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Gründung einer Kfz-Werkstatt – der Weg zum erfolgreichen Unternehmen

Selbstständigkeit ist in der heutigen Zeit ein großes Thema. Viele qualifizierte Fachkräfte spielen mit dem Gedanken vom Angestelltenstatus in die Unternehmer-Position zu wechseln und sich selbst damit einen persönlichen Traum zu erfüllen. In kaum einer anderen Branche hat das Ergreifen der Selbstständigkeit eine so große Tradition wie im Handwerk. Hier fällt natürlich sofort der Kfz-Bereich ins Auge: Eine eigene Werkstatt zu gründen, eröffnet attraktive Möglichkeiten für versierte Kfz-Mechatroniker, deren Herz für Praxis und Betriebsleitung schlägt. Doch was muss dabei beachtet werden?


KFZ Werkstatt gründen

KFZ Werkstatt gründen

Formale Überlegungen

Die richtige Strategie sollte zunächst bei den bürokratischen Formalitäten ansetzen. Neben einer klassischen Gewerbeanmeldung bei der zuständigen Stelle der Heimatstadt, muss auch die Handwerkskammer und die Fachinnung kontaktiert werden. Zwingend erforderlich ist dabei ein Meister mit deutschem Meisterbrief. Dabei hat der Gründer entweder selbst eine Meisterausbildung oder er stellt einen Meister ein. Die Handwerksordnung macht hier keine Ausnahmen: Ohne die Anwesenheit eines fachkundigen Meisters darf eine Kfz-Werkstatt nicht öffnen. In logischer Konsequenz hat dies selbstverständlich einen weiteren großen Vorteil: Ein Betrieb mit dem Prädikat ‚Meisterwerkstatt“ weckt das Vertrauen potentieller Kunden.

Personelle Überlegungen

Erfolgreiche Unternehmensgründer raten dazu, sich schon frühzeitig Gedanken über das Personal zu machen, denn guter Service und zuverlässige Arbeit kann nur mit den richtigen Mitarbeitern geleistet werden. Gerade in einer seriösen Kfz-Werkstatt ist dies zwingend erforderlich. Doch aufgrund des akuten Fachkräftemangels kann diese Aufgabe schnell zu einem nervenaufreibenden Marathon werden, der die Dynamik eines Unternehmens enorm schwächt oder sogar zum vorzeitigen Exitus führt. Spezialisierte Personalberater haben einen direkten Draht zum Arbeitsmarkt und bringen die Erfahrung mit, falsche Fuffziger unter den Kandidaten entdecken zu können.

Betriebswirtschaftliche Überlegungen

Wenn die finanziellen Grundlagen abgesichert sind, stehen wirtschaftliche Faktoren im Fokus.

Bei der Betriebsgründung im Kfz-Bereich stehen in der Regel zwei Optionen zur Verfügung: Entweder geht der angehende Selbstständige den Weg über eine freie Werkstatt oder eine Vertragswerkstatt. Die wichtigsten Informationen im Überblick:

Freie Werkstatt Vertragswerkstatt
- größerer Kundenstamm- flexiblere Handlungsspielräume

– Ersatzteile von diversen Quellen

– meist geringeres Startkapital vorhanden

- Expertenkenntnisse und Prestige- Spezialisierung auf ein bestimmtes Fabrikat

– Teile nur vom Hersteller

– garantiert mehr Startkapital

 

Des Weiteren besteht die Möglichkeit, einen Franchise-Betrieb zu eröffnen. Dabei schließt sich der Unternehmensgründer einer Werkstatt-Kette an und kann dadurch von den Ressourcen eines Großunternehmens profitieren sowie deren Bekanntheitsgrad für das eigene Marketing nutzen. Diese Alternative schränkt die individuelle Entscheidungsfreiheit natürlich wieder mehr ein.

Ebenso sollte man die Spezialisierung bzw. Ausrichtung der Kfz-Werkstatt ausarbeiten. Welche Marken und welche Fahrzeugtypen sind in der Region verbreitet? Manche Betriebe konzentrieren sich beispielsweise auf die Reparatur von Unfallfahrzeugen. Wiederum andere wollen spezifische Kundenkreise ansprechen, indem sie Service-Leistungen für Oldtimer oder US-amerikanische Autos anbieten. Der Markt ist vielfältig und sollte vorab gewissenhaft analysiert werden, um der Werkstatt auch längerfristigen Erfolg zu garantieren.

Werbe- und Marketing-Überlegungen

Eine Analyse der Zielgruppe ist auch für das Marketing unabdingbar. Will heißen? Nur wer die Anforderungen und Bedürfnisse seiner potentiellen Kunden kennt, kann auch die Werbemöglichkeiten effizient steuern. Das Kundenprofil ist hier enorm nützlich für die eigene Werbung. Ohne die läuft es am Anfang nur schwer von der Hand, denn selbst der renommierteste Kfz-Meisterbetrieb kann pleitegehen, wenn Kunden nichts von ihm wissen.

Natürlich muss die Lokalität visuell ansprechend sein, um das Image auf einem seriösen Level zu halten. Anzeigen in Printmedien oder Flyer schaffen eine erste Bekanntheit. Doch auch in der digitalen Welt muss Präsenz gezeigt werden. Dazu gehören eine ansprechende Homepage mit Kontaktdaten und Informationen zu den Serviceleistungen sowie die Nutzung von Social-Media-Kanälen. Immer mehr Menschen recherchieren im Internet nach zuverlässigen Reparaturwerkstätten für ihre Fahrzeuge. Diesen Umstand sollte man sich zu Nutze machen und mit Online-Marketing-Strategien das eigene Unternehmen sichtbar machen. Nur so gelingt der Traum von der eigenen Werkstatt.

Anhänger auf 100 Km/h umrüsten

Haben Sie einen PKW Anhänger? dann Wissen Sie das Sie mit diesem als Gespann nicht schneller wie 80 Km/h fahren dürfen. Wenn man auf der Autobahn unterwegs ist, dann sind 80 Km/h jedoch quälend langsam. Wenn man sich an die Geschwindigkeit hält wird man sogar von LKWs überholt.

Häufig sieht man jedoch Anhänger, Wohnwagen und andere Hänger mit einen großen 100 Km/h Schild am Heck. Was machen die anders um eine 100 Km/h Zulassung zu bekommen?

In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen wir Sie Ihren Hänger für eine 100 Km/h Zulassung umrüsten können, das ist in vielen Fällen relativ problemlos möglich.

Achtung: Ein Hinweis vorweg, auch wenn Sie einen Anhänger mit 100 Km/h Zulassung haben, dürfen Sie auf Bundesstraßen und außerorts trotzdem nur 80 Km/h fahren. Nur auf Kraftfahrstraßen und Autobahnen dürfen Sie 100 Km/h fahren. Wenn Sie also nicht vorhaben Ihren Hänger auf der Autobahn zu ziehen, können Sie sich das umrüsten auf 100 Km/h sparen.


100 Km/h Zulassung Anhänger

100 Km/h Zulassung für Anhänger

Voraussetzung für die 100 Km/h Regelung:

Damit Ihr Anhänger / Wohnanhänger für die 100 Km/h Regelung in Frage kommt muss dieser, und auch Ihr Auto, einige Voraussetzungen erfüllen, wir sagen Ihnen welche das sind.

  1. Ist Ihr Anhänger gebremst (Auflaufbremse) dann braucht er hydraulische Stoßdämpfer.
  2. Die Gesamtmasse des Zugfahrzeuges darf 3.500 Kg nicht überschreiten.
  3. Ihr Zugfahrzeug muss ABS haben.
  4. Die Reifen auf Ihrem Anhänger müssen mindestens Klasse L sein, das heißt mind. für 120 Km/h zugelassen sein.
  5. Es muss eine 100 Km/h Plakette am Heck des Anhängers angebracht sein – hier bestellen.
  6. Die Reifen dürfen nicht älter als 6 Jahre sein. Wie Sie das Reifenalter ablesen steht hier.

