Kategorie-Archiv: Technik

Bremsen selber wechseln – unsere Anleitung

Die Bremsen sind an einem Auto sind ein stark beanspruchtes Verschleißteil. Im Wesentlichen sind es Bremsbeläge und Bremsscheiben, die in regelmäßigen Intervallen (nach Abnutzung) gewechselt werden müssen. Das ist eine Arbeit die ein Hobbyschrauber recht einfach selbst erledigen kann. Es ist kein Spezialwerkzeug nötig, man muss nur wissen wie es geht, und auf was man achten muss. Mit dieser Anleitung zum Bremsen wechseln möchten wir Ihnen alles Nötige mit auf den Weg geben.


Bremsen Wechseln Anleitung

Bremsen Wechseln Anleitung

Sicherheitshinweis

Die Bremsen sind ein sicherheitsrelevantes Bauteil an jedem Auto. Es ist daher wichtig, das Arbeiten an der Bremse mit größter Sorgfalt durchgeführt werden müssen.  Sie sollten schon ein gewisses technisches Verständnis haben bevor Sie sich an das wechseln der Bremsbeläge machen. Wenn Sie dann noch keine zwei linken Hände haben, dann sollte mit einer richtigen Anleitung nichts mehr schief gehen.

Die Bremsbeläge kaufen

Sie können natürlich zur Vertragswerkstatt Ihres Autoherstellers gehen und dort einen Satz Bremsbeläge oder Bremsscheiben bestellen, das ist allerdings auch die teuerste Methode.

Viele günstiger, und keinesfalls schlechter, kommen Sie Online. Denn Bremsbeläge für nahezu jedes Auto können Sie auch online bestellen. Hier sollten Sie natürlich nicht das billigste Noname Angebot aus einem Auktionshaus wählen. Schauen Sie sich das Angebot genau an, ist der Hersteller der Bremsbeläge explizit genannt, dann ist das schon mal ein gutes Zeichen. Auch bei allen großen Shops für Autoersatzteile bekommen Sie keinen Billigplunder verkauft, das wäre gerade bei Bremsen ein Lebensgefährliches unterfangen.

Am besten Sie schauen einfach mal bei Amazon – auch dort gibt es viele Händler die Bremsbeläge sowie Bremsscheiben anbieten, der Vorteil ist das Sie direkt Bewertungen zum Produkt lesen können.

Klicken Sie hier und kommen zur Bremsbelagsauswahl bei Amazon.

Wann müssen die Bremsen gewechselt werden?

Das ist immer unterschiedlich und abhängig von Autotyp und Fahrweise, werden die Bremsen stark beansprucht dann nutzen Sie sich natürlich auch stärker ab. Zwischen 30.000 und 70.000 KM kommt man mit einem Bremsbelag meist hin. Bei Elektroautos können es auch 100.000 Kilometer sein.

Spätestens wenn die Bremsen quietschen, sollten Sie nicht länger warten. Bei neueren Autos gibt es eine Verschleißanzeige, diese zeigt Ihnen im Cockpit an wann die Bremsen runter sind.

Aber natürlich können Sie auch selbst hinschauen, denn man kann auch im eingebauten Zustand den Bremsbelag erkennen, ist dieser nur noch 4mm stark, dann sollte er spätestens jetzt gewechselt werden.

Bremsbelagdicke

So erkennen Sie die Bremsbelagdicke

Die Bremsscheibe mit wechseln?

Wenn Sie zu lange warten und die Bremsbeläge sind völlig abgefahren, dann bremst „Metall auf Metall“ – dann sind die Bremsscheiben schnell kaputt und müssen mitgewechselt werden. Wer also zu lange mit dem Wechsel der Bremsbeläge wartet, für den kann es unnötig teuer werden.

Die Bremsen wechseln – unsere Anleitung:

Wir haben eine bebilderte Anleitung für Sie erstellt wie man beim Wechseln der Bremsen vorgeht. Natürlich ist das nicht bei jedem Autotyp exakt gleich, aber die arbeiten und der Ablauf sind sehr ähnlich, so können Sie diese Anleitung zum Bremsen wechseln auf fast jeden Autotyp übertragen. In unserem Beispiel diente ein VW Amarok als Testfahrzeug.

1.       Den Reifen demontieren

Zunächst muss natürlich der Reifen auf der Seite demontiert werden, auf welcher Sie beginnen möchten. Dazu heben Sie das Auto mit einem Wagenheber an, und sichern es mit einem Unterstellbock, Alternativ können zum Sichern auch starke Kanthölzer verwendet werden.

Nun werden die Radmuttern entfernt und das Rad wird abgenommen und beiseite gelegt.

Reifen demontieren

Den Reifen demontieren

2.       Den Bremssattel abbauen

Sie sehen nun folgendes Bild vor sich:

Bremssattel

Der Bremssattel

Der Bremssattel hält die Bremsbeläge und umschließt die Bremsscheibe, um an die Bremsbeläge zu gelangen muss also der Bremssattel abgeschraubt werden. In der Regel befinden sich hinten zwei Schrauben die gelöst werden müssen. Diese sind oft sehr fest, eine große Ratsche mit passender Nuss ist hier nötig. Sind die beiden Schrauben entfernt, können Sie Ihn von der Bremsscheibe ziehen. Der Bremssattel hängt an der Bremsleitung, diese ist flexibel, es sollte aber trotzdem nicht daran gezogen werden. Legen Sie den Bremssattel am besten auf die Bremsscheibe, so dass Sie bequem weiter arbeiten können.

Sie sehen nun die abgefahrenen Bremsbeläge. Diese müssen Sie nun abnehmen, je nach Automodell ist das etwas abweichend. Im Falle des Amarok werden die Bremsbeläge einfach in Halteplättchen reingeklickt. Andere Autos haben Haltespangen die entfernt werden müssen. Mit etwas technischem Verständnis sieht man das aber, und es sollte kein großes Problem darstellen.

Bremsbeläge Vergleich

Vergleich der Bremsbeläge

3.       Die Bremskolben zurückstellen / zurückdrücken

Ein wichtiger Schritt, ohne den der Bremsenwechsel nicht funktioniert. Durch das abnutzen der Bremsbeläge kommen die Bremskolbe

n kontinuierlich weiter heraus in Richtung Bremsscheibe. Die neuen, dickeren Bremsbeläge passen nun nicht mehr zwischen die Bremsscheibe, also müssen die Bremskolben zurückgestellt werden.

Wer vorhat in Zukunft regelmäßig seine Bremsbeläge selber zu wechseln, der kann sich einen Bremskolbenrücksteller kaufen, dieser kostet nur rund 20 Euro, lässt aber ein sauberes arbeiten zu.

Einen Bremskolbenrücksteller können Sie zum Beispiel hier bestellen.

Aber es geht auch ohne, eine Wasserpumpenzange oder eine Schraubzwinge leistet hier gute Dienste.

Wie in dem folgenden Bild zu sehen ist können Sie mit einer Schraubzwinge die Kolben zurückdrücken. Das Bild dient der besseren Ansicht dieses Vorganges. Legen Sie zum Schutz der Bremskolben  etwas zwischen Schraubzwinge und Bremskolben, um Beschädigungen zu vermeiden. Drehen Sie nun langsam die Schraubzwinge fester, Sie werden sehen und spüren wie der Bremskolben langsam in seiner Führung verschwindet.

Bremskolben zurückstellen

Bremskolben zurückstellen

Zum leichteren arbeiten können Sie den Deckel des Bremsflüssigkeitsbehälters öffnen, haben Sie aber immer einen Blick auf diesen, es kann sein das der Stand im Behälter steigt und Bremsflüssigkeit überlauft. Falls das so ist müssen Sie mit einer Spritze etwas Flüssigkeit absaugen, aber nur wo wenig, dass der Behälter nicht überläuft.

Der Bremssattel geht nicht von der Bremsscheibe?

Ist die Bremsscheibe schon etwas abgenutzt dann kann es sein das der Bremssattel nicht drüber rutscht, die Bremsbacken hängen dann an dem Grat der Bremsscheibe, hier können Sie mit einem Schraubenzieher vorsichtig zwischen Bremsscheibe und Bremsbelag fahren, achten Sie beim Hebeln darauf die Bremsscheibe nicht zu beschädigen, wenden Sie keine Gewalt an. Drücken Sie den Bremskolben langsam und mit Gefühl ein wenig zurück, bis sich der Bremssattel über die Bremsscheibe ziehen lässt.

4.       Die Bremse reinigen

Sind die Bremskolben zurückgedrückt und die alten Beläge entsorgt, dann wird es Zeit, die Bremse zu reinigen und von Bremsstaubrückständen zu befreien. Das geht am besten mit Bremsenreiniger, Lappen und Drahtbürste.

Bremsenreiniger und Drahtbürsten gibt es hier.

