Kategorie-Archiv: Wissenswertes

Der ultimative Autoreifen-Ratgeber

Wie wichtig die richtigen Autoreifen mit einem ausreichend tiefen Profil sind, ist allen Autofahrern bewusst. Doch worauf kommt es bei der Auswahl von Reifenmischungen genau an? Spielt das eigene Fahrverhalten ein und sind Ganzjahresreifen eine sinnvolle Alternative zum saisonalen Reifenwechsel? Mit unserem ultimativen Autoreifen-Ratgeber erhalten Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Ihre Pneus.


Reifen Wissenswertes

Wissenswertes über Reifen

Das Profil als wichtigste Kenngröße von Autoreifen

Für ein sicheres Fahrverhalten unabhängig von der Jahreszeit sollten Ihre Autoreifen ein Mindestprofil von 3,0 bis 4,0 mm aufweisen. Dies geht über den gesetzlichen Mindeststandard von 1,6 mm hinaus, der gleichermaßen für Sommer- und Winterreifen gilt. Für Winterpneus ist eine größere Profiltiefe entscheidender, um eine bessere Traktion bei Schnee und Nässe zu gewährleisten.

Für eine gleichmäßige Abnutzung der Pneus empfiehlt es sich, die Belegung der Achsen saisonal zu wechseln. Das bessere Reifenpaar mit dem tieferen Profil sollte nach Prüfungen renommierter Automobilclubs wie dem ADAC nach hinten. Zwar wirkt sich die bessere Bereifung auf der Frontachse vorteilhaft beim Bremsweg aus. Was die Spurensicherheit angeht, ist die Belegung der Hinterachse sinnvoller. Und gerade dies bietet beim Fahren in der kalten und nassen Jahreszeit einen wertvollen Vorteil zur Vermeidung von Unfällen.

Qualitätsmarken oder Alternativen zum Discountpreis?

Den optimalen Reifen für sämtliche Autofahrer gibt es nicht. Noch immer bieten Ihnen Premium-Reifen bekannter Marken Vorteile wie einen kürzeren Bremsweg und ein besseres Fahrverhalten auf nasser oder verschneiter Fahrbahn. Discount-Marken haben mit ihrer Qualität jedoch erheblich aufgeholt und werden hierzulande ausschließlich als EU-zertifizierte Produkte verkauft, was diverse Qualitätsstandards gewährleistet.

Winterreifenpflicht richtig umsetzen

Mit der Einführung der Winterreifenpflicht hat der Gesetzgeber wesentlich zur Vermeidung Tausender Unfälle bei Schnee und Eis beigetragen. Eine Bereifung dieser Art ist notwendig, um Ihr Fahrzeug auch unabhängig von Schneefall bei Glatteis oder anderen widrigen Witterungsbedingungen im Winter zu bewegen. Die Verletzung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, außerdem werden Sie bei einem Unfall eine Mitschuld tragen und Ihre Versicherung wird nicht die gesamte Schadenssumme übernehmen. Ganzjahresreifen erfüllen die Winterreifenpflicht, eine saisonale Umstellung ist somit nicht zwingend notwendig.

Reifen Ratgeber

Wichtige Kriterien für den Autoreifenkauf

So wertvoll unabhängige Tests von Magazinen und Websites sind, entscheidet das eigene Fahrverhalten beim Kauf der idealen Reifen erheblich. Zu den entscheidenden Kriterien, die Sie beim Kauf Ihrer nächsten Reifen bedenken sollten, gehören:

Fahrverhalten:

Wenn Sie eher sportlich unterwegs sind und Ihr Fahrzeug viele PS auf die Straße bringt, sollte Ihre Reifenmischung möglichst hart sein. Ansonsten erleiden Sie eine zu schnelle Abnutzung des Reifens, so dass ein erneuter Reifenwechsel notwendig wird. Speziell bei hohen Geschwindigkeiten kommt es schließlich auf eine möglichst große Profiltiefe für eine optimale Traktion an.

Passende Kombination Reifen und Felgen:

Die im Fahrzeugschein eingetragenen Dimensionen für Sommer- und Winterreifen stellen die idealen Abmessungen dar. Bei jeder Felge haben Sie zusätzlichen Spielraum nach oben und unten von zehn bis 15 Millimetern. Diesen nutzen beispielsweise sportliche Fahrer, um durch Breitreifen eine bessere Bodenhaftung beim dynamischen Fahren zu erhalten. Hiermit ist eine größere Abnutzung verbunden, die Sie akzeptieren sollten.

Laufgeräusch:

Zu den gekennzeichneten Kriterien eines Pneus gehört die Geräuschbildung in Dezibel. Wenn Sie häufiger mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs sind, beispielsweise als Business-Reisender auf der Autobahn, ist dieses Kriterium für den Fahrkomfort relevant. Bei Nutzung des Autos im Stadtverkehr rückt der Faktor stärker in den Hintergrund.

Luftdruck: Der oft vernachlässigte Reifenfaktor

Damit ein Reifen im Fahralltag optimal funktioniert, ist der richtige Luftdruck entscheidend. Die vom Hersteller angegebenen Richtwerte je nach Beladung des Fahrzeugs sollten in jedem Fall eingehalten werden. Das Überschreiten um einige Zehntel Bar hilft beim Einsparen von Treibstoff, sorgt jedoch für ein etwas härteres Fahrgefühl je nach Straßenbelag. Im Gegenzug gilt: Langfristig Sommer- oder Winterreifen mit einem zu geringen Reifendruck zu fahren, sorgt für einen unnötigen Anstieg des Kraftstoffverbrauchs.

Richtige Lagerung und Pflege für den Werterhalt

Um einen frühzeitigen und kostspieligen Reifenkauf möglichst lange herauszuzögern, trägt die richtige Lagerung und Pflege der Reifen bei. Der Lagerraum sollte kühl und trocken sein, starke Feuchtigkeit oder direkte Sonneneinstrahlung wirken sich negativ auf die Reifenmischung aus und machen diese beispielsweise porös.