Masseverhältnisse für die 100 Km/h Zulassung

Damit Ihr Anhänger für 100 Km/h Fahrten zugelassen werden kann, sind bestimmte Masseverhältnisse notwendig. Diese sind etwas kompliziert zu verstehen.

Das zulässige Gesamtgewicht Ihres Anhängers ist abhängig vom Leergewicht Ihres Zugfahrzeuges.

Dazu muss das Leergewicht Ihres Zugfahrzeuges mit einen Faktor X multipliziert werden.

Der Faktor X setzt sich folgendermaßen zusammen:

  • 0,3 für ungebremste Anhänger sowie gebremste Anhänger ohne Stoßdämpfer
  • 1,1 für gebremste Anhänger mit Stoßdämpfer
  • 1,2 mit einer Antischlingerkupplung, kurz AKS, dazu muss er gebremst sein und Stoßdämpfer haben

Das Ergebnis:

Übersteigt nun das tatsächliche zulässige Gesamtgewicht Ihres Anhängers den errechneten Wert, dann muss Ihr Anhänger abgelastet werden, bevor er die 100 Km/h Zulassung bekommt.

Übersteigt das tatsächliche zulässige Gesamtgewicht nicht den errechneten Wert, dann steht der 100 Km/h Zulassung nichts mehr im Wege.

Sind alle Voraussetzungen erfüllt dann können Sie sich auf den Weg zu einem TÜV oder Dekra Prüfer machen, dieser überprüft die genannten Voraussetzungen und gibt Ihnen darüber eine Bescheinigung, mit dieser machen Sie sich auf den Weg zur Zulassungsstelle und bekommen dann die 100 Km/h Zulassung in den Fahrzeugschein eingetragen.

Vergessen Sie nicht die 100 Km/h Plakette am Heck des Anhängers anzubringen. Diese können Sie hier bestellen.

 

Lesen Sie auch weitere Ratgeber rund um den Anhänger:

 

Fahrerschutzversicherung – für wen ist Sie sinnvoll?

Wenn Sie eine KFZ Versicherung für Ihr Auto abschließen dann hören Sie auch etwas von der Fahrerschutzversicherung. Doch was genau ist eine Fahrerschutzversicherung? Ist diese sinnvoll oder nur ein Versuch noch mehr Geld aus der Kundentasche zu ziehen? In diesem Ratgeber klären wir umfassend über die Fahrerschutzversicherung auf.

Fahrerschutzversicherung

Fahrerschutzversicherung

Was genau ist eine Fahrerschutzversicherung?

Stellen Sie sich vor Sie sind Fahrer Ihres Autos und haben zwei Mitfahrer an Bord, Sie bauen einen Unfall, ob Selbst- oder Fremdverschuldet spielt keine Rolle, Ihre Mitfahrer werden unterschiedlich stark verletzt. Die Kosten für die Behandlung Ihrer Mitfahrer, auch eventueller Schadenersatz oder Ausfallzahlungen, übernimmt Ihre KFZ Haftpflichtversicherung. Ihre Mitfahrer sind also gut abgesichert.

Nur einer geht leer aus, und das sind Sie. Natürlich bezahlt Ihre Krankenversicherung die Kosten für Krankenhausaufenthalt, Behandlung der Unfallfolgen usw., aber Dinge wie:

  • Behindertengerechte Umbaumaßnahmen
  • Haushaltshilfe
  • Schmerzensgeld
  • Verdienstausfall aufgrund des Unfalls
  • Hinterbliebenenrente

Werden Ihnen von keiner Seite bezahlt, außer eben Sie haben eine Fahrerschutzversicherung.

Bei der Fahrerschutzversicherung gilt immer, dass diese die Kosten übernimmt die niemand anderes bezahlt, das heißt also Behandlungskosten übernimmt Ihre Krankenkasse.

Im Normalfall werden die gleichen Deckungssummen versichert wie in Ihrer Kfz Haftpflichtversicherung, also meist 8 bis 15 Millionen Euro.

Auf Einschränkungen der Versicherer achten

Wenn Sie sich für eine Fahrerschutzversicherung entschieden haben dann sollten Sie vor Vertragsabschluss genau auf die Bedingungen schauen. Viele Versicherungen versuchen durch starke Einschränkungen Geld zu sparen im Schadenfall.

Zum Beispiel, nur 500 Euro maximal bei Einsatz einer Haushaltshilfe, oder Leistungen nur bei einem stationären Aufenthalt – auf diese Einschränkungen sollten Sie ein Auge werfen.

Was kostet die Fahrerschutzversicherung?

Diese Versicherung ist eine verhältnismäßig günstige Versicherung, rund 5% der Haftpflichtversicherung macht diese Versicherung aus. Also Sie können mit Kosten für diesen Schutz von 20 bis 50 Euro jährlich rechnen.

Klicken Sie direkt hier und sehen selbst wieviel eine günstige Versicherung inkl. Fahrerschutzversicherung kostet.

Ist eine Fahrerschutzversicherung sinnvoll?

Ob diese Versicherung sinnvoll ist oder nicht muss letztlich jeder für sich entscheiden, im Ernstfall ist es natürlich gut so abgesichert zu sein, ob man für dieses Risiko allerdings bereit ist Geld zu bezahlen. Wir sind aber der Meinung das diese Versicherung relativ günstig zu haben ist, sollte es bei Ihnen finanziell also nicht zu eng sein, dann können Sie diesen zusätzlichen Schutz durchaus mit abschließen. Klicken Sie hier für einen kostenlosen Vergleich.

Wer ist abgesichert mit der Fahrerschutzversicherung?

In der Regel der Fahrer des Autos, also Sie und auch jeder andere Fahrer der mit Ihrem Auto fährt und einen Unfall baut. Das ist sehr praktisch, denn so ist Ihr Partner oder ein Freund ebenfalls geschützt, wenn es zu einem Unfall kommt. Achten Sie bei Abschluss der Versicherung aber darauf das der Schutz nicht auf Sie allein, oder einen bestimmten Personenkreis reduziert ist.

Nicht unter Alkohol oder Drogen

Wie bei vielen Versicherungen ist der Schutz ausgeschlossen, wenn Sie unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen standen, das sollte sich allerdings von selbst verstehen.

Hat eine Fahrerschutzversicherung die gleichen Leistungen wie eine Unfallversicherung?

Nein, das wird aber häufig angenommen. Doch dabei unterscheiden sich die Leistungen dieser beiden Versicherungen sehr stark.

Zwar ist eine Unfallversicherung genau dazu da, um im Falle eines Unfalls Leistung zu erbringen, allerdings ist dazu ein Invaliditätsgrad nötig. Ist dieser nicht erreicht gibt es auch keine Leistungen aus der Unfallversicherung, das ist bei der Fahrerschutzversicherung anders.

Auch die Leistung unterscheidet sich stark, denn häufig gibt es bei der Unfallversicherung eine Einmalzahlung, egal wie die Folgen des Unfalls sind.

Bei der Fahrerschutzversicherung werden alle erforderlichen Maßnahmen gezahlt, bis zur Deckungssumme. Also zum Beispiel Schadenersatz, Umbaumaßnahmen und so weiter.

Fazit: Jetzt Wissen Sie um was es sich bei einer Fahrerschutzversicherung handelt, ob diese für Sie sinnvoll ist oder nicht müssen Sie selbst entscheiden. Wenn Sie der geringe Beitrag nicht stört dann empfehlen wir den Abschluss dieser Versicherung.