5.       Die neuen Bremsbeläge einbauen

In umgekehrter Reihenfolge geht es nun wieder an den Zusammenbau, nehmen Sie dazu die neuen Bremsbelege aus der Verpackung und setzen Sie diese wieder genauso ein wie die alten darin saßen. Vergessen Sie nicht eventuelle Halteklammern.

neue Bremsbeläge

Die neuen Bremsbeläge

Waren Die Bremsbeläge mit Schrauben gesichert, dann nehmen Sie neue Schrauben, diese liegen der Verpackung bei. Ist Ihr Fahrzeug mit einer Bremsenverschleißanzeige ausgestattet dann liegen auch neue Kabel in der Verpackung, diese sollten Sie ebenfalls erneuern.

Setzen Sie den Bremssattel wieder auf die Bremsscheibe und befestigen ihn mit einem Drehmomentschlüssel, die jeweiligen Newtonmeter finden Sie im Internet heraus oder werfen einen Blick in die Bedienungsanleitung Ihres Autos.

Montieren Sie nun wieder den Reifen und lassen Ihr Auto vom Wagenheber herunter.
Wiederholen Sie das gleiche Spiel auf der anderen Seite und fertig – rund 100 bis 200 Euro gespart, und die Bremsen einfach selbst gewechselt.

Nochmals ein Hinweis: Fühlen Sie sich der Sache nicht gewachsen, haben Sie zu viel Respekt vor dem selber Wechseln der Bremsen? Dann lassen Sie das von einem Fachmann machen.

Wichtig ist das Sie im Stand mehrfach das Bremspedal kräftig durchtreten, so bauen Sie wieder neuen Druck im Bremssystem auf.

Die Bremsscheiben wechseln

Sind auch Ihre Bremsscheiben verschlissen dann müssen diese natürlich gleich mit gewechselt werden, sonst sind Ihre neuen Bremsbeläge nach kurzer Zeit wieder runter.

Die Bremsscheiben zu wechseln ist kein großer Aufwand, dazu einfach die Halteschraube lösen. Achten Sie darauf richtiges Werkzeug zu verwenden, die Schraube sitzt meist sehr fest. Wichtig ist das diese nicht rund gedreht wird.

Die Scheiben können dann ganz einfach von der Radnabe genommen werden.

Fazit: Das Bremsen wechseln ist für einen technisch versierten Schrauber kein Problem. Mit dieser Anleitung gelingt das Bremsen wechseln ganz einfach. Übrigens wird immer Achsweise gewechselt, also immer die Bremsbeläge rechts und links, sowie die Bremsscheiben rechts und links, gleichzeitig wechseln.

Produkttest SNAN Auto Zigarettenanzünder Verteiler

Immer mehr Geräte hat man im Auto die Strom benötigen, das Handy, das Navi, eine Dashcam, eine Kühlbox und viele mehr. Problem ist nur das die meisten Autos lediglich einen Stromanschluss (Zigarettenanzünder) im Armaturenbrett verbaut haben. Das langt für viele Menschen nicht zu, schnelle und günstige Abhilfe schafft hier ein Zigarettenanzünder-Verteiler. Ein Gerät haben wir getestet und stellen es Ihnen hier vor.


Zigarettenanzuender Verteiler

Zigarettenanzünder Verteiler von SNAN

Der SNAN Zigarettenanzünder Verteiler

Ein kleines unscheinbares Gerät in edler glänzender Optik ist der Verteiler von SNAN. Er ist für den Einsatz im Auto oder LKW gedacht und verteilt den Strom von einem Zigarettenanzünderanschluss gleich mehrfach. Und zwar auf zwei 12/24V Zigarettenanzünder-Anschlüsse und zusätzlich auf zwei USB Anschlüsse die sich rechts und links am Verteiler befinden. Das heißt Sie können direkt am Verteiler zwei beliebige Geräte per USB Anschluss aufladen, zusätzlich noch zwei Geräte an den Zigarettenanzünderanschlüssen betreiben.

Im praktischen Beispiel sieht das so aus das Sie auf Ihrer Urlaubsfahrt das Handy und das Navi an den USB Anschlüssen laden / betreiben. An einem Zigarettenanzündernaschluss hängt die Autokühlbox und an der anderen der portable DVD Player für die Kinder auf  den Rücksitzen.

snan-verteiler

Technische Daten:

  • Die Maße sind 96mm x 65mm x 38mm
  • 2 Zigarettenanzünderanschlüsse
  • 2 USB Anschlüsse
  • DC 12 oder 24 Volt Betriebsspannung
  • 120 Gramm schwer
  • USB Spannung 5V, 1000/2400mA
  • Gesamtausgangsleistung 90 Watt

Der Zigarettenanzünder-Verteiler wird durch externe und interne Sicherungen vor Überhitzung und Überlastung geschützt. Im Lieferumfang ist auch eine Ersatzsicherung dabei.

Zum Lieferumfang gehört:

  • Der Zigarettenanzünder Verteiler
  • Eine Ersatzsicherung
  • Eine Anleitung
  • Zwei Klebepads um den Verteiler im Auto zu befestigen

Der aktuelle Preis bei Amazon beträgt aktuell 11 Euro und er kann hier bestellt werden.

 

Fazit: Ein sehr praktisches Gerät das wir bereits einem Langzeittest unterzogen haben, es gibt an der Funktion nichts zu beanstanden und es kam auch bei voller Belastung nicht zu Ausfällen oder Überhitzungen.

Zigarettenanzünder Verteiler-usb

Produkttest Dashcam: Rollei CarDVD-310

In unserem Artikel über Dashcams können Sie lesen warum die kleinen Kameras fürs Auto immer beliebter werden. Und damit wir das nicht nur in der grauen Theorie niederschreiben haben wir es selbst getestet. Unser Testgerät ist eine:


Rollei CarDVR-310

Rollei CarDVR-310

Rollei CarDVR-310

Diese Dashcam ist sehr beliebt und wird im Internet häufig empfohlen, Grund genug also diese Dashcam in unserem Test-Auto einzubauen.

Die Lieferung der CarDVR-310

Wenn Sie die Rollei Dashcam über Amazon bestellen dann geht die Lieferung wie gewohnt sehr schnell.

In diesem kleinen Karton steckt fast alles was Sie benötigen um die DashCam in Ihrem Auto einzubauen.

Zum Lieferumfang gehört:

  • Die Kamera
  • Eine Saugnapfhalterung
  • Das KFZ Ladekabel
  • Bedienungsanleitung
  • Eine CD mit Software

Was sofort auffällt ist das der Saugnapf, dieser wirkt auf den ersten Blick recht filigran und nicht so als ob er die Kamera sicher für lange Zeit halten wird. Doch damit lagen wir falsch, er hält die Kamera bombenfest an der Frontscheibe.

Eine geeignete Speicherkarte kaufen

Wie oben bereits geschrieben gehört zum Lieferumfang fast alles was man zum Betrieb der Dashcam benötigt. Denn eine Speicherkarte gehört leider nicht zum Lieferumfang. Sie müssen als eine microSDHC Speicherkarte besorgen, ab Class 10 und bis zu einer Größe von 32 GB wird unterstützt. Wir empfehlen die Kapazität der Speicherkarte auch nicht kleiner zu wählen.
Hier können Sie direkt eine online bestellen.

Die Installation der Kamera

Die Installation und Einrichtung der Rollei Dashcam ist kinderleicht. Zunächst müssen Sie die Kamera im Auto positionieren. Das können Sie wahlweise an der Windschutzscheibe oder auf dem Armaturenbrett Ihres Autos. Empfohlen wird die Mitte der Frontscheibe zu wählen. So hat die Kamera einen idealen Blick auf das was vor dem Auto passiert.

Befestigen Sie zunächst den Saugnapf an der gewünschten Position und befestigen danach die Kamera. Verbinden Sie nun das mitgelieferte Ladekabel mit der Kamera und einer freien 12V Ladebuchse Ihres Autos.

Die Kamera startet recht schnell, wir haben 8 Sekunden gemessen, dann war die Kamera einsatzbereit und hat mit der Aufnahme begonnen. Übrigens startet diese Dashcam einfach sobald Strom anliegt, das heißt sobald die Zündung angeschaltet ist, die schaltet sich ab wenn die Zündung ausgeschaltet wird. Diese Funktion haben nicht alle Dashcams und Sie ist ein großer Vorteil, denn so wird wirklich alles gefilmt.

Auf dem Monitor der Kamera sehen Sie nun den Erfassungsbereich, stellen Sie diesen jetzt genau ein und befestigen die Kamera gründlich am Saugnapf. Je nachdem wo Sie die Kamera installiert haben verlegen Sie nun das Kabel noch so das niemand daran hängen bleibt und wenn möglich unsichtar. Bei den meisten Autos lassen sich Verkleidungen, zum Beispiel die der A-Säule, ganz leicht mit Clips oder Schrauben entfernen, legen Sie das Kabel einfach dahinter.

