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Unfall mit Fahrerflucht – wer zahlt den Schaden?

Vielleicht ist es Ihnen schon einmal passiert, Sie kommen vom einkaufen zurück und an Ihrem Auto sehen Sie eine fette Beule oder einen riesigen Kratzer. Es wartet natürlich niemand, ein Zettel klemmt auch nicht hinterm Scheibenwischer – der Unfallverursacher ist abgehauen – er hat Fahrerflucht, oder auch Unfallflucht begangen.

Unter Umständen kann das für den Unfallverursacher ziemlich unangenehme Konsequenzen haben, für Sie aber auch, nämlich dann, wenn der Flüchtende nicht ermittelt werden kann.


Fahrerflucht - wer zahlt den Schaden?

Fahrerflucht – wer zahlt den Schaden?

Was ist zu tun, wenn der Unfallgegner Fahrerflucht begangen hat?

Ist der Ärger über das beschädigte Auto und die Unfallflucht auch noch so groß, er bringt Sie jetzt nicht weiter, bleiben Sie also ruhig.

Rufen Sie als erstes die Polizei, eine Streife wird vorbeikommen, den Unfall aufnehmen und eine Anzeige gegen Unbekannt erstatten.

Befragen Sie die nähere Umgebung ob jemand etwas beobachtet hat, sind Läden in der Nähe? Schauen Leute aus dem Fenster? Fragen Sie einfach mal rum, vielleicht hilft das den Unfallgegner zu identifizieren.

Fotos machen

Machen Sie mit einer Kamera oder Ihrem Handy auf jeden Fall viele Fotos vom Schaden und Ihrem Auto, falls Ihre Vollkasko den Schaden übernehmen soll ist das wichtig.

Kontakt zu Ihrer Versicherung aufnehmen

Auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar ist ob der Unfallverursacher ermittelt werden kann sollten Sie vorsorglich Ihre Versicherung über den Unfall informieren.

Gutachten erstellen lassen

Um die Schadenhöhe genau festzulegen muss ein Gutachten durch einen Sachverständigen erstellt werden, allerdings zahlen Sie das selber solange der Verursacher nicht feststeht, wenn nicht unbedingt nötig sollten Sie also damit warten. Lassen Sie sich im ersten Schritt einen Kostenvoranschlag Ihrer Werkstatt erstellen, damit haben Sie schon eine ziemlich realistische Zahl für die Schadenhöhe.

Muss ich einen Anwalt einschalten?

Nein das müssen Sie nicht, es steht Ihnen natürlich frei einen Anwalt zu beauftragen, aber bedenken Sie das Sie diesen aus der eigenen Tasche zahlen müssen solange kein Unfallverursacher ermittelt werden konnte.

Wenn Sie allerdings erfahren das die Staatsanwaltschaft in dieser Sache gegen eine Person ermittelt, dann raten wir Ihnen unbedingt dazu einen Anwalt einzuschalten, diese Kosten übernimmt dann die gegnerische Haftpflichtversicherung.

Wer bezahlt den Schaden bei einer Fahrerflucht?

Wenn der Unfallverursacher ermittelt werden kann dann ist die Sache klar, den Schaden an Ihrem Auto zahlt dessen Haftpflichtversicherung.

Stellt sich aber heraus das der Unfallverursacher keine Haftpflichtversicherung mehr hat, und seine finanzielle Situation lässt es nicht zu das er den Schaden aus seiner Tasche bezahlt, dann haben Sie vorerst Pech und bleiben auf dem Schaden sitzen.

Genauso sieht es auch aus, wenn der Verursacher nicht ermittelt werden kann, denn auch dann wird der Schaden durch niemanden übernommen.

Es gibt zwar die Verkehrsopferhilfe an die Sie sich wenden können, allerdings springt diese nur helfend bei schweren Personenschäden ein, bei Blechschäden werden sie dort abgewiesen.

Hilft meine Vollkasko bei einem Unfall mit Fahrerflucht?

Ja das tut Sie, Ihre Vollkasko übernimmt die Schäden an Ihrem eigenen Auto, allerdings ist das nicht immer sinnvoll. Wenn der Schaden nämlich eher gering ist, dann macht es keinen Sinn. Zum einen müssen Sie die Selbstbeteiligung zahlen, zum anderen steigt Ihr SFR in der Vollkasko an, Sie müssen also mehr Versicherungsbeitrag bezahlen, im schlimmsten Fall bekommen Sie deswegen von Ihrer KFZ Versicherung die Kündigung.

Wenn Sie den Unfall verursacht haben – wie verhalten Sie sich richtig?

Niemand ist davor sicher, trotz PDC und Rückfahrkamera kann es passieren das man ein anderes Auto streift oder rammt, die Parkplätze sind eng und überall gibt es Ablenkung.

Doch was ist zu tun, wenn man ein anderes Auto (Motorrad / LKW / Wohnmobil) beschädigt hat?

Natürlich nicht einfach abhauen, denn dann machen Sie sich selbst der Unfallflucht strafbar, und das ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat!