Hier können Sie sofort einen Vergleich starten und selber schauen wieviel eine günstige Autoversicherung inklusive Fahrerschutz kostet

Kraftstofffilter (Benzinfilter, Dieselfilter) selber wechseln – die Kosten

Jedes Auto, egal ob Benzin oder Diesel hat einen Kraftstofffilter der dafür sorgt kleinste Teilchen aus dem Kraftstoff, egal ob Diesel oder Benzin, zu filtern. Und davon gibt es reichlich, auch wenn die Standards noch so gut sind, kleinste Schmutzpartikel sowie Schwebeteilchen gelangen immer in den Kraftstoff. Und genau aus diesem Grund ist der Kraftstofffilter da. In diesem Ratgeber erfahren Sie alles Wissenswerte rund um den kleinen Filter.


Kraftstofffilter wechseln

Kraftstofffilter wechseln

Kraftstofffilter = Benzinfilter und Dieselfilter

Bevor wir loslegen eine kleine Begriffserklärung, wenn wir von Kraftstofffilter sprechen dann meinen wir sowohl den Dieselfilter, als auch den Benzinfilter. Einen Kraftstofffilter hat also ein Dieselfahrzeug genauso wie in Benziner.

Die Funktion des Kraftstofffilters

Der Kraftstofffilter sitzt zwischen Tank und Motor Ihres Autos und dient dazu kleinste Schmutz und Schwebeteilchen aus dem Benzin oder Diesel zu filtern. Denn diese Verunreinigungen können im Motor zu schweren, und vor allen teuren Reparaturen führen. Im schlimmsten Fall kann es durch verunreinigtes Benzin zu einem Motorschaden kommen.

Im inneren eines Kraftstofffilters befinden sich verschiedene Papierschichten, die den eigentlichen Filter ausmachen, diese Filterschichten hindern die Schmutzpartikel daran in den Verbrennungsraum Ihres Motors zu gelangen. Das hießt natürlich auch das diese Schmutzteilchen dann im Kraftstofffilter verbleiben, er muss also von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden. Und wie das geht und wann das nötig ist, erfahren Sie weiter unten in diesem Ratgeber.

Kraftstofffilter

Kraftstofffilter

Wie macht sich ein defekter / zugesetzter Kraftstofffilter bemerkbar? Die Symptome:

Man glaubt es kaum, doch dieser kleine Filter kann für eine Reihe von Symptomen Ihres Motors führen, die ganz erheblich spürbar sind. Unter anderem kann das sein:

  • Der Motor fängt plötzlich an zu ruckeln
  • Der Motor nimmt kein Gas an
  • Die Leistung des Motors lässt deutlich nach
  • Die Motorkontrollleuchte leuchtet
  • Der Motor startet schlecht oder auch gar nicht mehr
  • Der Motor geht während der Fahrt aus

Das alles kann vorkommen, wenn der Kraftstofffilter zugesetzt ist. Zunächst bekommt man einen Schreck und denkt an die schlimmsten Sachen die kaputt sein könnten, da ist dann die Erleichterung groß, wenn es nur der Dieselfilter / Benzinfilter ist.

Die Kosten für den Tausch des Kraftstofffilters

Der Kraftstofffilter allein kostet nicht die Welt, zwischen 10 und 20 Euro, das teure ist wie fast immer die Arbeitszeit die Ihnen die Werkstatt berechnet, um den Kraftstofffilter zu wechseln. Einen neuen Filter können Sie zum Beispiel unter dem riesen Sortiment an PKW-Ersatzteilen bei EUAutoTeile finden.

Die Preise für den Wechsel in der Werkstatt sind stark abhängig von Ihrem Automodell. Sie müssen zwischen 50 und 150 Euro rechnen.

Häufig wird der Wechsel im Zuge einer Durchsicht mit erledigt und taucht dann auf dieser Rechnung mit auf, wenn Sie sich dieses Geld sparen möchten dann lesen Sie einfach weiter.

Wechselintervalle des Kraftstofffilters – wie häufig muss er gewechselt werden?

Wenn Sie ein neueres Auto haben und die vorgeschriebenen Serviceintervalle einhalten, dann müssen Sie sich um Garnichts kümmern, denn dann ist der Tausch des Kraftstofffilters fester Bestandteil des Serviceplans.

Ist Ihr Auto allerdings Älter, oder Sie halten sich nicht an den Serviceplan des Herstellers, dann sollten Sie im Handbuch Ihres Autos schauen welchen Wechselintervall der Hersteller vorgibt, das sind meist zwischen 30.000 und 70.000 Kilometer. Generell kann man sagen, umso älter das Auto ist, umso eher sollte der Diesel- oder Benzinfilter getauscht werden.

Der Kraftstofffilter kann nicht gereinigt werden, er ist gegen einen neuen zu tauschen.

Kraftstofffilter

Kraftstofffilter

Den Kraftstofffilter selber wechseln – so einfach geht’s

Bevor man relativ viel Geld bezahlt und den Filter in einer Werkstatt tauschen lässt, kommen viele Autofahrer auf die Idee den Filter einfach selber zu tauschen. Und das ist auch relativ problemlos möglich. Versierte Hobbyschrauber mit einer Grundausrüstung an Werkzeug können den Filter schnell und problemlos selber wechseln, wie das geht, das erfahren Sie jetzt.

Benzinfilter / Dieselfilter wechseln – unsere Anleitung:

Wir können hier keine allgemeingültige Anleitung geben da der Wechsel ganz stark von Ihrem Auto abhängig ist. Die Befestigung und auch der Einbauort des Filters weichen sehr stark von Modell zu Modell ab.

Grundsätzlich aber wird für den Wechsel des Kraftstofffilter folgendes Werkzeug benötigt:

  • Gummihandschuhe gegen den Benzin- / Dieselgestank an den Händen
  • Schraubenzieher
  • Schraubenschlüssel
  • Den neuen passenden Filter
  • Behälter zum Auffangen des Kraftstoffes

Neue Kraftstofffilter können Sie ganz einfach und bequem im Internet bestellen, achten Sie dabei aber auf Qualität. Mit Nachbau-Schrott aus China werden Sie keine Freude haben, ein guter Hersteller ist zum Beispiel Hengst.

Am besten ist es, wenn Sie ein Werkstattbuch für Ihr Auto haben, dort steht ganz genau wo Sie den Kraftstofffilter finden. Wenn nicht können Sie sich einfach auf die Suche begeben.

Dieselfilter sind meist im Motorraum verbaut, und können dort bequem getauscht werden.

Benzinfilter dagegen sind häufig in der Benzinleitung unter dem Auto verbaut, eine Hebebühne oder wenigstens eine Montagegrube ist hierbei sehr hilfreich. Diese sind in jeder Selbsthilfewerkstatt zu finden.

Lösen Sie als erstes den Kraftstofffilter vom Auto und entfernen im Anschluss die Diesel- bzw. Benzinleitungen. Achten Sie darauf austretenden Kraftstoff aufzufangen.

Bauen Sie nun den neuen Filter in umgekehrter Reihenfolge wieder ein.

Setzen Sie sich in Ihr Auto und schalten die Zündung für 30 Sekunden lang ein, danach wieder aus. Das wiederholen Sie dreimal, nun sollte die Leitung entlüfte, und ausreichend Kraftstoff für den nächsten Startvorgang vorhanden sein.

Der ganze Wechsel des Kraftstofffilters dauert rund 10 Minuten, also durchaus eine Arbeit die man schnell selber erledigen kann, und somit bares Geld spart.

Wir wünschen gutes Gelingen.

