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Diesel Zusatz Erfahrung – unser Test

Als Diesel Fahrer haben Sie vielleicht schon einmal vom „Diesel Zusatz“ gehört? Viele Geschichten gibt es zu den Dieselzusätzen zu lesen, von Wundermittel über sinnlos bis hin zum Motorschaden-Verursacher ist alles dabei. Da wir uns gern selbst ein Bild von allen Dingen machen, haben wir uns einmal Schlau gemacht zum Thema Diesel Zusatz, und haben natürlich auch selbst getestet.


Diesel Zusatz

Diesel Zusatz

Was ist ein Diesel Zusatz?

Zusatzmittel für Diesel werden auch Additive genannt. Sie werden direkt in den Kraftstoff gekippt und vermischen sich mit diesem. Doch was bringt der Diesel Zusatz für den Motor im Auto?

Die Vorteile:

  • Ablagerungen im Motor werden verhindert
  • Vorhandene Ablagerungen werden minimiert
  • Verbesserte Kraftstoffeinspritzung und Zerstäubung
  • Weniger Verbrauch
  • Mehr Leistung
  • Ein sauberer Motor
  • Geringerer CO2-Austoß
  • Reduziert Ruß und Schadstoffe
  • Reduzierung des Diesel-Nagelns

Diese Punkte kann man den Herstellerangaben entnehmen. Einige Punkte kann man natürlich schlecht überprüfen, andere wiederum schon, mehr dazu weiter unten im Erfahrungsbericht.

Unser Praxistest des Diesel Zusatzes

Wir haben uns den Markt an Diesel-Zusätzen angeschaut, und uns für den Liqui Moly Speed Diesel-Zusatz entschieden. Dieser ist für 15,36 Euro bei Amazon bestellbar – hier klicken.

Es gibt natürlich noch zahlreiche weitere Anbiter – klicken Sie hier für eine Übersicht.

Geringfügig spart man, wenn man gleich 2 Liter bestellt, für unseren Test haben wir uns für 1 Liter entschieden.

Die Anwendung von Liqui Moly Speed

Der Diesel Zusatz kommt in einer Metall Verpackung, die Dosierung ist mit 1 : 400 angegeben, das heißt mit einem Liter Liqui Moly Speed kommen Sie 400 Liter Diesel weit, also rund 5 mal Volltanken.

Praktischerweise befindet sich im Schraubverschluss gleich ein Messbecher. Einer davon kommt auf 10 Liter Diesel, so sparen Sie sich das rechnen und abmessen. Als Testfahrzeug haben wir einen VW Amarok 3.0 Tdi V6, dieser ist ein Jahr alt und hat rund 20.000 Kilometer runter.

Nach dem Volltanken also 8 Messbecher in den Tank gekippt (80 Liter Tankinhalt).

Diesel Zusatz Liqui Moly Speed

Integrierter Messbecher

Der Diesel Zusatz in der Praxis:

Da wir ein recht neues Auto als Testfahrzeug haben, können wir nichts zur Vermeidung von Ruß sagen, da unser Auto nicht viel davon hat. Im Internet liest man aber häufig davon das alte Diesel viel weniger schwarze Rußwolken von sich geben, seit der Verwendung des Zusatzes.

Wir sind jetzt zwei Tankfüllungen mit dem Liqui Moly Speed gefahren, rund 1400 Kilometer, und wir konnten folgende Veränderungen feststellen:

  • Der Motor läuft spürbar „ruhiger“, das heißt die Diesel typischen Geräusche und „Wackler“ hat der Motor viel weniger.
  • Mit dem Verbrauch ist es so eine Sache, das kann man natürlich nur unter Laborbedingungen exakt ermitteln. Wir haben aber dennoch versucht eine sparsame Fahrweise an den Tag zu legen, und seitdem wir den Diesel Zusatz verwenden, haben wir zwischen 0,4 und 0,6 Litern weniger Verbrauch auf 100 Kilometern. Macht immerhin rund 7 Liter weniger Diesel im Testzeitraum, das sind fast 10 Euro Ersparnis.
  • Mit der Leistung ist das ebenfalls so eine Sache, es fühlt sich so an als ob der Motor ab 1500 Umdrehungen etwas mehr Durchzug hat.

Mit dem Zusatz fühlt es sich so an, wie wenn man den teuren Diesel an der Tankstelle tankt. Dieses Gefühl hatten wir sofort.

Fazit: Wir sind mit dem Test des Diesel Zusatzes von Liqui Moly Speed positiv überrascht wurden. Wir werden den Dieselverbrauch weiter im Blick behalten, wenn dieser weiter rund 0,5 Liter weniger beträgt dann amortisiert sich der Diesel Zusatz von selber. Von uns aus also ein Ja zur Verwendung von Diesel Zusatz.

Wer es selbst einmal probieren möchte, hier gibt Liqui Moly Speed zu kaufen.

 

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Diesel oder Benziner?

Diesel oder Benziner – diese Frage spaltet Auto Deutschland. Und das sogar ziemlich genau, fast die hälfte der Neuzulassungen sind in Deutschland Dieselfahrzeuge. Doch wann genau lohnt sich ein Diesel? Vor einigen Jahren war das relativ einfach, da gab es Aussagen wie: ab xx.xxx Kilometern pro Jahr lohnt sich ein Diesel. Doch dank neuer Technologien kann man solche Aussagen nicht mehr so einfach treffen. Hier muss man schon genauer hinschauen und rechnen.

Benzin oder Diesel

Benzin oder Diesel

Früher war es neben den Verbrauchswerten auch eine Glaubensfrage: Lieber ein spritziger Benziner oder ein träger Diesel? Doch das Blatt hat sich gewendet, moderne Dieselmotoren sind genauso spritzig und Leistungsfähig wie Benziner, verbrauchen trotzdem einen Tick weniger Treibstoff.

Aber der Diesel hat mit weiteren Nachteilen zu kämpfen, unter anderem:

  • Neuwagenpreis ist höher
  • KFZ Steuer ist höher
  • Diesel PKW sind in der KFZ Versicherung teurer
  • Inspektionsinterwalle / Ölwechsel sind oft kürzer was somit zu Mehrkosten führt

Bei den Benzinmotoren hat sich hinsichtlich Wirtschaftlichkeit in den letzte Jahren sehr viel getan. Zahlreiche Neuentwicklungen wie: Start-Stopp Automatik, Zylinderabschaltung und viele mehr, haben zu einem Rückgang des Verbrauchs geführt.

Aber auch die Anpassung des Dieselpreises sorgt dafür das sich Dieselmotoren immer später lohnen, der Preisunterschied zwischen Diesel und Benzin wird immer geringer.

Der ADAC hat mehrere Automodelle getestet, das Ergebnis ist verblüffend, denn ob Diesel oder Benziner das hängt immer mehr von den einzelnen Herstellern ab. Ganz grob kann man sagen das Ihr ab ca. 15.000Km pro Jahr nach einem Diesel Ausschau halten solltet. Es gibt aber auch Ausnahmen,  zum Beispiel rechnet sich die Anschaffung eines BMW 750d mit Dieselmotor bereits ab dem Kauf. Anders sieht es bei einem Peugeot 208 e-Hdi 92 aus, dort rechnet sich ein Diesel erst ab rund 38.000KM pro Jahr. Hier der Link zur Tabelle.

Fazit: Wie Ihr seht ist die Entscheidung ob das neue Auto einen Diesel oder Benzinmotor hat nicht einfach und wird es in Zukunft auch nicht einfacher werden. Denn der Rückgang der Subventionen für Diesel und bessere Ottomotoren werden dem Diesel gefährlich.