Steigen Sie also aus und dokumentieren zunächst die Schäden an den beiden Fahrzeugen.

Danach geht es an die Suche des Fahrers, halten Sie Ausschau und überlegen wo diese sich aufhalten könnte. Stehen Sie auf einem Supermarktparkplatz dann lassen Sie den Fahrer einfach ausrufen.

Fragen Sie Anwohner ob Sie Wissen wem das Auto gehört.

Fruchtet all das nicht dürfen Sie den Unfallort nicht einfach verlassen, auch ein Zettel mit Ihrer Telefonnummer drauf kann als Unfallflucht gewertet werden.

Sie müssen eine angemessene Zeit auf den Fahrer des anderen Autos warten, als angemessen werden häufig 30 Minuten angesehen. Sind diese 30 Minuten vergangen dann informieren Sie am besten die Polizei, rufen Sie am besten an, Sie könne natürlich auch zur nächsten Dienststelle fahren, das wird nicht als Fahrerflucht gewertet.

Übrigens: Wenn es einen dringenden Grund gibt den Unfallort zu verlassen, dann können Sie das natürlich auch tun. Zum Beispiel wenn bei dem Unfall jemand (oder auch Sie selbst) verletzt wurde und Sie Hilfe holen müssen, oder in ein Krankenhaus fahren.

Nachdem Sie die Polizei informiert haben hinterlassen Sie dem Geschädigten einen Hinweis am Auto mit Ihren Kontaktdaten.

Jetzt können Sie den Unfallort auch verlassen.

Als nächstes informieren Sie Ihre KFZ Versicherung über den Unfall, auch wenn Sie Ihn am Ende aus eigener Tasche bezahlen müssen Sie Ihre Versicherung zeitnah darüber informieren. Mehr dazu unter: Unfallschaden der Versicherung melden.

In diesem Artikel gehen wir näher auf die Strafen für Fahrerflucht ein.

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Rabattschutz in der Kfz-Versicherung – was ist das genau

Wer in seine Kfz-Versicherung gegen einen gewissen Aufpreis einen sogenannten Rabattschutz aufnimmt, ist bei einem eventuellen Unfall vor einer schlechteren Einstufung geschützt. Er hat jedes Jahr einen Schaden frei und muss hierbei nicht mit einem höheren monatlichen Beitrag rechnen. Wenn die Versicherung gewechselt wird, verfällt in den meisten Fällen auch der Schutz. Daher sollte genau überlegt werden, ob sich dieser Schritt wirklich lohnt. Denn die neue Versicherung stuft die jeweilige Schadenfreiheitsklasse so ein, als hätte nie ein Schutz existiert. Dieser lohnt sich vor allem für Fahrer die immer Mal wieder kleinere Unfälle haben und über einen günstigen Tarif bei einem der zahlreichen Direktversicherer verfügen.

Sollte ich Schäden selber zahlen oder doch besser melden?

Um nicht von der Kfz-Versicherung schlechter eingestuft zu werden und dementsprechend höhere Beiträge zahlen zu müssen, zahlen sehr viele Autofahrer die Kosten kleinerer Unfälle sehr häufig selbst. Allerdings verfügt längst nicht jeder über ausreichend Geld, um den Schaden aus der Portokasse zu bezahlen. Hier kann der Rabattretter eine gute Alternative darstellen. Die Zusatzoption kann ganz einfach zu der Kfz-Versicherung hinzugebucht werden und schützt den Fahrer bei einem Unfall vor einer schlechteren Einstufung. In der Regel wird ein solcher erst nach vier Jahren ohne Vorfall und auch nur Fahrern ab 25 Jahren angeboten.

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Rabattretter sinnvoll?

Hilft hier der Rabattretter?

Wie teuer ist ein Rabattschutz?

In der Regel wird für den Schutz ein pauschaler Aufschlag auf die jeweilige Versicherungsprämie gezahlt. Im Durchschnitt muss dann ungefähr 17 % (rund 94 Euro bei einer Vollkaskoversicherung) mehr für die Police gezahlt werden. Er lohnt sich bei Mittelklassewagen, für die weniger als 106 Euro für die Haftpflichtversicherung bezahlt werden. Wenn der Aufpreis über diesem Betrag liegt, lohnt es sich in der Regel, kleinere Schäden selber zu bezahlen, um einer schlechteren Einstufung zu entgehen.

Wie bereits erwähnt, eignet sich der Schutz vor allem für Fahrer, die regelmäßig an ihrem oder auch an fremden Fahrzeugen eine kleine Schramme oder Beule verursachen. Für diejenigen, die sich hingegen schon in der höchsten Schadensfreiheitsklasse 35 befinden, lohnt sich der Schutz dagegen nicht. Denn dann kann der Beitrag auch nach einem Unfall nicht viel mehr ansteigen. Und auch diejenigen, die nur sehr wenig mit dem Auto fahren oder besonders vorsichtig auf den Straßen unterwegs sind, sollten sich nur einen Rabattretter dazu buchen, der relativ günstig ist. Riskante Fahrer, die eventuell auch ein besonders teures Auto besitzen, können für einen solchen auch etwas mehr Geld ausgeben.