 

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Klimaanlage im Auto nachrüsten

Der Sommer zeigt seine stärke so langsam aber sicher, die ersten Tage an denen die Temperaturen die 30 Grad Marke erreichen, haben wir hinter uns. Für alle die einen Pool oder einen Badesee in der Nähe haben ein Segen, doch für alle Autofahrer ohne Klimaanlage ein Fluch.

Jeder der ein älteres Auto hat kennt die Qual, in Stop and Go Geschwindigkeit durch die Stadt zu fahren, keine Fahrtluft die ins Innere gelangen kann um wenigstens etwas für Abkühlung zu sorgen.


Klimaanlage nachrüsten

Klimaanlage im Auto nachrüsten

Im Sommer reicht es, wenn das Auto für 10 Minuten in der Sonne parkt, wenn man dann losfahren möchte steigt man in einen Backofen. Dieses Gefühl ist nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlich, denn die Konzentration geht in einem überhitzten Auto rapide in den Keller, Unfälle durch Unachtsamkeit sind die Gefahr.

Eine Klimaanlage gehört zwar immer mehr zum Standard, doch ist es längst noch nicht. Besonders günstige Automodelle können auch heute noch ohne Klimaanlage bestellt werden.

Besonders wer sich einen günstigen Gebrauchtwagen kauft, läuft Gefahr im kommenden Sommer ohne die rettende Klimaanlage durch die Gegend zu fahren. Doch kann man da vielleicht etwas tun um Abhilfe zu schaffen?

Kann man eine Klimaanlage im Auto nachrüsten?

Die Antwort lautet: Ja. Grundsätzlich ist es möglich in jedes Auto eine Klimaanlage einzubauen, Oldtimer, Bus, Auto, Wohnmobil – technisch ist die Nachrüstung bei jedem Auto möglich.

Nun aber die schlechte Nachricht, das nachrüsten einer Klimaanlage ist sehr komplex, was es dadurch auch sehr teuer macht. Für was Sie sich entscheiden ist letztendlich Ihre persönliche Entscheidung, wir möchten Ihnen auf dieser Seite alle wichtigen Infos rund um das Thema Klimaanlage nachrüsten.

Wie funktioniert eine Klimaanlage?

Um zu verstehen warum das nachrüsten einer Klimaanlage so komplex ist, wollen wir kurz Beschreiben wie eine Klimaanlage überhaupt funktioniert, wir beschreiben das wirklich nur sehr oberflächlich.

Damit eine Klimaanlage für kühle Luft sorgen kann brauch Sie vier Komponenten:

  • Einen Kompressor
  • Einen Verdampfer
  • Einen Verdampfer
  • Und das Gebläse

Das Kühlmittel der Klimaanlage wird im Kompressor komprimiert, der Kompressor wird über einen Keilriemen vom Motor des Autos angetrieben (das kann auch elektrisch funktionieren). Im Kondensator wird dann die wärme aus dem Kühlmittel abgeführt und in den Verdampfer geleitet. Das nun flüssige Kühlmittel wird im Verdampfer wieder gasförmig und kühlt sich stark ab.

Das Gebläse fördert nun Luft aus der Umgebung über den eiskalten Verdampfer und kühlt diese ab, bevor Sie in den Innenraum geleitet wird und dort für angenehme Temperaturen sorgt.

Wie sie an dieser Kurzerklärung schon sehen können ist das ganze Thema etwas für eine Fachwerkstatt und nichts für den ambitionierten Schrauber.

Welche Kosten entstehen für das nachrüsten einer Klimaanlage?

Die Klimaanlage an sich, mit allen erforderlichen Komponenten ist gar nicht mal so teuer. Je nach Auto gibt es diese für 300 bis 600 Euro.

Aber das teure ist der Einbau, da für diesen sehr viel Zeit benötigt wird schlägt allein der Einbau mit 1000 bis 1500 Euro zu buche. Bei speziellen Autos, wie zum Beispiel Oldtimern, kann das nochmal gesteigert werden.

Klimaanlage nachrüsten, ja oder nein?

Wenn Sie also in der Überlegung stecken der elenden Hitze im Auto dem Kampf anzusagen dann müssen Sie mit rund 2000 Euro Kosten für das nachrüsten rechnen, bedenken Sie aber auch das eine Klimaanlage Folgekosten verursacht, dazu mehr im nächsten Absatz.

Ob Sie diese große Summe ausgeben möchten ist natürlich Ihre Entscheidung, einige Faktoren sind zu Bedenken. Ganz Maßgeblich hängt das auch von Ihrem Auto ab, haben Sie eine alte Schrottlaube in schlechtem Zustand, die Sie vielleicht noch ein oder zwei Jahre fahren, dann sollte klar sein das sich eine Nachrüstung nicht lohnt.

Fahren Sie dagegen einen guten Gebrauchten der noch nicht so alt ist und in einem technisch und optisch guten Zustand, dann kann es schon eher passen. Denn so ein Auto hat noch einen nennenswerten Wiederverkaufswert, und eine Klimaanlage erhöht den Wiederverkaufswert Ihres Autos.

Auch die Verkaufschancen steigen deutlich, denn wer möchte heutzutage schon ein Auto ohne Klimaanlage fahren?

Bevor Sie sich für den Einbau einer Klimaanlage entscheiden sollten Sie sich aber auch mal auf dem Gebrauchtwagenmarkt umschauen, schauen sie was Sie realistisch für Ihr Auto bekommen, und was sie für einen neuen Gebrauchten mit Klima bezahlen müssen, wenn die Differenz geringer oder gleich ist, dann ist es vielleicht gleich sinnvoller einen neuen Gebrauchten zu kaufen.

Einen guten Überblick über den Gebrauchtwagenmarkt bekommen Sie bei Mobile.de

Nachteile einer Klimaanlage

Wenn Sie an das nachrüsten einer Klimaanlage in Ihrem Auto denken dann sollte man fairerweise auch die Nachteile nennen, und diese bringt eine Klimaanlage mit sich.

Regelmäßiger Klimaservice sorgt für Folgekosten

Die Klimaanlage muss in der Regel alle zwei Jahre gewartet werden. Sie wird dabei auf Dichtheit überprüft und das Kühlmittel wird ausgetauscht. Die Kosten dafür liegen bei rund 100 Euro, können aber je nach Modell erheblich nach oben abweichen.

Mehrverbrauch und Leistungsverlust

Zwei weitere Nachteile die Sie nach der Nachrüstung einer Klimaanlage haben, zum einen wird Ihr Motor mehr Benzin / Diesel verbrauchen, das ist natürlich abhängig wie stark die Klimaanlage arbeiten muss, man kann von 0,2 bis 0,8 Litern ausgehen. Doch wer einmal ein kühles Auto gewohnt ist wird diesen Wermutstropfen hinnehmen, genau wie den nächsten auch.

Denn besonders bei leistungsschwachen Motoren werden Sie Leistungseinbußen spüren, denn der Klimakompressor brauch schon eine gewisse Kraft, die dann an den Rädern fehlt. Aber auch das ist besser als in einem überhitzten Auto durch die Gegend zu fahren.

 

Richtiger Umgang mit einer Klimaanlage

Wenn Sie dann eine Klimaanlage in Ihrem Auto nachgerüstet haben, dann gibt es einige Tipps und Tricks im täglichen Umgang damit zu beachten, damit diese effektiver und wirtschaftlicher arbeiten kann.