Die waagerechte Lagerung sauber übereinander ist für Kompletträder zu empfehlen, während Reifen ohne Felge besser senkrecht an der Wand aufgehangen und von Zeit zu Zeit gedreht werden. Mit dieser optimalen Lagerung steigern Sie die Lebensdauer auf sechs oder sieben Jahre, ansonsten droht ein Reifenwechsel selbst bei ausreichender Profiltiefe.

 

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Stützlast bei Auto und Anhänger – das ist wichtig

Sie haben an Ihrem, oder an einem anderen Auto bestimmt schon mal das Schild mit der Aufschrift Stützlast gelesen? Doch Wissen Sie auch um was es sich bei der Stützlast-Angabe bei Ihrem Auto genau handelt? Eigentlich sollte das wichtigste dazu in der Fahrschule gelernt wurden sein, viele Autofahrer die nur selten mit einem Anhänger unterwegs sind Wissen mit der „Stützlast“ trotzdem nur wenig anzufangen, erschreckend wenn man weiß was für schwere Unfälle dadurch entstehen können. In diesem Artikel möchten wir Ihnen die wichtigsten Infos zum Thema erklären.


Stützlast Anhänger

Stützlast Anhänger

Was genau ist die Stützlast am Auto?

Wenn Sie den Anhängerführerschein gemacht haben dann sollten Sie über dieses Thema bestens Bescheid wissen.

Die Stützlast ist eigentlich relativ leicht und einfach erklärt. Die Stützlast ist das Gewicht, mit dem die Deichsel des Anhängers auf den Kugelkopf der Anhängerkupplung Ihres Autos (Zugfahrzeuges) drückt.

Und diese Stützlast ist vorgeschrieben, nicht nur die maximale, sondern auch die minimale.

Doch nicht bei allen Anhängern spielt die Stützlast überhaupt eine Rolle, das ist nämlich nur bei folgenden der Fall:

  • Alle Anhänger mit einer Achse
  • Anhänger mit zwei Achsen die weniger als einen Meter auseinander liegen
  • Alle Anhänger bei denen die Achsen in der Hänger Mitte angebracht sind

Wo findet man die Angaben zur Stützlast?

Die KG Angabe zur Stützlast finden Sie in den Fahrzeugpapieren, nämlich in der Zulassungsbescheinigung Teil I, und dort im Feld 13. Bei älteren Autos finden Sie diese Angabe auch an einem Schild im Heckbereich des Autos, meist im Kofferraum.

Die übliche Stützlast bei den Autos beträgt zwischen 50 und 100 Kg. Meist sind es 75 Kg, bei Geländewagen und SUVs können es auch 100 KG sein.

Aber nicht nur die Stützlast Ihres Autos ist entscheidend, auch die der Anhängerkupplung, es kann durchaus sein das Ihr Auto eine Stützlast von 100 KG hat, Ihre Anhängerkupplung dagegen nur 75 KG. Dann zählt natürlich immer der niedrigere Wert.

Da wirkt die Stützlast

Da wirkt die Stützlast

Wie ermittelt man die Stützlast des Anhängers?

Am einfachsten geht das mit einer Stützlastwaage, die günstigsten Modelle gibt es bereits ab 13 Euro, wer ab und an mit einem Anhänger unterwegs ist der sollte sich so eine Stützlastwaage kaufen.

Die Stützlastwage wird einfach in das Zugmaul des Anhängers gesteckt und auf den Boden gestellt, die Stützlast kann nun an der Skala abgelesen werden.

Hier können Sie sich eine Stützlastwaage bestellen.

Einfache Alternative: das ermitteln der Stützlast geht zur Not aber auch mit einem Stück Kantholz und einer normalen Personenwaage, gehen Sie dazu wie eben beschrieben vor. Hier ist eine zweite Person als Hilfe von Vorteil.

Auch auf die minimale Stützlast achten

Wenn einige noch die maximale Stützlast kennen, hört es dann spätestens bei der minimalen Stützlast auf, aber auch diese ist wichtig, und gesetzlich vorgeschrieben.

Die Stützlast muss mindestens 4 Prozent des tatsächlichen Anhängergewichtes betragen. Es reichen allerdings 25 KG zu.

Die Formel zur Berechnung zur minimalen Stützlast sieht folgendermaßen aus:

Minimale Stützlast = tatsächliches Gewicht des Anhängers x 0,04

Diese minimale Stützlast ist auch bei unbeladenem Anhänger wichtig! Die meisten Anhänger sind aber so gebaut das diese leer die Mindeststützlast ohne zusätzliche Maßnahmen erreichen.

Doch warum ist die Stützlast eigentlich so wichtig? Was kann denn passieren, wenn man nicht darauf achtet?

Das passiert, wenn die Stützlast zu niedrig ist:

Wenn Sie durch falsche Beladung des Anhängers zu wenig Stützlast haben dann gibt es optisch einen Knick an der Anhängerkupplung Ihres Autos. Der Punkt wo der Hänger angekuppelt ist zeigt nach oben. Und das hat folgende gefährliche Folgen:

  • Die Vorderachse des Autos wird Übermaß belastet
  • Die hintere Achse des Autos wird überlastet was zur Verminderung der Traktion führt
  • Es wirken starke Zugkräfte auf die Anhängerkupplung des Autos
  • Durch die fehlende Traktion kann es zum Schlingern des ganzen Gespannes kommen, schlimme Unfälle können die Folge sein
  • Beim Beladen natürlich auch auf den richtigen Ladungsüberstand achten

Das passiert, wenn die Stützlast zu hoch ist:

Wenn Ihr Anhänger Übermaß auf die Anhängerkupplung drückt dann sehen Sie das daran das das Gespann am Punkt wo der Anhänger angehangen ist nach unten gedrückt wird. Das sieht man in den Sommermonaten häufig bei Wohnwagen Gespannen.