Lohnt sich ein Rabattschutz auch für mich?

Die Kosten für einen solchen Schutz können von Versicherung zu Versicherung stark variieren. Einige Anbieter verlangen lediglich 15 % mehr, andere erheben dagegen bis zu 30 % Aufpreis. Daher sollte immer erst ein Vergleich durchgeführt werden, bevor die Zusatzoption gebucht wird. Um dies nicht selber machen zu müssen, stehen den Fahrern im Internet zahlreiche nützliche und vor allem unabhängige Portale zur Verfügung. Dort können die unterschiedlichen Angebote und Preise miteinander verglichen werden, um den passenden Rabattretter zu finden.

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Unfallschaden der Versicherung melden – die Frist zur Schadensmeldung

Sind Sie in einen Verkehrsunfall verwickelt, dann sollten Sie aus eigenem Interesse immer die Polizei zur Unfallaufnahme rufen. Denn diese professionelle Unfallaufnahme kann später Goldwert sein, falls es einmal zu Streitigkeiten vor Gericht kommt. Und das geht schneller als man denkt. Egal ob Sie schuld sind oder nicht, egal wie hoch der Schaden tatsächlich ist (dieser ist auf den ersten Blick meist viel geringer), wir empfehlen Ihnen immer die Polizei zu rufen.

Aber damit ist es nicht getan, denn auch die Versicherung muss über den Schaden informiert werden. Und hier gibt es Fristen zur Schadenmeldung. Wie schnell Schäden der Versicherung gemeldet werden sollten, das lesen Sie in diesem Ratgeber.


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Ihre Pflicht – den Unfall rechtzeitig zu melden

Mit der Unfallaufnahme der Polizei ist es nicht getan, auch die zuständige Kfz Versicherung muss über den Unfall informiert werden. Und das ist besonders wichtig das dies innerhalb einer Frist gemacht wird. Verpassen Sie es die Versicherung rechtzeitig über den Schaden in Kenntnis zu setzen, dann riskieren Sie das die Leistungen reduziert, oder ganz gestrichen werden. Dieses Risiko sollten Sie auf keinen Fall eingehen.

Doch wer muss bei welcher Versicherung überhaupt den Schaden melden?

Folgende Aufstellung gibt Klarheit:

  • Haben Sie den Unfall verursacht und andere Beteiligte haben einen Schaden? Dann müssen Sie Ihre eigene Haftpflichtversicherung informieren.
  • Wurden Sie bzw. Ihr Fahrzeuggeschädigt? Dann informieren Sie die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers.
  • Haben Sie einen Unfall verursacht und haben einen Schaden an Ihrem Auto? Dann informieren Sie Ihre Kaskoversicherung.
  • Ist der Unfall auf dem Arbeitsweg, oder während der Arbeitszeit passiert, dann müssen Sie zusätzlich die Unfallversicherung informieren.

Innerhalb welcher Frist sollte man den Schaden der Versicherung melden?

In den Allgemeinen Bedingungen für die KFZ Versicherung vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. wird den Versicherungen zu einer Frist von einer Woche (7 Tage) geraten. Allerdings Ihre Versicherung selber eine Frist festsetzen, diese finden Sie in den Versicherungsbedingungen oder AGBs Ihrer Versicherung. Die meisten Versicherer halten sich allerdings an diese Empfehlung.

Das heißt für Sie nach dem Unfall mit einer Frist von einer Woche den Schaden der Versicherung melden müssen.

Es kann Sie zwar keine Versicherung dazu zwingen den Schaden zu melden, der Nachteil liegt dann aber trotzdem bei Ihnen. Denn der Versicherer hat dann das Recht nicht für den kompletten Schaden aufzukommen. Das heißt Sie würden auf einem Teil des Schadens sitzen bleiben.

Daher den Schaden einfach sofort melden, das geht per Anruf oder Schadenformular auf der Homepage Ihres Versicherers.

Haftpflichtschaden auch melden, wenn man nicht der Verursacher ist?

Auch wenn Sie nicht der Unfallverursacher sind sollten Sie Ihrer Haftpflichtversicherung den Schaden melden. Denn es kann sein das im Verlauf bei eventuellen Streitigkeiten der Unfallgegner Forderungen gegen Sie, und somit gegen Ihre Haftpflichtversicherung, erhebt. Damit es hier von vornherein nicht zu Problemen mit der Meldefrist kommen kann, einfach auch als Unfallopfer den Schaden Ihrer Versicherung melden.

Der gegnerischen Kfz Versicherung den Schaden melden

Wurden Sie geschädigt und haben nun berechtigte Forderungen an die gegnerische Haftpflichtversicherung, dann sollten Sie das dieser innerhalb von 2 Wochen mitteilen.

