

Der Schalter wird natürlich in die rote Stromleitung eingebaut. Schauen Sie bei Ihrem Auto nach wo Sie den Marderschreck an den Strom anschließen können. Im Test-Fahrzeug gab es eine Anschlussleiste bei der wir das Stromkabel mit aufgeklemmt haben.

Die Masse nehmen Sie von der Karosserie, oder wie in unserem Beispiel direkt vom Minuspol der Autobatterie. Die folgenden Bilder zeigen das deutlich:

Zum Lieferumfang des Marderschrecks gehört ein Sicherungshalter samt Sicherung, dieser kommt in die 12 Volt Leitung (rot) und sollte möglichst nah an der Batterie in das Kabel eingebaut werden.

 

Marderschreck Sicherung

Sicherungshalter

Sind alle Kabel ordentlich verlegt und befestigt, der Strom- und Masseanschluss hergestellt, dann können Sie die Sicherung in den Sicherungshalter einstecken und den Schalter auf ON stellen.

Der von uns getestete Marderschreck schaltet sich selbstständig an und aus, abhängig von der Fahrzeugzündung. Sie brauchen also nichts weiter zu tun, sobald Ihre Zündung aus ist schaltet sich der Marderschreck ein. Das erkennen Sie an den drei LEDs direkt am Gerät.

Marderschreck arbeitet

Marderschreck arbeitet

Kontrolle:

Zur Kontrolle ob Sie alles richtig eingebaut haben, sollten Sie mit einem sogenannten Multimeter kontrollieren ob jedes der Plättchen mit Strom versorgt wird. Gehen Sie dabei vorsichtig vor, wie auf dem Bild zu sehen, sorgen die über 400 Volt für einen ordentlichen Schreck:

 

Marderschreck Strom Messung

Testen ob Strom anliegt

Fazit: Einen Marderschreck selbst einzubauen ist kein Hexenwerk, haben Sie keine zwei linken Hände und etwas technischen Verstand, dann können Sie sich die Einbaukosten der Werkstatt durchaus sparen, und das Gerät in ca. 1 bis 2 Stunden selber in Ihr Auto einbauen. Die Chancen auf einen erneuten Marderschaden sind mit diesem Gerät sehr gering. An dieser Stelle nochmal ein Dank an die Spezialisten von Marder-Sicher.de.

Der Amarok und die Marder:

In unserem ländlichen Gebiet gibt es sehr viele Marder, bei allen Autos bisher gab es lediglich Spuren auf dem Auto und im Motorraum, einen Schaden bisher aber nie. Vor diesem aktuellen Amarok wurde 2013 der Vorgänger angeschafft, und in 3 Jahren gab es ganze 4 Marderschäden die jedes Mal einen Werkstattbesuch nötig machten. Auch im aktuellen Amarok waren wenige Tage nach dem Kauf schon deutliche Spuren im Motorraum zu sehen:

Marderspuren

deutliche Marderspuren

Also scheinbar hat der Marder den Amarok zum Fressen gern. Damit haben wir wahrscheinlich das perfekte Testauto für einen Marderschreck. Mit dem Einbau wurde der Motorraum von den Marderspuren gereinigt, wir werden berichten ob es jemals wieder zu einem Besuch des Marders kam.

Das hier eingebaute Gerät können Sie hier bestellen.

 

Motor ruckelt / Beschleunigungsprobleme bei Dieselmotor – was tun?

Viele Dieselfahrer kennen das Problem, plötzlich ruckelt der Motor, verweigert die Gasannahme, und hat Beschleunigungsprobleme. Sofort schießt einen die Erinnerung an teure Werkstattrechnungen in den Kopf – wird es dieses Mal wieder so sein? Bei vielen Diesel Autos sind diese Symptome vorprogrammiert, Sie kommen sehr häufig vom Turbolader und seinen Anbauteilen. Wer gern schraubt und selbst einmal schauen möchte ob er dieses Problem reparieren kann, für den haben wir ein paar Tipps zusammengetragen wie Sie systematisch vorgehen können, und eventuell das Problem selbst, für wenig Geld lösen.


Turbolader defekt?

Turbolader defekt?

Wenn Ihr Dieselfahrzeug plötzlich nicht mehr ganz rund läuft, die Gasannahme verweigert, oder sogar in den Notlauf springt, dann ist muss gehandelt werden. Mit diesem Artikel möchten wir Sie auf keinen Fall ermutigen ohne Werkstatt oder fachmännischer Hilfe aktiv zu werden, nur wenn Sie bereits Hobby-Schrauber sind, und keine zwei linken Hände haben, können Sie nach unserer Anleitung vorgehen. So werden die typischen Schwachstellen abgecheckt und mit etwas Glück schnell und günstig repariert.