  • Die Belastung der Anhängerkupplung kann so hoch werden das diese abbrechen kann
  • Abnehmbare Anhängerkupplungen können sich aus Ihrer Halterung lösen
  • Die Hinterachse des Autos wird übermäßig belastet
  • Die Vorderachse wird soweit entlastet das es zur Einschränkung der Lenkung kommen kann

Bei einem überschreiten der Stützlast kann es noch schneller zu einem gefährlichen Schlingern des Gespanns kommen, was einen schweren Unfall zur Folge haben kann.

Fazit: Sie Wissen nun das die Angabe „Stützlast“ nicht einfach nur eine Angabe ist, sondern durchaus sehr wichtig um Schäden am Auto, sowie Unfälle zu vermeiden.

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Auto ohne TÜV verkaufen – ist das möglich?

Es kann vorkommen das Sie Auto ohne TÜV verkaufen müssen, das sollte selbstverständlich nicht die erste Wahl sein, aber die Umstände können es nötig machen. Zum Beispiel wenn Ihnen Ihre Werkstatt ankündigt das an Ihrem Wagen soviel kaputt ist das er die nächste TÜV Prüfung nicht besteht.

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Bekommen Sie diese Nachricht dann sollten Sie zuerst abwägen und nachfragen wieviel denn eine Reparatur kostet. Sind es nur Kleinigkeiten wie zum Beispiel der Endschalldämpfer oder ein paar Bremsbeläge, dann können Sie das reparieren lassen und Ihr Auto mit TÜV reparieren lassen, denn ein frisch bestandener TÜV zieht natürlich mehr Käufer an als ein abgelaufener.


Auto ohne Tüv verkaufen

Auto ohne Tüv verkaufen

Darf man ein Auto ohne TÜV verkaufen?

Ja selbstverständlich, da gibt es keinerlei Einschränkungen, natürlich dürfen Sie das dem potenziellen Käufer nicht verschweigen. Vorsichtshalber, und um allen Ärger auszuschließen sollten Sie das explizit in den Kaufvertrag schreiben, dass der Wagen keinen TÜV mehr hat. Einen kostenlosen Kaufvertrag als Vorlage bekommen Sie hier.

Die Rahmenbedingungen beachten

Das Sie ein Auto ohne TÜV verkaufen dürfen heißt noch lange nicht das Sie es überall parken dürfen, das dürfen Sie nämlich nur auf privatem Grundstück. Auf der Straße dürfen Sie mit dem Auto ohne TÜV natürlich auch nicht fahren.

Niedriger Verkaufspreis bei einem Auto ohne TÜV

Logischerweise ist eine aktuelle TÜV Plakette ein großer Pluspunkt beim Autoverkauf. Doch längst nicht alle Käufer legen darauf Wert.

So kann es zum Beispiel sein das eine Werkstatt ein- oder zweitausend Euro benötigt um Ihr Auto fit für den TÜV und die nächsten zwei Jahre zu machen. Ein Bastler dagegen brauch vielleicht nur ein paar hundert Euro für das Material, den Rest macht er selber. Genau diese Zielgruppe freut sich darüber Autos ohne TÜV kaufen zu können.

Probefahrt ohne TÜV

Natürlich fällt ohne TÜV die Probefahrt aus, Sie sollten sich hier auch nicht von den Interessenten überreden lassen, das kann teure Konsequenzen nach sich ziehen. Falls es doch geht unbedingt an eine Probefahrtvereinbarung denken.

Verkauf als Teileträger / zum Schlachten

Haben Sie ein sehr beliebtes Modell, zum Beispiel einen Golf oder Polo von Volkswagen, dann werden diese häufig als Teilespender gesucht, ob das Auto dann TÜV hat oder nicht spielt gar keine Rolle.

Fazit: Sie Wissen nun das Sie ein Auto ohne TÜV problemlos verkaufen können. Lesen Sie vorher noch unsere Tipps für den Verkauf eines Gebrauchtwagens.

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Anhänger parken – wo ist es erlaubt und wo darf der Hänger nicht parken?

Sie haben einen PKW Anhänger oder wollen sich einen kaufen? (Achtung evtl. Anhängerführerschein notwendig) dann müssen Sie den Anhänger natürlich irgendwo parken, denn die wenigste zeit seines Lebens wird er an Ihrem PKW angekoppelt sein. Haben Sie ein eigenes Grundstück auf dem Sie Ihren PKW Anhänger parken, dann brauchen Sie sich überhaupt keine Gedanken zu machen. Aber haben Sie das nicht und wollen den Hänger auf öffentlichen Park- und Stellplätzen parken dann lesen Sie diesen Artikel aufmerksam weiter. Denn Sie dürfen Ihren PKW Anhänger nicht einfach wie ein Auto irgendwo abstellen bis Sie Ihn wieder brauchen.


Anhänger parken - wo ist es erlaubt

Anhänger parken – wo ist es erlaubt?

Wo darf ich meinen Anhänger parken?

Wie Eingangs bereits erwähnt können Sie Ihren Anhänger natürlich beliebig lang auf Ihrem Privatgrundstück parken. Anders sieht es aus, wenn Sie dafür keinen Platz haben und nach einer anderen Parkmöglichkeit suchen.

14 Tage auf demselben Fleck – das darf der Anhänger

Wenn Sie zum Beispiel in einem Wohngebiet wohnen und Ihren Anhänger auf einen freien Parkplatz stellen, dann darf dieser dort maximal 14 Tage parken. Danach sollten Sie diesen umparken, denn wenn Sie das nicht tun bekommen Sie ein Bußgeld über 20 Euro.