Wenn der Unfallverursacher sich weigert Ihnen die Versicherung zu nennen, oder es sich im Fahrerflucht gehandelt hat, dann hilft Ihnen der Zentralruf der Autoversicherer (0800 250 260 0) weiter. Wenn Sie das Kennzeichen des Unfallgegners haben dann wird Ihnen dort unkompliziert die gegnerische Versicherung genannt, dieser können Sie dann Ihren Schaden anmelden.

Das geht übrigens auch wenn Sie Ihre Forderung noch nicht im Detail kennen, die Einzelaufstellung der Forderungen wie: Reparaturkosten, Mietwagen usw., können im Nachgang übermittelt werden.

Kündigung der Versicherung erhalten?

Nach einem abgewickelten Schadensfall durch Ihre Versicherung staunen Sie nicht schlecht als Sie den Brief mit der Kündigung durch Ihre KFZ Versicherung öffnen? Das kommt leider nicht selten vor. Warum die KFZ Versicherung kündigen kann und was in diesem Fall zu tun ist, das lesen Sie im Ratgeber: Die KFZ Versicherung hat gekündigt, was ist jetzt zu tun.

Auf jeden Fall sollten Sie bei einer Kündigung schnellstmöglich um eine neue Versicherung kümmern, um Ihren Versicherungsschutz nicht zu gefährden. Eine neue Versicherung finden Sie online durch einen Vergleich bei Verivox.de.

Anwalt ja oder nein?

Sind Sie unschuldig in einen Unfall verwickelt dann sollten Sie nicht überlegen und gleich einen Anwalt mit der Abwicklung beauftragen. Das kostet Sie nämlich keinen Cent. Ihre Anwaltskosten werden komplett durch die gegnerische Haftpflichtversicherung übernommen.

Versicherungen versuchen nämlich zu sparen und zu kürzen wo es nur geht, ein geschickter Anwalt sieht das jedoch sofort, und holt das Beste für Sie heraus.

Ein Beispiel aus der Praxis:

Einem Autofahrer wurde das Fahrzeug beschädigt und ein Zettel mit der Telefonnummer am Auto hinterlassen. Der Autofahrer lies den Schaden begutachten und auch auf eigene Kosten reparieren. Der Schaden belief sich auf 5600 Euro. Allerdings hat der Unfallverursacher eine falsche Telefonnummer am Auto hinterlassen, und konnte somit nicht ermittelt werden. Genaueres zu diesem Urteil können Sie hier nachlesen.

Um nicht auf dem Schaden sitzen zu bleiben meldete der Geschädigte ein halbes Jahr nach dem Unfall den Schaden seiner Kaskoversicherung. Diese lehnte die Regulierung allerdings ab. Der Mann zog vor Gericht und verlor, als Begründung wurde die einwöchige Meldefrist angegeben, er blieb also auf dem Schaden komplett sitzen.

Anhand dieses Beispiels sehen Sie wie wichtig es ist einen Schaden, egal ob als Unfallverursacher oder Unfallgegner, seiner bzw. der gegnerischen Versicherung zu melden.

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Dashcam für das eigene Auto kaufen – hier alle Infos

Eine Dashcam ist eine Kamera die auf dem Armaturenbrett oder der Frontscheibe eines Autos installiert wird und den Frontbereich permanent filmt. Das Wort Dashboard wird abgeleitet aus dem englischen „Armaturenbrett“ – dash board und dem Wort „Kamera“ – cam. Kurz die Dashcam.
Die Kamera nimmt ununterbrochen auf und es entgeht Ihr kein Detail, aber warum das Ganze und ob es überhaupt erlaubt ist eine Dashcam in  Deutschland zu betreiben? Dieser Ratgeber informiert Sie darüber.


Dashcam

Der Blick der Dashcam

Was ist eine Dashcam?

Dashcams sind im Prinzip kleine Videokameras speziell für das Auto und einen permanenten Betrieb entwickelt. Sie werden im Auto fest montiert, entweder auf dem Armaturenbrett oder der Windschutzscheibe, verschrauben, per Saugnapf oder mit Klebeband. Manche Modelle können auch am Rückspiegel befestigt werden.

Die Dashcams nehmen selbstständig auf und filmen sobald das Auto gestartet wird. Damit keine Aufnahme entgeht werden die ältesten Aufnahmen automatisch überschrieben sobald der Speicher voll ist. Bessere Dashcams haben einen Beschleunigungssensor, auch G-Sensor genannt, der bei einem Unfall die aktuelle Aufnahme mit einem Schreibschutz fest abspeichert, falls die Kamera für unbestimmte Zeit weiter laufen sollte wird die Aufzeichnung des Unfalls nicht überschrieben.  Bei holprigen Straßen kann es zu Fehlmeldungen des G Sensors kommen und ein falscher Schreibschutz gesetzt werden, das sollten Sie ab und an kontrollieren um keinen Speicherplatz unnötig zu belegen.

Gute Dashcams haben einen integrierten GPS Empfänger der permanent die Position und gefahrene Geschwindigkeit exakt ermittelt, diese wird in das Videobild übertragen und kann zu Beweissicherung dienen.