Einstellungen an der Kamera

An der Kamera, bzw. im Menü kann man sehr viel Einstellen, muss es aber nichts. Bereits in der Grundeinstellung tut Sie was Sie soll. Selbstständig aufnehmen was vor dem Auto geschieht.

Es werden immer 3 Minuten Videos erstellt, das heißt also auf der Speicherkarte befinden sich die Autofahrten in Drei Minuten-Videos aufgeteilt. Wenn die Speicherkarte voll ist wird trotzdem weiter aufgezeichnet, dann werden nämlich die ältesten Videos überschrieben, je nach Speicherkarten-Größe haben Sie so immer die letzten Fahrten auf der Karte. Die 3 Minuten können übrigens auch auf 5 Minuten Länge geändert werden.

Videos speichern per Notfall Knopf

An der Kamera links unten befindet sich der Notfall-Knopf. Wenn dieser gedrückt wird dann wird dieses Video in einen Extra-Ordner verschoben der nicht überschrieben wird. Das Video ist also sicher gespeichert.

Knöpfe an der Rollei Dashcam

Knöpfe an der Rollei Dashcam

Aber das geht auch ganz automatisch, die Rollei CarDVR 310 hat nämlich einen eingebauten 3-Achsen-G-Sensor, wenn dieser einen Aufprall oder abrupten Stopp registriert wird das aktuelle Video in den sicheren Ordner verschoben.

Bei tiefen Schlaglöchern die man langsam durchfährt ist es bei uns vorgekommen das die Notfall Funktion anspringt. Das ist zunächst nicht so wild, passiert das allerdings öfter so füllt sich der Notfall-Ordner mit unwichtigen Videos. Ist in diesem kein Speicherplatz mehr zur Verfügung können dann echte Notfall-Videos nicht mehr gespeichert werden.

Es empfiehlt sich also von Zeit zu Zeit die Notfall-Funktion manuell auszulösen, denn nur dann kommt die Fehlermeldung dass der Ordner voll ist. Er muss dann am PC geleert werden.

Rollei Dashcam

Die Dashcam an der Frontscheibe

Die Qualität der Aufnahmen

Zunächst ist man skeptisch wenn man die Kamera auspackt, man kann sich nur schwer vorstellen das eine so kleine Kamera wirklich hochauflösende Videos aufnehmen kann. Doch schon nach den ersten Aufnahmen die man sich auf dem PC anschaut was man das Sie genau das kann!

Die Videos werden wahlweise in 2k oder Full HD aufgezeichnet. Das sind 1440/30fps bzw. 1080/60fps.

Ein Beispielvideo von unserem Test sehen Sie hier:

Beispielvideo

Dashcam mit Fotofunktion

Nicht unbedingt erforderlich für eine Dashcam jedoch kann es durchaus sinnvoll sein, die Rollei hat eine Fotofunktion. Auf Knopfdruck werden Fotos geschossen und auf der Speicherkarte gespeichert, die Fotos haben eine Auflösung von 4 Megapixel (2688 x 1512 Pixel).

Erfahrungen nach dem Langzeittest

Die Kamera ist nun seit über 4000 Kilometern im Testfahrzeug installiert, es ist nicht einmal vorgekommen das die Halterung abgegangen ist, selbst große Schlaglöcher, Hitze oder Kälte hat Sie mit Bravur bestanden. Die Dashcam ist noch genau an der Position wo Sie ursprünglich angebracht wurde.

Zu einem Unfall kam es zum Glück im Testzeitraum nicht, aber es sind doch einige kuriose Dinge passiert die man per Notfall-Taste gespeichert hat um Sie später noch einmal anzuschauen, darunter war ein Beinahe Wildunfall, aber auch eine Rotfahrt eines anderen Verkehrsteilnehmers konnte man sich dann noch einmal in Ruhe anschauen.

Die Fahrtstrecke Dokumentieren

Das macht die Kamera von ganz alleine und die Funktion funktioniert hervorragend. Mit der mitgelieferten Software (auf CD beiliegend) können Sie die Videos von der Speicherkarte abspielen, es wird dabei die Fahrtstrecke mit Datum, Uhrzeit und Geschwindigkeit im Video angezeigt. Ein cooles Feature das für manche nützlich sein wird.

Fazit nach unserem Produkttest der Rollei CardDVR-310 Dashcam:

Wir haben die Dashcam nun rund 4000 Kilometer getestet und sind von dem Winzling überzeugt, die Kamera startet mit dem Motor und nimmt die Fahrt fortlaufend auf (Loop Funktion). Die Tasten sind gut zu erreichen und die Aufnahmen der Kamera sind sehr scharf und detailreich, auch bei Dunkelheit. Von uns erhält die Rollei Dashcam eine Kaufempfehlunghier können Sie direkt Online bestellen.

 

Weitere hilfreiche Artikel:
Autostaubsauger im Test

Smart und der Motorschaden – was können Sie tun

Der Smart ist seit Jahren ein sehr beliebtes Stadtfahrzeug, klein, wendig, passt in jede Parklücke und ist zudem noch sparsam. Der Smart ist Gebraucht auch noch günstig zu bekommen, wenn Sie also keine langen Strecken fahren wollen dann ist vielleicht ein Smart für Sie das richtige Fortbewegungsmittel. Doch wenn man Erfahrungsberichte zu gebrauchten Smarts liest dann stößt man häufig auf ein erschreckendes Wort „Motorschaden“ – was es damit auf sich hat und was Sie gegen einen Motorschaden bei Ihrem Smart tun können das lesen Sie hier.


Smart Motorschaden

Smart Motorschaden

Häufiger Motorschaden bei einem Smart

In der Tat liest man im Internet sehr viel über Motorschäden die verschiedenste Ursachen haben, häufig aber kommt es durch einen kleineren Defekt zu einem Motorschaden weil der Smart Besitzer keine regelmäßigen Kontrollen durchführt oder aber mit leichten Symptomen so lange weiterfährt bis es zum Motorschaden kommt. Was Sie konkret vorbeugend gegen einen Motorschaden tun können, das erklären wir jetzt:

Regelmäßig das Kühlwasser kontrollieren

Hand aufs Herz, wann haben Sie das letzte mal das Kühlwasser Ihres Smart kontrolliert? Doch das sollten Sie regelmäßig tun, je nach Fahrleistung wird empfohlen mindestens einmal monatlich den Kühlwasserstand des Smart zu kontrollieren, wird dieser geringer dann heißt es nachfüllen und natürlich in viel kürzeren Abständen (täglich) den Kühlwasserstand checken, merken Sie dabei einen Verbrauch des Kühlwassers schon nach wenigen Kilometern dann heißt es nicht mehr warten sondern sofort an in die Werkstatt. Es könnte sich im eine defekte Zylinderkopfdichtung oder eine defekte Wasserpumpe handeln, beides kann zu einem Kapitalen Motorschaden führen wenn man einfach weiterfährt und es ignoriert.

Gewöhnen Sie sich außerdem an regelmäßig auf die Auspuffabgase Ihres Smart zu achten, sind diese auffällig weiß dann ist das ein Zeichen das ein Zeichen das Kühlwasser verbrannt wird.

Ölstand regelmäßig überprüfen

Ein sehr wichtiger Punkt der zu Ihren regelmäßigen Aufgaben gehören sollte, am besten gewöhnen Sie sich an bei jeder Tankfüllung den Ölstand zu kontrollieren, denn nicht nur der Smart Motor, sondern auch jeder andere Motor macht es ohne ausreichend Schmierung nicht lang mit. Fehlende Schmierung quittiert der Motor mit einem Kolbenfresser oder gleich einem Kolbenklemmer  – ohne Öl ist der Motorschaden also nicht lang hin.

Wenn Sie bei Ihrer regelmäßigen Ölstands-Kontrolle merken dass Ihr Motor Öl verbraucht dann kann das verschiedene Ursachen haben, die Kolbenringe sind verschlissen, Ventilspiel, defekte Dichtungen oder defekte Zündkerzen. Die Werkstatt Ihres Vertrauen sollte auf jeden Fall mit der Ursachenforschung beauftrag werden um größere Schäden abzuwenden.

Smart

Regelmäßiger Ölwechsel

Unter Smartfahrer und Experten wird der Ölwechsel Intervall häufig heiß diskutiert. Vom Hersteller wird ein Wechselintervall von 15.000 km vorgeschrieben. Viele halten diesen aber für viel zu lang und empfehlen das Öl aller 7000 bis 8000 km zu wechseln. Wenn Sie also Ihrem Motor etwas Gutes tun wollen dann halten Sie diesen kürzeren Wechselintervall ein. Mit einer guten Anleitung für den Ölwechsel im Smart können Sie das auch selbst erledigen wenn Sie handwerklich etwas geschickt sind. Hier gelangen Sie zu einem Video.

Der Motorschaden im Smart ist bereits passiert?