Gerade in Innenstädten oder Wohngebieten wo Parkplatznot herrscht können Sie sich sicher sein, dass Anwohner genau aufpassen wie lange Ihr Hänger steht. Um aber Ärger vorzubeugen und nicht die knappen Parkplätze mit Ihrem Hänger zu belegen, sollten Sie nach einem Stellplatz oder einer Unterstellmöglichkeit für Ihren Anhänger suchen. Stellen Sie sich vor jeder Anwohner Ihres Wohngebietes hätte einen Hänger für sein Auto, es gäbe keine Parkplätze für Autos mehr.

Also kurz: Ihr angemeldeter PKW Anhänger darf maximal 14 Tage auf dem gleichen Platz stehen.

Das regelt § 12 Abs. 3b StVo.

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Was gibt es beim Anhänger parken noch zu beachten?

Wichtige Dinge sind außerdem:

Beim Parken Ihres Anhängers sollte die Deichselvorrichtung in Richtung des fließenden Verkehrs zeigen. Das Verletzungsrisiko für Zweiräder und andere Verkehrsteilnehmer ist dadurch geringer.

Anhänger gegen wegrollen sichern

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das sichern des Hängers gegen wegrollen. Das anziehen der Feststellbremse sollte obligatorisch sein. Allerdings empfehlen wir Keile zusätzlich zu verwenden. Auch wenn der Hänger auf ebenem Untergrund steht ist die Windkraft nicht zu unterschätzen. Passende Unterlegkeile finden Sie hier.

Wo darf das Gespann parken?

Ihr Gespann ist übrigens von der Regelung ausgenommen. Wenn der Anhänger an Ihrem Auto hängt dürfen Sie Ihn ohne die 14 Tage-Frist parken. Das wird im Alltag nur sehr selten vorkommen.

Tipp: Achten Sie immer auf den Ladungsüberstand an Ihrem PKW Anhänger

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Steinschlag in der Windschutzscheibe selbst reparieren

Einen Steinschlag in der Windschutzscheibe kennt wohl jeder Autofahrer. Ärgerlich wenn es passiert, doch man sollte sich darum kümmern, bevor der Schaden noch größer wird. Ein Steinschlag kündigt sich nicht an, es gibt einen kleinen/großen Knall und ein Stein vom vorausfahrenden Fahrzeug hat Ihnen ein kleines Loch in der Frontscheibe beschert.

So ein Steinschlag ist nicht nur unansehnlich, sondern kann im schlimmsten Fall dazu führen, das die komplette Frontscheibe ausgetauscht werden muss. Daher ist schnelles Handeln erforderlich. Egal ob Sie den Steinschlag selber reparieren wollen oder nicht. Und als Sofortmaßnahme sollten Sie einen Streifen Klebeband über den Steinschlag kleben, das verhindert ein Eindringen von Wasser und Schmutz und erleichtert die spätere Reparatur.


Steinschlag selber reparieren

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Muss ein Steinschlag repariert werden?

Ja auf jeden Fall, und das so schnell wie möglich. Denn durch starke Verwindungen der Karosse, zum Beispiel beim durchfahren von Schlaglöchern, kann aus dem kleinen Steinschlag ein Riss werden, und dieser ist dann nicht mehr zu reparieren. Dann kommen Kosten von 500 bis 1000 Euro, für den Frontscheibenwechsel auf Sie zu. Schnell sein lohnt sich also.

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Das reparieren eines Steinschlages

In einer Werkstatt bzw. bei einem Scheibenservice kostet die Reparatur um die 100 Euro. Wenn Sie eine Teilkaskoversicherung haben dann übernimmt diese die Reparatur des Steinschlages, ganz ohne die Zahlung der Selbstbeteiligung, auch wenn Sie eine vereinbart haben. Lesen Sie hier mehr über die Teilkasko und der Steinschlag.

Wenn Sie also keine Teilkaskoversicherung für Ihr Auto abgeschlossen haben, dann rechnen Sie mit Kosten von rund 100 Euro.

Ein Reparatur-Set zum Selbermachen bekommen Sie für rund 20 Euro, manche Versicherungen übernehmen sogar diese Kosten, nachfragen lohnt sich. PS: Bei dieser Gelegenheit gleich mal schauen wieviel Geld Sie mit der KFZ Versicherung sparen können – bis zu 800 Euro jährlich sind möglich – klicken Sie sofort hier.

Wann kann ein Steinschlag nicht mehr repariert werden?

Es gibt aber auch Steinschläge die nicht mehr repariert werden können, nicht von Ihnen selbst, und auch nicht vom Profi, nämlich wenn:

  • Steinschlag im Sichtfeld des Fahrers, es ist sogar gesetzlich vorgeschrieben das Steinschläge im Sichtfeld des Fahrers nicht repariert werden dürfen. Und zum Sichtfeld des Fahrers gehört der Bereich über dem Lenkrad mit einer Breite von rund 30 cm, und die Höhe des Sichtfeldes ist so hoch wie der Scheibenwischer wischt.
  • Tiefe Steinschläge – ist nicht nur die äußerste Scheibe des Verbundglases beschädigt, sondern auch die Zwischenfolie oder sogar die innere Scheibe, dann ist eine Reparatur ebenfalls ausgeschlossen.
  • Risse an der Scheibenkante – befindet sich ein Riss in der Frontscheibe der an einer der Außenkanten liegt, dann ist auch hier eine Reparatur nicht möglich.
  • Große Risse – auch diese sind nicht reparabel. Und dazu gehören Risse ab rund 2cm länge.

Alle anderen Steinschläge können repariert werden.

Steinschlag selber reparieren, geht das überhaupt?