Je nach Dascham wird zum Speichern der Aufnahmen ein SD Memory Stick oder eine MicroSD Karte verwendet. Wie weiter oben bereits geschrieben reicht eine davon aus, die ältesten Aufnahmen werden selbstständig überschrieben.

Welche aktuellen Modelle es zu kaufen gibt sehen Sie hier auf einen Blick.

Herkunft der Dashcam

Der Ursprung der Dashcam ist in Russland zu finden, da die russische Polizei immer wieder im Verdacht steht durch Korruption Unfallhergänge „anders darzustellen“ wie Sie eigentlich verliefen, haben viele Autofahrer zu Selbsthilfe gegriffen und sich Dashcams ins Auto eingebaut um später das Verkehrsgeschehen und den Unfall zu beweisen.

In Deutschland sind die zusammengeschnittenen Unfallvideos aus Russland, mit teilweise spektakulären Unfällen, sehr schnell über Youtube bekannt geworden. Daher haben auch Dashcams hierzulande an Interesse gewonnen und immer mehr Autofahrer wollen sich eine Installieren, aber vorher klären wir die Frage:

Für was sind Dashcams überhaupt gut?

Dashcams werden von Auto- und Motorradfahrer eingebaut um das Verkehrsgeschehen zu dokumentieren und somit im Falle eines Unfalls die eigene Unschuld beweisen zu können. Aber auch Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer kann so zur Anzeige gebracht werden, zum Beispiel ein Ausbremsen. Auch Polizeikontrollen können mit einer Dashcam dokumentiert werden.
Aber denken Sie auch daran das Ihr eigenes Fehlverhalten ebenfalls jederzeit aufgezeichnet wird, kommt es zu einem Unfall den Sie verschuldet haben und die Polizei entdeckt die Kamera dann kann diese unter Umständen beschlagnahmt werden.

Mit einer Dashcam kann es auch gelingen eine Unfallflucht zu filmen, in einer Unfallsituation achtet niemand sofort in den ersten Sekunden auf das Kennzeichen, die Autofarbe und das Modell, die Dashcam zeichnet es natürlich auf.

Die rechtliche Situation – sind Dashcams in Deutschland erlaubt?

Da die Dashcams noch recht neu sind gibt es keine klare Rechtsprechung. Wir können auch nicht garantieren das zum Zeitpunkt des Lesens von diesem Artikel nicht schon wieder eine Änderung dazu gab.

Es gibt aber mittlerweile schon einige Gerichtsurteile über Dashcams die als wegweisend gelten, allerdings sind diese Urteile doch recht verschieden.

Ein Gericht hat die Videoaufnahmen als Beweismittel zugelassen und genutzt, ein anderes Gericht hat die Aufnahmen von einem Unfall als ungültig und verboten erklärt.

Wenn Sie die Carcam zu dem Zweck einschalten um Fehlverhalten anderer zu dokumentieren dann ist das nicht zulässig, Videomitschnitte darf selbst die Polizei nur sehr eingeschränkt erstellen. Die aufgenommen Videos im Internet zu veröffentlichen worauf andere Personen und Kennzeichen zu sehen sind ist natürlich nicht zulässig.

Wenn Sie die Dashcam einschalten für rein private Zwecke, zum Beispiel um eine schöne Stadt oder Landschaft zu filmen, dann ist es unbedenklich wenn dabei auch Menschen und KFZ Kennzeichen gefilmt werden.

Ob eine Dashcam in Deutschland nun erlaubt ist oder nicht und ob die gefilmten Aufnahmen überhaupt als Beweis dienen können kann leider nicht genau gesagt werden. Wir haben in diesem Abschnitt nur versucht die aktuelle Situation, zum Zeitpunkt der Artikelerstellung, zu beschreiben.

Einbau der Dashcam

Der Einbau ist meist kinderleicht und kann von Ihnen selbst vorgenommen werden. Zu jeder Dashcam liegen verschiedene Dinge zu Befestigung bei. Meist wird die Cam mit doppelseitigen Klebeband oder Saugnapf befestigt. Die Stromversorgung geht über ein festverlegtes Kabel, oder noch einfacher über den Zigarettenanzünder. So merkt die Kamera auch wenn die Zündung an geht und fängt sofort mit dem Filmen an, wenn die Zündung wieder aus ist stoppt auch die Aufnahme.

Navi mit Dashcam

Seit kurzem bieten auch Hersteller von Navigationsgeräten Kombigeräte an. In den mobilen Navi sind gleichzeitig Dashcams integriert. Wer also ein neues Navi benötigt und mit dem Gedanken spielt eine Dashcam anzuschaffen für den ist diese Kombination ideal.

Eine Übersicht dieser Kombigeräte bekommen Sie hier.

