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Der erste Urlaub mit dem Wohnmobil – das gibt’s zu beachten

Es gibt sehr viele Möglichkeiten Urlaub zu machen, Pauschalreise bei der man sich einfach in das Flugzeug setzt und alles bereits organisiert ist, ein Urlaub in Hotel / Ferienwohnung bei dem man selber anreist, manche bevorzugen Balkonien, und es gibt das Campen. In der einfachsten Form wird einfach in einem Zelt geschlafen. Komfortabler und bequemer ist es dagegen mit einem Wohnwagen, gefühlt werden es von Jahr zu Jahr mehr Wohnmobile die zur Ferienzeit die Straßen unsicher machen, und das im wahrsten Sinne des Wortes.


Fahren mit Wohnwagen

Fahren mit dem Wohnwagen

Um einen Urlaub mit dem Wohnmobil zu machen muss man sich natürlich keinen selber kaufen, es gibt Verleiher, zum Beispiel das caravan-center-bocholt.de, bei denen es Wohnwagen und auch Wohnmobile auszuleihen gibt. Ob Sie die nötige Tauglichkeit besitzen um mit einem Gespann fahren zu können wird dabei selbstverständlich nicht geprüft, das liegt in Ihrer Verantwortung, aus eigenem Interesse sollten Sie sich vor Fahrtantritt Gedanken um die Sicherheit machen. Einfach drauf los nach dem Motto: “Kann ja nicht so schwer sein.” ist nicht zu empfehlen, denn die Folgen können Fatal sein.

Das Fahrverhalten mit einem Wohnwagen

Viele Autofahrer kommen nur selten oder gar nicht dazu mit einen Anhänger zu fahren, und selbst wenn, das fahren mit einem Wohnwagen am Auto ist noch einmal etwas ganz anders. Allein die Größe ist für Neulinge beeindruckend, denn wenn man den Wohnwagen angekuppelt hat sieht man nach hinten nicht viel mehr wie den Wohnwagen, auch der Blick in die Seitenspiegel ist gewöhnungsbedürftig, erst einmal sind diese durch die Spiegelverbreiterungen woanders und die räumliche Entfernung zum Wohnwagen ist auch ungewohnt.

Je nachdem welches Auto und Wohnwagen Sie haben wird der Wohnwagen breiter sein wie Ihr Auto, Sie müssen beim Fahren ständig daran denken um nicht Bordsteine, Verkehrsschilder oder Bäume mitzunehmen. Das ist sehr anstrengend und gerade wenn Sie das erste mal mit Wohnwagen fahren.

Achten Sie auch darauf ob Sie einen Anhängerführerschein benötigen.

Kurvenverhalten mit Wohnwagen

Ganz besonders ungewohnt ist es mit dem Wohnwagen Kurven zu fahren, zum Beispiel ind er Stadt wo es etwas enger zu geht. Hier sollten Sie auf jeden Fall üben. Haben Sie den Wohnwagen das erste mal am Zugfahrzeug dann sollten Sie auf einen großen Parkplatz von einem geschlossenen Möbelhaus, Baumarkt oder ähnliches. Fahren Sie nun langsam über den Parkplatz und beobachten ganz genau wie der Wohnanhänger reagiert. Fahren Sie nicht zu schnell und beobachten in den Seitenspiegeln die Fahrspur der Räder des Wohnwagens, so bekommen Sie ein Gefühl dafür wie Sie auch enge Kurven zu nehmen haben. Übrigens ist auch auf Parkplätzen von geschlossenen Läden die Straßenverkehrsordnung einzuhalten.

Übrigens ist es entgegen vieler Meinungen NICHT nötig vor einer Kurve seitlich auszuholen, leider sieht man dieses gefährlicher Manöver nicht selten. Der Wohnwagen läuft Ihrer Spur hinter dem Auto hinterher, ein ausholen vor der Kurve ist nicht nötig, Sie kommen damit dem Gegenverkehr nur unnötig nahe bzw. sogar in den Gegenverkehr.