  • Die Temperatur sollten Sie niemals zu kalt einstellen, das braucht nicht nur sehr viel Energie, sondern Sie können sich schnell eine Erkältung einfangen. Die Klimaanlage immer max. 5 Grad unter der Außentemperatur einstellen.
  • Zu Fahrtantritt sollten Sie immer alle Fenster / Dachfenster öffnen um die alte aufgeheizte Luft aus dem Fahrzeug zu lassen und Platz für die neue zu machen.
  • Die Klimaanlage sollten Sie regelmäßig laufen lassen, auch im Winter. So beugen Sie undichtigkeiten vor.
  • Die bereits erwähnte regelmäßige Wartung sollte unbedingt eingehalten werden, um teure Folgeschäden zu vermeiden.
  • Rund 10 Minuten vor Fahrtende sollten Sie die Klimaanlage ausschalten, Sie kann dadurch trocknen und auch Ihrem Kreislauf tun Sie so etwas Gutes, denn dann ist der Temperaturunterschied beim aussteigen nicht zu hoch. Wenn es zu stickig wird können Sie natürlich das Fenster öffnen.

Fazit: Sie sehen nun mit welchen Kosten Sie rechnen müssen, wenn Sie sich eine Klimaanlage im Auto nachrüsten lassen wollen. Wir haben Ihnen ebenfalls Denkanstöße geliefert ob die Nachrüstung lohnenswert ist, letztendlich müssen Sie natürlich selbst entscheiden.

Wir wünschen Ihnen für die Zukunft einen kühlen Kopf im Straßenverkehr.

Tipp: Man kann auch eine Standheizung nachrüsten

Fahren ohne Kennzeichen / Versicherung / Zulassung – die Strafen

Nicht selten sieht man ein Auto im Verkehr das kein Kennzeichen mehr hat, manchmal liegt es hinter der Frontscheibe, oder es hat einfach garkeins. Die Gründe dafür sind vielfältig, vielleicht ist es einfach abgefallen oder es wurde geklaut. Häufig ist es aber reine Faulheit, nämlich dann, wenn ein Auto An- oder Abgemeldet wird. Viele haben keine Lust die Kennzeichen vor der Zulassungsstelle zu montieren und legen Sie einfach hinter die Frontscheibe, was soll schon passieren? Schließlich ist das Auto ja angemeldet und versichert!

Doch spätestens, wenn Sie ein „Stopp Polizei“ lesen ist der Spaß vorbei. Denn das Kennzeichen muss ordnungsgemäß am Auto befestigt sein. Einfach hinter die Scheibe legen ist nicht ausreichend.


Fahren ohne Versicherung Zulassung

Fahren ohne Versicherung /Zulassung

Strafe für das fahren mit Kennzeichen hinter der Scheibe

Mit einer Ermahnung ist es nicht getan, Sie kommen um eine Strafe nicht herum. Und diese ist nicht günstig. Wenn Sie das Kennzeichen hinter der Scheibe liegen haben, dann kostet das ganze 40 Euro und einen Punkt.

Also durchaus eine empfindliche Strafe, Sie sollten also nicht aus Bequemlichkeit darauf verzichten die Kennzeichen ordentlich und an der richtigen Stelle zu befestigen.

Strafe für das Fahren ohne Zulassung

Ist Ihr Auto nicht angemeldet und Sie fahren auf der Straße damit dann ist es ein „Fahren ohne Zulassung“ und das liegt vor, wenn Sie nicht die nötigen Stempel am Kennzeichen haben, und in Ihrem Fahrzeugschein eine Abmeldung vermerkt ist.

Wenn Sie in eine Verkehrskontrolle geraten und keine Zulassung haben dann wird eine Strafe von 70 Euro und 1 Punkt in Flensburg fällig.

Strafe für das Fahren ohne Versicherung / Versicherungsschutz

In Deutschland gibt es seit 1965 das Pflichtversicherungsgesetz, und dieses besagt das man eine Haftpflichtversicherung für sein Fahrzeug braucht, diese übernimmt dann Schäden die man Dritten damit zufügt.

Wenn Sie dieses Gesetzt jedoch ignorieren und mit einem Fahrzeug ohne Versicherung draußen herumfahren, dann begehen Sie eine Straftat. Und die Strafe dafür ist richtig empfindlich, Sie erwartet nämlich eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten oder eine Geldstrafe von bis zu 180 Tagessätzen. Sie sollten also nicht einmal in Erwägung ziehen auch nur einen Meter mit einem Auto ohne Versicherung zu fahren.

Noch deutlich schlimmer wird es wenn sie wegen vorsätzlichen fahren ohne Versicherungsschutz verurteil werden, dann kann es bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe geben.

Tipp: Eine günstige KFZ Versicherung für Ihr Auto finden Sie hier.
Sofort Klicken und selber staunen wieviel Sie sparen werden.

Fazit: Selbst beim fahren mit dem Kennzeichen hinter der Scheibe werden schon empfindliche Strafen fällig, Sie sollten sich in diesem Punkt also unbedingt an alle Gesetze halten.

Fahren ohne Zulassung – erlaubt oder verboten?

Wer in Deutschland mit einem Auto auf der Straße fahren, und somit am Straßenverkehr teilnehmen möchte, der muss ein Auto angemeldet und versichert haben. Das Anmelden geht wiederum nur wenn man mindestens eine Haftpflichtversicherung für sein Auto hat, das weißt man beim anmelden mit einer eVB Nummer nach. Auf der Zulassungsstelle bekommt man dann die nötigen Plaketten auf seine Kennzeichen geklebt.

Bei der KFZ Abmeldung werden diese Plaketten abgekratzt, die Nummernschilder werden entwertet.


Fahren ohne Zulassung

Fahren ohne Zulassung

Doch darf man ohne Zulassung und KFZ Versicherung auf der Straße fahren?

Wie Sie sich schon denken können lautet die Antwort: Nein, natürlich nicht! Doch es gibt tatsächlich Ausnahmen die das Leben eines Autobesitzer vereinfachen, denn unter bestimmten Voraussetzungen darf man mit dem Auto auch ohne Zulassung auf der Straße fahren, welche das sind erfahren Sie in diesem Artikel.

Was genau bedeutet „Fahren ohne Zulassung“?

Das ein Auto zugelassen, also angemeldet ist, das zeigen die Plaketten an den Nummernschildern und auch die Zulassungsbescheinigung Teil I (der Fahrzeugschein). Diese beiden Dinge dienen als Nachweis das ein Fahrzeug amtlich registriert ist, die Pflichtversicherung besitzt, und somit legal auf deutschen Straßen fahren darf.

Wenn ein Fahrzeug abgemeldet wird, dann werden die Kennzeichen entwertet, die Plaketten werden entfernt. Auch im Fahrzeugschein ist ein Vermerk das dieses Fahrzeug abgemeldet ist.

Wenn sie mit diesem Auto nun auf der Straße fahren würden, dann ist das ein „Fahren ohne Zulassung“ und kann bei einer Polizeikontrolle teuer werden, noch viel unangenehmer wird es, wenn sie mit einem Auto ohne Zulassung in einen Unfall verwickelt werden.

Sie sollten es tunlichst unterlassen mit einem Fahrzeug ohne Zulassung zu fahren.

Unter welchen Voraussetzungen darf man ohne Zulassung fahren?

Ja es gibt Ausnahmen wo man mit dem Auto legal ohne Zulassung, also mit ungestempelten Kennzeichen, auf der Straße fahren darf. Grob gesagt immer dann wenn es sich um Fahrten im Zusammenhang mit der An- oder Abmeldung handelt, welche das genau sind, das erfahren Sie jetzt.

In § 10 Abs. 4 FZV sind Details dazu geregelt, diese könne Sie hier nachlesen.

Wenn Sie Ihr Auto abmelden und dann damit nach Hause oder zum Händler fahren wollen, dann haben Sie gar kein Problem, hier können Sie mehr über das Fahren nach der KFZ Abmeldung nachlesen

Doch wie sieht es mit der Fahrt zur Zulassungsstelle aus, wenn das Auto abgemeldet ist?