Dashcam App

Es gibt mittlerweile auch sogannte Dashcam Apps die das Handy / Smartphone zu Dashcam machen sollen. Wir sehen die Dashcam Apps allerdings nicht als wirklichen Ersatz zu einer echten, fest installierten Dashcam. Denn zunächst muss das Handy an der Scheibe befestigt werden, die meisten Handyhalter verdecken aber dann die Linse des Handys. Ist das Problem der Befestigung gelöst kommt das nächste. In den Handys ist kein Weitwinkelobjektiv eingebaut so wie bei einer richtigen Cam, diese haben einen Weitwinkel von 160 Grad.
Weitere Einschränkung ist auch der meist geringe Speicherplatz auf dem Smartphone. Mit einem 16GB Modell brauchen Sie nicht anzufangen eine Dashcam App zu probieren.

Was gibt es bei der Dashcam zu beachten?

Wichtig ist das Sie auf Qualität beim Kauf achten. Ebay Modell für 30 Euro können Sie sich sparen. Die Qualität der Bilder ist schlecht, die Verarbeitung der Kamera ist miserabel und es gibt keine GPS Sensoren. Außerdem sind die Aufnahmen bei Nacht unbrauchbar.

Wir empfehlen die darauf zu achten das die Dashcam ein gutes Bild liefert und das ein GPS Modul integriert ist um die genaue Position und Geschwindigkeit zu ermitteln.

Was kostet eine Dashcam?

Wie schon geschrieben gibt es Chinamodelle um 20 / 30 Euro bei ebay zu kaufen. Allerdings ist das nur Elektronikschrott mit dem Sie nichts oder nur sehr wenig anfangen können.

Ordentliche, brauchbare Dashcams gibt es bereits ab 80 Euro. Spitzenmodelle die keine Wünsche offen lassen liegen bei rund 150 bis 200 Euro.

Die Dashcam wo am besten anbringen?

Um das Bild der Dashcam möglichst vollständig zu nutzen ist es ratsam die Cam mittig zu platzieren. Das kann auf dem Armaturenbrett oder an der Frontscheibe passieren. Wir empfehlen einen möglichst unauffälligen Platz zu wählen, dieser ist häufig an der Frontscheibe hinter dem Armaturenbrett. Mittels Saugnapf oder doppelseitigem Klebeband muss die Kamera sicher angebracht werden. Je nach Rückspiegel ist es auch möglich die Kamera an diesem zu befestigen.

Wo ist die Dashcam erlaubt?

Wie weiter oben im extra Absatz schon geschrieben, in Deutschland ist es noch nicht einheitlich geregelt ob der Einsatz erlaubt ist, in anderen Ländern sieht das anders aus. Wichtig das Sie sich vorher informieren wenn Sie mit Ihrem Auto und Dashcam in den Urlaub fahren möchten. Beispiele: In Großbritannien ist der Einsatz von Dashcams erlaubt und wird sogar von den Autoversicherern finanziell unterstützt. In Italien, Dänemark, Holland und Spanien sind Dashcams erlaubt, in Österreich und Frankreich ist eine Genehmigung erforderlich.

Seit wann gibt es Dashcams?

Noch ganricht so lange, in Deutschland gibt es erst seit 2013 die ersten Modelle zu kaufen. Vorher nur in Russland. Durch die Verbreitung der spektakulären Unfallvideos bei Youtube schwappte dieser Trend allerdings schnell nach Deutschland über und seit 2013 gibt es diverse Modelle zu kaufen. Dashcams werden an Autos, Motorrädern, LKWs, Bussen und Fahrrädern eingesetzt.

Was filmt eine Dashcam?

Die Dashcam filmt das Verkehrsgeschehen vor Ihrem Auto permanent sobald der Motor läuft. Die Weitwinkelobjektive bringen ein breites Sichtfeld. Mittlerweile gibt es auch Dashcams für vorn und hinten. Es wird also auch eine eventuelle Nötigung oder ein Drängeln aufgezeichnet.

Welche ist die beste Dashcam?

Das kann man so pauschal nicht sagen, zu den besten Dashcams gehören aber immer solche mit GPS Sensor.
Welche Speicherkarten für eine Dashcam?

Das ist abhängig von Ihrem Modell, meist werden SD-Memory Karten bzw Micro SD Karten genutzt. Schon auf der Verpackung Ihrer Kamera steht das drauf. Wenn Sie Ihre neue Dashcam bei Amazon kaufen ist das natürlich in der Beschreibung aufgeführt.

Wie lange nimmt eine Dascam auf?

Die Aufnahmedauer wird von der Größe der Speicherkarte vorgegeben, wenn diese voll ist wird die Aufnahmen aber nicht einfach abgebrochen. Denn wenn die Speicherkarte voll ist dann wird damit begonnen die ältesten Aufnahmen zu überspielen. Diese Funktion wird auch LOOP-Funktion genannt.
Wir empfehlen aber trotzdem möglichst große Speicherkarten zu benutzen.

Wo kann man eine Dashcam kaufen?

Am besten Sie bestellen Ihre Kamera bei Amazon, die Abwicklung ist zuverlässig und das Angebot an ordentlichen Kameras ist groß. Hier galangen Sie zur Auswahl.

Wo kann man die Dashcam Videos ansehen?