Klingt zunächst etwas komisch, aber man kann sich tatsächlich an die Reparatur des Steinschlages selbst heranwagen. Und das auch mit erstaunlich guten Ergebnissen. Und so geht’s:

  1. Als erstes entfernen Sie den Kleibestreifen vom Steinschlag, putzen Sie nun die Scheibe rund um den Steinschlag gründlich. Verwenden Sie allerdings nur wenig Putzmittel, so das keine Rückstände davon in das Loch fließen können. Meist liegt den Reparatur Sets ein Alkoholtuch bei.
  2. Danach werden mit einer kleinen Nadel, die ebenfalls zum Set gehört, aus dem Loch Dreck und lose Glassplitter entfernt.
  3. Nun wird das Spezial Harz in den Steinschlag gefüllt, das machen Sie nach Anleitung. Je nach Hersteller wird dazu ein Sockel auf die Scheibe geklebt, oder ein Zentrierer mit Saugnäpfen genutzt.
  4. Nach dem aushärten, wird der Sockel bzw. der Zentrierer entfernt, das überstehende Harz wird mit dem beiligenden Messer entfernt. Reinigen Sie noch einmal die Scheibe und fertig ist die Reparatur Ihres Steinschlages.

Natürlich sollten Sie die Reparatur nur durchführen, wenn es warm genug ist. Die Umgebung sollte zudem Staubfrei sein.

Für die Reparatur empfehlen wir Ihnen ein Scheiben-Reparatur-Set von ATG, Sie bekommen neben der Anleitung auch ein Anwendungsvideo. So kann nichts mehr schief gehen.

Hier bestellen Sie ein Scheiben-Reparatur-Set Online.

 

Fazit: Wer nicht gerade zwei linke Hände hat der kann einen Steinschlag in seiner Windschutzscheibe einfach selbst reparieren. Fragen Sie Ihre Versicherung ob diese die Kosten für das Reparatur-Set übernimmt.

TÜV überzogen – dieses Bußgeld droht Ihnen

Es ist passiert, sie haben nicht an den TÜV gedacht? Alle 24 Monate, also alle zwei Jahre, muss unser Auto zum TÜV. Dort wird in erster Linie untersucht ob es noch verkehrstauglich ist. Da die Hauptuntersuchung sehr wichtig für alle Verkehrsteilnehmer ist, ist diese ein Pflichttermin. Wenn man allerdings nicht an den TÜV Termin denkt, dann kann das unter Umständen teuer werden. Am besten Sie tragen sich den Termin, in ihren Kalender ein.


TÜV überzogen - Bußgelder

TÜV überzogen – Bußgelder

Wie lange kann der TÜV straffrei überzogen werden?

Das ist leicht und verständlich geregelt, man kann den TÜV um zwei Monate (acht Wochen) überziehen. Wird man in dieser Zeit von der Polizei angehalten, gibt es noch kein Bußgeld. Aber alles was über diese acht Wochen hinausgeht, wird mit einem Bußgeld und eventuell sogar einem Punkt bestraft.

Aber nicht nur dass, wenn sie über diese acht Wochen Frist hinauskommen, dann wird die TÜV Untersuchung auch teurer. Denn die Prüfer sind angehalten nach diesen acht Wochen ihr Auto genauer zu untersuchen, dies wird mit 20 % Mehraufwand in Rechnung gestellt.

Um Ärger und somit Kosten zu vermeiden sollte es in Ihrem Interesse sein den TÜV Termin alle zwei Jahre pünktlich einzuhalten.

In der folgenden Tabelle haben wir für Sie die Bußgelder und Bestrafungen für das überziehen des TÜVs aufgeschrieben:

Zeitraum
Bußgeld
Punkt
TÜV um 2 bis 4 Monaten überzigen15€0
TÜV um 4 bis 8 Monaten überzogen25€0
TÜV über 8 Monate überzogen60€1

Fazit: Sie wissen nun, dass sich in keinem Fall lohnt den TÜV zu überziehen. Unnötige Kosten und eventueller Ärger werden so vermieden.

 

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Was kostet der TÜV / Hauptuntersuchung?

Autofahren ist teuer, viele Nebenkosten belasten den Geldbeutel. Nur wenige denken dabei an den TÜV, die Hauptuntersuchung die alle zwei Jahre stattfindet, ist ein erheblicher Kostenfaktor. Beim TÜV wird ihr Auto eingehend untersucht, ist es noch verkehrstauglich und sicher im Straßenverkehr zu bewegen? Wenn ja dann bekommen Sie die begehrte Plakette für die weiteren zwei Jahre, wenn nein müssen Sie zur Nachuntersuchung.


Was kostet der TÜV?

Was kostet der TÜV?

Kosten für TÜV/Hauptuntersuchung

Erst 2018 gab es wieder Änderungen, jetzt müssen nämlich auch Autos die nach 2006 gebaut wurden einer Endrohr Messung unterzogen werden. Und das hebt die Kosten für den TÜV wieder etwas an, je nach Prüfungsorganisation (TÜV, Dekra, GTÜ, KÜs) werden jetzt durchschnittlich 105 € für die Haupt und Abgasuntersuchung fällig.

Werden Mängel an ihrem Auto festgestellt, wird es dementsprechend teurer.

Wenn die Mängel zu groß sind, wird Ihnen der TÜV verwehrt. Dann haben sie vier Wochen Zeit ihr Auto bei einer Nachuntersuchung vorzustellen. Sollte dies der Fall sein, machen Sie am besten direkt einen Termin für die Nachuntersuchung. Denn kommen Sie über die vier Wochen hinaus, muss eine komplett neue TÜV Untersuchung bezahlt werden.

Die Kosten für die Nachuntersuchung liegen durchschnittlich bei 20 €.

TÜV bei einer Prüforganisation oder in der Werkstatt?

Das kommt ganz auf an, es kann durchaus Sinn machen den TÜV in einer Werkstatt machen zu lassen. Denn dort können kleinere Mängel, noch direkt vor der Begutachtung durch einen Sachverständigen, von einem Mechaniker abgestellt werden. D. h. sie vermeiden unter Umständen unnötige Wege und Kosten für eine Nachuntersuchung.