So lange Sie Kennzeichen haben, die im Vorfeld von der Zulassungsbehörde zugeteilt wurden sind, dann können Sie diese ans Auto schrauben und damit zur Zulassungsstelle fahren, um das Auto anzumelden.

Aber auch Fahrten zum Tüv sind mit ungestempelten Kennzeichen problemlos möglich.

Wichtig ist das Sie die Kennzeichen am Fahrzeug befestigen, und nicht einfach hinter die Scheibe legen, mehr dazu hier: Fahren ohne Kennzeichen / Kennzeichen hinter der Frontscheibe.

Vor Fahrtantritt mit der Versicherung sprechen

Um alles Eventualitäten auszuräumen sollten Sie vorher mit der KFZ Versicherung sprechen ob die Fahrt mit dem nicht angemeldeten Auto, zur Zulassungsstelle oder in die Werkstatt versichert ist.

Manch eine Versicherung gibt Ihnen dazu ein kurzes Schriftstück mit, andere verweisen auf die elektronische Versicherungsbestätigung die Sie dann auf Verlangen vorzeigen können. Mit der eVB ist eine Überprüfung beim Zentralruf der Autoversicherer möglich.

Die Bestätigung Ihrer Versicherung ist wichtig, denn fahren ohne Versicherungsschutz ist eine Straftat und nicht billig.

Eine günstige KFZ Versicherung bei der Sie viel Geld sparen, bekommen Sie hier.

Ohne Zulassung keine Umwege fahren

Eines ist wichtig, wenn Sie auf dem Weg zur Zulassungsstelle oder der Werkstatt sind, dann müsse Sie auf direktem Weg dahinfahren, nur dann ist diese Fahrt erlaubt. Also kein Umweg um der Oma mal wieder einen Besuch abzustatten oder den Wocheneinkauf zu erledigen.

Fahrten mit ungestempelten Kennzeichen (zum Zweck der Anmeldung) sind nur innerhalb des Zulassungsbezirks, und eines angrenzenden Bezirks zulässig. Anderenfalls ist das dann ein Fahren ohne Zulassung.

Wie Sie sehen ist das ein ganz wichtiger Punkt den Sie auf jeden Fall beachten sollten um nicht mit dem Gesetzt in Konflikt zu geraten. Wie immer gilt: Alle Angaben ohen Gewähr.

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Unterlagen und Infos zur Abmeldung
Auto ohne Tüv verkaufen
Ein Auto ohne Tüv anmelden

 

Erstbesitzerrabatt – damit sparen Sie Geld

Wenn man bei der KFZ Versicherung sparen kann dann freut sich jeder, denn Autofahren ist teuer genug. Daher sollte man alle Rabatte die den Beitrag senken auch mitnehmen. Ein eher weniger bekannter Rabatt unter den Autofahrern ist der Erstbesitzerrabatt.  Und diesen Rabatt gewähren Versicherungen allen Autobesitzern die einen Neuwagen zulassen wollen.

Wenn Sie diesen Rabatt nicht kennen dann kann es passieren das Ihnen 10% der Versicherungssumme durch die Lappen gehen, als durchaus eine nennenswerte Summe die man lieber auf dem Konto hat als Sie an die Versicherung zu überweisen.

Warum KFZ Versicherer diesen Erstbesitzerrabatt überhaupt geben, und was dabei zu beachten ist, das lesen Sie in diesem Artikel.

Erstbesitzerrabatt

Erstbesitzerrabatt – was ist das?

Die wichtigsten Facts über den Erstbesitzerrabatt:

  • Die Einsparung durch diesen Rabatt liegt bei rund 10 % der Versicherungsprämie
  • Der Erstbesitzerrabatt gilt für alle Versicherungen, Haftpflicht, Teilkasko sowie Vollkasko
  • Der Rabatt ist an das jeweilige Fahrzeug gebunden und kann nicht auf ein anderes übertragen werden
  • Nicht jede Versicherung hat den Erstbesitzerrabatt im Angebot

Warum geben Versicherungen den Erstbesitzerrabatt?

Versicherungen stufen das Risiko das ein Neuwagen einen Unfall hat als geringer ein, warum das so ist:

  • Die Versicherer gehen davon aus das Sie mit einem Neuwagen noch ein Stück behutsamer umgehen und auch fahren.
  • Die Technik hat noch keinem Verschleiß unterlegen, das macht es unwahrscheinlicher das der Wagen dadurch einen Unfall baut.
  • Die Versicherer schätzen also das Sie für Neuwagen weniger Geld ausgeben müssen als für ältere Fahrzeuge, diesen Kostenvorteil gibt Sie dann an Sie als Kunden in Form des Erstbesitzerrabatts weiter.

Den Rabatt gibt es auf jede Versicherungsart

Und noch eine gute Nachricht, diese Rabattform gibt es auf alle Versicherungsarten, auf die Haftpflicht, die Teilkasko-, sowie auf die Vollkaskoversicherung. Da Sie einen Neuwagen versichern möchten liegt es auf der Hand das Sie auch eine Vollkasko abschließen, und hier machen sich die 10 Prozent Rabatt ordentlich bemerkbar. Tipp: Ab wann ein Auto nicht mehr Vollkasko versichern.

Erstbesitzerrabatt geschickt kombinieren

Aber es gibt noch eine gute Nachricht, den Erstbesitzerrabatt können Sie mit anderen Rabatten kombinieren. Zum Beispiel mit dem Wenigfahrerrabatt, dem Garagenrabatt und anderen, so lässt sich sehr viel Geld bei der Versicherungsprämie sparen.

Auf diese Rabattform bei Abschluss der Versicherung achten

Sie sollten genau hinschauen ob Ihnen der Erstbesitzerrabatt angeboten wird, denn nicht jede Versicherung hat diesen Rabatt im Angebot. Auch bei Online Vergleichen sollten Sie genau hinschauen welche Versicherung diesen Rabatt vielleicht zusätzlich anbietet.

Wenn Sie gleich einmal schauen wollen wieviel Geld Sie dadurch tatsächlich sparen können, dann klicken Sie sofort hier und starten einen Online Vergleich der Versicherungen.

Hagelschaden am eigenen Auto – was zahlt die Versicherung?

Ein Hagelschaden am Auto passiert ganz plötzlich, meist im Hochsommer zieht eine Gewitterfront auf und bringt heftigen Hagel mit sich. Und die Hagelkörner können ganz empfindliche Schäden an unseren Autos hervorrufen, ab einem Durchmesser von 3 Zentimetern richten Hagelkörner schaden am Auto an. Meist großflächig auf allen Blechteilen, daher ist ein Hagelschaden auch so teuer. Wenn Sie auch das Pech hatten und einen Hagelschaden erlitten haben, dann stellen Sie sich natürlich die Frage ob Sie auf dem Schaden sitzen bleiben oder ob Ihre KFZ Versicherung den Schaden übernimmt.


Hagelschaden Auto

Hagelschaden am eigenen Auto

Welche Versicherung zahlt den Hagelschaden am eigenen Auto?

Die Haftpflichtversicherung die jeder von uns hat, kommt für den Hagelschaden nicht auf. Hierfür ist eine Teilkasko oder Vollkaskoversicherung nötig.

Bereits die Teilkaskoversicherung übernimmt den Hagelschaden vollständig, und das ohne einer Rückstufung Ihres SFR. Das heißt auch wenn Sie einen Hagelschaden durch Ihre Versicherung reguliert bekommen haben, steigen Sie nicht in der Schadenfreiheitsklasse, Sie zahlen also aufgrund des Hagelschadens in Zukunft nicht mehr für Ihre KFZ Versicherung.

Haben Sie Ihr Auto Vollkaskoversichert dann haben Sie automatisch auch eine Teilkasko.