Kommen unsere Tipps zum Vorbeugen zu spät und der Motorschaden ist bereits eingetreten? Dann muss eine Lösung her, und hier empfehlen wir zunächst den Gang zu Ihrer Werkstatt, lassen Sie kontrollieren ob es tatsächlich ein Motorschaden ist und lassen sich einen Kostenvoranschlag über die Reparatur erstellen. Diese wird aber sehr hoch sein, aber es geht häufig günstiger. Das Zauberwort nach einem Smart Motorschaden heißt: Austauschmotor. Denn es gibt Firmen die sich auf die Reparatur von Smart-Motoren spezialisiert haben. Sie geben im Prinzip Ihren alten Motor ab und bekommen dafür einen neuen, Instandgesetzten Motor. Die meisten Anbieter geben eine Garantie auf den Instandgesetzten Motor.

Der Austauschmotor wurde dabei komplett generalüberholt, alles was in Ihm drin steckt ist praktisch neu, und alles was außen am Motor dran ist wird von Ihrem jetzigen Übernommen.

Der Weg zum Austauschmotor ist dabei ganz verschieden, manche bieten als besondere Serviceleistung die Abholung Ihres Smart an. Das heißt Sie vereinbaren einen Zeitpunkt, zu diesem wird Ihr Smart aufgeladen und mitgenommen, nach dem Austausch des Motors wird er Ihnen wieder vor die Tür gestellt. Preise dafür beginnen bei rund 1300 Euro. Ein Anbieter häufig empfohlen wird – smart-motor.net. Auf der Homepage finden Sie auch nähere Details über den Ablauf.

Die hier genannten Preise sind natürlich nur ein grober Anhaltspunkt und variieren je nach Motor.

Alternativ können Sie sich den Motor auch zuschicken  lassen um Ihn in Ihrer Werkstatt einbauen zu lassen, alternativ können Hobby Schrauber den Motortausch natürlich auch selbst vornehmen wenn Sie sich das zutrauen. Die Preise für Austauschmotoren beginnen bereits bei 900 Euro.

Fazit: Man kann aktiv etwas für seinen Motor tun, wenn der Motorschaden passiert ist dann ist oft ein Austauschmotor die günstigste Lösung um den Smart wieder auf die Straße zu bringen.

Reifendruckkontrolle nachrüsten – so können Sie es selber machen

Wie wichtig der richtige Reifendruck ist das haben wir in diversen Artikeln bereits geschrieben. Doch bei einem schleichenden Platten der während der Fahrt auftritt kann man nichts machen, häufig ist ein schleichender Platten Ursache für schlimme Unfälle. Entweder der Reifen platzt bei voller Fahrt auf der Autobahn, oder man wird aus der Kurve getragen. Dagegen hilft natürlich eine regelmäßige Kontrolle des Luftdrucks, wenn Sie aber einen Nagel zu Fahrtbeginn einfahren und die Luft infolge dessen langsam austritt dann merken Sie das meist erst wenn es zu spät ist. Was dagegen hilft das erklären wir in diesem Artikel.


Reifendruckkontrollsystem

Eine sehr sinnvolle Erfindung die so manchen Unfall vermeiden kann ist das Reifendruckkontrollsystem. Dieses überwacht permanent den Reifendruck im Reifen und bei unter oder überschreiten einer festgelegten Grenze wird Alarm gegeben, entweder über das Display, akustisch, oder in Kombination.

Autohersteller wie Audi, BMW und Mercedes haben Reifendruckkontrollen schon seit vielen Jahren im Programm, Sie waren allerdings nur in den Modellen der Oberklasse verbaut. Doch weil eine Reifendruckkontrolle wirklich sinnvoll zur Unfallvermeidung beiträgt hat sich das System durchgesetzt und wird von immer mehr Herstellern in allen Modellen angeboten. Es wird sogar über eine Pflicht nachgedacht, dann müsste jeder Neuwagen ein Reifendruckkontrollsystem verbaut haben.

Aber auch wenn Sie kein Reifendruckkontrollsystem in Ihrem Auto haben dann können Sie eins Nachrüsten, und das geht kinderleicht und ist recht günstig. Im Folgenden zeigen wir es Ihnen am praktischen Beispiel:

Reifendruckkontrolle nachrüsten

Dieses Stück Sicherheit in Form eines Reifendruckkontrollsystems können Sie relativ leicht nachrüsten, Sie müssen dazu nicht in eine Werkstatt und es muss auch kein Reifen von der Felge gezogen werden. Bei den Originalen-Reifendruckkontrollsystemen sitzen die Geber im inneren des Reifens an den Ventilen, wenn davon eins kaputt geht wird das eine relativ kostspielige Angelegenheit.

Wenn Sie ein Nachrüstset kaufen dann werden die Sensoren auf die Ventile aufgeschraubt, die Originale Ventilkappe wird dazu entfernt und der Sensor wird aufgeschraubt.

Zum Testen haben wir das „SNAN Reifendruckkontrollsystem Kfz TPMS“. Auf dem nachfolgenden Bild sehen Sie den Lieferumfang des Nachrüstsets.

Reifendruckkontrollsystem nachrüsten

Reifendruckkontrollsystem zum nachrüsten

Dieses Set kostet 72,99 Euro und gibt es hier unkompliziert bei Amazon zu bestellen.

In unserem Langzeittest hat sich dieses Reifendruckkontrollsystem als alltagstauglich und gut funktionierend herausgestellt.

Montage der Reifendrucksensoren:

Wie auf den folgenden Bilder zu sehen ist die Montage der einzelnen vier Sensoren sehr einfach, auf das Ventil muss eine Mutter geschraubt werden, dann wird die Dichtung darauf geschoben und nun wird der Sensor auf das Ventil geschraubt, machen Sie dies möglichst schnell bis Sie der Sensor fest sitzt, wundern Sie sich nicht, es tritt für kurze Zeit minimal Luft aus. Im Anschluss nehmen Sie den Spezialschlüssel aus der Verpackung und kontern die zuerst aufgeschraubte Mutter gegen  den Sensor, dieser sitzt nun fest auf dem Ventil. Achten Sie dabei darauf dass jeder Sensor an der richtigen Stelle sitzt, die Sensoren sind markiert, so Wissen Sie welcher zu welchem Reifen gehört.

Reifendruckkontrollsystem

Reifendruckkontrolle

Sind alle vier Sensoren auf den Ventilen angebracht dann können Sie das Display in einen Zigarettenanzünder stecken, nun bekommen Sie für alle vier Reifen den aktuellen Luftdruck oder auch die Temperatur angezeigt. Hat nun ein Reifen Zuviel oder Zuwenig Luft dann schlägt das System Alarm, es wird ein Warnton ausgegeben und der Reifen mit Zuwenig Luft blinkt im Display.

Die Montagedauer beträgt höchstens 10 Minuten, alles was für die Montage benötigt wird gehört zum Lieferumfang, es wird kein zusätzliches Werkzeug benötigt.

Die vier Sensoren funken den Reifendruck und die Reifentemperatur per Funk in das Innere, die Batterien in den Sensoren halten rund zwei Jahre und können dann ganz einfach getauscht werden, wie das geht steht in der Bedienungsanleitung.

Praktisch: Falls Sie Ihren Zigarettenanzünder nutzen um Ihr Handy oder das Navi zu laden dann können Sie das trotzdem weiterhin tun, denn neben dem Display ist eine USB Buchse, dies ist ein 2A USB-Ladenschluss.

Übrigens ist es bei Originalen Reifendruckkontrollsystemen so das meist nur bei den Sommerreifen Reifendruckkontrollsensoren verbaut sind, möchte man diese auch in den Winterreifen haben, was natürlich Sinn macht, dann kostet das rund 400 Euro. Bei dem von uns vorgestellten System zum Nachrüsten werden einfach die Sensoren von den Ventilen geschraubt und auf den anderen Satz Reifen wieder drauf geschraubt, fertig. Damit haben Sie die praktische Reifendruckkontrolle sowohl an den Winter- und Sommerreifen. Das ist ein großer Vorteil bei den Nachrüstsystemen.

Fazit zum SNAN Reifendruckkontrollsystem: Wir sind von diesem System zum Nachrüsten begeistert, besonders die geringe Größe ist praktisch, es gibt zwar Reifendruckkontrollsysteme zum Nachrüsten die ein schönes großes Display haben das den Reifendruck auch noch farblich darstellt, doch eigentlich braucht man das nicht. Wenn man sich nach ein paar Tagen dran „gewöhnt“ hat schaut man so gut wie nicht mehr auf das Display. Wichtig ist nur das es Alarm schlägt wenn der Reifendruck eine einstellbare Grenze unterschreitet, dazu braucht man kein riesiges Display auf dem Armaturenbrett. Hier können Sie das System zum Nachrüsten bestellen.