Kosten sparen beim TÜV

Wie oben bereits erwähnt, unterscheiden sich die Preise bei den einzelnen Prüforganisationen ganz gering. Doch sie können etwas tun damit der TÜV günstiger wird, nämlich selbst einmal schauen ob die wichtigsten Dinge in ihrem Auto funktionieren. Geht die Hupe? Gehen alle Glühbirnen, das Bremslicht? Gibt es sonstige TÜV relevante Beschädigungen? Wenn ja, dann sollten Sie all diese Dinge abstellen. Entweder selbst, oder sie suchen eine Werkstatt auf. Denn wenn der Prüfer nichts findet, dann bestehen sie den TÜV im ersten Durchgang. Rund jedes vierte Auto fällt durch die TÜV Überprüfung.

Erscheinen Sie pünktlich zum TÜV /Hauptuntersuchung

Sie sollten darauf achten möglichst pünktlich, also nach 24 Monaten, beim TÜV vorstellig zu werden. Überziehen Sie den TÜV kann es teuer werden. Aber auch ein weiterer Nachteil entsteht dadurch. Überziehen Sie den TÜV länger als zwei Monate prüfen die Ingenieure ihr Auto genauer, dafür wird ein Aufschlag von 20 % für die Mehrarbeit berechnet. Aber nicht nur das, hält sie die Polizei an, und der TÜV ist länger als zwei Monate überzogen, droht zusätzlich ein saftiges Bußgeld.

Fazit: Wir befinden uns im Jahr 2018, und man kann sagen, dass die Hauptuntersuchung inklusive Abgasuntersuchung durchschnittlich im Moment in Deutschland 105 € kostet. Am besten schreiben sich den TÜV Termin in ihren Kalender.

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Die Parkscheibe richtig verwenden: Diese Kniffe müssen Sie beachten

Die Parkplätze in Innenstädten sind knapp. Mit Hilfe der Parkscheibe wird die maximale Parkdauer reguliert. Wie Sie die Parkscheibe richtig verwenden und welche Bußgelder bei einem Verstoß gegen die Regelungen drohen.


Parkscheibe richtig verwenden

Parkscheibe richtig verwenden

Wann die Parkscheibe verwendet werden muss

Generell muss die Parkscheibe verwendet werden, wenn eine entsprechende Beschilderung darauf hinweist oder der Parkautomat ausgefallen ist. Bei einem defekten Parkautomat gilt grundsätzlich die Höchstparkdauer. Andernfalls gibt das Schild Aufschluss darüber, wie lange das Fahrzeug geparkt werden darf. In der Regel liegt die Maximaldauer auf Parkplätzen bei einer Stunde. Sonderregelungen werden zumeist durch eine zusätzliche Beschilderung mitgeteilt.

Hier können Sie eine Parkscheibe Online bestellen.

So wird die Parkscheibe verwendet

Die Parkscheibe wird nach dem „Halbe-Stunde-Prinzip“ verwendet. Der weiße Pfeil muss auf die darauf folgende halbe Stunde nach dem Einparken zeigen. Wird etwa um 10:15 geparkt, muss der Pfeil auf 10:30 Uhr eingestellt werden. Zusätzlich gilt die vorgeschriebene Parkhöchstdauer. Die Parkscheibe muss exakt eingestellt werden, damit das Ordnungsamt die genaue Parkzeit feststellen kann. Ist der genaue Parkbeginn nicht zu ermitteln, droht ein Strafzettel.
Übrigens darf eine Parkscheibe nicht nach Belieben nachjustiert werden. Das Fahrzeug muss nach dem Ende der maximalen Parkdauer entfernt werden, damit ein anderer Fahrer die Chance auf einen Parkplatz bekommt. Ist der Parkplatz nach einer Runde um den Block noch frei, darf er wieder eingenommen werden. Wichtig ist, dass ein neuer Parkvorgang begonnen wurde. Das Ordnungsamt kann anhand der Position der Reifenventile erkennen, ob der Wagen gestartet und neu geparkt wurde.

So muss die Parkscheibe aussehen

Das Aussehen der Parkscheibe wird von der Straßenverkehrsordnung vorgeschrieben. Die Parkscheibe muss 150 x 110 mm groß sein und denselben Blauton wie die Verkehrszeichen aufweisen. Andere Farben sind offiziell nicht zulässig, werden in der Regel aber toleriert. Ein behelfsmäßiger Zettel mit der Parkzeit ist dagegen nicht erlaubt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, verwendet eine offizielle Parkscheibe, wie sie an Tankstellen und in anderen Geschäften, die Kfz-Artikel im Angebot haben, erhältlich ist.
Die Parkscheibe sollte gut sichtbar in der Windschutzscheibe platziert werden. Es ist allerdings auch erlaubt, sie ins Seitenfenster zu legen. Entscheidend ist, dass die Parkscheibe bei einer Kontrolle gesehen wird und lesbar ist.

Wie funktioniert die elektronische Parkscheibe?

Elektronische Parkscheiben verfügen über einen Sensor, der sich zu Anfang der Parkzeit von selbst aktiviert. Die meisten Modelle runden ebenfalls auf die nächste halbe Stunde auf, etwa von 15:35 auf Uhr auf 16 Uhr. Die elektronische Alternative darf seit 2005 verwendet werden und muss dieselben Voraussetzungen erfüllen wie die manuelle Parkscheibe. Am besten verfügt die Parkscheibe über eine amtliche Zulassung, damit später keine Probleme auftreten.
Varianten, die mit der Parkzeit mitlaufen, sich also regelmäßig von selbst nachstellen und dadurch die maximale Parkdauer verlängern, sind nicht erlaubt. Wer ein solches Modell verwendet oder Fehler bei der Einstellung der Parkscheibe macht, muss mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen.