Dazu ziehen Sie einfach den Speicherstick aus der Kamera und stecken Ihn in Ihren Computer. Nun haben Sie alle aufgezeichneten Videos zur Verfügung und können diese auch sicher auf Ihrem Computer speichern. Es gibt auch Dashcams mit integriertem Monitor wo Sie die Aufnahmen direkt anschauen können.

Klicken Sie hier um zu den aktuellen Dashcams zu gelangen.

 

Lesen Sie hier unseren Produkttest der Rollei CarDVR-310

Rückstufungstabelle für SF Klassen in Haftpflicht und Vollkasko

Die Schadensfreiheitsklassen, kurz SF, ist maßgeblich für die Berechnung der Beiträge zur KFZ Versicherung. Mit jedem Jahr das Sie Unfallfrei gefahren sind, bzw. keinen Unfall durch Ihre Versicherung regulieren lassen haben, steigen Sie einen Punkt nach oben. Das heißt Sie beginnen mit SF 0. Nach 5 Unfallfreien Jahren haben Sie die SF 5. Und umso höher Sie steigen umso niedriger fällt die Versicherungsprämie aus. Doch haben Sie einen Unfall den Ihre Versicherung bezahlen muss dann werden die SF Klassen in Haftpflicht und Vollkasko zurückgestuft, Ihr Versicherungsbeitrag wird dadurch automatisch teuer, und das kann endlich sein. Lesen Sie auf dieser Seite mehr über die Rückstufung.


Rückstufungstabelle

Rückstufungstabelle

Der Einstieg in das Autofahrerleben ist nicht billig, besonders die Versicherung ist für Fahranfänger teuer, man fängt mit der SF 0 an und arbeitet sich Jahr für Jahr einen Punkt nach oben. Die Einteilung der Schadensfreiheitsklassen gibt es in der Haftpflicht und Vollkasko, in der Teilkasko macht solch eine Einteilung keinen Sinn weil dort Schäden versichert sind für die Sie nichts können, wo Sie also kein Risikofaktor darstellen, wie z.B.: Steinschlag, Wildunfall und so weiter.

Unfall = Rückstufung

Wenn man seiner Versicherung einen Unfall meldet dann fällt man in den Schadensfreiheitsklassen zurück, um wieviel Punkt hängt in erster Linie von der Versicherung ab. Die Rückstufungstabelle Ihrer Versicherung finden Sie in den AGBs. Man kann aber allgemein sagen das besonders günstige Direktversicherer weiter / schneller zurückstufen als andere.

Die Zurückstufung wird immer für den jeweils gemeldeten Schaden durchgeführt. Melden Sie als einen Haftpflichtschaden dann werden Sie in der Haftpflicht zurückgestuft, die Vollkasko SF bleibt unberührt. Melden Sie einen Vollkaskoschaden dann werden Sie in der Vollkasko zurückgestuft aber nicht in der Haftpflicht.

Tipp: Wir haben hier die genauen Unterschiede erklärt zwischen: Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko.

Die Anzahl der Unfälle zählt

Wenn Sie einen Unfall von Ihrer KFZ Versicherung bezahlen lassen dann kommt es bei der Rückstufung nicht auf die Höhe des Schadens an, sondern auf die Anzahl der Unfälle pro Jahr. Haben Sie vier oder mehr Unfälle dann sind Sie wieder bei 0 angelangt. Das heißt Sie fangen wieder bei SF 0 an.

Es ist also bei kleineren Schäden durchaus ratsam den Schaden selbst zu bezahlen, egal ob es ein Haftpflicht oder Vollkaskoschaden ist. Im Einzelfall kommt es natürlich immer auf die Versicherungsprämie an die Sie zahlen müssen. Experten haben aber ein paar Richtwerte ermittelt, grob kann man sagen das Sie Kleinschäden bis zu 1000 Euro selber zahlen sollten. Das vermeidet eine Rückstufung die im Laufe der Zeit teurer für Sie wäre.

Rückstufung vermeiden

Einige Autoversicherer bieten einen freiwilligen Rabattretter an. Dieser erhöht die Versicherungsprämie meist gering, dafür haben Sie pro Jahr einen Schaden frei. Das heißt ein Unfall pro Jahr wird reguliert, Sie werden trotzdem nicht in den Schadensfreiheitsklassen zurückgestuft.

Aber beachten Sie dass der Rabattschutz nur für Ihre Versicherung gilt. Wenn Sie einmal zu einer anderen Versicherung wechseln bezahlen Sie die Beitrag für die SF die Sie ohne Rabattschutz gehabt hätten. Diese Option ist also nur bedingt empfehlenswert.