 

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Vergleich der KFZ Versicherung
Anhängerversicherung

Produkttest: SNAN Dustbuster 12 Volt Autostaubsauger

In diesem Produkttest haben wir uns dem Handstaubsauger SNAN Dustbuster 12 Volt gewidmet. Dies ist ein reiner Autostaubsauger der mit 12 Volt aus dem Bordnetz des Autos betrieben wird. Der Anschluss erfolgt über einen Zigarettenanzünder.

Der Staubsauger kostet zum Zeitpunkt unseres Tests 40 Euro und kann bequem über Amazon bestellt werden. Er wird verpackt in einem stabilen Karton geliefert, darin befindet sich neben dem Dustbuster noch einiges an Zubehör. Das wären:

  • Der SNAN Autostaubsauger
  • Ein Verlängerungsschlauch
  • Eine Polsterdüse
  • Eine Fugendüse
  • Ein Armaturenpinsel
  • Eine Bedienungsanleitung in Deutsch und anderen Sprachen
SNAN Dustbuster

Das komplette Lieferzubehör

SNAN Verlaengerung

Verlängerung und Fugendüse

Testen konnten wir den 12 Volt Staubsauger direkt an einem relativ schmutzigen Geländewagen.

Positiv fällt beim Auspacken direkt das lange Anschlusskabel auf, wir haben nachgemessen, es sind exakt 4,70m. So kommen Sie selbst bei einem Kombi bis in den Kofferraum ohne das Kabel umstecken zu müssen. Wer bisher mit einem Haushaltsstaubsauger das Auto gesaugt hat wird das extrem zu schätzen wissen.

Der Staubsauger hat ein Schmutzfach aus durchsichtigem Kunststoff, das ist gut durchdacht, denn so sieht man permanent ob man den aufgesaugten Schmutz entfernen muss oder ob noch Platz ist.

Schmutzbehälter und Filter

Schmutzbehälter und Filter

Eingebaut ist ein Permanentfilter aus Kunststoff der sich am besten unter fließend Wasser und mit einer alten Zahnbürste reinigen lässt, kurz an der Luft trocknen lassen und dann ist er bereit für den nächsten Einsatz.

Filter nach dem Einsatz

Filter nach dem Einsatz

Der Test – das erste Saugen

Wie bereits erwähnt haben wir als Testwagen einen nicht gerade sauberen Geländewagen gehabt. Das Stromkabel in den Zigarettenanzünder gesteckt und mit einem Druck auf den Knopf geht’s schon los. Das Betriebsgeräusch ist völlig in Ordnung, nicht zu laut und kein kreischendes Geräusch so wie es bei anderen Modellen häufig vorkommt.

Die Saugkraft

Nun aber das wichtigste, entscheidend ist natürlich die Saugkraft bei einem Autostaubsauger, und diese hat uns echt überzeugt. Als erstes haben wir den Fußraum der Fahrerseite gesaugt. Es war echt überraschend wie stark doch 100 Watt sein können. Es wurden auch relativ große Steine aufgesaugt die man mit den Schuhen ins Auto trägt, das schaffen manche Akku-Staubsauger für drin nicht. Auf dem Foto weiter unten können Sie erahnen wie groß die Steinchen sind die aufgesaugt wurden.

SNAN Fußmatte

Fußmatte wird gesaugt

Als nächsten wurden die Polster gesaugt, mit der Polsterbürste ist auch das schnell und gründlich erfolgt, es blieb im Test kein Schmutz zurück.

Aber die richtige Herausforderung kam auf den hinteren Plätzen, denn hier naschen zwei Kinder regelmäßig Brötchen und Kekse, dementsprechend viel hat sich unter den Kindersitzen angesammelt und relativ weit in die Polster gedrückt. Aber mit der Polsterdüse und der hohen Saugkraft war auch das kein Problem und alle Krümel waren recht schnell komplett aufgesaugt.

Polster Saugen

Polster Saugen

Sehr gut hat sich die Fugendüse im Einsatz gezeigt, Sie ist deutlich schmaler als es bei einem Haushaltsstaubsauger ist. Damit kommt man wunderbar in die zahlreichen Ritzen die es im Auto und zwischen den Sitzen gibt, es ist erstaunlich was man dort alles zu Tage befördert.

Neu war für uns bisher das man das Armaturenbrett absaugt, denn das geht mit einem herkömmlichen Düsenaufsatz nicht, doch der zum Lieferumfang gehörende Armaturenpinsel macht auch das absaugen des Armaturenbretts möglich. Und das funktioniert sehr gut, viel Staub sammelt sich zwischen den zahlreichen Schaltern und Knöpfen im Armaturenbrett an, mit dem Verlängerungsschlauch und aufgestecktem Armaturenpinsel ist auch dieser Staub und Dreck ruck zuck im Schmutzbehälter des Staubsaugers.

SNAN Dreck

Schmutz nach einmal saugen

aufgesaugte Steine

aufgesaugte Steine

Handling des SNAN Dustbuster

Nimmt man den SNAN Autostaubsauger das erste mal in die Hand hat man das Gefühl der er recht groß wirkt, doch diese Bedenken legen sich in der Praxis sehr schnell. Man kommt auch in engen Stellen überall wunderbar hin. Wenn es zu eng wird einfach den verlängerungsschlauch aufstecken.

Fazit: Der SNAN Dustbuster ist ein idealer Autostaubsauger für relativ kleines Geld. Die Leistung von 100 Watt ist für den Einsatz im Auto völlig ausreichend und besonders das lange Kabel hat den Vorteil das man das komplette Auto reinigen kann ohne einmal die Dose wechseln zu müssen. Mit dem 12 Volt Autosauger sind Sie zudem unabhängig vom Stromnetz.  Einziger kleiner Kritikpunkt den wir in unserem Test festgestellt haben, die verschiedenen Düsen werden nicht im Gerät arretiert. Wenn man etwas fest aufdrückt und den Sauger nach hinten zieht kann es passieren dass die Düse aus dem Gerät rutscht. Mit etwas Übung hat man das aber recht schnell im Griff.

Kurz gefasst: Dieser Autostaubsauger enthält unsere Kaufempfehlung, gut, günstig und praktisch.

Hier können Sie Ihn über Amazon kaufen.

 

Dashcam für das eigene Auto kaufen – hier alle Infos

Eine Dashcam ist eine Kamera die auf dem Armaturenbrett oder der Frontscheibe eines Autos installiert wird und den Frontbereich permanent filmt. Das Wort Dashboard wird abgeleitet aus dem englischen „Armaturenbrett“ – dash board und dem Wort „Kamera“ – cam. Kurz die Dashcam.
Die Kamera nimmt ununterbrochen auf und es entgeht Ihr kein Detail, aber warum das Ganze und ob es überhaupt erlaubt ist eine Dashcam in  Deutschland zu betreiben? Dieser Ratgeber informiert Sie darüber.


Dashcam

Der Blick der Dashcam

Was ist eine Dashcam?

Dashcams sind im Prinzip kleine Videokameras speziell für das Auto und einen permanenten Betrieb entwickelt. Sie werden im Auto fest montiert, entweder auf dem Armaturenbrett oder der Windschutzscheibe, verschrauben, per Saugnapf oder mit Klebeband. Manche Modelle können auch am Rückspiegel befestigt werden.

Die Dashcams nehmen selbstständig auf und filmen sobald das Auto gestartet wird. Damit keine Aufnahme entgeht werden die ältesten Aufnahmen automatisch überschrieben sobald der Speicher voll ist. Bessere Dashcams haben einen Beschleunigungssensor, auch G-Sensor genannt, der bei einem Unfall die aktuelle Aufnahme mit einem Schreibschutz fest abspeichert, falls die Kamera für unbestimmte Zeit weiter laufen sollte wird die Aufzeichnung des Unfalls nicht überschrieben.  Bei holprigen Straßen kann es zu Fehlmeldungen des G Sensors kommen und ein falscher Schreibschutz gesetzt werden, das sollten Sie ab und an kontrollieren um keinen Speicherplatz unnötig zu belegen.

Gute Dashcams haben einen integrierten GPS Empfänger der permanent die Position und gefahrene Geschwindigkeit exakt ermittelt, diese wird in das Videobild übertragen und kann zu Beweissicherung dienen.

Je nach Dascham wird zum Speichern der Aufnahmen ein SD Memory Stick oder eine MicroSD Karte verwendet. Wie weiter oben bereits geschrieben reicht eine davon aus, die ältesten Aufnahmen werden selbstständig überschrieben.

Welche aktuellen Modelle es zu kaufen gibt sehen Sie hier auf einen Blick.

Herkunft der Dashcam

Der Ursprung der Dashcam ist in Russland zu finden, da die russische Polizei immer wieder im Verdacht steht durch Korruption Unfallhergänge „anders darzustellen“ wie Sie eigentlich verliefen, haben viele Autofahrer zu Selbsthilfe gegriffen und sich Dashcams ins Auto eingebaut um später das Verkehrsgeschehen und den Unfall zu beweisen.