Bremsen überprüfen

Natürlich müssen die Bremsen an Ihrem Auto und dem Wohnwagen sauber funktionieren, die Bremsen des Wohnwagens können Sie testen indem Sie auf einem Parkplatz bzw., einer Nebenstraße wo sich keine anderen Verkehrsteilnehmer befinden (Kontrollieren!), einmal stark Bremsen, Sie sehen dann anhand der Bremspuren auf dem Asphalt ob beide Seiten Bremsen. Ein einseitiges Bremsen merkt man während der Fahrt nicht, aber der Bremsweg wird länger, dabei kann es sich im Notfall um die entscheidenden Meter handeln.

Tipp: Wenn Sie den Wohnhänger zwischen den Urlauben für längere Zeit abstellen achten Sie immer darauf das die Bremse nicht angezogen ist, sonst kann es sein das Sie festsitzt oder im Winter auch einfiert, dazu lesen Sie hier mehr: Eingefrorene Bremse am Anhänger.

Wohnwagen Urlaub

Urlaub mit dem Wohnwagen

Reifen und Luftdruck kontrollieren

Sehr wichtig für ein sicheres Fahren mit dem Wohnwagen ist der richtige Luftdruck an Zugfahrzeug und Hänger (zum Artikel Luftdruck kontrollieren), den Luftdruck des Wohnwagens stellen Sie gemäß Handbuch bzw. Aufkleber am Wohnwagen ein. Den Luftdruck Ihres Autos stellen Sie so ein wie er für volle Beladung angegeben ist. Falscher Luftdruck kann zum gefährlichen Pendeln führen.

Das gefährliche Pendeln / Schlingern

Gefürchtet ist das Pendeln, da Gespann pendelt oder schwingt sich dann soweit auf das es unbeherrschbar wird und es unweigerlich zu schweren Unfällen kommt.

Die Ursachen für das Pendeln sind unter anderem: Falsche Beladung, starker Wind, falscher Luftdruck, Fahrfehler.

Was tun wenn das Gespann pendelt?

Das ist sehr wichtig und es sollte sich jeder Gespannfahrer hinter die Ohren schreiben,  immer noch Geistert das Märchen in den Köpfen herum das „Gas geben“ um den „Zug zu strecken“ die richtige Lösung wäre – doch genau das ist falsch. Damit werden Sie keine Ruhe in Ihr Gespann bekommen, Sie machen das ganze damit nur noch schlimmer. Das einzig richtige was Sie tun können ist starkes Bremsen dabei halten Sie das Lenkrad fest geradeaus, versuchen Sie nicht gegenzulenken. Bevor Sie zum Stillstand kommen lösen Sie die Bremse wieder. Verinnerlichen Sie sich diesen Abschnitt ganz tief, denn auch wenn Sie noch so vorsichtig fahren kann es immer zum Pendeln kommen.

Die Beladung des Wohnwagens

Viele Denken das Sie nun endlich mal nicht darauf schauen müssen was Sie einpacken, in so einem Wohnwagen ist ja schließlich genug Platz, doch weit gefehlt! Achten Sie unbedingt auf die mögliche Zuladung des Wohnwagens, dieses trägt extrem zu Unfallverhütung bei, wird dementsprechend von der Polizei auch kontrolliert und hart bestraft. Schwere Dinge lagern Sie auf dem Boden und möglichst in Achsnähe, die nötige Befestigung der Ladung muss natürlich gewährleistet sein. Fahrräder und Boote gehören aufs Autodach, nicht auf das Dach des Wohnwagens oder dessen Heck.

Schauen Sie also unbedingt nach der möglichen Zuladung und kontrollieren Sie diese ganz genau.

Das Überholen und Überholt werden

Ein heikles Thema ist das Überholen für Wohnwagenfahrer, denn wenn man überholt oder auch überholt wird, gerade bei LKW oder Bussen entsteht durch die große geschlossene Seitenwand ein Sog der schnell zum Pendel führen kann. Überlegen Sie also vor jedem Überholmanöver ob dieses wirklich notwendig ist, gegen den Sog hilft nur genügend seitlicher Abstand.