Theoretisch können Sie also auch mehrere Hagelschäden an Ihrem Auto pro Jahr haben.

Keine SFR Höherstufung nach einem Hagelschaden

Die Selbstbeteiligung bei einem Hagelschaden

Haben Sie in der Teilkasko eine Selbstbeteiligung vereinbart dann ist diese im Falle eines Hagelschadens fällig, häufig sind das 150 Euro, diese müssen Sie bei der Regulierung aus der eigenen Tasche bezahlen.

Totalschaden durch Hagel?

Das ist durchaus möglich und geht sogar schneller als Sie denken, denn aufgrund der unzähligen Beulen und Dellen die passieren ist der Aufwand zum beheben des Schadens sehr hoch, und die Kosten für eine Werkstattstunde sind nicht gerade niedrig. Ein Totalschaden liegt vor, wenn sich die Reparatur oder Instandsetzung des Schadens nicht mehr lohnt, also wenn dieser teurer ist als der Restwert des Autos. Tipp: Restwert des eigenen Autos berechnen.

Wichtig: Hagelschaden der Versicherung schnellstens melden

Um kein Risiko einzugehen ist es wichtig das Sie den Hagelschaden an Ihrem Auto der Versicherung schnell melden. Folgende Möglichkeiten stehen Ihnen dabei zur Verfügung:

  • Per Brief
  • Per Telefon
  • Per Online Formular auf der Homepage des Versicherers

Am einfachsten und schnellsten ist es, wenn Sie das Handy zur Hand nehmen (aber nicht währen der Fahrt telefonieren), und Ihre Versicherung anrufen und den Schaden schnell und unkompliziert melden.

Hagelschaden und die Versicherung

Hagelschaden und die Versicherung

Was passiert nach der Schadenmeldung bei der Versicherung

Im Normalfall schickt Ihnen die Versicherung einen Gutachter vorbei, oder Sie werden gebeten zu einem Begutachtungstermin in eine Werkstatt zu kommen. Ein Gutachter nimmt Ihr Auto dann unter die Lupe und ermittelt den Umfang des Schadens, und was die Reparatur kostet.

Wenige Tage nach der Begutachtung liegt dann das fertige Gutachten Ihrer Versicherung vor, welches Sie sich anfordern können.

Die Kosten für das Gutachten übernimmt Ihre KFZ Versicherung, wenn sie auf eigene Faust ein Schadengutachten in Auftrag geben dann müssen Sie das aus eigener Tasche bezahlen.

Wenn Sie mit Ihrem Auto zu dem Gutachter Termin fahren dann sollten Sie Ihr Auto vorher waschen, so sieht der Gutachter die Schäden besser. Bestehen Sie außerdem darauf das Ihr Auto in der Werkstatt begutachtet wird, Sonnenlicht lässt das beschädigte Blech besser aussehen als es ist.

Was genau bezahlt die Versicherung?

Der Gutachter wird alle Schäden aufnehmen die durch den Hagel passiert sind. Sie bekommen Ihr Fahrzeug nach der Reparatur so wieder wie vor dem Hagel. Es werden also alle Schäden repariert die angefallen sind, nicht nur das ausbeulen, sondern auch kaputte Scheiben, nicht selten kommt es auch zu kaputten Front- oder Heckscheiben, ähnlich wie bei einem Steinschlag.

Aber auch Kunststoffteile oder beschädigte Zierleisten werden selbstverständlich bezahlt.

Den Hagelschaden reparieren oder auszahlen lassen?

Häufig ganz klar: reparieren lassen. Der Gutachter kalkuliert nämlich die Reparaturkosten, nicht die tatsächliche Schadenhöhe. Sie bekommen also das Geld von der Versicherung welches nötig ist um den Hagelschaden komplett zu beheben, so das Sie keinen Wertverlust bei Ihrem Auto haben.

Und die Reparaturkosten sind meistens niedriger als die Schadenhöhe das spricht für eine Reparatur.

Sollten bestimmte Gründe gegen eine Reparatur sprechen, dann können Sie sich das Geld natürlich auf Wunsch auch auszahlen lassen, von den ermittelten Reparaturkosten wird dann die Mehrwertsteuerbetrag ausgezahlt, Ihnen wird also der Netto Betrag ausgezahlt.

Doch bedenken Sie bei dieser Entscheidung das sich ein Hagelschaden extrem Wertmindernd auswirkt.

Hagelschaden bei einem Leasingfahrzeug

Haben Sie ein Leasingpaket das auch die KFZ Versicherung enthält, dann sollten Sie umgehen nach dem Schaden den Leasinggeber informieren. Dieser meldet den Schaden dann der Versicherung und stimmt mit Ihnen zusammen die Reparaturtermine ab.

Wie werden Hagelschäden repariert?

Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, der Gutachter entscheidet welche Möglichkeit am wirtschaftlichsten ist. Wir möchten die gängigsten kurz Vorstellen:

Ausbeulen: Es gibt Spezialisten die meist Beulendoktor genannt werden. Diese schaffen es mit speziellen Instrumenten und Werkzeugen die Beulen aus dem Blech zu drücken. Diese Methode ist sehr schonend und geht meist ohne Lackierarbeiten.

Lackieren: Die Dellen im Lack rausziehen, spachteln und neu lackieren. Das ist ein großer Aufwand doch manchmal nicht anders machbar. Nachteil: Gerade bei älteren Lacken ist es unmöglich den exakten Farbton zu treffen, so dass man auch als Laie sieht das das Auto nachlackiert wurden ist.

Teile austauschen: Sind einzelne Blechteile sehr stark durch die Hagelkörner beschädigt, dann kann es sein das ein Austausch günstiger ist als es wieder Instandzusetzen. Wie beim lackieren entsteht dadurch aber ein Wertverlust.

Was wenn sich die Versicherung weigert den Schaden zu übernehmen?

Wenn Sie Ihrer Versicherung einen Hagelschaden melden dann wertet diese zuerst die lokalen Wetterdaten aus, ist dort kein Hagel verzeichnet dann wird Ihre Versicherung zunächst die Regulierung des Schadens ablehnen. Doch Sie sollten sich dadurch nicht beeindrucken lassen, suchen Sie sich einen Anwalt und übergeben diesem die Forderung. Sehr gut ist es wenn Sie für diesen Fall eine Verkehrsrechtschutzversicherung haben.

Einem Hagelschaden vorbeugen

Manchmal kommt der Hagel so plötzlich das man nichts dagegen tun kann. Wenn die Hagelfront Sie während der Fahrt überrascht können Sie meist nicht schnell genug etwas unternehmen, wenn Sie Glück haben kommt eine schützende Brücker unter die Sie sich stellen können.

Das Beste ist natürlich, wenn Sie eine Garage, oder einen Tiefgaragenstellplatz haben. Hagel kommt häufig zusammen mit Gewitter, und diese sind im Sommer häufig sehr gut vorhersagbar. Halten Sie also die Wettervorhersagen immer etwas im Auge, ist ein Unwetter angesagt dann stellen Sie Ihr Auto einfach vorsichtshalber unter. Wenn Sie zum Auto sprinten, wenn die ersten Hagelkörner fallen, dann ist es meist zu spät.

Wenn Sie keine Möglichkeit haben Ihr Auto unterzustellen dann gibt es auch eine Möglichkeit, nämlich sogenannte Hagelschutzgaragen. Das sind Faltgaragen die an der Oberseite gepolstert sind, so das die Wucht der Hagelkörner abgefangen wird.

Hagelschutzgaragen können Sie hier Online bestellen.

 

Eine günstige KFZ Versicherung die Hagelschaden abdeckt finden Sie hier.