Elektronische Parkscheiben können Sie hier bestellen.

Parkscheibe falsch eingestellt: Welche Bußgelder sind zu erwarten?

Wer die Parkscheibe vergisst oder falsch einstellt, muss mit einem Strafzettel rechnen. Für eine Überschreitung der Höchstparkdauer werden zehn Euro pro halbe Stunde berechnet. Das Bußgeld erhöht sich nach einer halben Stunde um weitere fünf Euro und danach im Stundentakt um jeweils fünf Euro. Nach drei Stunden werden 30 Euro fällig.
Wird eine Parkscheibe absichtlich falsch eingestellt oder nachjustiert, sind höhere Bußgelder möglich. Abhängig ist dies auch von der Kulanz der Ordnungshüter.

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Wie funktioniert eigentlich ein MPU-Test?

MPU steht für Medizinisch Psychologische Untersuchung, umgangssprachlich ist auch von ‚Idiotentest‘ die Rede. Diese Untersuchung verlangen die Verkehrszulassungsbehörden von gut 90.000 Autofahrern jährlich, denen Ihr Führerschein dauerhaft entzogen wurde. Eine erfolgreich bestandene MPU ist dann die Voraussetzung dafür, erneut einen Führerschein machen zu können.


MPU Test

MPU Test – so läuft er ab

Ab 1,6 Promille ist eine MPU vor einem neuen Führerschein Pflicht

Eine MPU wird zumeist in Verbindung mit Alkohol- und Drogendelikten im Straßenverkehr verlangt. Wer mit einem Blutalkoholwert von mindestens 1,1 Promille ein Fahrzeug steuert, kann zu einer MPU verpflichtet werden. Ab 1,6 ‰ oder beim Konsum anderer Drogen wie Canabis ist eine MPU obligatorisch, bevor eine neue Fahrerlaubnis beantragt werden kann. Mit einem dauerhaften Führerscheinentzug ist in der Regel auch eine mindestens 6-monatige Sperrfrist verbunden, in der kein neuer Führerschein beantragt werden kann.

Der Verkehrssünder muss seine Eignung beweisen

Zur Vorbereitung auf eine MPU kann diese Zeit allerdings gut genutzt werden, denn ohne Vorkenntnisse ist die Wahrscheinlichkeit groß, bei dieser Untersuchung durchzufallen. Grundsätzlich bedeutet ein Führerscheinentzug, dass die Zulassungsbehörde den Delinquenten für ungeeignet hält, verantwortungsvoll ein Fahrzeug zu führen. Mit einem erfolgreichen MPU-Gutachten kann er die Behörde vom Gegenteil überzeugen.

Beteuerungen alleine genügen nicht

Dazu muss der Kandidat zu allererst seinem Gutachter zweifelsfrei darlegen, dass er sein Fehlverhalten verstanden hat und in eine vergleichbare Situation nicht mehr gerät. Dazu genügen allerdings keine einfachen Beteuerungen. Der MPU-Kandidat sollte durch einen veränderten Lebenswandel und Stellungnahmen Dritter nachweisen, dass künftig etwa alkoholisiertes Fahren nahezu ausgeschlossen ist.

MPU-Vorbereitungskurse erhöhen die Erfolgswahrscheinlichkeit

Es gibt eine Reihe von Anbietern für MPU-Vorbereitungskursen, vom TÜV über die Dekra bis zu Ärzten, Psychologen und Therapeuten. Durch seine Teilnahme an solchen Kursen kann der Kandidat nicht nur dokumentieren, dass er sein Problem ernst nimmt, ärztliche oder andere Gutachten können auch sein gewandeltes Verantwortungsbewusstsein bestätigen. Und natürlich kann sich der Kandidat in MPU-Kursen auf seine eigentliche Medizinisch Psychologische Untersuchung vorbereiten.

Die vier Schritte jeder Medizinisch Psychologischen Untersuchung

  • Die MPU gliedert sich in vier Teile: Zunächst wird eine schriftliche Bestandsaufnahme zu Lebenslauf, Gesundheit und Konsumgewohnheiten des Kandidaten erstellt. Je nach Grund des Führerscheinentzuges spielen dabei Alkoholkonsum, Drogen, Stress- und Konfliktverhalten eine besondere Rolle.
  • Der zweite Schritt ist ein 20-minütiger Leistungstest am Computer. Hier werden die Wahrnehmung, Konzentration, Reaktionsvermögen und Belastbarkeit des Kandidaten getestet.
  • Als Drittes wird der Kandidat medizinisch untersucht. Seine körperliche und neurologische Verfassung wird anhand von Reflexen, Nerven, Herz und Kreislauf, Leberwerten und Urin analysiert. Auch hier kann es einschlägige Untersuchungen geben, wenn Alkohol oder Drogen eine Rolle spielen. Hilfreich können bei der Untersuchung frühere ärztliche Befunde sein, die dokumentieren, dass sich kritische Werte verbessert haben.
  • Die entscheidende vierte Phase der MPU ist ein 45-minütiges Gespräch mit einem Gutachter, in das alle Ergebnisse der vorherigen Untersuchungen einfließen. Kann der MPU-Kandidat den Sachverständigen überzeugen, dass er sein Fehlverhalten eingesehen und seinen Lebenswandel verantwortungsvoll verändert hat, kann der ihm eine positive Verhaltensprognose für einen erneuten Führerschein ausstellen. Nach etwa zwei Wochen liegt das schriftliche Ergebnis der MPU-Prüfung vor. Genügen dem Gutachter die Ausführungen und Maßnahmen des Kandidaten nicht, kann der sich zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu einer MPU anmelden.