Rückstufungstabelle

Da jede Versicherung die Rückstufung selbst bestimmen kann ist diese Rückstufungstabelle exemplarisch, die Abweichungen sind zwischen der Versicherungen eher gering.

von
Haftpflicht
Vollkasko
SF 25SF 18 SF 20
SF 24SF 11SF 15
SF 23SF 10SF 15
SF 22SF 10SF 14
SF 21SF 10SF 13
SF 20 SF 9SF 12
SF 19SF 9SF 11
SF 18SF 7SF 10
SF 17 SF 7SF 9
SF 16SF 6SF 9
SF 15SF 6SF 9
SF 14 SF 6SF 8
SF 13SF 5SF 8
SF 12SF 5SF 7
SF 11SF 5SF 6
SF 10SF 4SF 6
SF 9 SF 4SF 5
SF 8SF 4SF 4
SF 7SF 3SF 4
SF 6SF 3SF 3
SF 5SF 2SF 2
SF 4SF 2SF 2
SF 3SF 1SF 1
SF 2SF 1/2SF 1
SF 1SF 0SF 1/2
SF 1/2SF 0SF 0

Fazit: Der beste Tipp ist immer noch vorsichtig und umsichtig zu fahren damit ein Unfall vermieden wird. Nur das hilft sicher vor einer Rückstufung Ihrer Schadensfreien Jahre.

 

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Kfz Schutzbriefe der Versicherungen

Jeder Autofahrer kennt es und jeder hat Angst davor: eine Panne oder ein Unfall und an steht hilflos mit dem nicht fahrbereitem Auto weit weg von zu Hause. Ein Abschleppauto oder eine Pannenhilfe ist jetzt die einzige Rettung. Doch auch die teuerste, denn schon ein kurzes Stück Abschleppen schlägt mit 50 Euro zu Buche.

KFZ Schutzbrief

Hilfe dank KFZ Schutzbrief

Und die Pannenhilfe ist der oft entscheidende Punkt warum viele Autofahrer in einem Autoclub wie dem ADAV, AvD oder ACE sind. Denn dieser verspricht schnelle Hilfe in der Not. Streikt das Auto am morgen oder muss es nach einer Panne abgeschleppt werden so sind Sie mit der Mitgliedschaft in einem Autoclub gut abgesichert. Aber es muss nicht immer gleich eine Mitgliedschaft sein, denn oft genügt ein einfacher KFZ Schutzbrief der von den Versicherungen angeboten wird. Zumindest wenn es Ihnen in erster Linie um die Unfall- und Pannenhilfe geht.

KFZ Schutzbrief vs. Automobilclub

Zunächst einmal ist es wichtig zu Wissen das ein KFZ Schutzbrief gegenüber einer Mitgliedschaft in einem Automobilclub nur einen Bruchteil  kostet. Dafür bekommt Ihr bei einem Autoclub neben der Pannen- und Unfallhilfe aber auch viel mehr Leistungen, zum Beispiel bei der Urlaubsplanung, Rechtsberatung und noch einiges mehr.

Achtung: Ganze 800€ im Jahr könnt Ihr bei der KFZ Versicherung sparen. Wieviel es bei euch ist erfahrt Ihr sofort hier. Hier klicken.



Wem es aber rein um die Hilfe im Notfall geht der kann auf eine Mitgliedschaft verzichten und einen KFZ Schutzbrief abschließen, die Leistungen von diesem sind (unter anderem):

  • Hilfe bei Panne oder Unfall rund um die Uhr
  • Krankenrücktransport
  • Hilfe bei Notfällen auf Reisen wie: Krankheit, Naturkatastrophen, Unfällen
  • Hilfe auch für Campingfahrzeuge
  • Ersatzfahrzeug bei Ausfall des eigenen Autos

Euch wird im Notfall also geholfen und das zu einem sehr günstigen Preis. Ein Preisvergleich hat gezeigt das die günstigsten KFZ Schutzbriefe lediglich 6 Euro pro Jahr kosten, die teuersten gerade einmal 18 Euro. Dieses Geld steht in keinem Verhältnis zu einmal abschleppen oder Pannenhilfe wenn Sie aus der eigenen Tasche bezahlt werden muss.

Vergleich der Auto – Schutzbriefe

Häufig wird euch ein passender Schutzbrief direkt bei Abschluss der KFZ Versicherung mit angeboten.
Wenn Ihr einen Vergleich der verschiedenen Angebote macht dann achtet besonders darauf ob es Einschränkungen bzw. Staffelungen nach Fahrzeugalter gibt und ob der Pannenschutz im Inland und Ausland besteht.

Fazit: Wer häufig mit dem Auto unterwegs ist und längere Strecken zurücklegt der sollte die wenigen Euro nicht sparen und einen KFZ Schutzbrief abschließen. Wenn Ihr auf die zusätzlichen Leistungen die ein Automobilclub mit sich bringt verzichten könnt dann ist der Auto Schutzbrief für euch die erste Wahl. So ist für wenig Geld Hilfe im Notfall gesichert.

Übrigens haben alle Schutzbriefe, egal von welcher Versicherung, eine rund um die Uhr besetzte Hotline bei der Ihr euch mit eurem Anliegen melden könnt. Oft wird versprochen das innerhalb von 30 Minuten Hilfe vor Ort ist. Schaut auf eurer Suche nach den Schutzbriefen der: HUK, Sparkassen Versicherung, RuV, Allianz und DEVK.

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