In Deutschland sind die zusammengeschnittenen Unfallvideos aus Russland, mit teilweise spektakulären Unfällen, sehr schnell über Youtube bekannt geworden. Daher haben auch Dashcams hierzulande an Interesse gewonnen und immer mehr Autofahrer wollen sich eine Installieren, aber vorher klären wir die Frage:

Für was sind Dashcams überhaupt gut?

Dashcams werden von Auto- und Motorradfahrer eingebaut um das Verkehrsgeschehen zu dokumentieren und somit im Falle eines Unfalls die eigene Unschuld beweisen zu können. Aber auch Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer kann so zur Anzeige gebracht werden, zum Beispiel ein Ausbremsen. Auch Polizeikontrollen können mit einer Dashcam dokumentiert werden.
Aber denken Sie auch daran das Ihr eigenes Fehlverhalten ebenfalls jederzeit aufgezeichnet wird, kommt es zu einem Unfall den Sie verschuldet haben und die Polizei entdeckt die Kamera dann kann diese unter Umständen beschlagnahmt werden.

Mit einer Dashcam kann es auch gelingen eine Unfallflucht zu filmen, in einer Unfallsituation achtet niemand sofort in den ersten Sekunden auf das Kennzeichen, die Autofarbe und das Modell, die Dashcam zeichnet es natürlich auf.

Die rechtliche Situation – sind Dashcams in Deutschland erlaubt?

Da die Dashcams noch recht neu sind gibt es keine klare Rechtsprechung. Wir können auch nicht garantieren das zum Zeitpunkt des Lesens von diesem Artikel nicht schon wieder eine Änderung dazu gab.

Es gibt aber mittlerweile schon einige Gerichtsurteile über Dashcams die als wegweisend gelten, allerdings sind diese Urteile doch recht verschieden.

Ein Gericht hat die Videoaufnahmen als Beweismittel zugelassen und genutzt, ein anderes Gericht hat die Aufnahmen von einem Unfall als ungültig und verboten erklärt.

Wenn Sie die Carcam zu dem Zweck einschalten um Fehlverhalten anderer zu dokumentieren dann ist das nicht zulässig, Videomitschnitte darf selbst die Polizei nur sehr eingeschränkt erstellen. Die aufgenommen Videos im Internet zu veröffentlichen worauf andere Personen und Kennzeichen zu sehen sind ist natürlich nicht zulässig.

Wenn Sie die Dashcam einschalten für rein private Zwecke, zum Beispiel um eine schöne Stadt oder Landschaft zu filmen, dann ist es unbedenklich wenn dabei auch Menschen und KFZ Kennzeichen gefilmt werden.

Ob eine Dashcam in Deutschland nun erlaubt ist oder nicht und ob die gefilmten Aufnahmen überhaupt als Beweis dienen können kann leider nicht genau gesagt werden. Wir haben in diesem Abschnitt nur versucht die aktuelle Situation, zum Zeitpunkt der Artikelerstellung, zu beschreiben.

Einbau der Dashcam

Der Einbau ist meist kinderleicht und kann von Ihnen selbst vorgenommen werden. Zu jeder Dashcam liegen verschiedene Dinge zu Befestigung bei. Meist wird die Cam mit doppelseitigen Klebeband oder Saugnapf befestigt. Die Stromversorgung geht über ein festverlegtes Kabel, oder noch einfacher über den Zigarettenanzünder. So merkt die Kamera auch wenn die Zündung an geht und fängt sofort mit dem Filmen an, wenn die Zündung wieder aus ist stoppt auch die Aufnahme.

Navi mit Dashcam

Seit kurzem bieten auch Hersteller von Navigationsgeräten Kombigeräte an. In den mobilen Navi sind gleichzeitig Dashcams integriert. Wer also ein neues Navi benötigt und mit dem Gedanken spielt eine Dashcam anzuschaffen für den ist diese Kombination ideal.

Eine Übersicht dieser Kombigeräte bekommen Sie hier.

Dashcam App

Es gibt mittlerweile auch sogannte Dashcam Apps die das Handy / Smartphone zu Dashcam machen sollen. Wir sehen die Dashcam Apps allerdings nicht als wirklichen Ersatz zu einer echten, fest installierten Dashcam. Denn zunächst muss das Handy an der Scheibe befestigt werden, die meisten Handyhalter verdecken aber dann die Linse des Handys. Ist das Problem der Befestigung gelöst kommt das nächste. In den Handys ist kein Weitwinkelobjektiv eingebaut so wie bei einer richtigen Cam, diese haben einen Weitwinkel von 160 Grad.
Weitere Einschränkung ist auch der meist geringe Speicherplatz auf dem Smartphone. Mit einem 16GB Modell brauchen Sie nicht anzufangen eine Dashcam App zu probieren.

Was gibt es bei der Dashcam zu beachten?

Wichtig ist das Sie auf Qualität beim Kauf achten. Ebay Modell für 30 Euro können Sie sich sparen. Die Qualität der Bilder ist schlecht, die Verarbeitung der Kamera ist miserabel und es gibt keine GPS Sensoren. Außerdem sind die Aufnahmen bei Nacht unbrauchbar.

Wir empfehlen die darauf zu achten das die Dashcam ein gutes Bild liefert und das ein GPS Modul integriert ist um die genaue Position und Geschwindigkeit zu ermitteln.

Was kostet eine Dashcam?

Wie schon geschrieben gibt es Chinamodelle um 20 / 30 Euro bei ebay zu kaufen. Allerdings ist das nur Elektronikschrott mit dem Sie nichts oder nur sehr wenig anfangen können.

Ordentliche, brauchbare Dashcams gibt es bereits ab 80 Euro. Spitzenmodelle die keine Wünsche offen lassen liegen bei rund 150 bis 200 Euro.

Die Dashcam wo am besten anbringen?

Um das Bild der Dashcam möglichst vollständig zu nutzen ist es ratsam die Cam mittig zu platzieren. Das kann auf dem Armaturenbrett oder an der Frontscheibe passieren. Wir empfehlen einen möglichst unauffälligen Platz zu wählen, dieser ist häufig an der Frontscheibe hinter dem Armaturenbrett. Mittels Saugnapf oder doppelseitigem Klebeband muss die Kamera sicher angebracht werden. Je nach Rückspiegel ist es auch möglich die Kamera an diesem zu befestigen.

Wo ist die Dashcam erlaubt?

Wie weiter oben im extra Absatz schon geschrieben, in Deutschland ist es noch nicht einheitlich geregelt ob der Einsatz erlaubt ist, in anderen Ländern sieht das anders aus. Wichtig das Sie sich vorher informieren wenn Sie mit Ihrem Auto und Dashcam in den Urlaub fahren möchten. Beispiele: In Großbritannien ist der Einsatz von Dashcams erlaubt und wird sogar von den Autoversicherern finanziell unterstützt. In Italien, Dänemark, Holland und Spanien sind Dashcams erlaubt, in Österreich und Frankreich ist eine Genehmigung erforderlich.

Seit wann gibt es Dashcams?

Noch ganricht so lange, in Deutschland gibt es erst seit 2013 die ersten Modelle zu kaufen. Vorher nur in Russland. Durch die Verbreitung der spektakulären Unfallvideos bei Youtube schwappte dieser Trend allerdings schnell nach Deutschland über und seit 2013 gibt es diverse Modelle zu kaufen. Dashcams werden an Autos, Motorrädern, LKWs, Bussen und Fahrrädern eingesetzt.

Was filmt eine Dashcam?

Die Dashcam filmt das Verkehrsgeschehen vor Ihrem Auto permanent sobald der Motor läuft. Die Weitwinkelobjektive bringen ein breites Sichtfeld. Mittlerweile gibt es auch Dashcams für vorn und hinten. Es wird also auch eine eventuelle Nötigung oder ein Drängeln aufgezeichnet.

Welche ist die beste Dashcam?

Das kann man so pauschal nicht sagen, zu den besten Dashcams gehören aber immer solche mit GPS Sensor.
Welche Speicherkarten für eine Dashcam?

Das ist abhängig von Ihrem Modell, meist werden SD-Memory Karten bzw Micro SD Karten genutzt. Schon auf der Verpackung Ihrer Kamera steht das drauf. Wenn Sie Ihre neue Dashcam bei Amazon kaufen ist das natürlich in der Beschreibung aufgeführt.

Wie lange nimmt eine Dascam auf?

Die Aufnahmedauer wird von der Größe der Speicherkarte vorgegeben, wenn diese voll ist wird die Aufnahmen aber nicht einfach abgebrochen. Denn wenn die Speicherkarte voll ist dann wird damit begonnen die ältesten Aufnahmen zu überspielen. Diese Funktion wird auch LOOP-Funktion genannt.
Wir empfehlen aber trotzdem möglichst große Speicherkarten zu benutzen.