Den Fehlerspeicher auslesen

Erster Anlaufpunkt sollte immer der Fehlerspeicher sein, Ihr Auto legt sämtliche Fehlfunktionen die im Alltag während des Fahrens passieren, im Fehlerspeicher ab. Den Fehlerspeicher auszulesen ist keine große Sache, Gerät anstecken und die Fehler werden angezeigt. Jede Werkstatt hat die nötigen Geräte dazu, mittlerweile kann man aber auch relativ günstig selbst die nötige Hardware anschaffen, um dann von beliebigen Autos die Fehler auslesen zu können, demnächst werden wir einen extra Artikel darüber veröffentlichen. Bis dahin klicken Sie bitte hier um zu sehen wie der Fehlerspeicher Ihres Autos ausgelesen werden kann.

Ist der Turbolader defekt?

Das wäre natürlich der worst case, denn ein defekter Turbolader kostet viel Geld. Durch einen Tausch, bzw. das Instandsetzen des Turboladers kommen schnell 4-stellige Summen zusammen. Also Daumendrücken das es nicht der Turbolader direkt ist.

Aber auch wenn man Angst vor einer teuren Werkstattrechnung hat, sollte man der Sache schnell auf den Grund gehen. Denn ein Turbolader „stirbt“ meist langsam, das heißt mit jedem gefahrenen Kilometer geht er ein Stück mehr kaputt, wenn es denn der Turbolader ist, der die Symptome verursacht. Wenn man nun munter weiter fährt dann kann es sein das Teile vom Turbolader abreißen und in den Verbrennungstrakt des Motors gelangen, die Sache wird dann natürlich noch teurer. Daher einen Turbolader defekt lieber immer rechtzeitig abklären.

Die Symptome für die häufig auf einen defekten Turbolader deuten sind:

  • Pfeifen des Turboladers
  • Bläulicher oder schwarzer Rauch aus dem Auspuff
  • Leistungsverlust, permanent oder mit ansteigender Drehzahl

Was kann es noch sein? Ursachenforschung

Häufiger Grund für ein Ruckeln des Motors, bzw. starken Leistungsverlust, sind undichte / poröse Unterdruckschläuche. Diese, meist schwarzen und unscheinbaren Schläuche, können Grund des ganzen Übels sein, denn ziehen diese Luft hat das starke Auswirkungen auf den Motorlauf. Eine Überprüfung können Sie ganz leicht selbst durchführen. Schauen Sie in den Motorraum und suchen nach den dünnen schwarzen Schläuchen, kontrollieren Sie diese ganz genau auf Beschädigungen, häufig sind die Unterdruckschläuche auch bei Mardern beliebt, Bissspuren erkennen Sie ganz deutlich. Aber auch wenn Sie keine Beschädigung im Schlauch finden so kann dieser an den Anschlüssen, wo er auf Bauteile oder Verteiler aufgesteckt ist, beschädigt sind. Hier müssen Sie den Unterdruckschlauch abziehen und auf Beschädigungen überprüfen. Tipp: Hier lesen Sie mehr zum Thema Marderschutz.

Haben Sie Beschädigungen oder Löcher festgestellt dann können Sie diese relativ leicht selbst reparieren. Neuen Unterdruckschlauch gibt es als Meterware zum günstigen Preis – hier Online bestellbar.

Oder aber Sie schneiden das beschädigte Stück einfach ab, und setzen es nach, sofern der Schlauch lang genug ist.

Es gibt aber auch Verbinder für den Unterdruckschlauch, Sie schneiden einfach das Beschädigte Stück aus dem Schlauch und stecken die beiden Schlauchenden auf den Verbinder drauf.

Weiterer Punkt: Der Druckwandler

Der Druckwandler ist ein Bauteil des Turboladers der ebenfalls häufig kaputt geht und zum Teil für ruckeln im Motor und fehlende Motorleistung verantwortlich ist. Ganz grob gesagt ist der Druckwandler dafür verantwortlich das die Schaufeln des Turboladers in korrekter Stellung stehen. Regelt das der Druckwandler nicht mehr einwandfrei dann kommt es zu Motorproblemen.

Wer genaueres über die Funktion des Druckwandlers lesen möchte dem empfehlen wir dieses PDF – hier klicken.