Freisprecheinrichtung nachrüsten

Eine Sünde die man tunlichst vermeiden sollte ist das Telefonieren am Steuer, die Strafen sind einfach zu hoch. Im Moment werden 100 Euro und sogar ein Punkt in Flensburg fällig, noch teurer wird es, wenn dadurch eine Gefährdung ausging, dann werden sogar 150 Euro, 2 Punkte und ein Monat Fahrverbot fällig.

Mal abgesehen von den Strafen sollten Sie das telefonieren mit dem Handy in der Hand schon wegen der erhöhten Unfallgefahr unterlassen. Man konzentriert sich unweigerlich zu sehr auf das Telefonat und beachtet den Verkehr zu wenig. Unfälle sind die Folge.

Dieser Gefahr und den Strafen können Sie ganz einfach aus dem Weg gehen in dem Sie sich eine Freisprecheinrichtung nachrüsten. Dazu müssen Sie nicht in eine Werkstatt fahren und auch keine Unsummen ausgeben, einfache Freisprecheinrichtungen zum nachrüsten gibt es bereits ab 20 Euro.


Freisprecheinrichtung nachrüsten

Freisprecheinrichtung nachrüsten

Welche Möglichkeiten es gibt, und wie einfach es ist eine Freisprecheinrichtung im eigenen Auto nachzurüsten, das lesen Sie in diesem Artikel / Kaufberatung.

Eine Freisprecheinrichtung nachrüsten, die Möglichkeiten:

In den Anfangszeiten der Freisprecheinrichtungen war das nachrüsten noch eine Sache, die nur mit großem zeitlichen, sowie finanziellem Aufwand machbar war. Die Festeingebauten Anlagen haben hunderte von Euro gekostet, Kabel mussten aufwendig verlegt werden und der Klang und die Sprachqualität war trotzdem schlecht. Doch diese Zeiten sind zum Glück vorbei. Seitdem jedes Handy Bluetooth besitzt, nutzen alle modernen Freisprecheinrichtungen die Bluetooth Schnittstelle um die Daten zu übertragen.

Bluetooth Freisprecheinrichtungen sind erste Wahl beim nachrüsten

Wenn Sie eine Freisprecheinrichtung nachrüsten möchten dann fällt die Wahl also als erstes auf eine Bluetooth Freisprecheinrichtung, und hier ist die Auswahl mittlerweile riesig groß.

Die Bluetooth Freisprecheinrichtungen können ohne großen Installationsaufwand nachgerüstet werden. Einfach per Bluetooth mit dem Handy verbinden und einen Platz im Auto finden. Häufig irgendwo oben, häufig wird ein Platz an der Sonnenblende genutzt. Die kleinen Wunderboxen lassen sich sehr leicht bedienen, häufig über ein Touch Display.

Die einfache Bedienung der Freisprecheinrichtung ist auch nötig, denn wenn Sie erst komplizierte Versuche unternehmen müssen um ein Telefonat annehmen zu müssen dann ist das ebenfalls eine große Unfallgefahr.

Etwas teurere Geräte werden per Sprachbefehlen bedient, das funktioniert in den Tests auch sehr gut. Sie könne Gespräche per Sprachbefehl annehmen, und Kontakte aus Ihrem Telefonspeicher anrufen.

Freisprecheinrichtung mit Akku – kein Kabel verlegen notwendig

Nicht einmal mehr Kabel verlegen ist notwendig, wenn Sie eine Freisprecheinrichtung nachrüsten möchten. Entscheiden Sie sich für ein Modell mit Akku dann bekommen Sie zwischen 500 und 600 Stunden Standby Zeit, die Gesprächszeiten liegen bei rund 8 bis 11 Stunden. Sie müssen sich nur angewöhnen die Freisprecheinrichtung aller paar Tage an den Zigarettenanzünder-Anschluss Ihres Autos zu hängen. Das aufladen können Sie natürlich über Nacht machen, dann haben Sie zur nächsten Fahrt wieder eine voll einsatzbereite Freisprecheinrichtung. Das geht natürlich nur wenn Ihre Zigarettenanzünder-Anschluss Dauerstrom liefert, wenn nicht können Sie diesen in einer Werkstatt auf Dauerstrom umstellen lassen.

Freisprecheinrichtung

Freisprecheinrichtung

Sound über die eingebauten KFZ Lautsprecher

Es gibt Freisprecheinrichtungen zum nachrüsten die sich mit Ihrem Radio verbinden und den Ton über die Lautsprecher in ihrem Auto wiedergeben. Das ist vom Klang her natürlich wesentlich besser, doch keine Angst, auch hier muss man nicht erst aufwendig ein Kabel verlegen. Die Freisprecheinrichtung hat einen FM Transmitter eingebaut, das heißt Sie funkt die Signale über eine freie FM Frequenz an Ihr Autoradio. Das ist sehr praktisch und für Vielnutzer auch unbedingt zu empfehlen. Ein Beispiel was uns positiv aufgefallen ist sind die Modelle von Parret, klicken Sie hier für eine Übersicht.

Von Parret gibt es übrigens auch Freisprecheinrichtungen die SMS empfangen, und Ihnen diese vorlesen kann, das ist die Parrot MKi9200.

Freisprecheinrichtungen können noch viel mehr

Wenn Sie mit den Gedanken spielen eine Freisprecheinrichtung nachzurüsten dann werfen Sie auch einen Blick auf die üppig ausgestatteten Modelle. In unserem Artikel Bluetooth im Auto nachrüsten sind wir schon auf das Thema eingegangen. Sie können sich nämlich alles gleichzeitig nachrüsten. Sie haben dann nicht nur eine Freisprecheinrichtung, sondern auch eine Verbindung zu Ihrem Handy um Musik abzuspielen, das ist besonders interessant für Leute die Musik über Streaming-Dienste wie Spotify abspielen möchten.

Aber Sie können auch ganz einfach Musik über Ihre Autoanlage hören die auf einem USB Stick gespeichert ist, der Stick wird einfach in die Freisprecheinrichtung gesteckt.

Für eine Übersicht klicken Sie einfach hier

Autoradios mit Smartphone Anbindung

Der Markt hält noch eine weitere Möglichkeit bereit wie Sie eine Freisprecheinrichtung nachrüsten können, nämlich über sogenannte Smartphone Autoradios. Diese haben ein großes Display das per Touch-Steuerung bedient wird.

Das Handy ist auch hier über Bluetooth mit dem Autoradio verbunden, direkt über das Display des Autoradios bedienen Sie Ihr Telefon.

Einen Überblick über aktuelle Modelle bekommen Sie hier.

Nachrüstbare Herstellerspezifische Freisprecheinrichtungen

Hersteller wie VW, Audi, Skoda, Mercedes usw. haben immer eine gewisse Zeit lang die gleichen Autoradios im Programm, das hat den Vorteil das der Zubehörmarkt spezifisch für diese Radios Zubehör anbietet, und so ist es auch bei den Freisprecheinrichtungen. Wenn Sie zum Beispiel einen VW haben dann schauen Sie einfach was Sie für ein Autoradio haben, wenn es ein RNS 510, RCD 510 oder ähnliches ist, dann bekommen Sie dafür eine Freisprecheinrichtung die Steckfertig für Ihr Autoradio ist. Das heißt per Plug and Play funktioniert die Einrichtung.

Eine Übersicht bekommen Sie hier, geben Sie in die Suche einfach Ihr Autoradiomodell ein.

Fazit: Wie Sie nun gesehen haben ist das nachrüsten einer Freisprecheinrichtung ein Kinderspiel. Bevor Sie erwischt werden sollten Sie am besten sofort nach einem Modell schauen was Ihnen gefällt.

Klicken Sie hier um eine gute Marktübersicht zu bekommen.