Das rangieren mit dem Wohnwagen

Rückwärts mit dem Hänger fahren ist für ungeübte schon eine Sache für sich, aber Rückwärts mit dem Wohnwagen rangieren ist noch eine Nummer schärfer. Dann noch auf einem vollen Campingplatz mit neugierigen Campern die dann auch noch tolle Tipps auf Lager haben!? So muss kein Urlaub beginnen. Suchen Sie sich wieder einen ungenutzten Parkplatz und üben das Rückwärts rangieren in eine enge Lücke, Sie können sich einfach einen Parkplatz mit ein paar Hilfsmitteln abstecken. Wichtig ist hier das die Person die mit in den Urlaub kommt und die „Einweiserin oder Einweiser“ ist, bereits bei diesem Übungen mit dabei ist, denn dann kann man sich besser abstimmen und auf Kommandos einigen, denn auch das Einweisen will gelernt sein.

Einen Wohnwagen ausleihen

Campingurlaub mit dem Wohnwagen liegt derzeit voll im Trend, spielen auch Sie mit dem Gedanken für den nächsten Urlaub einen Wohnwagen zu leihen dann sollten Sie so zeit wie möglich reservieren. Wenn Sie sich nicht sicher sind welches Modell für Sie geeignet ist dann machen Sie sich auf den Weg zu einem Verleiher, dort können Sie vor Ort einen Blick in die verschiedenen Hänger werfen und die Größe sowie die Ausstattung unter die Lupe nehmen. Bei der Ausstattung und Größe gibt es extreme Unterschiede, von einfach und praktisch bis riesig und Luxus ist alles dabei, eine sehr beliebte Marke unter Campern sind Wohnwagen von Hobby.

Fazit: Für viele ist ein Urlaub mit Wohnwagen das Beste was es gibt, ungebunden und frei mit dem rollenden Heim unterwegs. Doch einige Dinge sind zu beachten damit der erholsame Urlaub nicht in einer Katastrophe endet. Seien Sie also Vorsichtig und beachten unsere Tipps. Zusätzliche Fahrtipps für Wohnwagen Gespanne bekommen Sie bei den Profis von Caravaning.de.

Knöllchen aus dem Ausland – was ist zu beachten

Wer mit dem Auto in den Urlaub fährt der ist auch vor im Ausland nicht vor der Polizei sicher, ganz im Gegenteil. Denn im Ausland werden wir Ausländer bevorzugt kontrollierte, Grund dafür: Die Strafen sind meist viel höher wie bei uns in Deutschland. Sie sollten also auf der Hut sein und es vermeiden ein Knöllchen zu kassieren.

Bußgeld aus dem Ausland

Knöllchen aus dem Ausland

Knöllchen im Ausland

Bei Rot über die Ampel gefahren, geblitzt wurden oder einfach falsch geparkt. Diese Dinge können natürlich jedem Autofahrer auch im Ausland passieren. Bisher hatte man oft Glück, denn für die Behörden im Ausland war es ein großer Aufwand einen Bußgeldbescheid zu verschicken und diesen auch einzufordern. Häufig wurde man einfach „vergessen“ – doch diese Zeiten sind endgültig vorbei.

Dank einer neuen Regelung ab dem 28.08.2013 können Sie bei Verstößen im Ausland mit einer Verfolgung rechnen. Den ausländischen Behörden ist es nun vereinfacht wurden an Halterdaten zu gelangen.

Vollstreckung des Bußgeldbescheides

Es ist nun sogar möglich das Bußgelder über 70 Euro auch in Deutschland vollstreckt werden. Die Vollstreckung wird dann von einer deutschen Behörde durchgeführt und kostet ebenfalls nochmal Geld, besser ist es also im Ausland ordentlich zu fahren und eventuelle Knöllchen sofort zu bezahlen.

Welche Bußgelder aus dem Ausland werden verfolgt

Es gibt zahlreiche Vergehen bei denen die Behörden aus dem Ausland vorgehen, das sind unter anderem:

– Geschwindigkeitsüberschreitung
– Kein Sicherheitsgurt angelegt
Überfahren einer roten Ampel
Handynutzung am Steuer
– Fahren unter Alkohol oder anderen Drogen (berauschenden Mitteln)
– unbefugte Benutzung eines Fahrtstreifens

Bei Falschparken habt Ihr Glück, wenn Ihr nicht sofort zur Kasse gebeten werdet dann wird das Knöllchen nicht ins Ausland verschickt. Das heißt aber nicht das Ihr in Zukunft auf die Parkgebühr verzichten könnt, in manchen Ländern haben Sie schnell eine Parkralle am Auto, diese wird dann nur gegen Bares gelöst.