Aber die gute Nachricht, so ein Druckwandler ist bezahlbar (ab 30 bis 40 Euro) und kann relativ leicht getauscht werden, auch von Hobbyschraubern. Wenn die Unterdruckschläuche also in Ordnung sind, dann schauen Sie hier nach einem passenden Druckwandler.

Fazit: Wenn der Motor plötzlich ruckelt, Aussetzer hat, oder Sie das Gefühl haben die Leistung ist plötzlich verschwunden, dann ist das noch kein Grund zur Panik. Eher seltener ist es ein gefürchteter Turbolader-Schaden. Als versierter Hobbyschrauber können Sie sich zunächst selbst auf die Suche machen, und mit ein wenig Glück schnurrt Ihr Motor wieder wie ein zufriedenes Kätzchen.

Wir wünschen viel Erfolg.

 

Weitere Anleitungen:
Reifen wechseln Anleitung
Winterreifen aus dem Internet

Gas (Erdgas oder LPG Gas) als Kraftstoff – macht das Sinn? Die wichtigsten Infos über Gasautos

Steigende Kraftstoffpreise, der Dieselskandal, Umweltschutz, es gibt viele Gründe warum sich immer mehr Menschen nach Alternativen umschauen. Elektroautos sind dank Tesla zwar in aller Munde, die Deutschen Hersteller halten sich bisher aber mit Alternativen stark zurück. Doch es gibt eine Alternative, bereits seit Jahren gibt es nämlich Erdgasautos sowie Autogasautos, und es werden immer mehr. Auf dieser Seite haben wir uns einmal näher mit dem Thema Erdgas / Autogas als Kraftstoff umgeschaut, und Ihnen die wichtigsten Details aufgeschrieben.


Gasauto

Bis zu 95% weniger Schadstoffe

Fahren mit Erdgas

Ein Erdgasauto wird ausnahmslos mit Erdgas, anstelle von Kraftstoff gefahren. Ein Erdgasauto hat nichts mit einem Autogasfahrzeug zu tun, dieses wird mit Flüssiggas gefahren, mehr dazu weiter unten.
In einem Erdgasauto steckt ein ganz normaler Ottomotor, nur dieser verbrennt anstelle eines Benzin-Luftgemisches ein Erdgas-Luft-Gemisch. Bei Auto Anzeigen sehen Sie manchmal folgende Abkürzungen: NGV (natural gas vehicle), CNG (compressed natural gas vehicle), GNV (gaz natural pour vehicules) – wenn Sie eine von den Abkürzungen sehen dann handelt sich es um ein Erdgasauto.

Der größte Vorteil von Erdgas, seine Umweltvorteile. Beim Verbrennen von Benzin und Diesel entstehen schädliche Rußpartikel die unter anderem Krebserregend sind. Diese Stoffe entstehen beim Verbrennen von Erdgas nicht. Erdgas ist der Kohlenstoffärmste Brennstoff, daher verbrennt er sehr sauber. An immer mehr Tankstellen ist Biogas erhältlich, dieses Biogas wird aus Biomasse gewonnen und leicht veredelt, es kann dann für Autogasautos genutzt werden, das ist noch Umweltschonender. Erdgasautos haben rund 95 Prozent Schadstoffreduzierung gegenüber herkömmlichen Verbrennern mit Diesen oder Benzin.

Aufgrund der Umweltvorteile gibt es eine staatliche Förderung, und zwar eine Steuerbegünstigung bei der Besteuerung von Kraftstoffen. Diese wurde erst kürzlich bis zum 31.12.2023 verlängert. Im Klartext bedeutet das: Erdgas bleibt auch die nächsten Jahre deutlich günstiger als Benzin und Diesel.

Aktuell (08/17) kostet ein Kilo Erdgas an den Tankstellen rund 1.10 Euro – auf den ersten Blick scheint dieser Preis niemanden vom Hocker zu hauen, aber man kann Kilo nicht mit Liter vergleichen. Denn in einem Kilo Erdgas steckt ungefähr so viel Energiegehalt wie in 1,5 Liter Benzin, grob gerechnet würde der aktuelle Kilo Preis einem Literpreis Benzin von 70 Cent entsprechen, und jetzt sieht jeder die enorme Ersparnis.