Wo kann man eine Dashcam kaufen?

Am besten Sie bestellen Ihre Kamera bei Amazon, die Abwicklung ist zuverlässig und das Angebot an ordentlichen Kameras ist groß. Hier galangen Sie zur Auswahl.

Wo kann man die Dashcam Videos ansehen?

Dazu ziehen Sie einfach den Speicherstick aus der Kamera und stecken Ihn in Ihren Computer. Nun haben Sie alle aufgezeichneten Videos zur Verfügung und können diese auch sicher auf Ihrem Computer speichern. Es gibt auch Dashcams mit integriertem Monitor wo Sie die Aufnahmen direkt anschauen können.

Klicken Sie hier um zu den aktuellen Dashcams zu gelangen.

 

Lesen Sie hier unseren Produkttest der Rollei CarDVR-310

Elektro Schweißen – was braucht man dafür alles?

Jeder Hobby Schrauber braucht irgendwann einmal etwas geschweißt. Wenn das bei Ihnen auch häufiger vorkommt dann können Sie darüber nachdenken sich eine eigene kleine Schweißausrüstung anzuschaffen. Im Heimwerkerbereich ist das E-Hand Schweißen am häufigsten vertreten, mit diesem Verfahren zu schweißen ist einfacher wie häufig gedacht das Schweißgerät ist erschwinglich. Was Sie tun und besorgen müssen um selber zu Hause E-Schweißen zu können das lesen Sie in diesem Ratgeber.


E-Schweißen

E-Schweißen

Was ist E-Schweißen?

Kurz und mit einfachen Worten möchten wir erklären was beim E-Schweißen passiert.
Die Elektrode ist die Anode, also der Pluspol, und das Werkstück die Kathode, also der Minuspol. Wenn nun die Elektrode an das Werkstück herangeführt wird dann kommt es zu einem Kurzschluss, dabei entsteht ein Lichtbogen. Durch den Lichtbogen wird es sehr heiß, die Werkstücke werden zum Schmelzen gebracht, die Elektrode dabei zum Abschmelzen.

Wenn die Werkstücke erkaltet sind dann sind Sie fest miteinander verbunden.

Was wird für das E-Schweißen benötigt?

Im Grunde nicht viel, Sie benötigen:

Ein Elektroden Schweißgerät gibt es bereits ab 80 Euro zu kaufen, je nachdem was Sie schweißen wollen müssen Sie nur noch die passenden Elektroden dazu kaufen.

Ein E-Schweißgerät sieht folgendermaßen aus:

Arbeitsschutz beim Schweißen besonders wichtig

Arbeitsschutz ist natürlich immer wichtig, aber besonders beim Schweißen sollten Sie allergrößten Wert darauf legen. Denn die Hitze, der Funkenflug und der Lichtbogen sind große Gefahrenquellen.

Als erstes brauchen Sie einen Schweißerhelm, denn Sie dürfen auf keinen Fall in den Lichtbogen Schauen, das würde Verletzungen am Auge geben. Früher wurde viel mit einem Handschild gearbeitet, das schützt zwar auch die Augen und das Gesicht, aber es geht Ihnen eine Hand verloren weil der Handschild ständig gehalten werden muss. Da die UV Strahlung des Lichtbogens sehr hoch ist genügt es nicht einfach eine Schutzbrille zu tragen, das würde Ihrem Gesicht schaden. Ein Schweißerhelm ist unabdingbar.

Häufig sieht man das „nur mal eben schnell etwas geschweißt“ werden muss, mit kurzen Hosen und freiem Oberkörper geht es ans Werk, es ist ja nicht viel zu schweißen. Doch bereits beim Ansetzen der Elektrode kann ein glühend heißer Funken so ungünstig wegschnipsen, dass er Sie trifft, der Funke brennt sich sofort in die Haut ein, Sie haben keine Chance noch etwas zu retten.

Wichtig daher: Immer eine Schutzkleidung zu tragen die den Körper vollständig bedeckt. Zusätzlich eignet sich eine Lederschürze sehr gut um Funken vom Körper oder der Kleidung fernzuhalten.

Die ersten Schweißversuche

Auch wenn das E-Schweißen nicht sehr kompliziert ist dann gehört natürlich viel Übung dazu. Wir möchten mit dieser Anleitung auch ausschließlich über Schweißen im Heimwerkerbereich berichten, also mal eine angebrochene Schubkarre schweißen oder ähnliches. Nicht umsonst gibt es den Beruf des Schweißers.

Schweißen

Schweißen

Haben Sie alles besorgt was nötig ist dann kann es losgehen. Ihre ersten Schweißversuche sollten Sie an Blechabschnitten üben. Legen Sie zunächst ein Stück Blech auf einen nicht brennbaren Untergrund. Achten Sie darauf, dass auch in der nahen Umgebung nichts steht was Feuer fangen kann.

Befestigen Sie die Minusklemme am Werkstück, schalten das E-Schweißgerät an und tippen mit der Elektrode auf das Blech. Sie werden merken, dass sich sofort ein Lichtbogen entzündet, nehmen Sie die Elektrode sofort wieder vom Werkstück weg, der Lichtbogen verschwindet.

Im zweiten Versuch setzen Sie die Elektrode auf das Blech auf bis ein Lichtbogen entsteht. Ziehen Sie nun die Elektrode einige Zentimeter behutsam über das Werkstück und ziehen Sie danach sofort wieder weg. Nehmen Sie nun einen Schlackehammer, wenn Sie keinen haben kann auch ein Meißel aushelfen. Entfernen Sie damit die entstandene Schlacke, wenn Sie nun einen verschmolzenen Punkt bzw. eine Raupe entdecken die metallisch aussieht, dann haben Sie alles richtig gemacht.

Versuchen Sie als nächstes zwei Blechstücken mit einer Naht zusammenzuschweißen.

Bei Ihren ersten Versuchen wird es vorkommen das die Elektrode am Werkstück „kleben“ bleibt. Wenn die Elektrode festbacken sollte dann müssen Sie diese schnellstmöglich durch wackeln und kräftiges ziehen entfernen, denn durch das festbacken kann das Schweißgerät kaputt gehen.

Achtung: Verstehen Sie diese Anleitung und das E-Schweißen, ohne entsprechende Ausbildung, lediglich als Behelf im Heimwerkerbereich. Schweißen Sie auf keine Fall tragende Konstruktionen oder Dinge am Auto, das sind Dinge die Sie unbedingt einem Profi überlassen sollten.

Fazit: Wer gern bastelt und schraubt, vielleicht noch Haus und Hof hat, für den ist es eine Überlegung wert sich ein eigenes Schweißgerät und die nötige Schutzausrüstung anzuschaffen.

 

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Einparkhilfe nachrüsten – das geht günstig bei jedem Auto

Eine Einparkhilfe ist eine Erfindung die sicher schon hunderttausende kleine Parkrempler verhindert hat. Denn manchmal kann man sich den Kopf noch so sehr verrenken, wenn etwas hinter dem Auto ist was unterhalb des Sichtfeldes, und zudem im toten Winkel liegt, dann kann man es nicht sehen und fährt bei Einparken zwangsläufig dagegen. Hier hilft eine Einparkhilfe, denn die Sensoren die in der Stoßstange verbaut sind erkennen jedes Hindernis zuverlässig und zeigen dieses dem Fahrer akustisch oder optisch an. Dadurch sind Dellen und Kratzer beim Einparken praktisch unmöglich.

Jedes neuere Auto hat mittlerweile eine Einparkhilfe von Werk aus verbaut, zumindest für hinten. Doch auch Fahrer älterer Fahrzeuge müssen auf diesen Komfort nicht verzichten, denn eine Einparkhilfe kann man relativ leicht nachrüsten, wie Sie das sogar selbst machen und was es kostet das erfahren Sie in diesem Artikel.


Einparkhilfe nachrüsten

Einparkhilfe nachrüsten

Wie funktioniert eine Einparkhilfe

Eine Einparkhilfe, oft mit PDC abgekürzt (Park Distance Control), bekommt Ihre Signale von den Sensoren in der Stoßstange vorn oder hinten, diese Erfassen Gegenstände und Hindernisse und melden diese an den Innenraum. Im inneren des Fahrzeuges wird Ihnen dies über einen gut hörbaren Piepton angezeigt, umso näher das Hindernis an Ihre Auto kommt umso häufiger piept es, bis schließlich mit einem Dauerton angezeigt wird das es kurz vor dem Zusammenprall ist.  Manche Einparkhilfen haben zusätzlich eine optische Anzeige über die der Abstand zum Hindernis angezeigt wird.

Eine Einparkhilfe nachrüsten

In jedes Auto ohne Einparkhilfe lässt sich eine nachrüsten, in der Fachwerkstatt werden Sie dafür zwischen 500 und 600 Euro bezahlen müssen (nur hinten PDC).