Im Zweifel unterstützt eine Rechtsberatung

Eine MPU-Untersuchung kostet etwa 350 €, mit Therapien und Vorbereitungskursen können daraus aber auch 2-3.000 € werden. Die Erfolgsquote beim MPU-Test liegt zwischen 35 und 50 %. Durch Nachschulungen bestehen ca. 7 weitere Prozent der Kandidaten die Untersuchung. Alle übrigen müssen die MPU wiederholen oder bleiben Fußgänger. In Streitfällen empfiehlt sich die Beratung durch einen Fachanwalt wie den Berliner Verkehrsrechtler Achim H. Feiertag. Ein Jurist kann zwar die MPU nicht beeinflussen, aber im Vorfeld klären, ob sie im jeweiligen Fall verhältnismäßig ist.

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Kennzeichen gestohlen, was ist jetzt zu tun?

Man möchte mit dem Auto fahren und ist entsetzt, was man beim Auto sieht: Das Nummernschild ist weg. Wahrscheinlich wurde das Kennzeichen gestohlen. Die Statistiken der vergangenen Jahre zeigen, dass das kein Einzelfall ist. Jährlich verschwinden in der Bundesrepublik mindestens 100.000 Nummernschilder. Kommt das Kfz-Kennzeichen abhanden, ist das schlecht. Noch schlimmer wird es, wenn man nicht gleich handelt. Einerseits ist das Auto keineswegs mehr für die Teilnahme am Straßenverkehr zugelassen. Auf der anderen Seite benutzen Diebe oft die geklauten Nummernschilder, damit sie Fahrzeuge über die Grenze schleusen oder diese für weitere Straftaten, wie Überfälle oder Diebstähle nutzen können.


Kennzeichen geklaut

Kennzeichen geklaut

Was zu tun ist wenn das Kennzeichen gesklaut wurde?

Wurde das Kennzeichen gestohlen, dann ist bei der Polizei der Verlust zu melden sowie sofort eine Strafanzeige zu erstatten. Lediglich so kann verhindert werden, dass die Straftaten, welche durch einen Dritten begangen werden, einem angelastet werden. Wenn eine derartige Straftat mit dem vermissten Nummernschild verübt wird, hat die Polizei dann die Möglichkeit, einen von vornherein als potenziellen Täter auszuschließen. Zugleich fängt die Polizei mit den Ermittlungen an. Für die Verlustmeldung sind der Fahrzeugschein und -brief vorzulegen. Danach bekommt man für die Kfz-Zulassungsstelle eine Bescheinigung, in welcher der Verlust des Nummernschilds bestätigt wird. Diese Bestätigung muss bei der Kfz-Zulassungsstelle dem zuständigen Sachbearbeiter vorgelegt werden.

Sofort zur Zulassungsstelle

Nachdem man bei der Polizei war, sollte man sich als Nächstes an die zuständige Kfz-Zulassungsstelle werden. Diese findet man bei Gemeinden beziehungsweise Städten des Wohnsitzes oder beim jeweiligen Landkreis. Es ist wichtig, dass man zur Kfz-Zulassungsstelle den Personalausweis oder Reisepass, die Bescheinigung der Polizei, den Fahrzeugbrief und bei mehr als drei Jahre alten Fahrzeugen den Untersuchungsbericht der letzten Haupt- und Abgassonderuntersuchung mitbringt. Auch das zweite Nummernschild sollte der Zulassungsstelle vorgelegt werden, wenn es nicht entwendet wurde. Bei der Vertretung des Fahrzeuginhabers sind vom Bevollmächtigten ein gültiger Reisepass oder Personalausweis und eine schriftliche Vollmacht auszuhändigen. Von Minderjährigen benötigt die Zulassungsstelle zusätzlich die Ausweisdokumente der Sorgeberechtigten und eine Einverständniserklärung. Ist das Fahrzeug Eigentum eines Unternehmens beziehungsweise einer juristischen Person, muss eine Gewerbeanmeldung oder ein Handelsregisterauszug beziehungsweise Vereinsregisterauszug vorgelegt werden. Die Rechtsgrundlage für diese Verfahrensweise bilden Paragraf fünf des Straßenverkehrsgesetzes und die Gebührenordnung für entsprechende Maßnahmen im Straßenverkehr. Außerdem ist bei der Zulassungsstelle ein neues Nummernschild zu beantragen. Daraufhin wird das alte Kfz-Kennzeichen gleich gesperrt.

Ein kostspieliger Verlust – die Kosten für geklaute Kennzeichen

Der Diebstahl eines Kfz-Kennzeichens kann teuer werden. Zum einen ist ein neues Nummernschild zu beantragen und prägen zu lassen. Andererseits braucht man neue Fahrzeugpapiere. Man muss sich auf einen hohen Kosten- und Zeitaufwand einstellen. Damit man etwas Geld spart, rentiert sich die Online-Bestellung der Nummernschilder. Diese sind nämlich im Internet preiswerter, als wenn man sie vor Ort besorgt. Nachteilig an der Bestellung im Internet ist, dass man auf das Kennzeichen einige Tage warten muss. Für Eilige bleibt demnach nichts anderes übrig, als unmittelbar eine Zulassungsstelle aufzusuchen. Neben dem Verwaltungsaufwand bei der Kfz-Zulassungsstelle fallen noch für die Nummernschilder Gebühren an. Sie sollten es allerdings vermeiden ohne Kennzeichen am Auto zu fahren.

Kennzeichen gestohlen

Nummernschilder gestohlen

Was gegen Verlust und Diebstahl hilft

Manche fragen sich, ob man sich überhaupt als Fahrzeughalter vor derartigen Diebstählen schützen kann. Es gibt durchwegs Sicherheitsvorkehrungen, die man am Auto anbringen kann. Hierzu gehören Sicherheitsschrauben, Nummernschildhalter, Nieten oder Klebstoff.

Wie Sie eine günstige KFZ Versicherung finden das lesen Sie hier.