Ab wann rechnet sich ein Erdgasauto

Das kann Ihnen niemand genau sagen, hier müssen Sie sich selbst mit dem Taschenrechner und einem spitzen Bleistift an den Tisch setzen und rechnen. Erdgasautos werden in der Regel ab Werk verkauft, LPG Autogas wird dagegen häufig umgerüstet. Bei Neuwagen ist der Mehrpreis für die Autogasvariante recht unterschiedlich, manchmal liegt er bei 3000 Euro, manchmal aber auch nur bei 1500 Euro. Hier müssen Sie beim Händler nachfragen und gegebenenfalls verhandeln.

Die Wirtschaftlichkeit ist auch sehr entscheidend abhängig von Ihrer jährlichen Gesamtfahrleistung. Umso mehr Sie fahren umso mehr rechnet sich das Autogasfahrzeug natürlich aufgrund des geringeren Preises für Autogas bzw LPG Gas.

Aber eine andere wichtige Komponente darf nicht vergessen werden, die KFZ Steuer. Aufgrund des geringen Schadstoffausstoßes ist diese ebenfalls sehr gering, und liegt auf dem Niveau eines neuen Benziners. Hier gelangen Sie zum KFZ Steuerrechner.

Fahren mit Autogas

Das Fahren mit Autogas ist ähnlich dem fahren mit Erdgas, der Fahrkomfort, das Tanken usw. ist sehr ähnlich. Autogas besteht aus einem Butan / Propan Gemisch das als „Abfallprodukt“  in den Erdölraffinerien anfällt. Dieses wird mit einem Druck von 5 bis 10 Bar flüssig in Tanks gespeichert, nähere Infos dazu unter gasshop24.de. Autos mit Autogas gibt es zwar auch direkt von den Herstellern, häufig aber werden die Autos auf LPG-Autogas umgerüstet. Fast jeder Benziner (ohne Direkteinspritzung) kann umgerüstet werden, bei Dieselmotoren ist das nicht möglich. Die Umrüstung muss von einer Fachwerkstatt durchgeführt werden damit, es nicht zu einem Sicherheitsrisiko kommt. Gasanlagen im Auto müssen auch regelmäßig einer Prüfung unterzogen werden. Je nach Automodell und Motor, kostet eine Umrüstung zwischen 1500 und 3000 Euro. Sie sehen danach nicht viel mehr wie den Einfüllstutzen, der meist irgendwo am Heckbereich in die Stoßstange integriert wird. Der zusätzliche Tank für das LPG Gas wird meist in der Reserveradmulde des Autos eingebaut.

Der Vorteil dabei: Ihr herkömmlicher Benzintank bleibt natürlich vollständig erhalten, Sie können theoretisch erst den Gastank leer fahren, und haben dann noch Ihren kompletten Benzintank zur Verfügung. Theoretisch deshalb, weil ein Autogasauto zum starten Benzin benötigt, wenn auch nur eine ganz geringe Menge.

Sicherheit bei LPG Gas- und Erdgas Autos

Eins vorweg, sicher sind beide Systeme. Wenn es zu Unfällen kommt dann bisher fast ausschließlich durch unsachgemäßen Umgang bzw. nicht fachgerechten Einbau. Per Gesetz müssen beide Systeme über einige Sicherheitseinrichtungen verfügen die auch einer regelmäßigen Prüfung unterzogen werden müssen. Wenn Sie Ihr Auto auf Autogas umrüsten lassen wollen dann sollten Sie sich unbedingt eine Werkstatt suchen die damit Erfahrungen hat. Nach einem Einbau muss das Auto dem TÜV zur Abnahme vorgestellt werden.

Gastankstellen

Dichtes Netz an Gastankstellen

Wie dicht ist das Tankstellennetz von Gastankstellen

Der Gedanke drängt sich natürlich auf, was nützt ein günstiger Preis für LPG bzw. Erdgas, wenn es keine Tankstellen dafür gibt. Doch hier können Sie ganz beruhigt sein, das Tankstellennetz von Gastankstellen ist mittlerweile so dicht, das man keine Probleme hat Gas zu tanken. Mittlerweile kann auch in jedem Navi gezielt nach Gastankstellen gesucht werden. Auf Fahrten in andere Länder sollten Sie vorsichtshalber vorher schauen wie es mit den Gastankstellen aussieht. Eine Übersicht der Gastankstellen bekommen Sie hier.

Fazit: Autogas sowie Erdgas Fahrzeuge sind schon heute echte Alternativen zum herkömmlichen Benzin und Diesel. Dank der guten Umweltbilanz steuerlich vergünstigst und besonders für Vielfahrer auf jeden Fall einen Blick wert.  Nach Schätzungen sollen 2020 allein 10 Prozent aller zugelassenen Autos mit Erdgas fahren.