Doch es geht auch wesentlich günstiger, nämlich wenn Sie die Rückfahrhilfe selbst einbauen, das geht leichter als viele annehmen. Man muss weder Mechatroniker noch Elektriker sein.

Denn es gibt einige gute Komplettsets in denen alles enthalten ist was Sie zum Einbau der Rückfahrhilfe brauchen. Die einzelnen Komponenten werden über Stecker miteinander verbunden, und der nötige Strom wird mit einem sogenannten „Stromdieb“ vom Kabel der Rückfahrleuchte abgenommen.

Tipp: Anstelle einer Einparkhilfe können Sie natürlich auch eine Rückfahrkamera nachrüsten.

Das alles wird natürlich ausführlich in der Bedienungsanleitung erklärt.

Die Ultraschallsensoren müssen natürlich in die Stoßstange Ihres Autos, doch auch das ist ganz einfach, denn nach gründlichem ausmessen und anzeichnen der Positionen, werden mit dem mitgelieferten Bohrer die Löcher für die Sensoren gebohrt. Danach in jedes Loch einen Sensor stecken und fertig ist auch diese Arbeit. Jetzt ist nur noch etwas gefummel nötig, denn die Kabel der Sensoren müssen mit der Box die die Signale auswertet verbunden werden. Bei unserem bevorzugtem Nachrüstset kann diese Box verdeckt im Kofferraum eingebaut werden, an diese wird dann nur ein Lautsprecher angeschlossen. Dieser kann ebenfalls im Kofferraum platziert werden, das Piepen ist so laut das Sie es trotzdem hören.

Diese Nachrüstmethode ist sehr leicht und kann mit ein wenig Geschick von jedem selbst durchgeführt werden. Aber auch wenn Sie eine optische Anzeige und zusätzlich eine Einparkhilfe mit Sensoren vorn wollen, ist das möglich. Trauen Sie sich und legen einfach los.

Der Preis für das nachrüsten der Einparkhilfe

Das Beste kommt zum Schluss, nämlich der Preis. Für ein gutes Komplettset (für hinten) müssen Sie nur 30 Euro einplanen – da ist jeder Kratzer teurer.

Im Folgenden möchten wir Ihnen ein paar gute Nachrüstsets vorstellen:

Vega RS4 Einparkhilfe

Mit diesem Komplettset bekommen Sie eines was sich schon bei sehr vielen Leuten bewährt hat. Die Rezensionen sind überwiegend positiv und es wird der einfache Einbau gelobt. Sie bekommen mit diesem Set 4 Sensoren für die hintere Stoßstange. Das System wird automatisch bei Einlegen des Rückwärtsganges aktiviert. Die akustische Anzeige über einen Lautsprecher ist ausreichend laut und kann auch noch in der Lautstärke geregelt werden.

Dem Set liegt alles bei was Sie für eine Installation benötigen: Bauteile, Kabel und der Bohrer.

Hier können Sie es direkt Online kaufen.

Vega RS4 Einparkhilfe mit Farb-Display

Das gleiche Nachrüstset wie zuvor beschrieben, allerdings hier zusätzlich mit einem Farbdisplay, bei diesem können Sie nicht nur dem Abstand in cm zum Hindernis erkennen, sondern auch auf welcher Seite sich das Hindernis befindet, ob rechts oder links. Der Installationsaufwand ist etwas höher da ein Kabel für das Display nach vorn zum Armaturenbrett gezogen werden muss. Je nach Autotyp kann das aber auch sehr schnell gehen.

Hier können Sie das Nachrüstset mit Farb-Display bestellen.

Fazit: Bestellen Sie sich ein Nachrüstset für eine Einparkhilfe und legen los, nach ein bis zwei Stunden ist der Einbau erledigt und das Einparken und rangieren geht in Zukunft spielen leicht.

Sitzheizung nachrüsten – diese Möglichkeiten gibts

Kaum etwas ist schöner, als sich morgens im Winter ins Auto zu setzen und die Sitzheizung anschalten zu können. Binnen Sekunden wird es mollig warm und der eisige Frust vom Scheiben enteisen ist schnell vergessen. Was aber, wenn man keine Sitzheizung im eigenen Auto hat? Dann gibt es noch immer die Möglichkeit, diese nachzurüsten. Hierfür kann man aus verschiedenen Vorgehensweisen wählen.


Sitzheizung nachrüsten

Sitzheizung – ein Segen im Winter

Eine Sitzheizung nachrüsten – welche Möglichkeiten gibt es?

Die wohl preiswerteste Lösung, eine Sitzheizung ins Auto zu integrieren, ist der Kauf einer speziellen beheizbaren Auflage für den Autositz. Diese sind ab etwa 20 Euro im Handel erhältlich und werden einfach direkt auf den Sitz aufgelegt und befestigt. Die Energie für die Wärmeproduktion wird aus dem Zigarettenanzünder bezogen.

Eine andere Option ist, sich einen beheizbaren Sitz vom Schrottplatz zu suchen und diesen in das eigene Auto einbauen zu lassen. Wichtig: Befindet sich ein Seitenairbag im Sitz, so muss der Ausbau von einem Fachmann erfolgen!

Weiterhin gibt es im Fachhandel spezielle Heizmatten, die man unter dem Sitzbezug anbringt. Sie sind ab etwa 70 Euro erhältlich. Die etwas luxuriösere Variante ist dagegen eine Carbonheizung, welche für etwa 150 Euro zu haben ist und in der Regel eine längere Lebensdauer aufweist.

Hier sehen Sie eine Auswahl der Nachrüstbaren Sitzheizungen.

Wie funktionieren Sitzauflagen zum Nachrüsten genau?

Beheizbare Auflagen für den Sitz setzen sich in der Regel aus zwei Komponenten zusammen: Eine Matte für die Sitzfläche und eine für den Rückenteil. Befestigt werden diese mit Klettverschlüssen oder Gurten am Sitz – wichtig ist hier, dass die Auflage straff sitzt und keine Falten wirft. Nur so ist der Sitz auch weiterhin bequem. Das Kabel wird anschließend mit dem Zigarettenanzünder verbunden. Meist sind Sitzauflagen in ihrer Heizleistung durch mehrere Stufen regulierbar.

Aufgebaut sind die Matten folgendermaßen: Im Bezug der Auflagen befinden sich spezielle Heizdrähte, die durch den Zigarettenanzünder erwärmt werden und die Wärme nach außen abgeben. So genießt man auch an kalten Tagen stets ein angenehm warmes Gefühl an Rücken und Gesäß. Hochwertige Modelle sind mit Carbonfasern ausgestattet. Diese heizen sich meist etwas schneller auf und wärmen gleichmäßiger.

Sitzheizungen, die unter dem Bezug eingebaut werden, funktionieren ganz ähnlich. Auch hier kommen entweder Fasern aus Carbon oder auch Heizdrähte zum Einsatz. Allerdings befinden diese sich unter dem Bezug des eigentlichen Autositzes und sind daher von außen nicht sichtbar. Der Vorteil: Diese Sitzheizung erhält ihren festen Platz durch den Einbau und kann danach nicht mehr verrutschen. Auch Kabel oder andere Elemente sind von außen nicht sichtbar, diese werden im Fahrzeugraum versteckt angebracht. Der Einbau kann zwar auf eigene Faust erfolgen, besser ist jedoch, sich direkt an eine Werkstatt zu wenden, welche diese Aufgabe übernimmt und korrekt ausführt.

Lohnt sich die Nachrüstung einer Sitzheizung überhaupt?

Sicherlich sind viele Kritiker der Meinung, dass eine Sitzheizung in einem älteren Auto ein Luxus sei, den man eigentlich gar nicht brauche. Dennoch möchten viele Menschen nicht auf diesen Komfort verzichten. Grundsätzlich lohnt sich der Einbau immer, da er im Großen und Ganzen noch in einem finanziell recht preiswerten Rahmen erhältlich ist. Dennoch sollte man auch die Langlebigkeit beachten und sich nicht für irgendein Produkt entscheiden, nur weil es preiswert ist.

Es gibt viele verschiedene Produkte auf dem Markt, mit denen sich eine Sitzheizung im Auto nachträglich noch realisieren lässt – und hier lohnt es sich in jedem Fall, lieber etwas mehr zu investieren. Nicht nur sind hochwertige Produkte meist langlebiger, auch ist die Heizleistung gleichmäßiger und der Sitzkomfort nach wie vor hoch. Lassen Sie sich also vor dem Kauf am besten in einem Fachhandel umfassend informieren oder nutzen Sie Kundenbewertungen im Internet. So finden Sie schnell ein Produkt, das zu Ihnen passt und können diese selbst oder in einer Fachwerkstatt in das Auto einbauen lassen.

Hier gelangen Sie zu einer Übersicht der verschiedenen Sitzheizungen.

Tipps:
So können Sie Tagfahrlicht nachrüsten