Späten Ärger vermeiden

In Zukunft ist mit vermehrten Bußgeldbescheiden aus dem Ausland zu rechnen, diese sollten auf jeden Fall von Ihnen bezahlt werden, denn selbst wenn keine Vollstreckung eingeleitet wird kann es noch eine böse Überraschung geben. Nämlich dann wenn Sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder in das Land des Vergehens einreisen. Im schlimmsten Fall kann dies zu einer Beschlagnahmung des Autos führen, und das im Urlaub!

 

Fazit: Fahren Sie besonders im Ausland mit höchster Vorsicht und halten sich genau an die Verkehrsregeln. Informieren Sie sich bereits vor der Fahrt ins Ausland über eventuelle Besonderheiten die im Urlaubsland beachtet werden müssen.

 

Weitere Tipps:
Bußgeldrechner
Diesel oder Benziner

Warnwestenpflicht ab 01.07.14 in Deutschland

Ab dem 01.07.2014 ist das mitführen einer Warnweste nun auch in Deutschland Pflicht. In jedem Fahrzeug muss mindestens eine Warnweste in rot, gelb oder orange mit an Bord sein. Die Anzahl der Mitfahrer ist dabei egal. In einigen Ländern Europas gibt es diese Warnwestenpflicht schon lange, nun hat es auch Deutschland geschafft für etwas mehr Sicherheit zu sorgen.

Warnwestenpflicht

Warnwestenpflicht ab Juli auch in Deutschland

Warnwestenpflicht bald auch in Deutschland

Denn in sehr vielen europäischen Nachbarländern ist das Mitführen einer Warnweste schon länger vorgeschrieben und wird auch kontrolliert. Beliebte Nachbarländer wie Österreich, Slowenien und Italien legen großen Wert auf die Sicherheit beim Autofahren und wünschen, dass man bei einer Panne neben dem Warndreieck auch eine Warnweste zum Einsatz bringt. Juristisch ist zwischen der Tragepflicht und der Mitführpflicht bei Warnwesten zu unterscheiden. Relevant für ein Bußgeld wird man bereits, wenn man keine Warnweste bei einer Verkehrskontrolle in vielen benachbarten Ländern vorweisen kann.

Auch der deutsche Bundesrat hat sich jetzt zur Warnweste bekannt: Seit dem 1. Juli 2014 ist eine Pflicht zum Mitführen einer roten, gelben oder orangenen Warnweste in den Verkehrsregeln für Deutschland festzuschreiben. Die Neuregelung gilt für alle in Deutschland zugelassenen LKW, PKW und Busse. Motor- und Fahrräder sind von der Mitführungspflicht einer Warnweste freigestellt.

Auf die richtige Warnweste achten

Wie die Warnweste auszusehen hat, wird in einer europäischen Richtlinie festgelegt. Wer eine Warnweste kauft, sollte also darauf achten, dass diese Richtlinie über das Kontrollzeichen EN 471 eingehalten wird. Kommt es zu einer Panne, dann sollte man diese rote Warnweste griffbereit haben und recht schnell überziehen, damit man eher von anderen Verkehrsteilnehmern erkannt wird. Insbesondere bei Dunkelheit ist die Warnweste wichtig und sichert das Überleben.

Nicht nur das es nun auch in Deutschland eine Warnwestenpflicht gibt, sondern auch aus eigenem Interesse solltet Ihr immer eine Warnweste im Auto haben. Diese Kostet nur wenige Euro und hilft bei einer Panne extrem. Zum Beispiel bei einem Reifenwechsel im Dunkeln seid Ihr bereits von weitem für andere Autofahrer zu erkennen. Allein das sollte euch die 6 Euro für eine Warnweste Wert sein.

Hier könnt Ihr diese direkt Online bestellen.

Tipp:
– nach dem Urlaub die Vignetten ganz eicht entfernen

 

Bildquelle: GTÜ  / pixelio.de